Nutzen statt besitzen – ein neues Geschäftsmodell

Im Mobilfunk längst bekannt: Das Gerät wird nicht gekauft, sondern im Vertrag über den Kommunikationsservice gemietet. Das ließe sich auch mit Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen machen, die über ein Waschmittelabonnement bezahlt werden.

© Odd Andersen/AFP/Getty Images
People do their laundry at a wall of washing machines and dryers at a city beach near the main station in Berlin. The German home appliance firm Siemens hosts until September 10, 2011 the free wash and dry service for tourists and local residents as promotional event during the IFA consumer electronics fair running

Beim Auto ist es offensichtlich: 95 Prozent der Zeit ist das Fahrzeug ein Stehzeug und parkt ungenutzt, hat der Fahrtenvermittler Uber ausgerechnet. Welche Verschwendung.

Bei anderen Konsumgütern ist es kaum anders: Eine Bohrmaschine läuft bei ihrem Besitzer gerade einmal 45 Stunden, selbst wenn dieser ein fleißiger Heimwerker ist. Dabei ist die Maschine auf rund 300 Stunden Nutzungsdauer ausgelegt, schreiben die Heinrich-Böll-Stiftung und der Naturschutzbund (Nabu) in ihrer Kurzstudie „Nutzen statt besitzen“. Daraus ergibt sich eine Ressourcenverschwendung, die sich immer weniger Menschen leisten wollen oder können. 74 Tonnen an Rohstoffen werden in Deutschland pro Jahr und Kopf verbraucht, schreibt der Nabu – ein Wirtschaftsmodell, das nicht weltweit skalierbar ist.

„Auch die Industrie verschwendet mit ihrem linearen Geschäftsmodell ein großes Potenzial“, sagt Patrick Wiedemann, Geschäftsführer des Logistik- und Recycling-Spezialisten Reverse Logistics Group (RLG). „Heutige Vertriebsmodelle im Consumer-Bereich sind rein am Verkauf orientiert und nicht auf eine Interaktion mit dem Kunden ausgerichtet. Oftmals gibt es keinerlei Hersteller-Kunde-Verbindung.“ Damit verschwenden Unternehmen das Wertvollste, was sie haben: den Kontakt zum Kunden.

Worum es geht, sieht man, wenn man das Pferd von hinten aufzäumt. So wird die von der Politik gewünschte Umstellung der individuellen Mobilität auf Elektroautos kaum realisiert werden können, wenn jeder Haushalt künftig – wie heute – ein oder zwei Autos selbst besitzen will. Allein die Produktion der Lithium-Ionen-Batterien eines Elektroautos belastet die Umwelt unter Umständen stärker, als sie durch CO2-freies Fahren entlastet würde.

„Europa braucht 2030 die Kapazität von mehr als zehn Tesla-Gigafactories, um die angepeilte Nachfrage nach Elektroautos zu befriedigen“, sagt Peter Carlsson von Northvolt AB beim Auto-Gipfel 2017 in Stuttgart. Teslas Gigafactory in Nevada ist das größte Werk für Antriebsbatterien weltweit. Northvolt plant eine ähnliche Batterieproduktion in Schweden.

China brauchte 40 bis 50 solcher Werke, um die Fahrzeugproduktion auf E-Mobile umzustellen. Das klingt weder realistisch noch sonderlich umweltfreundlich. Erst nach acht Jahren Nutzung wird die Umweltbilanz eines Elektroautos positiv, weil die Batterieproduktion so viele Ressourcen verbraucht, stellt eine Studie des schwedischen Umweltministeriums fest.

Sharing schont die Umwelt

Beim Automobil sehen deshalb immer mehr Menschen die Lösung im Car- und Ride-Sharing. Viele Nutzer teilen sich ein Auto oder bieten im Internet eine Mitfahrt an. Carsharing findet in Deutschland immer mehr Fans, seit Autohersteller wie Daimler (Car2go) und BMW (DriveNow) die einstige Ökonische als Geschäftsmodell entdeckt haben und offensiv vermarkten: Die Zahl der Nutzer hat sich in Deutschland in zehn Jahren auf 1,7 Millionen mehr als verzehnfacht.

Könnte „Nutzen statt besitzen“ ein Trend auch in anderen Branchen werden? Darauf hoffen nicht nur Umweltverbände und Ökoaktivisten. Ein System der Kreislaufwirtschaft könnte in vielen Bereichen die Lösung sein, sagt Logistikexperte Wiedemann: „Wenn wir von Kreislaufwirtschaft reden, geht es meist nur um Abfallvermeidung, Recycling und die Schonung von Ressourcen und Umwelt.“ Das entsprechende Gesetz von 1996 regelt vor allem die Entsorgung und stoffliche Verwertung von Abfällen. Ein Ansatz, der vor dem Hintergrund endlicher Rohstoffvorkommen und der Umweltbelastung durch Müllverbrennung und Deponien sicher Sinn gemacht hat und noch macht.

Doch selbst bei hochwertigen Konsumgütern wie Waschmaschinen oder Computern wird am Ende des Lebenszyklus gerade mal etwas Kupfer, Aluminium oder Stahl recycelt. Und da viele Sekundärrohstoffe nach wie vor sehr billig sind, ist solches Recycling ökonomisch meist wenig sinnvoll und ein Zuschussgeschäft. Wiedemann: „Bei Lithium-Ionen-Batterien, wie sie in Elektroautos verwendet werden, gibt es noch kein wirtschaftlich darstellbares Recycling.“ Folge: Solche Batterien werden nach Ende des Lebenszyklus oftmals als Sondermüll verbrannt.

„In unserem linearen Ökonomiemodell, das sich auf Produktion, Verkauf, Verbrauch und Verwertung beschränkt, wird ökologisch und ökonomisch ein Riesenpozential verschenkt“, sagt Wiedemann. „Circular Economy“ könne aber viel mehr sein als Recycling: Hier könnte ein neues Ecosystem entstehen, welches Endkunden, Unternehmen und der Umwelt nutzt.

Wiedemanns RLG zum Beispiel organisiert die Rücknahme von Produkten, Komponenten und Materialien in Europa, Amerika und Asien – von der Autobatterie bis zum Laptop. Sie entsorgt Autowerkstätten in Deutschland und Smartphones in den USA, stellt die Logistik der Geräte von der Rücknahme bis zum Recycling sicher. „Doch wir wollen mehr“, sagt Wiedemann, „gemeinsam mit der Industrie wollen wir neue Wege beschreiten.“

Die Idee lässt sich am Beispiel einer Waschmaschine gut beschreiben. Ein solches Gerät wird heute verkauft und nach Ende der Lebensdauer weggeworfen. Nutzbare Komponenten werden verschrottet, Recyclingerlöse verschwendet und – last, but not least – Kunden nicht gehalten. Komponenten, die durchaus noch verwendet werden könnten, wie der Motor oder die Edelstahltrommel, werden, wenn überhaupt, nur stofflich verwertet. Wiedemann: „Solche Maschinen sollten so designt werden, dass zumindest Teile mehrere Lebenszyklen aushalten.“

In der Tat: Warum sollte der Endkunde eine solche Waschmaschine nicht mieten oder sogar nur für die Nutzung des Gerätes zahlen, statt sie für viel Geld zu kaufen? Mit dem Internet der Dinge vernetzt, könnte das Gerät sogar nötige Verbrauchsmittel wie Waschmittel, Weichspüler oder Enthärter automatisch bestellen, einen Fehler melden und eine Wartung ordern. Die Hersteller könnten eine Technologie anbieten, die langlebig und damit in jeder Hinsicht effizienter ist.

Erst durch das Internet und neue, IT-basierte Geschäftsmodelle für den Einzelhandel (Amazon), den Individualverkehr (Uber), Finanzprodukte oder Flüge (Preisvergleichsportale) begreifen Unternehmen, dass ihr wertvollster Besitz der Kontakt zum Kunden ist. Durch das von Wiedemann propagierte Betreibermodell entstünde für Hersteller eine bisher nicht gekannte Kundenbindung. „Ein Anbieter weiß doch heute in den wenigsten Fällen, wer seine Endkunden sind, welche Wünsche sie haben und wir er sie befriedigen kann.“ Der direkte Draht zum Kunden ist im Zeitalter von Big Data und Industrie 4.0 aber für klassische Konsumgüterhersteller überlebenswichtig.

Neue Wege der Kundenbindung

Hier winken Unternehmen wie Waschmaschinenherstellern, die sich derzeit in einem harten Preiswettbewerb befinden, ungeahnte Möglichkeiten, ihr Geschäft auszuweiten. Wiedemann hält es sogar für denkbar, dass der Hersteller dem Endkunden das Gerät kostenfrei zur Verfügung stellt und über die Verbrauchsmaterialien amortisiert – ähnlich wie das Druckerhersteller tun, die ihre Geräte günstig verkaufen, um dann an den Farbpatronen zu verdienen. Die Industrie hat damit Milliarden verdient. Zudem wird bei Druckern und Kopierern die Nutzung meist nach Aufwand in Rechnung gestellt, statt eine feste Rate zu berechnen.

Auch das Geschäft mit Smartphones, die sich für die Netzbetreiber über die laufenden Gebühren oder eine Flatrate bezahlt machen, funktioniert ähnlich. Welcher iPhone-Nutzer weiß schon, dass sein Gerät im Apple-Store 800 Euro kostet, obwohl er nur eine monatliche Flatrate zahlt. So wie Hewlett Packard seine eigene Druckertinte verkauft, können Waschmaschinenanbieter ihr eigenes Waschpulver oder Kaffeeautomatenhersteller wie Nespresso ihren eigenen Kaffee verkaufen.

Allein durch Schonung der Ressourcen und bessere Effizienz könnten die Volkswirtschaften der EU-Staaten durch eine solche Kreislaufwirtschaft bis 2025 im Jahr 630 Milliarden Euro an Kosten einsparen. Das hat eine McKinsey-Studie für die Ellen MacArthur Stiftung festgestellt. Die Stiftung hat sich unter anderem dem Thema Kreislaufwirtschaft verschrieben. Die Vorteile durch eine bessere Kundenbindung für die Unternehmen sind darin noch gar nicht enthalten.

Längere Lebensdauer der Geräte

Leute, die wie Wiedemann ihr Geld mit der Kreislaufwirtschaft verdienen wollen, fordern von der Industrie allerdings eine Voraussetzung: Die Produkte müssten auf eine längere Lebensdauer hin konstruiert und ins Internet der Dinge eingebunden werden. Der Hersteller müsste die Maschine zudem jederzeit zurücknehmen, um sie im Ganzen oder zumindest in Teilen zweitzuverwerten. Eine effiziente Logistik von Geräten und Verbrauchsmaterialien würden Dienstleister organisieren. Ein intelligentes Abrechnungssystem müsste ebenfalls eingerichtet werden.

Die Endkunden ließen sich leicht von den Vorteilen eines solchen Geschäftsmodells überzeugen. Sie zahlten nur für die Nutzung und müssten nicht Hunderte Euro für ein Gerät mit begrenzter Lebensdauer investieren. Hinzu kommt, dass der Kunde immer den letzten Stand der Technik nutzen könnte, wodurch sich auch Einsparungen beim Stromverbrauch ergäben.

Noch einmal Wiedemann: „Es ist zu erwarten, dass sich diese Geschäftsmodelle zunächst im B2B-Sektor und später auch im Konsumentenbereich verbreiten.“ Wenn der Anbieter einen Teil seines Kosten- und Erlösvorteils an den Nutzer weitergäbe, hätten alle Mitspieler dieses Systems etwas davon. Der Hersteller könnte die Lager- und Kapitalkosten für Ersatzteile reduzieren, „indem er wiederverwendbare Komponenten bedarfsgerecht aus rücklaufenden Geräten entnimmt“, rechnet Wiedemann vor.

Kritik an der Wegwerfgesellschaft

Heute geschieht das genaue Gegenteil: Produkte werden auf einen optisch günstigen Endpreis hin und für eine begrenzte Lebensdauer konstruiert. Die Stiftung Warentest fand 2013 in Tests von Waschmaschinen und Energiesparlampen zwar keine direkten Anzeichen für „eingebaute Lebensdauer“, beanstandete aber die mangelnde Qualität mancher Produkte.

Der Anteil der Elektrogeräte, die im privaten Haushalt wegen eines Defekts ausgetauscht werden mussten, ist von 2,5 Prozent im Jahr 2004 auf 8,3 Prozent im Jahre 2013 gestiegen, hat das Freiburger Öko-Institut in einer Studie festgestellt.

Von einer zunehmend ökologisch denkenden Verbraucherschaft werden diese Auswüchse der Wegwerfgesellschaft zunehmend kritischer gesehen.

Alles nur Zukunftsmusik? RLG-Chef Wiedemann gibt sich in Sachen Umsetzung optimistisch: „Wir sprechen mit Waschmaschinenherstellern und dem Handel über eine Umsetzung. Sie müssten bereit sein, ihr Geschäftsmodell zu ändern: Nicht möglichst viele Geräte zu verkaufen, sondern den Kunden den größten Nutzen zu stiften steht künftig im Fokus.“


Dieser Beitrag ist in Tichys Einblick Ausgabe 12/2017 erschienen >>

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Kommentare ( 30 )

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seit jahren grille ich auf einer alten edelstahlwaschtrommel!

der opa hatte alles verarbeitet!!! mit idee, gedult und verstand kann jeder seine „rohstoffbilanz“ minimieren und das einsuggerierte individualgefuehl ist auch befriedigt.

an einem neujahrsmorgen findet man z.B. Bastellholz,Drachengestell,Blumenbefestiger,Anmachholz etc auf der Strasse…. es liegt alles vor einem, dass problem ist die wenigsten schauen hin (handy) oder sind in der lage es zu sehen.

Waschmaschinen (z.B.) so bauen, dass sie repariert werden können! Bei unserer war ein kleines Elektronikteil kaputt: die ganze Maschine war für den Müll, weil eben dieses Teil nicht ersetzt werden konnte!

Eigentum heisst Unabhängigkeit.
Verhaltet ihr euch entsprechend?

Sie haben sich sehr viel Mühe gegeben alle Aspekte zu beleuchten.Bei verschiedenen Dingen mag es möglich und vielleicht sogar wünschenswert sein,das man sie gemeinschaftlich nutzt,aber das muss jeder für sich selber entscheiden.In großen Städten,in Ballungsräumen sind die Modelle wohl umsetzbar,aber im gestreutem ländlichen Raum wird es schon schwieriger. Wie gesagt,Ich finde ihr Ansinnen durchaus überlegenswert in Urbaner Umgebung,aber für mich persöhnlich im ländlichen Raum sehe Ich da schon gewisse Schwierigkeiten. Und persöhnlich bin Ich wohl auch noch nicht bereit dazu,das sitzt in uns älteren halt noch so drinnen,mein Auto,mein Haus,meine Waschmaschine.Es ist aber für die jüngere Generation durchaus ein gangbarer… Mehr

Danke für die konstruktiven Ideen. So etwas hat hier leider Seltenheitswert.

Mag ja in Ballungsgebieten funktionieren, wenn jeder Mensch einen minutiösen Tagesablauf hat. Da aber weder mein Umfeld noch ich eine sozialistische Metropole sind, sehe ich da wenig Sinn.

Liebe Redaktion von Tichys Einblick, die Gedanken sind frei, die Presse auch. Ebenso ist es zu begrüßen, daß TE sich nicht in Gefahr begeben möchte, in einer rechten Filterblase zu enden. Von daher finde ich es auch begrüßenswert, daß Sie auch linke oder linksliberale Autoren auf TE publizieren lassen, selbst wenn Sie damit Ihre sicher überwiegend konservativ-rechte, mindestens aber wirtschaftliberale Leserschaft provozieren. Dann aber sollte so ein Beitrag auch Gehalt und Tiefgang haben und nicht schnell auf dem Laptop im ICE zwischen Augsburg und München zusammengehämmert worden sein. Leider bin ich der Ansicht, daß Reinkings Beitrag unter diese Kategorie fällt.… Mehr

Reinkings Text mag jeder einordnen, wie er will, aber die Kategorien links und rechts eignen sich dafür übehaupt nicht.

Viele Kritikpunkte wurden in den Kommentaren schon angesprochen, ich möchte jedoch noch einen weiteren hinzufügen: Produktsharing bedeutet auch Datensharing. Ich persönlich möchte nicht, dass in irgendwelchen Datenbanken vermerkt ist, wann ich wohin fahre, wann und wie oft ich meine Unterhosen wasche, welche Bücher ich leihe (kaufen ist ja unwirtschaftlich und ökologisch bäh in der schönen neuen Welt des Autors) und was ich esse! Wenn ich „Internet der Dinge“ höre packt mich die Wut. Das ist der dreiste Einstieg in die Totalüberwachung. Wer bei Verstand möchte für eine kleine Erleichterung der täglichen Routine seine gesamte Persönlichkeit transparent machen? Da scheint mir… Mehr

Dazu eine kleine Info: Wenn Sie nicht gerade ein Uraltauto fahren, weiß Ihr Autohersteller sowieso immer wo sich Ihr Auto aufhält. Da jeder ein Smartphone hat, lässt sich auch ganz leicht herausfinden, wer sich wann und wo in diesem Auto befunden hat. Für die deutsche Polizei gibt es allerdings unüberbrückbare rechtliche Hindernisse um an diese Daten zu gelangen. Nicht aber für andere internationale „Dienste“. Alle Daten, die Sie den Betreiber-bzw. Softwarefirmen freiwillig per Doppelclick überlassen haben (also ALLES was Ihr smarthphone wahrnimmt), stehen ewig für entsprechende Auswertungen zur Verfügung.

Da haben Sie leider recht. Grund genug, die Sache durch eine Sharing-Ökonomie nicht noch schlimmer zu machen. Und zum Thema Smartphone: Ich habe eines mit Windows-Phone-Betriebssystem, weil man da die Überwachung wenigstens teilweise verhindern kann. Leider steigt Microsoft wohl aus diesem Markt aus.

Guter Gedanke, aber m.E. etwas zu kurz gesprungen. Die Argumentation des Artikels liest sich sehr grün. Die Kommentare zum Artikel zeigen deutlich, daß man nicht grün sein muß um ressourcenschonend zu leben. So wie ich das auch mache. Denn die Umweltbilanzen die in diesem Zusammenhang immer aufgestellt werden, grenzen manchmal an Bilanzfälschung. Die Kommentatoren, denen ich grösstenteils zustimme, zeigen deutlich, daß Verantwortung für die Umwelt nicht aufoktroyiert sein muss; nein ein aufgeklärter, verantwortlich agierender liberaler Bürger kann seiner Verantwortung für die Umwelt selbsverantwortlich und auf vielen Wegen nachkommen. Da braucht es keine grüne Umerziehung, keinen Zwang, wie wir ihn aus… Mehr

„Mandewerk is Schandewerk“ heißt es aus jahrhunderterlanger Erfahrung mit der gemeinschaftlichen Nutzung von Geräten, Tieren, Grundstücken und Gebäuden. Es funktioniert nur dann, wenn es einen Eigentümer gibt, der durch Überlassungsvertrag (Miete, Pacht, Leasing) die Details regelt. (Mandewerk sind eigentlich Korbwaren, bezeichnen hier aber unauflösliche Verpflechtungen die am Ende immer zu Streit und Zerwürfnissen führen)

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