China führt eine Golddeckung für internationale Exporte ein – ein Coup, mit dem das Land sich vom Dollar unabhängig machen kann. Und ein Signal für die Finanzwelt, erklärt Thomas Kolbe: Die Zeit der FIAT-Währungen geht zu Ende.
Der Dollar ist die Leitwährung der Welt. Wer Produkte importieren will, muss erst Dollar kaufen, um diese Güter dann zu bezahlen. Weder der Euro noch der Yuan oder eine BRICS-Währung konnten den Dollar bisher ablösen. Doch gerade Nationen, die mit den USA im politischen Konflikt liegen, haben ein imminentes Interesse daran, sich vom Dollar abzukoppeln, seitdem Russland per Dekret aus Washington einfach von internationalen Zahlungsströmen ausgeschlossen werden konnte.
Nun legt China ein neues Programm vor, dass die abhängigkeit vom Dollar reduzieren soll. Internationale Zahlungsströme sollen mit Goldzertifikaten abgesichert werden. „China greift damit zurück auf die Finanzstruktur Italiens, während der Renaissance“, erklärt Thomas Kolbe in dieser Folge von Vor dem Sturm. Wenn dieses Projekt gelingt, hat es weitreichende Konsequenzen für die Form der Finanzmärkte Weltweit – und für Sparer können vom daraus entstehenden Boom in Gold profitieren.


Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein