„Die Mittelschicht verarmt“

Wir sind im „Great Reset“, in einem großen Neustart des Wirtschaftsystems, glaubt Max Otte. „Die Schulden auf der Welt waren schon vorher nicht rückzahlbar. ... Und dann ist dieses Virus aufgetaucht, und das nutzt man jetzt für alle mögli­chen Maßnahmen.“

 

Nur Sachwerte bieten Schutz gegen den Geldkollaps, warnt der Fondsmanager Max Otte. „Weltsystemcrash“ lautete Max Ottes Bestseller vor zwei Jahren. Dieser Crash ist da und ein neues Buch auch: „Die Krise hält sich nicht an Regeln“. Otte fürchtet eine Zerstörung der Mittelschicht und eine Erosion des gesellschaftlichem Zusammenhalts als Folge der aktuellen Wirtschaftspolitik.


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Kommentare ( 32 )

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32 Comments
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fatherted
9 Monate her

Würde eher zu Bitcoin tendieren….die sind international…nicht durch Regierungen und Zentralbanken beeinflusst und können überall auf der Welt „zu FIAT Geld“ gemacht werden. Dazu zeigen sie eine ordentliche Rendite die absehbar (da alle Big Player einsteigen) auch nicht abbricht. Das man von Regierungseite den BTC nicht will, ist klar. Gibt Freiheit zurück…deshalb auch den digitalen Euro….der würde Freiheit nehmen. Gold ist schwer und man kann es schlecht transportieren….BTC im Hard-Wallet kann auf Fingernagelgroßen Speicherchips mitgenommen werden….überall hin und ohne Kontrolle.

RA.Dobke
9 Monate her

Die Verarmung ist doch gewollt, merken wir denn nichts mehr? Auf einer wichtigen international geprägten Staatskonferenz findet eine Reduzierung von 3 Tagen auf 3 Stunden statt und es gibt 4 “ Länderchefs“ und als 5. Redner einen, wenn nicht den größten Kapitalisten, der Staats- und Gesellschaftsordnungen eigentlich für überflüssig hält und dessen erklärtes Ziel eine Führung der Menschheit auf Algorythmen ist. Wann stehen WIR auf und melden uns zu Wort? Es geht, es ist nicht einfach, aber es geht – siehe Weißrussland siehe Spanien siehe Myanmar sieh – sieh und erkenne!

maru
9 Monate her

„Wagenburg der Inkompetenz“ – wie treffend!

FionaMUC
9 Monate her

Es ist nun höchste Zeit, dass mal jemand außerhalb der korrupten Parteischranzenwelt hinsteht und sagt: „Ich machs! Ich stelle die Merkel vor Gericht und den Rest auch und bilde eine Regierung und beende den Trottel-Wahnsinn der Geldabzocker, Schwätzer und Nichtskönner!“ Er könnte und sollte ein Format haben wie der Prof. Otte und viel von Geld verstehen, denn wir brauchen ZUERST eine Steuerreform … danach 100 andere Reformen. Aber zuerst Steuerreform, denn dass der Mittelstand von den Steuern zermalmt wird, dass normale Leute keinen Liquiditätsstock aufbauen können, sich also das Arbeiten eigentlich gar nicht mehr mit vernünftigen Perspektiven lohnt – das… Mehr

Last edited 9 Monate her by FionaMUC
Dozoern
10 Monate her

Das Hauptthema ist bereits im Titel der Sendung erwähnt: Verarmt der Mittelstand? Darum geht es. Alle starren immer auf die Schulden der Staaten und Privaten. Die sind jedoch überhaupt kein Thema solange alle Staaten gleichmäßig Geld drucken und die Banken die Privaten Kredite laufen lassen (können). Es ist auch völlig belanglos wo diese Schulden der Staaten stehen, ob in der ZB-Bilanz, auf einem Konto des Finanzministers oder im Banksafe des White House. Es sind ja nur Kredite „linke Tasche rechte Tasche“, die das System stabilisieren. Und das tun sie solange wie alle mitspielen. Die Französische Revolution ist ja auch nicht… Mehr

Thorsten
10 Monate her

Es gibt auch Immobilienaktien und ETFs von Blackrock, die sind nicht nur tragbar sondern werden auch von Profis gemanagt.

Anna-Maria
10 Monate her

Mittelschicht MUSS verarmt werden, um die Rest manipulieren zu können! Die obere …… Tausend wird schon Lobbyisten finden. Die Rest wird in unterschiedlichen Formen gegeneinander ausgespielt und wartet auf Almosen.
Es wird hier nicht angestrebt, eine Gesellschaft mit Mitsprache, selbstständig handelt, arbeitet, denkt zu vergrößern sondern das Gegenteil.

thinkSelf
10 Monate her

„Nur Sachwerte bieten Schutz“
Deswegen hat Klaus Schwab (Organisator und Markeninhalber des „Weltwirtschaftforums“) ja in seinem neuen Buch auch schon mal vorgebaut und verkündet das ab 2030 niemand mehr etwas besitzen wird.
Also, außer die Oligarchen natürlich. Die besitzen dann alles. Und die wissen,:Besitz ist die Vorraussetzung für Freiheit. Und lassen sie sich nicht einreden das „Freiheit vor allem im Kopf stattfindet.“

thinkSelf
10 Monate her

Bitcoin ist auch kein Wertaufbewahrungsmittel sondern die digitale Form der Tulpenzwiebel. Oder anders ausgedrückt: Die denkbar reinste Form eines Spekulationsobjektes. Sozusagen Pokern ohne die Hilfsmittel Karten und Jetons.

tarlcabot
10 Monate her
Antworten an  thinkSelf

Der Unterschied zur Tulpenzwiebel ist nur das der BitCoin nicht beliebig vermehrt werden kann.

Thorsten
10 Monate her
Antworten an  tarlcabot

Dann kommt ein neuer „Fork“ und es geht munter weiter …

Abendroete
10 Monate her

Die kommenden dunklen Zeiten ohne berechtigte Fragen zu überstehen ist nicht sinnvoll und führt nur in den Kollaps.
Das gab es in der Vergangenheit schon einmal