Was in Berichten über die Literaturnobelpreisträgerin fehlt

In den medialen Reaktionen auf den Literatur-Nobelpreis fehlt jeglicher Hinweis darauf, dass Preisträgerin Louise Glück Jüdin ist. Deutsche Politiker fühlen sich am wohlsten, wenn sie die Gedenkhaltung gegenüber Juden und Israel einnehmen können. Wehe, es geht um aktuelle Politik.

imago images / MediaPunch
Louise Glück, hier beim Empfang einer Auszeichnung durch Präsident Barack Obama 2016

„Louise wer?“ titelt ein nordbayerisches Regionalblatt und gibt damit ehrlicherweise zu, den Namen der diesjährigen Literatur-Nobelpreisträgerin noch nie gehört zu haben. SZ, FAZ, Spiegel, Zeit, t-online, ARD, ZDF, RTL, (Liste unvollständig) nennen Louise Glück eine US-amerikanische Essayistin oder Poetin, enthalten aber ihren Lesern und Zuschauern schlicht und einfach vor, dass es sich bei der Prämierten um eine Jüdin handelt. Sie stellen nicht einmal die Frage, wieso eine 1943 in New York geborene Frau 2020 noch immer mit einem deutschen Umlaut im Familiennamen geschrieben wird. Eine lebendige Jüdin oder gar Israeli(n) als Nobelpreisträger(in) passt offenbar nicht ins Konzept. Deshalb wird ihre jüdische Herkunft verheimlicht, vielleicht sogar unterdrückt. Hätte der oder die Person Mahmoud oder Fatma geheißen, Politik und Medien in Berlin und Brüssel hätten Festspiele veranstaltet. Seht her, liebe Integrations-Freunde, es ist doch möglich!  

Bei Juden wird es geflissentlich weggelassen. Denn die Feuilleton-Redakteure und ihre Kollegen aus den Wirtschafts- und Wissenschaftsressorts hätten eventuell erinnern müssen, dass über 200 Israeli, Juden oder Menschen jüdischer Abstammung seit 1901 den renommiertesten Preis der Welt erhalten haben. Das sind immerhin 23 Prozent aller Nobelpreisträger. Bei den weiblichen Gewinnern sind es gar 33 Prozent. Von den sechs Physik-Nobelpreisträgern, die die Schweiz für sich in Anspruch nimmt, waren vier Juden. Israeli und Juden stellen aber nur ein bis zwei Promille der Weltbevölkerung. Wie ist das möglich?

Zeit zum Lesen
"Tichys Einblick" - so kommt das gedruckte Magazin zu Ihnen
Louise Glücks jüdische Mutter stammt aus Ungarn und ihre jüdischen Großeltern väterlicherseits aus Russland. Vielleicht war die Mutter in Neumarkt (Targu Mures) zu Hause, wo sich deutschsprechende, gebildete Juden in den 30er Jahren mit Knüppeln gegen analphabetische Juden-Hasser verteidigen mussten. Oder ihre Großeltern gehörten zu den jüdischen Vorfahren, die bis 1990 rund 90 Prozent des sowjetischen Ingenieursverbandes in Moskau ausmachten. Karl Marx, Vladimir Lenin und Joseph Stalin haben alles versucht, Juden in die kommunistische Tonne zu treten. Heute wissen wir: Die Sowjetunion ist eine Episode der Geschichte, Israel und das Judentum leben, forschen und gewinnen internationale Preise. 

Louise Glücks Vorfahren hatten jedenfalls das Glück, rechtzeitig auswandern zu können. Vermutlich hatten sie nicht mehr bei sich als das, was zwei Hände tragen können. Aber sie brachten ihre 3.000jährige Geschichte mit. Eine Geschichte des Lernens und der 613 jüdischen Ge- und Verbote, die in der jüdischen Thora, der Bibel, festgeschrieben sind. Darin geht es nicht um Sozialismus, Kapitalismus, Energiewenden oder Klimawandel. Das Buch der Bücher handelt von Gerechtigkeit, sozialem Verhalten, dem Leben als höchstem Gut und Verständnis für den Fremden. Das reicht bis heute meistens aus, den Lernprozess auszulösen, der im besten Fall zum Nobelpreis führt. Itzchak Bashewitz Singer (Literatur-Nobelpreis 1978) schrieb ausschließlich in Jiddisch. Auf die Frage, warum er in dieser Sprache schreibe, ließ er vernehmen: In welcher Sprache soll ich sonst schreiben, Türkisch etwa? 

Juden müssen sich – wo immer die Flucht endet – nicht integrieren. Sie sind die personifizierte Integration durch das gelebte Buch der Bücher. Sie kamen nach der Hölle Europas 1948 zurück nach Israel und bauen dort seither den einzigen demokratischen Rechts- und Sozialstaat des Nahen Ostens auf. Oder sie leben außerhalb Israels (noch) in Frieden und Freiheit in Europa oder in den USA. Dort stellten sie im 20. Jahrhundert Präsidenten in Frankreich (Léon Blum), Außen- und Finanzminister in Deutschland und USA (Walther Rathenau, Henry Kissinger, Michael W. Blumenthal), bauten in Hollywood die Filmindustrie (Metro-Goldwyn-Mayer) auf und in Israel die Technologie von Morgen. 

Friedensdämmerung im Nahen Osten
Die EU-Außenpolitik ist ein Tal des Jammers
Juden in Israel schicken Raketen zum Mond, Satelliten in die Erdumlaufbahn, holen Gas aus dem offenen Meer, wurden zu Energie-Exporteuren und haben das Trinkwasserproblem in einem 60-Prozent-Wüstenland gelöst. Sie gewinnen Eurovision-Musikwettbewerbe, spielen eine tragende Rolle in der Medizinforschung. Und Investoren aus aller Welt vertrauen Milliarden US-Dollar israelischen Start-ups rund um Tel Aviv an. Im letzten Jahrzehnt sind 111 Milliarden US-Dollar aus 1.210 Exits (Übernahmen und Börsengänge) in israelische Firmenkassen geflossen (Quelle: IVC Research Center & Meitar Liquornik Geva Leshem Tal). Allein 2019 strömten bei 138 Exits 21,7 Milliarden US-Dollar in die besten der bis dahin 8.000 Algorithmen-Schmieden nach Israel. Und der Trend hält – wegen Corona etwas abgeflacht – an. 

Deutschland mit einer neunfach höheren Bevölkerung und zudem als eine einst weltweit führende Industrienation wirkt in diesem Vergleich eher wie ein Tante-Emma-Laden. Wer im Internet Standards setzen oder zumindest mitbestimmen will, muss digital souverän agieren können. Nach aktuellem Stand ist Deutschland dazu nicht fähig, schreibt Christoph Meinel, Präsident und Vorstand des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam in der FAZ. Die Abhängigkeit von ausländischen IT-Produkten, digitalen Plattformen und Infrastrukturen sei so groß geworden, dass selbstbestimmte Entscheidungen im digitalen Raum kaum noch getroffen werden könnten – das habe nicht erst die Corona-Krise verdeutlicht.

Bundesregierung und Bundespräsident fühlen sich im Umgang mit Juden und Israel am wohlsten, wenn Sie die Gedenkhaltung einnehmen können – in Auschwitz, Yad Vashem, Hanau oder Halle. Da wird der „Nie-wieder“-Wortschatz abgespult und vor der drohenden Gefahr-von-Rechts gewarnt. Wehe, es kommt die Rede auf die aktuelle Nahost-Politik. Da packt Berlin, unterstützt von Brüssel, eine seltsame Individualität aus und wird bockbeinig. Mit dem Iran, dem größten Terrorförderer, muss man im Gespräch bleiben, und am Iran-Deal wird gegen die USA, aber mit China und Russland festgehalten. Die Zwei-Staaten-Lösung wird gepflegt wie eine seltene Pflanzenart. Die Pfleger haben nur noch nicht gemerkt, dass die Pflanze längst verdorrt ist. 

Nach dem „Abraham Accord“ von Washington
Israels Aussöhnung mit UAE: Bundesregierung zeigt sich kleinkariert
Israel und Jordanien haben dieser Tage ein neues Flugabkommen unterzeichnet, das für beide Staaten uneingeschränkt die zivile Nutzung des Luftraums regelt. Dadurch wird auch der Flugverkehr zwischen Israel, den Vereinten Arabischen Emiraten und Bahrein erleichtert. Jede Maschine, die von und nach Tel Aviv fliegt, muss allerdings auch die Westbank überfliegen. Amman hat aber bei den Verhandlungen „Palestine“ mit keinem Wort erwähnt.

Der wohl wichtigste arabische Bruderstaat in der Region, Saudi-Arabien, zeigt tiefe Verärgerung gegenüber der Reaktion der Palästinenser auf die neue Friedens-Initiative. „Die palästinensischen Führungen haben seit Generationen eines gemeinsam: Sie setzen stets auf die falsche Seite, und das hat seinen Preis“, sagt der frühere Geheimdienstchef und Botschafter in den USA , Prinz Bandar bin Sultan bin Abdulaziz aktuell in einem 40-minütigen anklagenden TV-Interview („Al-Arabiya“)  gegenüber der palästinensischen Führung in Ramallah und Gaza. Was noch vor wenigen Monaten undenkbar war, nämlich dass arabische Politiker und Medien die palästinensische Sache offen und rückhaltlos kritisieren und in Frage stellen, ist inzwischen eine tägliche Erscheinung. Überall, nur nicht in den deutschen Medien.

In diesen Stunden läuft über die Nachrichtenkanäle: Paul Milgrom (USA) ist einer der beiden Nobelpreisträger 2020 für Wirtschaftswissenschaften. Sein Vater heisst Abraham Isaak Milgrom, seine Mutter Anne Lillian Finkelstein. Lassen wir uns überraschen, wie die Wirtschaftsredaktionen zwischen Hamburg und München den Prämierten ein- und wem sie ihn zuordnen.

Anzeige
Unterstützung
oder

Kommentare ( 89 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

89 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
Stefferl
7 Tage her

So ganz gefällt mir der Artikel nicht. Es ist vollkommen richtig, dass es viele gelehrte Juden gibt, die bei wichtigen Entwicklungen dabei waren. Aber es ist grotesk zu glauben, dass sie diese hervorragenden Leistung wegen ihres Jüdisch-Seins erreicht haben. Genauso absurd wäre es zu denken, der größte Teil der Nobelpreisträger hätte diese bekommen, weil sie Christen sind. Es ist natürlich die gesamte kulturelle Umgebung (zu der auch die Religion gehört), die einen Menschen prägt und ihm eine wissenschaftliche Karriere ermöglicht. Und da sind Christentum und Judentum gute Basen. Die Lobpreisungen auf Israel als das Land der Juden sind auch nicht… Mehr

Deutscher
6 Tage her
Antworten an  Stefferl

Vollkommen richtig. Was tut es zur Sache, welcher Religion ein Preisträger angehört?

Kaltverformer
7 Tage her

Obwohl die Deutschen nur mehr eine Reproduktionsrate von knapp über 1 aufweisen, wächst die Gesamtanzahl der Deutschen jährlich. Da wir wissen, dass dieses Wachstum hauptsächlich durch die (illegale) Einwanderung und Nachzug von Muslimen erzielt wird, weiß auch die Bundesregierung, was diese Einseitigkeit bewirken wird. Um das Jahr 2050 aufwärts wird Deutschland ein islamischer Staat sein und spätestens dann ist Essig mit Humanität, Demokratie, Freiheit und Wissenschaft, denn dann genügt es ein Buch zu kennen; aber das natürlich auswendig. Unsere Kinder werden in einer Welt leben, in der nichts mehr so sein wird, wie wir es kennen. Das ist keine Verschwörungstheorie,… Mehr

Deutscher
6 Tage her
Antworten an  Kaltverformer

Man muß sich ja nur die Nationalelf anschauen.

Holger Wegner
7 Tage her

Aber auch bei den Juden sind es nicht unbedingt die besonders streng gläubigen, die Erfolg haben. Keine Religion ist da förderlich.

Waehler 21
8 Tage her

Eine gute Grundsozialisation , ein Elternhaus mit Werten und schon hat man die Zutaten für einen Nobelpreis. Die Werte die bei uns vermittelt werden, werden nicht hinterfragt und sind zudem noch dogmatisch. Man sollte mal Israelis mit deutschen Wurzeln ermutigen nach Deutschland zurückzukehren! Denn das ist die Art von Einwanderung, die wir brauchen! Vielleicht können wir dann zusammen das Steuer noch drehen.

Deutscher
6 Tage her
Antworten an  Waehler 21

Die plärren gegen uns genau so wie gegen den Islam. Denken Sie an Herrn Schuster.

GeWe
8 Tage her

Wenn der Autor bei allem berechtigtem Stolz über die Leistungen des Judentums die dunklen Seiten nicht erwähnt, ist legitim. Aber in diesem Zusammenhang Geschichtsfälschung zu betreiben, ist unwürdig. Stalin hat die Juden nicht in die Tonne getreten. Sein Regime hätte ohne Juden in den leitenden Stellen nicht funktioniert.
Erwähnt seien nur Kaganovich, Jagoda und die GULAG-Chefs von 30-38, Kogan, Berman und Pliner, die jeder Oberschüler in Russland heute kennt. Fast das ganze diplomatische Corps bestand aus Juden. Erst nach der fulminanten Rede von Golda Meir(son) 48 in Moskau, fielen die Juden beim Paranoiker Stalin in Ungnade.

Styrian
8 Tage her

Es geht nicht nur der jüdischen Gemeinde so. Als Herta Müller den Nobelpreis gewann, stand hier auch in allen Zeitungen „Herta wer?“. Und Stefan Hell steht bei Wikipedia immer noch als „Rumäniendeutscher“. Rumänien war ein Stiefstaat in dem sich die Deutschen und Ungarn nach dem Ersten Weltkrieg über nacht befanden. Der begriff „Rumäniendeutscher“ ist eine Erfindung schreibfauler bundesrepublikanischer Journalisten ende der 80er für die Banater Schwaben, Siebenbürger Sachsen, Banater Berglanddeutsche usw. Und Ranga Yogeshwar, ein Inder der sich für Luxemburger hält, (Nationalität wird wie auch das Geschlecht nur noch als Sozialisierung dargestellt, als etwas was man sich fühlt) hat Stefan… Mehr

imapact
8 Tage her

Das Interessante an diesem Thema ist: es widerlegt eines der zentralen „Narrative“ (aka Lügen) der Linken, mit denen diese das Versagen der meisten afrikanischen/arabischen/islamischen Staaten sowie deren communities in westlichen Staaten (Afrikaner in Frankreich, Pakistani in GB, Türken in Deutschland…) „erklären“ bzw. rechtfertigen wollen. Demzufolge ist das Versagen dieser Länder resp. deren communities auf die Kolonialgeschichte bzw. auf die Diskriminierungserfahrung in den europäischen Gast-/Aufnahmeläner zu erklären. Nun sind aber die Juden mit Sicherheit das Volk/die Personengruppe, die seit Jahrhunderten weltweit am stärksten unterdrückt, drangsaliert, diskriminiert und verfolgt wurde. Unter den Ägyptern, den Römern, im Mittelalter, in Osteuropa („Pogrom“ ist ein… Mehr

Kassandra
8 Tage her
Antworten an  imapact

Gibt es eine Auflistung, wer den Herrschern in AlAndalus und in anderen von Arabern oder dem Islam eroberten Gebieten zuarbeitete und solche Staaten auf Dauer am Laufen hielt? Und wie, weshalb und von wem solche eingesetzt wurden?

U.S.
8 Tage her

Als (deutscher) Politik Lehrer stelle ich in meinem Politik Unterricht die unterschiedlichen Sichtweisen und Argumente der verschiedenen Parteien vor, und ich bin dankbar fuer diesen TE Artikel. Ich habe Israel als junger Dipl Ing und BWLer geschäftlich besucht, und die Menschen in Israel in sehr angenehmer Erinnerung. Ich habe im Laufe meines Berufslebens auch in UAE gearbeitet und Emirati Araber kennen gelernt, und diese Menschen auch in angenehmer Erinnerung. In meinen Unterrichts Klassen habe ich eine Mischung aus Deutsch, Migrationshintergrund und frisch immigrierten Menschen. Dort erkläre ich ihnen die wirtschaftlichen Hintergründe warum Menschen aus Entwicklungsländern in die Industrieländer Einwanderung wollen,… Mehr

Deutscher
6 Tage her
Antworten an  U.S.

Sie haben nur jene Menschen wahrgenommen, mit denen Sie gearbeitet haben. Das sagt nicht viel aus.

Mankovsky
8 Tage her

Die toten Juden der NS-Zeit scheinheilig betrauern und als Vorwand zur Bekämpfung missliebiger politischer Konkurrenz gebrauchen, aber die heute lebenden ihren Feinden, beispielsweise durch Massenimport sich bekennender Judenfeinde, ausliefern:
Antisemitismus der linken Art.

Kassandra
8 Tage her
Antworten an  Mankovsky

Und dann politisch-medial auch noch verheimlichen und abstreiten, aus welcher Ecke die wirkliche Gefahr kommt. Ich hab sie so satt, die mit den Fingern auf solche deuten, die konservativ für alle das Beste wollen.

Augustulus
7 Tage her
Antworten an  Kassandra

Karl Lagerfeld: „Wir können nicht Millionen Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen“, so Karl Lagerfeld in einer französischen Talkshow.

imapact
8 Tage her
Antworten an  Mankovsky

Die Linken schlagen damit gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe.
Erst holt man sich Antisemiten zu Hundertttausenden ins Land.
Dann schiebt man den unausweichlichen Anstieg antisemitischer Straftaten vorwiegend den Deutschen in die Schuhe, um auch weiterhin deren Schuldkomplex zu nähren.
Drittens nimmt man diese Situation zum Anlaß, um den immer ausgedehnteren „Kampf gegen Rechts“ zu rechtfertigen.

Deutscher
6 Tage her
Antworten an  Mankovsky

Doppeldenk.

bkkopp
8 Tage her

Chapeau ! Ich finde es ganz prima dass Herr Rosenberg die jüdische Identität, mit 3000 Jahren Kulturtradition, in den Vordergrund stellt. Wir brauchen mehr davon, um Juden als wertvollen Teil unserer Gesellschaft und Geschichte auf viel breiterer Basis zu sehen und zu verstehen. Nur über ein positives Bild auf dem Hintergrund des Alten Testaments und der Zehn Gebote können wir eine sehr oft kitschige Gedenkhaltung zurückdrängen und im Sinne von Papst Johannes XXIII von 1963 als “ die älteren Brüder der Christen “ sehen lernen. Ich hatte das Glück, nomen est omen, 1967 Friedrich Heer / Gottes Erste Liebe, zu… Mehr