Der Spiegel Nr. 48 – „Stunde Null“

Das ist die kultivierte Form des Hate-Speech. Der Ätzfaktor bleibt letztlich der Gleiche. Mit einem Unterschied vielleicht: Die Hatespeecher in den sozialen Medien kämen niemals auf die Idee, dass man sie als moralische Instanz verstehen soll.

Was für ein Titelbild: Ein übergroßer Christian Lindner mit Dreitagebart verdüstert die kleine Angela. Eine rote Abendsonne beleuchtet die rechte Wange des FDP-Vorsitzenden. Der Bundeskanzlerin strahlt noch das helle Sonnenlicht. Aber es ist schon eine kalte Sonne. Ihre letzten Strahlen machen eine aschfahle Haut. Merkels Haupt ruht auf der linken Hälfte ihrer zur Faust geballten Raute. Nachdenklich. Schon resigniert. Man weiß es nicht.

In Gedanken jedenfalls ganz weit weg. Vielleicht schon im beschaulichen Vorpommern. Dort ist ja alles gut. Nun ist es also doch Zeit geworden, zu verschwinden, mag sie denken. Die Scherben sind nicht mehr zu kitten. Immerhin, vom Herrn Sauer sind ja Enkelkinder da. Man könnte Tomaten anzüchten in Joghurtbechern auf der Fensterbank. Oder was man eben so macht. Ja, es gibt ein Leben nach dem Versagen.

Von Angela Merkels Boccia Titanium für bescheidene 89 Euro ist nur das Armband am linken Handgelenk zu sehen. Die Uhr wurde von ihr nach innen gedreht. Das erlaubt den diskreteren Blick, wenn die Zeit in den Sitzungen wieder zu lang wird. Wenn das Geschwätz der anderen wieder nicht enden will, obwohl am Ende doch immer gemacht wird, was die Kanzlerin will. Nicht nur hier, bis über die europäischen Außengrenzen hinaus leuchtete ihr Stern. Aber wo sind sie hin diese fetten Jahre? Was wird die Geschichte über Angela Merkel denken? Über ihre Rolle im Herbst 2015? So viele gedrechselte Halbwahrheiten und nie die rechte Gelegenheit, endlich Mal ihre Wahrheit zu erzählen. Verurteilt zur ewigen Raute. Nun sind ihr doch noch die Finger müde geworden.

„A horse, a horse, my kingdom for a horse!“

Ja doch, man könnte sich diese Fotocollage stundenlang anschauen und würde nicht fertig werden damit. „Stunde Null“ lautet die Headline. „Land ohne Richtung … Einigkeit … Kanzlerin?“ Nicht ganz korrekt, denn die „Stunde Null“ folgte ja auf den Untergang. Und das wäre dann doch zu viel William Shakespeare, too much Macbeth. Was wahr bleibt: Die letzten Tage der Angela Merkel sind wohl angebrochen. Draußen tobt der Mob. Und schuld daran ist sicher nicht der Herr Lindner im Hintergrund, wenn Millionen hereindrängeln, drücken und quengeln, um das Paradies zu fluten. „A horse, a horse, my kingdom for a horse!“ Zu spät Angela!

Also blättern wir nun mal hinter die Fassade dieses schwer zu verköstigenden Titels. Und siehe da: Schon die Hausmittteilung des Spiegel ätzt von der ersten Zeile an gegen Christian Lindner. Dessen Absage an Jamaika sei ein gut inszeniertes Schauspiel gewesen. Was glauben diese Hamburger Journalisten? Dass so wichtige Entscheidungen aus dem Bauch heraus gefällt werden müssen? Ist Angela Merkel wirklich schon so lange Kanzlerin?

Lügen sind Lügen
hart aber fair: Die Mär vom grünen Entgegenkommen
Den Leitartikel schrieb dieses Mal der Chefredakteur Klaus Brinkbäumer selbst. Er macht das Fass noch größer auf. Fragt, ob unsere westliche Art zu leben wirklich überlegen wäre. Was für eine Frage, wo gerade Millionen vor Begeisterung lange Wege auf sich nehmen, nur irgendwie dabei sein zu dürfen. Natürlich, da oben bei Brinkbäumers ändert sich nicht viel. Die erste Stoßwelle trifft immer jene, die unten an der Kaimauer stehen. Eigentlich ist genau das schon das Absurde: Wenn sich die abgeschottete Klasse in Wut schreibt darüber, das sich die Massen abschotten würden. Aber nein, Brinkbäumer schaut lieber nach China. Aufstieg und Untergang und Aufstieg. Der Chefredakteur denkt bereits in Dynastien. Macht man wohl so, wenn das eigene Leben längst in trockene Tücher gebettet ist.

Passend dazu übrigens ein Artikel weiter hinten (S.52) der fragt: „Kehrt die Klassengesellschaft zurück?“ Gut verdienende Deutsche würden mittlerweile ein Millionenheer von Helfern beschäftigen. Ja, lieber Spiegel, aber dieses Millionenheer wird sicher nicht das gleiche Millionenheer sein, an das ihr dabei denkt. Die sind bereits grundversorgt. Und werden vom Amt ganz sicher nicht auf die gleiche Weise genötigt, gefälligst etwas dazu zu verdienen, wie diejenigen, die schon über Generationen hier leben.

Schulz und Jamaika: zwei Spiegel-Niederlagen

Die Titelgeschichte heißt „Flucht aus der Karibik“. Und Brinkbäumers Redakteure haben es offensichtlich immer noch nicht verwunden, dass sie zum zweiten Mal tief ins Töpfchen gegriffen haben. Erst wollte man Ausgabe für Ausgabe Martin Schulz nach vorne peitschen, dann Jamaika. Beides ist Geschichte. Schulz hat jetzt einfach keine Kraft mehr, den sozialdemokratischen Stabilitätsanker zu geben, also uns den Phönix zu machen. Nein, etwas mehr als 20 Prozent für die SPD sind keine denkbare Ausgangslage.

Lindner will aus der FDP eine politische Bewegung machen, schreibt der Spiegel. Nur was wäre konkret zu sagen gegen so eine Mischung aus Macron und Kurz? Wie viele Millionen gibt die CDU samt Kanzlerin für Marketing und Werbung aus? Und was kommt dabei heraus? Linder hätte einen Scherbenhaufen hinterlassen. Ehrlich, wer so etwas nach 2015 über politischen Gestaltungswillen schreibt, den muss man kaum mehr ernst nehmen. Nein, es war ganz sicher nicht die Absage an Jamaika, die „Deutschland in eine schwierige Lage“ brachte. Lindners Ausfallschritt nach rechts wäre sein Erfolg gewesen, miesepetert der Spiegel. Aber wohin soll man treten, wenn die Kanzlerin so schwer Schlagseite nach links hat?

Und als wäre das alles nicht genug Lindner-Bashing, darf dann der Feuilletonist Nils Minkmar noch ein bisschen knötern. Dafür nimmt er sich Lindners Buch „Schattenjahre“ zur Hand, geschrieben aus der Perspektive der FDP als außerparlamentarische Opposition. Das erbärmlich platte Fazit Minkmars übertrifft an Hilflosigkeit sogar noch die wurstige Titelgeschichte: „Nun, da er die Jamaikaverhandlungen hat platzen lassen, kann man sich noch weniger vorstellen, dass er wirklich dieses Land regieren will.“

Hatespeech by Spiegel

In Wahrheit ist es wohl so: Was hier passiert ist die kultivierte Form des Hate-Speech. Der Ätzfaktor bleibt letztlich der Gleiche. Mit einem Unterschied vielleicht: Diese Hatespeecher in den sozialen Medien kämen niemals auf die Idee, dass man sie als moralische Instanz verstehen soll.

Weiterblättern zu Sigmar Gabriel, der hat sich irgendwo da draußen in der Welt verirrt oder ist weggelaufen. So ganz ist das nicht geklärt. Jedenfalls bestäubt er diese Welt weiter munter mit der Euro-Puderdose, als wär er noch einmal hundert Jahre Außenminister. „Ich hoffe die scheitern.“, soll er gesagt haben. Na klar. Der einfache Bürger darf sich derweil die Frage stellen, ob sich denn niemand findet, der dem reiselustigen Goslarer mal den Flugplan verschlankt. Sigmar Gabriel als VW-Käfer der SPD: „Er läuft und läuft und läuft“, schreibt Christoph Schult. Nein, er fliegt und fliegt und fliegt. Und hoffentlich sehr bald aus diesem Amt, das an ihm hängt, wie ein zu groß gewordener Anzug – möchte man noch anfügen.

Weitergeblättert verhandelt der Spiegel noch Cyber-Attacken auf die Bundesrepublik, die ausgezehrten europäischen Streitkräfte und wirft einen Blick auf Olaf Scholz. Olaf wer? Genau, dieses vielleicht letzte Geschütz der SPD für den Fall von Neuwahlen. Ein Rohrkrepierer. Es mag despektierlich klingen, ist aber so gemeint: Die meisten Bürger kennen nur sein freundliches Gesicht irgendwo zwischen Lächeln und Grinsen tiefgefroren. Weniger als die Hälfte würde doch spontan den Namen nennen können, wenn man ihnen ein Foto vorhält. Und der Spiegel findet das auch: „Er kommt über den Verstand, er berührt nicht.“ Und wenn er eine Rede halten würde, klänge die immer so, als lese er den Text eines anderen. Nun gut.

Ein Bericht über Tesla-Chef Elon Musk sät Zweifel, ob der Elektromobilitäts-Guru hält, was sich die Welt von ihm verspricht. Der sei eigentlich nur ein schlauer Geschichtenerzähler, wenn es darum ginge, neue Investoren zu gewinnen. In den vergangenen Monaten hätte sich Tesla von mehreren hundert Mitarbeitern getrennt, darunter auch solchen aus der Batterieentwicklung. Doch noch Morgenluft für die deutsche Autoindustrie?

Martin Walser und Jakob Augstein

Das Schönste soll nun zum Schluss kommen. Eine Geschichte, die auf ganz unterschiedlichen Wegen versöhnen könnte mit dieser verfrühten Ausgabe Nr. 48. Ein paar Seiten nach einem Artikel über das Ende der Wurst, wie wir sie kennen (die Erfindung einer Wurst, die gut für das Herz sein soll) nimmt uns Volker Weidermann mit zu einer Begegnung zwischen Vater und Sohn, zwischen Martin Walser und Jakob Augstein.

Die beiden haben ein Gesprächsbuch gemacht, dass sogar das Potenzial hätte, sich für den Moment mit dem SPON-Kolumnisten Augstein zu versöhnen. Gespräche zwischen altem Vater und nicht mehr ganz so jungem Sohn über das Leben an sich. Und wenn es einer schafft, uns hier mit zunehmen, dann ist das dieser so einfühlsame und warmherzige Feuilletonist Weidermann.

Augstein und Walser begegneten sich zum ersten Mal, da war der Vater 80 und der Sohn 40. Erst spät erfuhr Augstein überhaupt, wessen Sohn er ist. „Ich fand, dass du sehr groß bist“, erinnert sich der Sohn. „Und ich fand dich mir ähnlich“, der Vater. Was für eine Antwort. Walser ist im März neunzig geworden, Augstein hatte im Juli die schwere Hürde des Fünfzigjährigen genommen. Nun ist Neunzig beileibe kein Pappenstil und sicher nicht mehr jeden Tag das reinste Vergnügen. Wenn man also so ein Projekt machen will, dann wurde es allerhöchste Zeit.

Weidermann ist der Mann der großen einfachen Sätze: „Ein Sohn will wissen: Wo komme ich her? Was ist meine Geschichte? Was für ein gemeinsames Leben haben wir verpasst? (…) Martin Walser sitzt neben seiner Frau. Öfter fallen ihm im Gespräch Namen nicht ein, dann umfasst er mit der Hand den Unterarm seiner Frau und sagt: „Na, wie heißt der? Sag doch.“ (…) Walser sagt „Jakkopp“, weich und schnell. Er wird den Namen seines Sohnes heute im Verlauf des Tages noch sehr oft aussprechen, als ob ihm schon allein die Nennung Freude machte.“

Wie geht es so einem, der nicht nur mit einem, sondern gleich mit zwei Übervätern leben muss? Der Spiegel hat sogar noch Platz für ein ganzseitiges Foto von Vater und Sohn, das nicht hätte treffender ausfallen können: Walser auf einer Bank mit Blick auf den See und Augstein stehend zwischen Vater und See, fast so, als wolle er dessen Gedanken noch einmal einfangen, bevor sie über den stillen Wassern für immer entschwinden.

Der Kulturteil des Spiegel, hier wo auch ein Matthias Matussek so lange Jahre schrieb, bleib oft der einzige Grund, dieses Blatt noch zu lesen. Aber ein ausreichender war es alle Male. Volker Weidermann von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hier her zu bekommen, war ein Glanzstück der Blattmacher. Aber zurück zu Walser und Augstein und einem Buch, das auch als Autobiografie des Vaters durchgehen könnte, der selbst keine schreiben wollte. Im Gespräch lobt Walser den Sohn als echten Fleißarbeiter. Jakob hätte die Aufzeichnungen über diese Plauderei immer mitgenommen und zu Hause bearbeitet und mit Quellen versehen, wo welche nötig waren. Walser meint, er komme nicht einmal gut weg im letzten Teil, aber dagegen hätte er nichts. Es sei letztlich ein Buch geworden „(ü)ber das Schweigen der Elterngeneration, die Gleichgültigkeit und ‚das Aufräumen, das überlasst ihr den Kindern’.“

Zum Schluss der vielleicht vielsagendste Absatz dieses Artikels, mit dem wir diesen Spiegel nun zuklappen wollen: „Das Gespräch kommt dann wie von selbst auf Politik. Die Scham Martin Walsers beim Wiederlesen früher politischer Reden. Und die Begeisterung seines Sohnes beim Lesen dieser kapitalismuskritischen Frühschriften. Es ist, als hätte der linke Journalist Jakob Augstein hier den idealen Vater gefunden. (…) Zwei Männer, neunzig der eine, fünfzig der andere, haben den klassischen VaterSohn-Konflikt übersprungen, wie über ein Zeitvakuum hinweg unterhalten sie sich jetzt als zwei, die sich neu kennenlernen. (…) Ich hab nur gemerkt, dass diese Besuchsvaterschaft ein Immer-zu-wenig war“, sagt Martin Walser noch.

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Bei Stalin gab´s früher die Schauprozesse, bei uns gibt´s heute die Schaudiskussionen. Fake News sind keine moderne Erfindung, sondern so alt wie die Menschheit (s. Schöpfungsgeschichte mit der Lüge der Schlange!)
In ersteren wurde Unrecht inszeniert, in letzteren Un- bzw. Halbwahrheiten.
Claquere gab bzw. gibt es hier wie dort.

Ein „All Star Team“ eben!

Sehr geehrter Herr Wallasch, bitte verzeihen Sie den Eindruck der Besserwisserei: aber der Stiel des Pappenstiels wird mit einem „e“ geschrieben. Er leitet sich vom Stengel (Stiel) der Pappenblume (Löwenzahn) her. Das wusste ich selbst nicht so ganz genau, aber ein Nachschlagen im Duden brachte dann Sicherheit (https://www.duden.de/rechtschreibung/Pappenstiel). 🙂

Am bezeichnetesten fand ist, dass der einzige und zugleich inhaltlich dünnste Artikel einer über Laufschuhe ist. Als ob man den Spiegel kauft, um sich eine Laufschuhberatung zu ersparen. Die sind zu polistischem Journalismus mittlerweile unfähig geworden und bemerken offenbar den Überdruss, den ihre linksgrünverstrahlten Gesinnungsartikel auslösen. Nun also Laufschuhe. Das nächste Heft widmet sich einem Bohrmaschinenvergleich durch die aufstrebende Prakantin P, zusammengegoogelt, wie der Rest auch.

Werter Herr Wallasch – so langsam bleibt einem die Fröhlichkeit („das Lachen“) im Halse stecken. Angesichts der Entwicklung in Schweden, Frankreich und Deutschland… Und auch die Entwicklung in England ist angesichts der muslimischen Unterwanderung des Staates und dessen Auswirkung auf das Funktionieren der staatlichen Institutionen mehr als besorgniserregend…

Man könnte das auch anders interpretieren.
Merkel allein zu Haus, ratlos, machtlos.
Die große Gegenbewegung, noch im Dunkeln verborgen, wird kommen.
Wir wissen noch nicht viel, es kann eventuell ungemütlich werden.
Ich finde es traurig, und das gilt auch für den Herrn aus Bayern, wenn am Ende die Größe und die Einsicht fehlt, freiwillig zu gehen, denn das ist, was hängen bleibt.
Wenn man zwei, die absolut nicht merken wollen, daß ihre Zeit längst abgelaufen ist, vom Hof jagen müsste. Das wäre der unwürdigste Abgang.

Die Vater-Sohn-Geschichte ist ja wirklich rührend.
Ein verpasstes Vater-Sohn-Leben nachholen.
So was gehört unter den Weihnachtsbaum.

Susanne Beyer, Melanie Ammann, Klaus Brinkbäumer – keine(r) der drei kann den fitteren unter den Spiegel-Rentnern – von Matussek über Erich Wiedemann bis – nun ja: Broder und Romain Leick, usw. auch nur entfernt das Wasser reichen. Wie kam es zu diesem brain-drain im Spiegel? Any ideas, anybody? „Er (=Brinkbäumer) macht das Fass noch größer auf. Fragt, ob unsere westliche Art zu leben wirklich überlegen wäre.“ – Danke Herr Wallasch – – das schlägt dem Fass den Boden aus – – nicht nur argumentiert Brinkbäumer mit der Gedankentiefe eines gutgezogenen Zwöfljährigen, und der Eleganz eines mit Rotschutzfolie ummmantelten Zaunpfahls direkt… Mehr
„Schulz hat jetzt einfach keine Kraft mehr, den sozialdemokratischen Stabilitätsanker zu geben, also uns den Phönix zu machen“ Das mag zwar für Schulz stimmen, nicht aber für 100% Chulz. Der wird sich nämlich nächste Woche mit Mutti hinsetzen, um den Preis für sein Umfallen auszuhandeln. Und dieser Preis ist natürlich kräftig gestiegen, weil dieser Windhund Lindner Deutschland in eine schwierige Lage gebracht hat, die nur mit den vereinten Kräften von Mutti und Chulz wieder zurecht gerückt werden kann. Beim nächsten Mal müssen dann die Grünen auch noch mitmachen, weil es sonst nicht reicht, Mutti bis 2030 weiterregieren zu lassen. Wenn… Mehr

meine Liebe zur FASZ begann zu sterben, als VZ’s Leit-Artikel immer größer und AM-verliebter wurden. Die Krönung war 2014 im September mit dem Tenor: der lieben Angela. völlig unkritisch und einseitig gefärbt, dass ich dachte, es muss sich um die Faszination eines Pubertierenden handeln. Ergo Abo gekündigt.

„Die erste Stoßwelle trifft immer jene, die unten an der Kaimauer stehen.“ Bravo Herr Wallasch. Reinste hatespeech, und doch die reine, brutale Wahrheit. – Möge schon die nächste Welle rüberschwappen in die Kanzlerhöhle, wo Kerzen immer noch Grimassen des Guten an feuchte Wände flackern.

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