Peter Hahne: „Populär wird mit Populist verwechselt“

Peter Hahne ist ein ZDF-Urgestein: langjähriger Moderator der „heute“-Nachrichten, bis 2011 Leiter des Hauptstadtstudios des ZDF, ist mit verschiedenen Gesprächssendungen auf dem Bildschirm präsent. Ein Gespräch über Medien, Streitkultur und Kirche.

 

„Wie manche Kollegen sich bekreuzigen, wenn sie der Kanzlerin begegnen: Lächerlich“. Peter Hahne über Journalismus, „Lügen-„ und „Lückenpresse“ und Kollegen, die ihre kritische Rolle aufgegeben haben.

Dieses Interview ist in ‚Tichys Einblick‘ Ausgabe 07/2017 erschienen >> 

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Kommentare

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  • thomas

    Vielen Dank Herr Hahne für Ihre ehrlichen Antworten.
    Es gibt so viele Sätze, die Wasser auf meine Mühlen sind, z.B.
    sinngemäß zitiert:“Wer heute die Wahrheit sagt, ist nicht nur rechts oder rechtsradikal, sondern gleich Nazi“
    Ich halte die meisten Journalisten für überschätzt. Abe ich glaube, dass ich Sie bisher unterschätzt habe.

  • Benjamin Goldstein

    Na ja, schauen Sie sich mal seine Bücherliste an. Schon 1984 schrieb Hahne „Die Macht der Manipulation: Über Menschen, Medien und Meinungsmacher“.
    Ich könnte auch wetten, was der im Herbst wählt. Seine bisherigen Äußerungen sind schon sehr eindeutig. Entsprechend findet er ja auch medial kaum noch statt.

  • aktuelle kamera

    Hahne geht in Ruhestand , Hayali kommt gross raus….
    DDR2 feiert sich selbst.

  • der schöne Karl

    Es gibt scheinbar noch Aufrechte, auch beim ZDF. Habe neulich ein Interview mit langgedienten Journalisten zum Tode von Kohl gesehen. Eine Wohltat, Kritischesw im ÖR zu vernehmen. Diese Leute lassen es scheinbar nicht mit sich machen.

  • Karl Krähling

    Was die Nutzung des TV anbelangt stimme ich Herrn Hahne zu: ein großer Bogen ums Politische und ihre Zampanos erhält die Lebensfreude bis ins hohe Alter.

    In der Flüchtlingsfrage scheint sich nicht nur das „Gutmenschliche“ auszudrücken, sich durch gute Taten anderer den Himmel verdienen zu wollen oder Sühne betreiben zu lassen sondern auch noch eine gehörig Portion von Hass auf alles Deutsche, im jüdischen als Selbsthass (à la Otto Weininger) bezeichnet)

  • Kartoffelstärke

    Wunderbar- zwei aufrechte Persönlichkeiten mit vielleicht leicht unterschiedlichem Glaubenssystem, aber gleichem Anstands- und Ehrbegriff. So richtig schön das, was Wertkonservatismus ausmacht. Vielen Dank an beide Herren – und das mit den Mundwinkeln überlassen wir Stegner und Merkel. Venceremos! 😉

  • Johannes Holmer

    Vielen Dank an beide Gesprächspartner!! Peter Hahne für seine starken, klaren und ehrlichen Stellungnahmen und Achim´Winter für die tolle Gesprächsführung!! Macht weiter so!!

  • Hanna Jüngling

    Ein bodenständiger Protestant eben, der Herr Hahne. Folgt dem gesunden Menschenverstand und lebt eine einfache, aber klare und festigende Religiosität. Gut – das ist sicher für den „Otto Normalverbraucher“ eine große Hilfe, um im Alltag einigermaßen klar zu sehen.