EU hat den KI-Wettlauf verloren: USA bauen Rechenzentren, Europa reguliert

Europa ist im KI-Rennen nicht „knapp zurück“, sondern vollends abgehängt. Während in den USA bald Billionen in KI und Rechenzentren fließen, kontern westeuropäische Staatschefs wie Macron mit lachhaften Kleckerbeträgen, die allein Google im Stundentakt veratmet. Außer regulieren und zensieren bleibt KI-Vollversager Europa nichts mehr übrig.

picture alliance / SIPA | Eliot Blondet / POOL

Die führenden Repräsentanten der Europäischen Union geben sich gern als emotionslose Technokraten. Mit größtmöglicher Distanz zum Bürger exekutieren sie ihre Agenda eines gesellschaftlichen Umbaus hin zu dem, was sie als Net-Zero-Transformationswirtschaft begreifen.

Die ostentative Distanz zum Bürger wirkt dabei wie ein Simulakrum von Macht, das bei Politikern wie Emmanuel Macron nicht selten ins Karikaturhafte entgleitet.

Macrons auffällige Präsenz in außenpolitischen Fragen – sei es mit Blick auf den Ukrainekrieg oder in den wiederkehrenden Provokationen gegenüber den Vereinigten Staaten – korrespondiert mit seiner aggressiven Zensurpolitik gegenüber der eigenen Bevölkerung. Ein Präsident ohne Volk, der seine Minderheitsregierung durch eine Haushaltskrise manövriert, die Frankreich immer näher an den fiskalischen Abgrund führt.

An Macrons Erscheinung kondensiert sich die europäische Verirrung: Ökonomisch gescheitert, beim eigenen Volk zutiefst unpopulär, geopolitisch faktisch irrelevant – und dennoch von hochfliegenden, messianischen Plänen beseelt.

Dieses performative Spiel von Macht bei gleichzeitig kaum überspielbarer Ohnmacht und Inkompetenz entfaltet zwangsläufig eine Wirkung, die man als clownhaft bezeichnen kann. Sie ist Ausdruck eines politischen Stils, der Anspruch und Wirklichkeit nicht mehr zusammenzuführen vermag – und der damit weniger Führung als vielmehr eine tragikomische Inszenierung liefert.

Ein Hauch von Emotion

Dass Politiker wie der französische Präsident den wachsenden Zorn im Volk über die eigene Politik durchaus wahrnehmen und dass hinter der technokratischen Fassade sehr wohl emotionale Befindlichkeiten existieren, ließ Macron am 7. Februar für einen kurzen Moment auf der von ihm bekämpften Plattform X erkennen.

Der israelische KI-Investor Eli David hatte den Plan der französischen Regierung verspottet, mit einem Anfangsinvestment von lediglich 30 Millionen Euro eine KI-Revolution in Frankreich initiieren zu wollen, und den Präsidenten öffentlich als „Clown“ bezeichnet.

Der französische Präsident schoss im klassischen Stil sozialer Medien zurück: schnell, unüberlegt, emotional. Seine Wortmeldung offenbarte nicht nur Macrons persönliche Fragilität, sondern legte zugleich die fatale wirtschaftspolitische Strategie Europas im Bereich der künstlichen Intelligenz offen.

Macron griff Davids Kritik direkt auf und begab sich auf eine rhetorische Rutschpartie, als er schrieb: Ja, genau dieser „Clown“, also er selbst, werde mit 30 Millionen Euro einen Investitionsboom auslösen, an dessen Ende über 100 Milliarden Euro privater Mittel stünden. Macron plant ein französisches Silicon Valley südlich von Paris und hat vor, sein Land in den Olymp der künstlichen Intelligenz zu katapultieren. Mit 30 Millionen Euro Staatsknete, die sicherlich zunächst denen zugutekommt, die den technologischen Rahmen für die anstehende Einführung der digitalen ID zur Verfügung stellen.

In Macrons Antwort zeigt sich das europäische Dilemma: Selbstgewissheit und Verdrängung, der bekannte Pathos der EU-Europäer, der sich mit unfassbarem Realitätsverlust vermengt – und ein politischer Stil, der mehr über den Zustand Europas im globalen KI-Wettlauf verrät, als es jede nüchterne Analyse vermag.

Wer mit den Codes, Memes und wiederkehrenden Schlüsselbegriffen digitaler Plattformen vertraut ist, kennt die Bedeutung dieser Zuschreibung. Wenn von Clown-Welt oder Clown-Politik die Rede ist, dann meint dies genau jene Komödie, der wir tagtäglich beiwohnen: das routinierte Ausweichen europäischer Spitzenpolitiker vor den Konsequenzen ihrer Politik der zentralen Steuerung – sei es in der Wirtschafts- und Industriepolitik, in der Migrationsfrage oder in der grotesk anmutenden Energiepolitik.

Clown-politik – das sind auch die unzähligen Krisen- oder Innovationsgipfel, mit denen sich Politik im Nachhinein als Initiator des Neuen inszeniert und an die Spitze von Entwicklungen zu setzen versucht, die sie über Jahrzehnte hinweg verschlafen oder aktiv behindert hat.

Diese Gipfel sind eine besonders niederträchtige Form der Verschleierung eigener Inkompetenz: politische Selbstvergewisserungsrituale, die Aktivität simulieren, während sie den strukturellen Stillstand lediglich übertünchen.

Ein weiteres verlorenes Jahr

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass Emmanuel Macron anlässlich der KI-Konferenz Choose France seine megalomanisch anmutende Investitionsinitiative präsentierte. Über 100 Milliarden Euro an privaten Investitionszusagen seien mobilisiert worden, hieß es damals. Der Vermögensverwalter Brookfield wolle mehr als 20 Milliarden Euro investieren, der Staatsfonds der Vereinigten Arabischen Emirate gar mit 50 Milliarden Euro in Macrons Silicon Valley präsent sein. Geschehen ist bis heute – nichts.

Wie überall in der EU blockiert auch in Frankreich ein kafkaeskes Dickicht aus Regulierungen ernsthaftes Engagement des privaten Sektors. Immerhin könnte das Land dank Atomstrom punkten: stabil, günstig, ideal für energiehungrige Rechenzentren. Deutschland hingegen hat seinen Standortvorteil im grünen Taumel verpulvert. Und doch bleibt auch Frankreich gefangen im lähmenden Stillstand – Ankündigungen verhallen, Visionen verpuffen, und das digitale Silicon Valley wirkt, als sei es eine Illusion aus der Traumfabrik der Bürokratie.

Gegenentwurf USA

Der Kontrast zu den Vereinigten Staaten könnte kaum schärfer sein. Dort wurden allein im vergangenen Jahr rund 400 Milliarden US-Dollar an privaten Investitionen im Bereich der künstlichen Intelligenz und der Rechenzentren mobilisiert. Die Infrastruktur der Datenökonomie der Zukunft entsteht in den Vereinigten Staaten, dort, wo Präsident Donald Trump die Märkte dereguliert, Steuern senkt und für das Comeback der Atomenergie sorgt.

Bemerkenswert ist dabei, dass die großen US-Rechenzentrumsbetreiber – von Meta bis Google – längst begonnen haben, in eigene Energiequellen zu investieren. Sie stabilisieren damit nicht nur ihre Geschäftsmodelle, sondern zugleich die amerikanischen Energienetze. Es ist ein beeindruckender Konter der Privatwirtschaft gegen das etatistische Wirtschaftsmodell Brüssels, wo technologische Ignoranz geradezu kultiviert zu werden scheint.

Die europäische Vorstellung staatlicher Anschubfinanzierung und zentral geplanter Marktregulierung ist das eigentliche Problem.

Das gesellschaftliche Klima in Europa hat sich zu weit von den Prinzipien der Marktwirtschaft, der Eigenverantwortung und einer generellen Initiativkultur in der Wirtschaft entfernt.

Neue Technologien und Innovationen werden nicht mehr als Chance begriffen, sondern als Anlass zur defensiven Absicherung des Status quo. Diese psychopolitische Folge der europäischen Bürokratisierung legt sich wie Blei auf Wohlstand und Produktivität der europäischen Ökonomien – mit Konsequenzen, die auch französische Präsidenten im kämpferischen Zynikermodus auf X nicht überspielen können.

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Kommentare ( 32 )

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Heptamer
1 Monat her

Jetzt wird es richtig eng für die EU und ihre Spitzendenker. Mit KI wird das nichts mehr, deshalb soll alles wie wild wegreguliert werden. Mag im bekloppten Deutschland noch klappen, das Problem ist aber, dass die Verantwortlichen nun auch selber denken müssen. Aber wer über Flatulenz-Methan-Messungen bei Kühen nachdenkt hat wohl jeden Anspruch auf Intelligenz aufgegeben.

Kuno.2
1 Monat her

Ich habe noch nirgendwo schlüssig gelesen wozu die künstliche Intelligenz wirklich nötig sein soll. Außer zur totalen Kontrolle der Menschen.

Fatmah
1 Monat her

Bei uns baut Amazon ein Rechenzentrum nach dem anderen, die Bauarbeiter kommen allesamt aus Tschechien und Bulgarien weil Deutsche lieber Geschwätzwissenschaften studieren oder , siehe „Zuströmende“ gleich gar nicht arbeiten weil vollkommen unqualifiziert oder wie unsere Brüder aus der Ukraine, alle überqualifiziert.
Siehe Hartz und Herzlich wo sogar in einer Pseudo Doku über „Bürgergeld Empfangende“ schon Ukrainer mitmachen, Er, Anfang 20 ist natürlich (was auch sonst) Arzt, der gemeinerweise nicht in Deutschland anerkannt wird.

Michael W.
1 Monat her

Deutschland hat den Wettlauf nicht verloren, Deutschland ist gar nicht erst angetreten. Und das ist nicht neu. Im heutigen D könnte Carl Benz kein Auto bauen, Gottlieb Daimler nicht seinen Reitwagen, Konrad Zuse keinen Computer. Drucken mit beweglichen Lettern wäre auch nicht erfunden worden, schon damals wurde alles versucht, Gutenberg zu behindern, wo es nur geht. Ich möchte nur an Elsa und Sun erinnern. Elsa wurde so lange schikaniert, bis sie aufgegeben haben. Der Gründer von Sun wurde schon beim Versuch, ein Unternehmen anzumelden schikaniert, so dass er frustriert in die USA gegangen ist. Das überall so viel geschmähte Fax… Mehr

jopa
1 Monat her
Antworten an  Michael W.

Hätte es damals schon die Grünen gegeben, es gäbe auch keine Eisenbahn. Technisch wären wir heute auf dem Stand der Amisch, mit Pferdekutschen.

Nazarener
1 Monat her

De USA bauen keine Rechenzentren, sie wollen welche bauen, haben aber weder das Personal, noch das Material. Derselbe Grund, wieso man auch beim Bau neuer Flugzeugträger scheitert. Die USA haben lediglich mit diesem Hype ein BIP-Strohfeuer erzeugt, um dieses oben zu halten. Man sammelt Geld der Privatanleger durch ETF-Sparpläne, pumpt damit die Bilanzen von Big Tech auf, und diese wiederum schichten das Geld zu Unternehmen um, die vielleicht mal in 3-5 Jahren Rechenzentren bauen. China macht kleine Investitionen, und erreicht damit Großes. Die USA sind kein Vorbild. Die Elite zieht nur noch so viel Cash raus, wie möglich, weil das… Mehr

Lucius de Geer
1 Monat her
Antworten an  Nazarener

Auweiah. Die konservativste Schätzung (von Cleanview) die ich kenne, listet für die USA bereits über 500 in Betrieb befindliche KI-unterstützende Zentren mit Gesamtkapazität von gut 14 Gigawatt auf. Meta allein hat 26 Zentren in Bau oder Betrieb, bis Juni 2026 gehen Zentren mit Kapazitäten von 2,2 GW für OpenAI, 1,9 GW für xAI und 1,6 GW für Anthropic online. Muss man aber nicht wissen, wenn man ein festgefügtes Weltbild hat. Nur eine Frage: Warum sollten die in Privatbesitz befindlichen US-Techfirmen Kapital aufnehmen, um den US-Staatshaushalt zu retten? Völlig abwegig, damit lässt sich ja kein Geld verdienen. Die Amis werden in… Mehr

Nazarener
1 Monat her
Antworten an  Lucius de Geer

Du kannst doch Lesen oder? Gut, dass du Genie mich über Ökonomie aufgeklärt hast, obwohl du selbst keinen Plan hast. Aber so ist das mit den vorgerfertigten Weltbilden, nicht wahr? Nichts von dem, was ich gesagt habe, war falsch, aber wenn man nur arrogant genug in seinem jugendlichen Wahnsinn auftritt, wirkt man auf einmal seriös. Jeder, der recherchieren will, sieht, dass es zu massiven Verzögerungen beim Netzausbau, beim Ausbau von Kraftwerken und Rechenzentren kommt, dass viele Projekte still und heimlich Jahre in die Zukunft verschoben oder drastisch verkleinert werden. Weder können die USA „einfach so“ ewige Anleihen raus geben noch… Mehr

Last edited 1 Monat her by Nazarener
Lucius de Geer
1 Monat her
Antworten an  Nazarener

Danke für’s Duzen (bin aber eeetwas älter als Sie denken…) und: immer noch nein. Meine Informationen in Sachen KI-fähige Rechenzentren liefern ein anderes, differenzierteres Bild (siehe oben). Zu den ausstehenden US-Staatsschulden. Klar ist: Diese können nicht zurückgezahlt werden und werden schon jetzt laufend prolongiert, selbst für die Zinszahlungen müssen neue Schulden gemacht werden, was künftig anhaltendes Vertrauen in den Dollar voraussetzt. Angesichts der bereits laufenden Verlagerung des wirtschaftlichen Schwergewichts nach Asien kommen die USA m.E. auf sehr lange Sicht an einem Schnitt nicht vorbei und d.h. Umschuldung, Laufzeitverlängerung usw. Das ist globalen Großanlegern klar, dennoch gibt es keine breite Flucht… Mehr

Fatmah
1 Monat her
Antworten an  Lucius de Geer

Hier in Hessen bauen die auch ein Rechenzentren nach dem anderen, schön Blöd in einem Land, wo Strom unbezahlbar ist weil die Bürger das so wollen und so wählen. Die „Kugel Eis“ Partei erfreut sich immer noch großen Zuspruchs.

Ulrich
1 Monat her
Antworten an  Fatmah

In Groß-Gerau ist gerade der Bau eines Rechenzentrums abgesagt worden. Der SPD-Bürgermeister zeigte sich „erleichtert“. Jetzt kann vielleicht auf der Industriebrache eine PV-Farm oder ein Wind-Park gebaut werden.

Teiresias
1 Monat her
Antworten an  Nazarener

Es werden Rechenzentren gebaut.
Es wird ein irres Geld dafür ausgegeben.

Ob dann auf diesen Rechenzentren lustige Bildchen und Videos per KI generiert werden, oder ob darauf tatsächlich die Blockchain der CBDCs und der totale Überwachungsstaat laufen sollen –
Ich hätte da einen Verdacht.

Heptamer
1 Monat her
Antworten an  Nazarener

Der Kommentar zeigt, was KI besser kann. Zumindest die Fakten besser zusammentragen.

Teiresias
1 Monat her

Rothschild-Macron, Blackrock-Merz, City-Of-London-Starmer….
Europa wird von der US-Hochfinanz kontrolliert, gesteuert und letzten Endes ausgeraubt.
Da sind keine Dummköpfe am Werk, die aus Unfähigkeit eine falsche Politik machen.
Das sind Verräter, die fremden Herren dienen.

Davon abgesehen:

Ein Rechenzentrum, wie es Meta gerade in Louisiana baut, benötigt 5 Megawatt Strom und bekommt zu diesem Zweck 3 eigene Gaskraftwerke.
„Energiewende“ und Russlandboykott bedeuten im Ergebnis, daß es keine Rechenzentren geben kann.
Nicht in Deutschland/EUdSSR.

bfwied
1 Monat her
Antworten an  Teiresias

„… von Hochfinanz kontrolliert und ausgeraubt…“! Nein, das ist zu simpel. In der EU erstickt man sich selbst, man reguliert sich zu Tode, man wirft jedem, der investieren und bauen will ganze Felsen in den Weg, man verkauft die besten Technologien bzw. Firmen an China, USA etc. Man verschleudert sich selbst, indem man dümmlich an eine Weltfamilie glaubt, dass man in anderen Ländern, denen man sein Know-how gegeben hat, gute Geschäfte machen kann, dass die alle fair seien. Sie sind es nicht. Es ist die ungeheure Dummheit, sich für alle Welt verantwortlich zu fühlen, alles herzugeben, aber das eigene Land… Mehr

Michael W.
1 Monat her
Antworten an  bfwied

Nochmal: Das ist Absicht, das ist keine Dummheit. Deutschland wird vorsätzlich zerstört.

Fatmah
1 Monat her
Antworten an  bfwied

Das ist keine Dummheit sondern Absicht. In der Politik geschieht nichts zufällig hat schon Winston Churchill ausgeplaudert.

Fatmah
1 Monat her
Antworten an  Teiresias

Es sind keine 5 Megawatt sondern 5 Gigawatt. Ansonsten gebe ich Ihnen Recht. Deshalb wird ja Donald Trump auch von allen Seiten bekämpft weil er dieses umgekehrte Oligarchen Spiel nicht mitspielt.

Berlindiesel
1 Monat her

Wäre Thomas Kolbe 28 Jahre alt, würde ich ihm diesen Beitrag nachsehen und seinen Glauben daran, dass KI existiert und ein Riesengeschäft sei. Wie alt er ist, weiß ich nicht, aber nach seinem Bild her bestimmt deutlich älter. Darum sollte er wissen, dass die digitale Branche seit 50 Jahren von künstlich aufgeblasenen Hypes dominiert wird, die noch nie ein Riesengeschäft gewesen sind. Gut, sagen wir genauer: Für alle, für die meisten nicht. Wie auch die „Revolutionen“ zuvor, die zumindest teilweise noch auf Hardware beruhten, ist KI, ähnlich Social Media, nur ein gigantischer Datendiebstahl (genial-geschickt als „trainieren“ bezeichnet) der Wissen und… Mehr

bfwied
1 Monat her
Antworten an  Berlindiesel

KI schreibt ab, dementsprechend, was vorhanden ist. Beurteilen wird die KI wahrscheinlich nie, empathisch mit Menschen umgehen auch nicht, und so wird sie nur ein durch und durch technokratischer Gegenüber sein. Es beschränkt sich auf Handreichungen, und das wird sich durchsetzen. Alles andere zerstört die Gesellschaft.

Lucius de Geer
1 Monat her
Antworten an  Berlindiesel

Köstlich, German Angst wieder mal in Bestform. Selber alles in den letzten 50 Jahren verschlafen und dann mithilfe von US-Technologie behaupten, diese gebe es gar nicht. Die Produktivitätsschübe, die mir KI als Selbständiger ermöglicht, bilde ich mir vermutlich nur ein. Zitat: „Darum geben wir auf Smartphones leichtfertig und gedankenlos unsere Daten und Privatsphäre preis“ – Äh nein, das mag für Sie zutreffen, für mich und andere intelligente Nutzer jedenfalls nicht. Ausgerechnet mit KI kann ich meine Rechner und Mobilgeräte so leicht sicher machen wie nie zuvor. An der Dummheit vieler Leute sind nicht die anderen (oder die bösen US-Kapitalisten) schuld,… Mehr

Haba Orwell
1 Monat her

> Macrons auffällige Präsenz in außenpolitischen Fragen – sei es mit Blick auf den Ukrainekrieg oder in den wiederkehrenden Provokationen gegenüber den Vereinigten Staaten – korrespondiert mit seiner aggressiven Zensurpolitik gegenüber der eigenen Bevölkerung.

Böses Medium brachte kürzlich einen Artikel, laut den Frankreich zusätzlich noch ständig allerlei Revolten in Ex-Kolonien unterstützt – als Strafe dafür, dass diese Länder unabhängig wurden. Mehr als Chaos schüren kann der „Wertewesten“ offensichtlich nicht.

OJ
1 Monat her

Während Amerika die Serverfarmen der Zukunft hochzieht, druckt Deutschland Feuchtigkeitstoleranz-Zertifikate für marode Scheunen und diskutiert über die Schließungsreihenfolge ihrer letzten drei funktionierenden Glühbirnen.
Aber Hauptsache der Plan steht: Deutschland wird weltweit führend im pastoralen Nostalgie-Tourismus für postdigitale Hippies❗
Machen sie das Kreuz an der richtigen Stelle, es gibt nur eine richtige Stelle.

Last edited 1 Monat her by OJ
Bernd Simonis
1 Monat her

KI kann man nicht essen oder trinken oder verheizen. Aber mit KI verdummt nachweislich die Bevölkerung. Brauchen wir KI wirklich? Ich habe meine Zweifel. Wer wünscht sich, in einer KI Welt zu leben? Kürzlich den Film I, Robot gesehen. Der Film ist heute aktueller als 2004.