Der Linksextremist Simeon T. alias „Maja“ wurde am Mittwoch in Budapest für seine Beteiligung an den Angriffen der „Hammerbande“ verurteilt. Jan Mainka, Herausgeber der Budapester Zeitung, war live am letzten Verhandlungstag dabei. Maximilian Tichy hat mit ihm gesprochen.
Acht Jahre Haft für den Linksextremisten Simeon T., der auch als Maja T. bekannt ist. In Budapest wurde er am Mittwoch für seine Beteiligung an den Angriffen der „Hammerbande“ verurteilt. Diese hatte in Budapest mit Eisenstangen, Reizgas und Teleskopschlagstöcken Jagd auf Menschen gemacht. Sie zerschmetterten Gelenke, fügten ihren Opfern lebenslange Verletzungen zu.
Jan Mainka, Herausgeber der Budapester Zeitung, war live am letzten Verhandlungstag dabei. „Lächerlich“ bezeichnet er die Verteidigungsstrategie von Simeon T. Er habe versucht, seine Beteiligung an den Gewalttaten bis zuletzt zu bestreiten. „Doch in Ungarn wird politische Gewalt nicht toleriert“, so Mainka. Anders als in Deutschland lehnt dort auch die politische Linke solche Verbrechen strikt ab. Die übrigen Angeklagten erhielten mildere Strafen, teils auf Bewährung. Deutsche Politiker wie Katrin Göring-Eckardt besuchten Simeon T. im Gefängnis, um ihre Solidarität auszudrücken. In Ungarn sei dies undenkbar.



Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
Ich begrüße das Urteil, vor allem die Tatsache, dass es auf tatsächliche Haft ohne Bewährung lautet. Das Aufheulen von den Linken ist scheinheilig hoch drei – das erkennt man sofort, wenn man gedanklich die links/rechts-Positionen in der Geschichte verdreht und sich dann die Reaktionen von linker Seite vorstellt. Leider wird es auf linker Seite nicht zu einem Umdenken führen.