Wie die Cancel Culture überwunden werden kann

Gibt es in unserer von der Kulturlinken dominierten Republik eine oppositionelle Kunst? Nein, heute ist auch die Kultur von der herrschenden politisch korrekten Leitkultur geprägt. Aufmüpfigkeit war gestern, als Kunst noch Opposition war. Aber es gibt eine Lösung.

shutterstock/Zenza Flarini

Der Kulturbetrieb war schon lange, wenn er politisch war, weitestgehend ideologisch links. Aber im 20. Jahrhundert vertrat er auf mehr oder weniger kreative Weise die Opposition und dadurch entstand ein kreatives Gegengewicht zu den herrschenden Konservativen. 

Die Zeiten haben sich geändert: Heute ist die Kunst immer noch „links“. Aber seit die Leitkultur der Political Correctness die Macht im öffentlichen Raum übernommen hat, ist die Kunst nur noch der künstliche Arm der herrschenden Ideologie. Abweichler werden nicht geduldet. Sie werden ausgeladen, diffamiert, Cancel Culture eben. Dem „falschen“ Denken soll auf keinen Fall eine Bühne gelassen werden, Deplatforming. Erinnerungen an totalitäre Systeme des 20. Jahrhunderts werden wach.

Das Erstaunliche dabei ist, dass sich die herrschenden Identitätslinken immer noch als Opposition inszenieren. Dies ist offenbar Grundlage ihres Selbstverständnisses. Und es zeugt von ihrem kompletten Realitätsverlust.

Der NZZ-Kolumnist Milosz Matuschek eine Spendenkampagne gegen die „Cancel Culture“ gestartet. Ausgelöst wurde dies durch die Skandale um die Kabarettisten Dieter Nuhr und Lisa Eckhart, die leider nicht die einzigen dieser Art sind. Auch ich wurde schon Opfer der Cancel Culture, wieder ausgeladen aufgrund der falschen politischen Ansichten. Auf der Webseite der Kampagne gegen Cancel Culture heißt es:

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„Inzwischen ist die Grenze der Unerträglichkeit überschritten. Der Debattenraum wird gerade auf alarmierende Weise verengt, der Prozess der Wahrheitsfindung gestört. Seminare werden verhindert, Künstler ausgeladen, Kabarettisten zensiert. Öffentliche Institutionen legen einen erbärmlichen Umgang mit der Meinungs- und Kunstfreiheit an den Tag. Am Ende gewinnt nicht das Informationsbedürfnis der Bevölkerung, sondern wer am Lautesten war. Es herrscht das Klima der Cancel Culture.“ 

Das Spendenziel sind 200.000 Euro, von denen u.a. ein Unterstützungsfonds für alle von Cancel Culture Betroffenen eingerichtet werden soll. Auch Aufklärungsarbeiten über Cancel Culture an Schulen, Universitäten und Bildungseinrichtungen sind geplant.

Allerdings muss man wohl sagen: Der ehemalige NZZ-Kolumnist Milosz Matuschek. Denn möglicherweise wurde Milosz Matuschek nun selbst Opfer der Cancel Culture. Er schreibt auf facebook, dass seine Kolumne vom 1. September nun auch seine letzte war, sprich: Er wurde von der NZZ „gekündigt“.

Das undemokratische Canceln von Worten 

Wie Umfragen klar machen: Die Bevölkerung ist zu drei Vierteln gegen den Gendersprech und Umbenennungen von Straßen. Aber Demokratie hat noch keine Ideologie interessiert, wenn sie der Ideologie widerspricht. Gender Mainstreaming, Multi-Kulti-Ideologie, Cancel-Culture usw. sind solche von oben verordneten und nicht im Volk gewachsenen und vom Volk bestimmten ideologischen Leitkulturelemente.

Es wurde verschiedentlich vermutet, die Umbenennung der Zigeunersoße von Knorr sei eine Anpassung an den Meinungsdruck der herrschenden Antirassismus-Ideologie. Ich glaube, es ist viel schlimmer. Knorr sieht sich selbst als Vertreter der herrschenden Ideologie und will deshalb seine eigene Identität, seine eigene Geschichte canceln. Aber es gibt schließlich auch die Firma Kühne. Dort gibt es die Zigeunersoße noch. Lassen wir es uns schmecken. 

TE dokumentiert den Text des Aufrufs
Autoren und Wissenschaftler appellieren: Stoppt die Cancel Culture, befreit die öffentliche Debatte
Vieles wird nicht von oben abgeschafft, sondern die Menschen setzen selbst eine herrschende Ideologie mit totalitärem Charakter durch. Im Biergarten bestellte eine Dame ein Bier namens Mohrenköpfle. Nach der Bestellung war sie tief entsetzt über sich selbst. Sie hatte ein Wort gesagt, das verfemt war. Ja, darf man denn das noch sagen?, fragte sie erschrocken den Wirt. Das ist kein Spaß, das ist keine Ironie, das sind die tiefen Wunden, die die Cancel Culture in das Unterbewusstsein der Bevölkerung geschlagen hat. 

Die von oben verordnete Sprachreinigung

Eine herrschende „Elite“ beschließt, welche Worte aus der Sprache zu tilgen seien. Dann wird das Volk weichgekocht, bis es nicht mehr weiß, wie ihm geschieht. Man sollte sich fragen, ob man sich noch traut, in der Öffentlichkeit ohne jede Diskriminierungsabsicht das Wort „Neger“ oder „Zigeuner“ zu benutzen. Dann merkt man, wie tief bereits ins Unterbewusstsein vieler Menschen eingedrungen wurde. 

Die wenigen, die sich trauen, unangepasst zu sein, wischt man weg und dämonisiert man, wie derzeit im Falle der Proteste gegen die Corona-Politik: Nazis, Leugner, Phobiker, Covidioten. Sie können nur krank sein. Auch hier drängen sich Assoziationen zu dunklen Zeiten auf.

Es geht längst nicht mehr um Meinungsfreiheit

Wenn in den Medien, in den Schaltstellen der Gesellschaft, in Kunst und Kultur alle die gleiche ideologisch geprägte Meinung haben, was hilft dann die Meinungsfreiheit? Wahrscheinlich gibt es dort sogar Meinungsfreiheit tatsächlich, weil eben alle der gleichen Meinung sind. Im Neuen Deutschland der DDR gab es auch Meinungsfreiheit, solange alle der richtigen Meinung waren. 

Wer Karriere im Sinn hat, passt sich überall an. Er wird dies nicht einmal wahrnehmen, es vollzieht sich automatisiert im Unterbewusstsein. Vor einigen Tagen beklagte im Deutschlandfunk ein deutscher Kunstkurator ohne Ironie die mangelnde Meinungsfreiheit für Künstler in China. Warum verwies er nicht auch auf Deutschland? Weil es ihm vermutlich im Traum nicht einfiel, sich ein politisch unkorrektes Kunstwerk vorzustellen. Ein Kunstwerk, das gerade deshalb ein Recht auf Ausstellung hat, aber gerade deshalb nicht ausgestellt wird. Ein Grund, sich dies nicht vorstellen zu können, ist vielleicht auch die Tatsache, dass solche Kunstwerke schlicht nicht sichtbar sind.

Also stellt sich die Frage, wie frei unsere Gesellschaft wirklich ist, wenn nur politische Kunst zu sehen ist, die sich als links versteht? Wie frei ist unsere Gesellschaft, wenn die Lesungen der wenigen „rechtskonservativen“ Künstler und Schriftsteller gestört und gesprengt werden? Wie frei ist unsere Gesellschaft, die von einer rigide durchgesetzten identitätslinken Leitkultur geprägt ist, die von einer politisch korrekten Ökobourgeoisie vorgegeben wird? Wie frei ist sie, wenn der Widersprechende mit Mobbing oder seiner medialen Hinrichtung rechnen muss? 

Und es ist eine Frage der Sichtweise: Mobbing kann auch aktives Zeichen der „richtigen“ Moral werden als heldenhafter Einsatz für das Gute und Wahre. Als Haltung zeigen, sogar vom Bundespräsidenten gefordert.

Filmförderung

Die deutsche Filmförderung, die für die Subventionierung deutscher Filme zuständig ist, produziert Filme mit politisch korrekten Wahrheiten. Das heißt, sie bestimmt, was im Film gesagt werden darf und was nicht.

Es entstehen Filme, die der aktuellen political Correctness entsprechen. Das Frische, Neue, das Widerborstige: Fehlanzeige. Dass diese moralischen Vorgaben eingehalten werden, darüber entscheiden, die Gremien, die Jurys, die Redakteure, alle politisch korrekt eingenordet. Der neue deutsche Film ist inzwischen so spannend, wie der alte DDR-Film. Ein ödes pseudoprogressives Einerlei, ein Erbauungskino der herrschenden Moral.

Meinungsvielfalt statt öder Einfalt

„Eine festgelegte Leitkultur richtet sich nur an unmündige Menschen, die der Leitung bedürfen“, so Jörg Scheller in einem Zeit-Online Artikel. Typischerweise fiel ihm nicht ein, dass es die Medien sind, die in rigider Weise ihre politisch korrekte Leitkultur durchsetzen. Für das Establishment ist die Leitkultur die Anderen, die Rechten. Die Machthaber können sich weder vorstellen, dass sie längst die Deutungshoheit und damit die Macht haben, noch dass sie selbst die Leitkultur definieren.

Aber wir brauchen weder Belehrungsmedien noch Belehrungskunst, die uns sagen, wo der moralische Barthel den grünroten Most zu holen hat. Wir brauchen keine einheitliche Beurteilung von Politik und Kunst in Medien, die als öde Felder einer medialen Monokultur erscheinen und deren Früchte höchstens durch eine unterschiedliche Intensität von rot, grün und violett zu unterscheiden sind. Wir brauchen Meinungsvielfalt. Wir brauchen bunte Widerspruchs-Kunst gegen eine öde, verordnete Leitkultur.

Die Linke und die Arbeiterkunst

Weil die herrschenden Identitätslinken stur an ihren Dogmen festhalten, verstehen sie das Unbehagen jener nicht, denen ökonomische, politische und kulturelle Ressourcen versagt bleiben. Der Linken ist die Unterschicht und die untere Mittelschicht egal, ihr sind die Arbeiter abhanden gekommen. Und die interessieren sich nicht für 99 Geschlechter und die daraus entstehenden Kunstfürze. Der Linken sind die Arbeiter egal (welch Ironie), solange sie ihre Divisionen in den Medien hat. Arbeiterkunst, nein danke. Das war mal in den 60ern. 

Heute ist das RTL2. Deshalb sehe ich mit offenen Ohren und offenem Herzen: Shopping Queen und Ähnliches. Wer sich darauf einlässt, und auch mal in die Arbeiterkneipe geht, kann verstehen …

Die Quote für Anti-Mainstream-Kunst

Für Minderheiten, die angeblich nicht zu Wort kommen oder sich sonst irgendwie unterdrückt fühlen, wird heute von ihren identitstslinken Vormündern eine Quote gefordert. 

Cancel Culture nein danke
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Nun hat die moderne Kunst zweifellos auch die Aufgabe, Opposition zu den Herrschenden zu bieten. Wenn aber die Deutungshoheit bei den herrschenden identitätslinken Schichten liegt und die Kunst sich auch als identitätslinks begreift, gibt es keine Opposition mehr. Die Kunst ist dann Teil der herrschenden Leitkultur, sie ist ihr Einflüsterer.

Nun gilt es darüber nachzudenken, ob eine Quote für eine artenbedrohte Gattung, für ein oppositionelles Kunstbiotop durchzusetzen wäre. 

Es stellt sich die Frage, ob eine bestimmte Quote der Kunstsubventionierung in nicht dem herrschenden Zeitgeist angepasste Kunst fließen muss. 

Es stellt sich die Frage, ob die heute herrschende Kaste, wie die Konservativen in den 70er Jahren, Kritik an sich selbst nicht nur zulässt, sondern auch für deren Subventionierung sorgt.

Bei den nordamerikanischen Indianern hatten es die Verrückten gut. Sie wurden als Heilige betrachtet. Im Absolutismus der Vergangenheit bezahlten die Mächtigen Hofnarren, damit ihr eigenes Gedankeneinerlei wenigstens zeitweise durchbrochen werde. 

Es geht also um eine Quote für abweichende Meinung in Kunst und Kultur, die heute dämonisiert wird als rechts, verschwörungstheoretisch, krank-toxisch (männlich), phobisch (Islamophobie) etc.

Also nicht Cancel Culture, sondern Abweichungskultur, das nicht an die herrschende politische Korrektheit Angepasste, braucht die Kunst. 

Eine ungeheure Provokation? Ja, darf man das sagen? Darf man das denken?

Machen wir uns doch die Forderung nach Buntheit zu eigen: Eine Quote für subventionierte Kunst und Kultur, wenn sie bunt, also abweichend von der herrschenden Farbe ist, und zwar egal, welche Farbe herrscht. 

Ich habe gehört, Provokation sei die Aufgabe moderner Kunst. Hei, da fliegen dann die Fetzen!

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Kommentare ( 22 )

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22 Comments
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Oliver Koenig
2 Monate her

„Wie die Cancel Culture überwunden werden kann“
Stell dir vor, es ist Cancel Culture und keiner macht mehr mit? Schon ist sie vorbei.

Politkaetzchen
2 Monate her

Dieses Problem ist zu großen Teilen hausgemacht. Die Konservative Sparte hatte den Fehler gemacht aus falschen Stolz die Kunst komplett der linken Ideologie zu überlassen.

Wundert es uns denn noch wenn gerade komplexbehaftete Versagergestalten inzwischen den Ton angeben und uns Filme vorsetzen, die uns erziehen sollen?

Ulrich
2 Monate her

Wenn Sie über die deutsche Filmförderung schreiben, sollten Sie auch die AMPAS nicht vergessen. Hier soll jetzt auch quotiert werden mit dem Ziel Oscars für Filme oder Filmschaffende (Schauspieler, Regisseure, …) zu vergeben, wenn dabei alles außer alten weißen Männern nicht nur nicht diskrimiert sondern ausdrücklich in den Mittelpunkt gestellt wird.

Stoerenfried
2 Monate her

Lasst mich mit „Kunst“, diese linksdominierte Lust an Hässlichkeit, Zerstörung, Gewalt, Menstruationsblut, Sperma und Hassrhethorik in Ruhe. Ich erfreue mich an alten Meistern. An deren Können kommt kein zeitgenössischer „Künstler“ je heran. Egal welches Genre: gerade weil heutige „Künstler“ nie an vergangene Perfektion heran kommen, müssen sie ihren Frust in Hässlichkeit ausdrücken. Zu etwas anderem sind sie nicht fähig. Sorry, das musste ich mal los werden. Schönes WE

FlyingHorse
2 Monate her
Antworten an  Stoerenfried

Danke! Die “alten Meister“ brauchten auch keine Bedienungsanleitung zum “Verstehen“ schreiben. Warum nur…?

KlausPloeger
2 Monate her

WANDLITZ

Die Eliten von Wandlitz erklären uns die Welt.
So hat die Regierung Großes vollbracht.
Sie sorgt dafür, daß auf die
Nacht der Tag folgt und auf den Tag die Nacht.

thinkSelf
2 Monate her

„Die Quote für Anti-Mainstream-Kunst“

Bei diesem Satz habe ich mich gefragt,wovon der Autor eigentlich nachts träumt. Während Liberale, Bürgerliche und Sozialdemokraten ihre Henker selbst herangezüchtet haben, werden diese den selben Fehler nicht machen.
Das Lustige an dieser Art von Artikeln ist, das liberale, bürgerliche und sozialdemokratische Restbiotope immer noch glauben sie könnten da noch irgendetwas drehen. Was sich in den geradezu kindlichen „Ideen“ zeigt, mit der versucht werden soll die Entwicklung noch zu stoppen.

Dabei sitzen die Ökostlinisten und Kulturmarxisten jetzt an allen entscheidenden Hebeln der Macht, was die Entwicklung unumkehrbar gemacht hat.

Isch over.

Ratloser Waehler
2 Monate her

Das hier ist für mich ein wesentlicher Satz im Artikel – und das sollten sich die grünen Identitätslinken hinter die Löffel schreiben: „Es stellt sich die Frage, ob die heute herrschende Kaste, wie die Konservativen in den 70er Jahren, Kritik an sich selbst nicht nur zulässt, sondern auch für deren Subventionierung sorgt.“ Das war das Tolle in den 60iger/70iger/80iger und teilweise noch 90iger Jahren: Die „Konservativen“ haben sich mit den damals noch Oppositionslinken auseinandergesetzt – zum großen Teil mit Wohlwollen sogar. Denn man merkte, die „Alten“ wussten und konnten sich erinnern: „Auch ich war mal jung und hatte ähnliche Gedanken..“… Mehr

country boy
2 Monate her
Antworten an  Ratloser Waehler

Sie können wohl deshalb „null Kritik zulassen“, weil sie in ihrem Innersten wissen, dass sie die schwächeren Argumente haben.

Rainer12
2 Monate her

Selbst wenn man z.B. einen gesellschaftskritischen Kabarettisten fördern würde; die Antifa würde dafür sorgen, dass er nicht auftreten kann.

country boy
2 Monate her

Leider wirft die schonungslose Analyse in diesem Text ein ebenso schonungsloses Licht auf den geistigen Zuschnitt unserer Eliten. „Wer Karriere im Sinn hat, passt sich überall an. Er wird dies nicht einmal wahrnehmen, es vollzieht sich automatisiert im Unterbewusstsein.“ Die übelsten Auswirkungen hat dieser Mechanismus in einem Herzstück unserer Demokratie, den Medien. Der Kammerdienerjournalismus, der dem Bürger in den letzten Jahren zugemutet wurde, hat das Vertrauen in diese Medien und damit in die deutsche Ausprägung der Demokratie erschüttert. Was soll man von Diskussionsrunden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen halten, in denen nur noch eine Meinung erlaubt ist? Dass da keinem der beteiligten… Mehr

Biskaborn
2 Monate her

Guter Artikel! Das Interessanteste aber, offensichtlich pflegt die auch hier immer wieder hochgelobte NZZ Cancel Culture, ist somit wenn es darauf ankommt auch nicht so viel besser als unsere linke Kampfpresse.

Ulrich
2 Monate her
Antworten an  Biskaborn

Es ist für mich der Grund, die NZZ in ihrem Online-Format nicht zu abbonieren.