Politisierte Kirchen: Der neue christliche Sozialismus

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, will Wohlhabende stärker belasten, er unterstützt Klimademonstrationen, kauft ein Rettungsschiff für Flüchtlinge. Die katholische Kirche unterstützt diesen Kurs. Zur Geschichte der neuen Politisierung der Kirchen.

imago images / IPON
Demonstrant gegen die Teilnahme der AfD-Politikerin Anette Schultner beim Kirchentag 2017

Ob Klimaschutz, Flüchtlingshilfe oder Genderfragen: Die Kirchen werden nicht nur in Gottesdiensten politischer, sie sind auch politisch aktiv. Die Protestanten kaufen ein „Flüchtlingsschiff”, und die Katholiken finanzieren es aus ihren Kirchensteuern mit. Die Kirchenanführer, Heinrich Bedford-Strohm für die Protestanten und Kardinal Reinhard Marx für die Katholiken, haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die Kirchen einen neuen historischen Höhepunkt der Politisierung erreicht haben. 

Nachdem Zweiten Weltkrieg entwickelten die Protestanten eine völlig neue Interpretation ihres Öffentlichkeitsauftrags. In dem „Wort zur Verantwortung der Kirche für das öffentliche Leben“ von 1945 beanspruchte die evangelische Kirche ihre aktive gesellschaftspolitische Beteiligung – eine Abkehr vom individualistischen Heilsverständnis und eine Wandlung, die auch heute Fundament des Selbstverständnisses der Kirchen ist. Begünstigt wurde diese Wandlung durch eine wachsende sozialistische Einstellung im Protestantismus, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts begann, im Nationalsozialismus unterdrückt wurde und nach dem Krieg wieder Raum griff. Das war nicht immer so. Als die sozialistische Arbeiterbewegung und die Schriften von Karl Marx entstanden, waren die Kirchen ökonomisch wie rechtlich noch stark mit dem Staat und der feudalen Gesellschaft verbunden. Mit Hilfe der Theorie Ludwig Feuerbachs gelangte Marx zu dem Ergebnis, dass Religion Ausdruck gesellschaftlichen Elends und zugleich Protest gegen dieses Elend sei. Die feudalen Strukturen und die Religion wurden erstmals infrage gestellt. Folglich empfanden die Kirchen Sozialismus und Kommunismus als Bedrohung. 

5 vor 12
Weg mit Goethe und Schiller?
Die Kirchen büßten fortan zunehmend an Einfluss ein. Aus dieser Situation entstanden die christlich-soziale Bewegung und ein „Christlicher Sozialismus“. Zunächst war das eine Antwort auf und eine Strategie gegen den Kommunismus. Die Protestanten erklärten die „Caritas“ zum Christlichen Sozialismus und plädierten dafür, dass das Christentum die wahre Realität und der atheistische Kommunismus ein Produkt der Sünde sei. Wo es erst ein Widerstandskampf gegen Kommunismus war, wuchs jedoch der Glaube an einen Christlichen Sozialismus im Gefolge von Marx und den Frühsozialisten. Dies war der Anfang der Entwicklung der streng konservativen evangelischen Kirchen hin ins linke Spektrum.

Jesus wird zum Sozialisten erklärt

Die Überzeugung, dass der christliche Glaube einen sozialistischen Sinn hat, entstand in dieser Zeit. Theologen begannen Marx sowie die Frühsozialisten zu rezipieren. Der evangelische Pfarrer Rudolf Todt verglich im 19. Jahrhundert sozialistische Lehren mit dem Neuen Testament: Beide stünden im Einklang. In den 1890er-Jahren trat Theodor van Wächter als erster deutscher Theologe offen als Mitglied der SPD auf; er plädierte dafür, dass sich die Christen und die Atheisten zusammen in der Partei organisieren sollten, da sie dieselben politischen, wirtschaftlichen Forderungen hätten. Um 1900 trat dann der Pfarrer Paul Göhre, ein früherer Mitarbeiter von Friedrich Naumann, der Sozialdemokratischen Partei bei. Den Eintritt begründete er mit der christlichen Nächstenliebe im Hinblick auf Solidarität mit den Unterdrückten. Schon hier wurde das Argument der Nächstenliebe für politische Zwecke genutzt. Zur selben Zeit trat auch der evangelische Pfarrer Christoph Blumhardt, der einen Klassenkampf befürwortete, öffentlich der SPD bei. Mit seiner Begründung politisierte er Jesus Christus: „Ich bin Anhänger Christi. Christus aber war Sozialist. Zwölf Proletarier hat er zu seinen Aposteln gemacht.“

Infolge dieser Parteieintritte existierte eine erste direkte Berührung von Protestanten und Sozialismus. Währenddessen wuchs der Druck in der evangelischen Kirche, sich mit der „sozialen Frage“ auseinanderzusetzen. Folglich entstand die Bewegung der Religiösen Sozialisten in der Weimarer Republik, die selbst zur sozialistischen Partei „Bund der religiösen Sozialisten Deutschland“ (BRSD) wuchs, unter anderem mit dem Ziel der Überwindung des Kapitalismus. In den Kirchen reifte ein antikapitalistisches Bewusstsein. Der bekannte Pfarrer Erwin Eckert, der bereits mit 18 Jahren der SPD beigetreten war, wurde Vorsitzender des BRDS, vertrat marxistische Positionen, wollte eine antifaschistische Aktionseinheit zum Sturz der kapitalistischen Gesellschaft und wurde später Mitglied der KPD. Im Sozialismus werde erst das „reine unverfälschte Christentum“ hervortreten, meinte er. Marxismus und Sozialismus wurden theologisiert, religiös interpretiert.

Politisierung durch die langen 60er Jahre

Im Religiösen Sozialismus liegt der Ursprung der Politisierung, die dann in den langen 60er-Jahren entstand, während der Politisierungsprozess der westdeutschen Gesellschaft und die 68er-Bewegung blühte. Sei es Kapitalismuskritik, Skepsis gegenüber liberaler Demokratie, Antifaschismus, die Dritte Welt oder der „imperialistische“ Vietnamkrieg – all dies beeinflusste die Kirchen. Für sie wurden die neuen Werte Solidarität, Frieden und Gerechtigkeit maßgebend; auch sie wollten jetzt mitgestalten.

Staat und Kirche im Versagen vereint
Die neuen Pharisäer und die Leiden der Kirche
Ihr Interesse an öffentlichen Angelegenheiten war nun so groß wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Sozialethische Fragen kamen auf die kirchliche Tagesordnung. In den katholischen und evangelischen Jugendverbänden entstanden Initiativen wie „Aktion Dritte Welt Handel“ und die „Hungermärsche“ mit 30.000 Teilnehmern in 70 Städten. Besonders Studenten und junge Pfarrer wurden von den Aktionsgruppen mitgerissen. Auch SDS-Student Rudi Dutschke, der Kopf der Studentenbewegung, war Mitglied in einer ESG und organisierte einen Protest von 400 Studenten in der Berliner Neu-Westend-Kirche. Kirchengebäude wurden zu politischen Versammlungsräumen umfunktioniert, theologische Fakultäten und kirchliche Hochschulen sympathisierten mit dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) und wurden zu Räumen der Auseinandersetzung mit der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule und den Predigten der marxistischen-leninistischen Weltanschauung. Theologiestudenten beriefen sich auf das vom Bruderrat der EKD 1947 beschlossene „Darmstädter Wort“, welches indirekt mahnt, sich mit der marxistischen Lehre auseinanderzusetzen, und suchten den direkten Kontakt mit Kommunisten im „Arbeitskreis zum Studium des Marxismus“.

Vom katholischen Theologen Johann Metz wurde die Neue Politische Theologie begründet, anknüpfend an den Katholischen Sozialismus. Die Botschaft des Christentums sollte mit Blick auf zeitgenössische, gesellschaftliche und politische Umstände umformuliert werden. Eine Theologie der Hoffnung knüpfte an das marxistische Werk Ernst Blochs an und plädierte für eine Veränderung der politischen Wirklichkeit. Dass marxistische Gedankengänge offiziell unter großem Zuspruch Eingang in die Theologie fanden, war neu. Es begann der „christlich-marxistische Dialog“: Die Paulus-Gesellschaft, eine Vereinigung katholischer Wissenschaftler, stellte einen „wissenschaftlichen“ Dialog zwischen Christen und marxistischen Theoretikern her. Historisch gesehen, ist das die Weiterführung der Religiösen Sozialisten. Man suchte im Interesse an Marxismus und mit sozialreformerischem Willen Gespräche miteinander. Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK), der bereits marxistisch beeinflusst war, stellte die Frage auf der Weltkonferenz 1966: Welche Rolle spielt die „Kirche als Faktor einer kommenden Weltgesellschaft“? Neben Hochschullehrern und Parteifunktionären waren auch die Neuen Linken eingeladen. Dies war ein Grund, warum der „Dialog“ in den 1970er-Jahren in die Einbahnstraße geriet: Zunehmend forderten Teilnehmer, aktiv zu handeln, nicht mehr zur zu reden, und auch zusammenzuarbeiten. 

Die Kirchen sind seitdem kontinuierlich politischer geworden. Dies beweist auch die Studie von Daniel Thieme und Antonius Liedhegener, die die EKD bereits im Zeitraum von 1990 bis 2010 nah zu SPD und Grünen, „als einen eigenständigen politischen Akteur“ verortet. Durch die Themen Flüchtlingskrise, Klimakrise oder Angst vor einem angeblichen Rechtsruck sind die Kirchen in den vergangenen Jahren lauter und aktiver geworden. Der Linksdrall der Kirchen, der erst von einer Minderheit in der Weimarer Republik unter großer kirchlicher Kritik getragen wurde, dann in den 1960er-Jahren seinen Aufschwung erlebte, hat sich bis zu einem heutigen Höhepunkt verfestigt. Nachkommende Pfarrer, Priester oder Theologen wachsen schon im Zustand der linken Politisierung auf. Aktionsgruppen wie Fridays for Future oder Seebrücke beeinflussen und instrumentalisieren die Kirchen. Die Kirche arbeitet in einer neuen Breite mit linken Gruppen zusammen, und das wird abgesegnet oder gar gelenkt von Kirchenoberen wie dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, oder dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx. 

Grüne Kirchenpolitik 

Insgesamt unterstützen große Teile der Kirchen die Fridays-for-Future-Bewegung. So demonstrieren bundesweit Gemeinden und Dekanate fleißig mit, rufen in ihren Publikationen unermüdlich zum Mitmachen auf. Heute sind Schüler oft zugleich bei der Evangelischen Jugend und bei Fridays for Future aktiv, Studenten sind bei der ESG und bei Students for Future. Das frühere Hilfswerk Misereor e.V. ist Mitbegründer des „Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit“, das wiederum 2019 „Churches for Future – Kirchen für Klimagerechtigkeit (CFF)“ ins Leben rief, um kirchliche Gemeinden und Organisationen aufzurufen, sich unter dem Motto: „Schöpfung erhalten. Klimagerechtigkeit jetzt!“ mit Fridays for Future zu solidarisieren. Bisher haben sich 77 Kirchen, katholische Einrichtungen und Organisationen CFF angeschlossen, darunter auch die EKD.

Die stellvertretende EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus begründete die Beteiligung mit einer christlich-moralischen Erpressung: „Wir sind Teil der Schöpfung Gottes und mitverantwortlich, sie zu bewahren“. Die Glocken werden zum politischen Symbol umfunktioniert: Es wird zum Protest geläutet, als Zeichen gegen Klimawandel. Die Kirchen machen Greta Thunberg zu einer Prophetin, vergleichen sie mit Jesus Christus, wie etwa der Berliner Erzbischof Heiner Koch: „Mich erinnern die Freitagsdemos ein wenig an die biblischen Szene vom Einzug Jesu in Jerusalem.“ Umgekehrt wird, wie in Köln, die Dombeleuchtung abgeschaltet oder Sturm geläutet, wenn vermeintlich „Rechte“ auftreten.

Zur Verkündigung zurück
Gottes Wort wird nicht vergehen
Längst sind die Kirchen Partei. Wo in den 1960ern kirchliche Einrichtungen durch Proteste gezwungen wurden, politische Orte zu sein, laden Kirchen heute dazu ein: Die Katholische Akademie Bayern, die dem Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit beitrat, ließ Fridays for Future im September 2019 den Kirchen einen „Klimakatalog“ präsentieren. Auch Bedford-Strohm nahm an der Demo in München teil. Der evangelische Kirchentag ist längst zu einem kirchlichen Parteitag mutiert, der Nichtlinke konsequent fernhält; selbst die Sanitäter der evangelischen Johanniter-Unfall-Hilfe werden als vermeintlich Rechte scheel angesehen. 2019 ging es um Klima und Flüchtlinge: Man trug grüne Schals, lauschte den Weltuntergangsprophezeiungen von Klimaforschern und beklatschte das deutsche Fridays-for-Future-Gesicht Luisa Neubauer. Neubauer warb für ein gemeinsames Bündnis: „Werdet zu unseren Verbündeten.“

Ein guter Christ ist ein linker Christ

So ein Kirchentag offenbart, dass sich die Funktion der Kirche grundlegend gewandelt hat; der Fokus ist nicht mehr die christliche Heilslehre. Diese wird nur noch als Rechtfertigung für eigene, sehr weltliche Vorstellungen benutzt, die Bibel als Zettelkasten für politische Forderungen. Anstelle der Jenseitsorientierung will die Kirche ein politischer Akteur sein, der seine Haltung mit überkommenen christlichen Formeln legitimiert und unangreifbar zu machen versucht.

Am lautesten geschieht dies in der „Flüchtlingsfrage”. Stetig plädieren die Kirchen für eine „Flüchtlingsaufnahme”, argumentieren dabei mit der Nächstenliebe und dem Markus-Evangelium. Auf dem letzten Kirchentag wurde eine Resolution verabschiedet, ein Rettungsschiff ins Mittelmeer zu schicken. Darauf aufbauend gründete die evangelische Kirche im Dezember 2019 das Bündnis „United 4 Rescue – Gemeinsam retten!“ mit 450 Partnern, darunter Sea-Eye, Sea-Watch und Seebrücke. Durch Spenden kauften sie ein Schiff für 1,3 Millionen Euro, davon sind 50.000 Euro von Kardinal Marx, der diese Mittel aus Kirchensteuern nahm. Zuvor hatte Marx bereits 50.000 Euro Steuergelder an das private Rettungsschiff „Mission Lifeline“ gespendet sowie den gleichen Betrag an Sea-Eye. Marx’ Begründung: „Jesus würde auch helfen.“ Das Schiff der Evangelischen Kirche wurde von Bedford-Strohm persönlich auf „Sea watch 4“ getauft. 

Re-Formation tut not
Kirche: Über das Spannungsverhältnis von Politik und Verkündigung
Die Kirchen arbeiten direkt mit grün-linken bis linksradikalen Gruppierungen zusammen. Was in den 1970er-Jahren gefordert wurde, ist heute Wirklichkeit. Hamburgs Erzbischof Stefan Heße verteidigte im Interview mit katholisch.de die damals verhaftete Carola Rackete: Ertrinkende müssten „ohne Wenn und Aber“ gerettet werden. „Das passt auch sehr gut mit dem Evangelium zusammen. Wer wie die Kapitänin ein Menschenleben rettet, steht in der Nachfolge Jesu.“ Damit mischte sich die Kirche nicht nur in nationale und europäische Politik ein, sondern auch in italienische Innenpolitik. 

Die Politisierung der Kirchen hat damit eine ganz neue Dimension erlangt. Sie agieren als Vorfeldorganisationen linker Parteien, weit weg von einer gesellschaftlichen Vermittlerrolle. Die Moral, die sich im 19. und 20. Jahrhundert anbahnte – sozialistisch sein, um Christ zu sein -, ist heute viel schärfer: Wer nicht links-grün handelt, handelt nicht christlich. Ein guter Christ ist heute ein linker Christ: Religion wird für die eigenen politischen Anschauungen instrumentalisiert. Das ist der neue Christliche Sozialismus. 

Anzeige
Unterstützung
oder

Kommentare ( 53 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

53 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
WandererX
4 Monate her

Die Kirchen bräuchten drei Landes- Vorsitzende, um sich endlich mal ehrlich zu machen: einen für das Geschäft (Buchhalter), einen als Lobbyist (Politik) und einen nun endlich vom allzu weltlichen Freigestellten, den obersten Priester oder Theologen.
Sonst werden sie eben, wie hier erwähnt, zur politischen Partei. Das Problem ist doch nicht neu, sondern beherrschte bereits das Hochmittelalter.

Johann P.
4 Monate her

Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen (Matthäus 16,18). Es gibt auch heute noch Petrus-Nachfolger (πετρός = Fels), die dieser Nachfolge würdig sind, ich nenne nur Johannes Paul II und Benedikt XVI. Der gegenwärtige linksgrüne Zeitgeist kann mit derartigen Gewißheiten und intellektuell herausragenden Persönlichkeiten jedoch überhaupt nichts mehr anfangen, die Dekadenz des vormals christlichen Abendlandes ist wohl nicht mehr aufzuhalten.

Tesla
4 Monate her

„Die Beimischung einiger Tropfen Christentums zu einer linken Gesinnung verwandelt den Trottel in einen perfekten Trottel.“ – Nicolás Gómez Dávila

Jens Frisch
4 Monate her

„Gib dem Kaiser, was dem Kaiser: Mein Königreich ist nicht von dieser Welt.“

Liebe Kirchen: Das ist das Evangelium – die „Frohe Botschaft“ – Jesu.

Kaltverformer
4 Monate her

Intellektuell gesehen bleibt nur der Austritt übrig.
Aber sogar dieser spielt den linksgrünen Vollpfosten in die Hände, betreiben sie doch tagtäglich Geschichtsrevision, indem sie die Bedeutung des Christentums für die Entwicklung der europäischen Völker klein reden und je weniger offizielle Christen es gibt, desto mehr bestätigt sie das.

Und das traurige ist nun einmal dabei, dass die Kirche das nicht selbst erkennt, bzw. lieber Selbstaufgabe betreibt.
Siehe das Verstecken des Kreuzes von Bedform-Strohm und Marx. Pfui deibel vor solchen „Kirchenführern“.

Korner
4 Monate her

Man erinnere sich nur an die Kirche im Dritten Reich. Die Kirche hat schon immer mit dem Mainstream geheult. Deshalb rennen wohl auch die Ungläubigen weg und die Regierung muss mehr und mehr die Finanzierung dieser Kaderschmiede der Gegendemonstranten finanzieren. Die Kirchen sollten endlich niedergerissen werden.

Karl Schmidt
4 Monate her

Für die Freiheit und den mündigen Bürger stand die christliche Kirche nie: Sie liebt (nur) Leute, die auf Knien kriechen (wollen). Das ist immer wieder hoch aktuell – wie wir gerade erleben.

bhayes
4 Monate her

Viele wollen die Kirchen endgültig zum festen Bestandteil des Linksblocks machen. Dies wird auch dadurch ständig vorangetrieben, weil es sich hierbei maßgeblich um sprachorientierte Personen handelt, die ähnlich sozialisiert sind, die ähnlich studiert haben, die Ähnliches lesen. Die fühlen sich alle untereinander pudelwohl. Diese Zusammenhänge sind diesen Leuten meist noch nicht einmal bewusst. Den christlich Orientierten ist auch nicht bewusst, dass die Kernlinken die Kirchen am liebsten auslöschen würden, dass sie nur vorübergehend am Katzentisch teilnehmen dürfen, bis die Linksdiktatur vollendet ist. Ihnen ist auch nicht klar, dass z.B. ein durchaus christliche Motive wie „die Bewahrung der Schöpfung“ oder die… Mehr

Gottfried
4 Monate her

Darum bin ich konseqent sowohl aus der SPD als auch aus der Kirche ausgetreten.

Korner
4 Monate her
Antworten an  Gottfried

SPD und ! Kirche? Wie konnten Sie das ertragen und mit Ihrem Gewissen vereinbaren?

Renegat
4 Monate her

Wirklich ein interessanter Artikel!
Er beleuchtet die Politisierung der beiden deutschen Amtskirchen exakt. Genau das fiel mir als Christ auch gerade in den letzten Jahren auf. Die Seelsorge und die Rolle des neutralen Vermittlers haben diese Amtskirchen weitgehend aufgegeben. Sie sind Partei. Das verabscheue ich an Religionen.

So werde ich auf die alten Tage doch noch gezwungen diese Partei zu verlassen.