Chipkrise: Opel schließt Werk in Eisenach bis Jahresende

Die Stellantis-Gruppe schließt das Opel-Werk in Eisenach von kommender Woche an zunächst bis zum Jahresende. Die Mitarbeiter gehen in Kurzarbeit.

Symbolbild

Die Versorgungskrise durch den Chip-Mangel fordert jetzt in der deutschen Auto-Industrie ein erstes großes Opfer: Die Stellantis-Gruppe (zu der unter anderem die Marken Peugeot, Fiat, Chrysler und Opel gehören), schließt das Opel-Werk in Eisenach von kommender Woche an zunächst bis zum Jahresende. Ein konkretes Datum zum Neustart in Thüringen nannte ein Opel-Sprecher gegenüber der Fachzeitschrift Automobilwoche nicht. Wie der Mutterkonzern Stellantis dem MDR bestätigte, ist ab der kommenden Woche offiziell „Kurzarbeit“ geplant. Die Bänder werden allerdings nicht nur kurz laufen, sondern bis Jahresende gar nicht mehr.

Das Unternehmen begründete dies gegenüber dem MDR nicht nur mit dem Mangel an Halbleitern (Chips), sondern auch mit der Corona-Pandemie. In dieser unsicheren Lage müsse die Produktion angepasst werden. Im kommenden Jahr soll die Produktion des in Eisenach produzierten Opel „Grandland X“ wieder anlaufen – falls die Lieferketten es erlaubten.

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