BMW streicht 6000 Stellen

Der Auto-Konzern rechnet weiter mit schweren Absatzeinbrüchen infolge der Corona-Pandemie.

BMW wird erstmals seit der Finanzkrise wieder die Zahl seiner Angestellten deutlich verringern. Das berichtet jetzt das Handelsblatt. Seit Wochen schon verhandelt Personalchefin Ilka Horstmeier mit dem Betriebsratschef Manfred Schoch darüber, wie die 6000 Vollzeitstellen wegfallen sollen, die nach Vorgabe von Finanzvorstand Nicolas Peter wegfallen sollen. Hinzu kommt der weitgehende Wegfall von Leiharbeitern und Werkverträgen.

„Wir sind auf gutem Wege“, zitiert das Handelsblatt eine Konzernsprecherin zu den Verhandlungen. Betriebsbedingte Kündigungen sollen demnach in der Betriebsvereinbarung, die man heute unterzeichnen will, ausgeschlossen werden.

Schon vor der Coronakrise war es mit BMW wie mit anderen deutschen Autoherstellern nach Jahren des Erfolgs bergab gegangen. 2019 hatte man nur noch mit rund 5 Milliarden Euro Gewinn abgeschlossen, nach mehr als 7 Milliarden im Vorjahr. Nun berichtet das Handelsblatt aus Konzernkreisen, dass das erste Halbjahr 2020 wegen des Sutdowns mit roten Zahlen enden werde und der Absatz von 2,5 Millionen Autos auf knapp über zwei Millionen sinken werde.

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Kommentare ( 6 )

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6 Kommentare auf "BMW streicht 6000 Stellen"

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Neueinstellunegn der ehemals grünen Hüpfer, die mittlerweile ausstudiert haben, finden nicht statt und auch Semestterferienjobs sind so gut wie verschwunden. Es kommt wie es kommen muss. Neue Berufe bereichern das Land. Shishapfeifenträger, Clancallgirl, E-Roller-Sammler, Rikschafahrer, Traumtänzer, Hartz4-Experte, Minimalist, Fahrradkettenschmierer, Gegendemoschildhalter, Herkunftsmärchenautoren, Funklochbetreuer … und ein paar alte bleiben: Trittinflaschensammler, Amtsschimmel, Grenzenöffner, Wahlforscher, Steuersatzerhöher, Bundestagsvizeverweigerer, Weltklimaschützer …
Mit „gut Geld verdienen“ und der deutschen Autoindustrie als global erfolgreicher Industriezweig ist es im Land der irren Antivolkregierung wohl vorbei.

Liebe TE Leser,

10.000 Stellen beim Daimler, 6.000 b

. . .und #BMW wird nicht das einzige sein.
#Automobil ist in Deutschland tot, bedankt euch beim linksgrünen Zeitgeist.
45% Grüne in München, alles klar. Es läuft.
Nebenbei retten wir die Welt und für #BLM reißen wir unsere Geschichte und Denkmäler nieder.
Stellt sich mir nur die Frage, ist man als Weißer kein #PoC ?
Wurde die Farbe Weiß jetzt verbannt und nur noch Farbige sind was wert?
Die deutsche Dekadenz und Arroganz muss schon weh tun, aber vermutlich muss es so sein.
Erst nach einen krassen Absturz lässt sich wieder was vernünftiges aufbauen.

. . . . aufgestanden aus Ruinen. . . . .

Betriebsbedingt kündigen tun dafür die Leiharbeitgeber und die Zulieferer. Steuerausfallsbedingt kündigen die betroffenen Gemeinden.

Der BMW-Konzern streicht 6.000 Stellen.

Der Kommentar der BMW-Sprecherin hierzu lautet: „Wir sind auf gutem Wege“.

Makaber!

Das ist so nicht korrekt wiedergegeben. Diese Aussage bezog sich auf die Verhandlungen mit dem Betriebsrat im Sinne von, dass diese bereits fortgeschritten sind und anscheinend keine so großen Dissensen auftraten, was wohl bedeutet, dass die Detailbedingungen für die Arbeitnehmer nicht so schlecht sein können.
Hier noch ein Zitat aus dem Handelsblattartikel: „Betriebsbedingte Kündigungen, vor denen Betriebsratschef Schoch vor wenigen Wochen noch gewarnt hatte, sind vorerst ausgeschlossen.“