Dieter Hundt: Energiewende gescheitert – zurück zur Kernenergie?

Die steigendenden Energiepreise gefährden nach Meinung des Unternehmers und früheren BDA-Präsidenten Dieter Hundt die deutsche Wirtschaft. Die Energiewende sei zu abrupt erfolgt und belaste die Unternehmen.

 

Der Druck insbesondere auf die Autoindustrie, weiterhin Produktionskapazitäten ins Ausland zu verlagern und dort aufzubauen, steige weiter. „Das ist eine bedrohliche und sehr besorgniserregende Entwicklung. Eine Ursache sind die explodierenden Energiepreise.

Dieter Hundt schlägt als Lösung vor, noch einmal über den Ausstieg aus der Kernenergie nachzudenken. „Wenn wir die Klimapolitik tatsächlich erfolgreich umsetzen wollen, sollten wir erstens den Diesel als PKW-Antrieb nicht länger verdammen. Und zum zweiten sollten wir unsere ideologische Einstellung hinsichtlich der Kernenergie überdenken“, so Hundt. „Wir werden unsere Energiesituation in Deutschland allein mit Wind- und Solarenergie nicht ausreichend erfolgreich bewerkstelligen können.“

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Kommentare ( 104 )

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104 Kommentare auf "Dieter Hundt: Energiewende gescheitert – zurück zur Kernenergie?"

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Dieter Hundt, ist das nicht der, der als BDA-Präsident, von der Hundesteuer bis zur Rechtschreibreform, zu allem „Forderungen“ gestellt hat; nur nicht an die Arbeitgeber, für das er eigentlich verantwortlich war? Wenn er jetzt stattdessen Lösungen „vorschlägt“ hat er sich ja mächtig gewaltig gemäßigt.

Bei all dem, was heute beschlossen wird, werden die langfristigen Folgen nicht bedacht. Es findet keine Risikoanalyse statt. Bevor man Millionen Flüchtlinge ins Land lässt, hätte man über die Kosten für die Sozialkassen, über Wohnungsnot, über wachsende Kriminalität nachdenken müssen. Bevor man Kohle- und Kernkraftwerke abschafft, muss man über eine gesicherte Stromversorgung, die Energiekosten und in dem Zusammenhang über Arbeitsplätze nachdenken. Bevor man Windräder im Wald baut, müsste man über fehlende CO2-Verwertung durch Abholzen nachdenken. Dasselbe gilt für Spritanreicherungen durch Ölpalmen. Da werden ganze Urwälder vernichtet. Die Energiesparlampen waren auch Unfug. Die heutigen LEDs sind sinnvoll. Bei den Pug-In-Hybriden wird… Mehr

DANKE CAPTAIN EINSICHT (vgl. South-park)

Wieder mal einer, der als er noch im Amt war nur zusah und nun alles besser weiß!

Bei der Energiewende geht es um zwei Aspekte: 1.) Verstrahlungsgefahr der Umwelt, 2.) angeblicher Klimawandel durch anthropogenes CO2. Im ersteren Falle muss man sagen, dass diese Gefahr real ist, jedoch technisch lösbar ist, was allerdings bisher in fahrlässiger Vernachlässigung nicht geschehen ist. Eine Wiederaufnahme der Stromerzeugung durch Kernkraftwerke kann daher nur zulässig sein, wenn die technischen Vorrausetzungen geschaffen wurden, dass keine Verstrahlungsgefahr der Umwelt besteht. Im Zweiteren Falle muss man aus den zur Verfügung stehenden Messdaten 1850-2016 feststellen, dass faktisch keine Temperaturerhöhung durch CO2 stattgefunden hat. Gemäß physikalischen Gesetzen ist das sehr wohl möglich, aber die Messdaten belegen, dass dem… Mehr
Mein Vorschlag: 1. Alle bestehenden AKW werden NICHT demontiert, sie können zumindes als Zwischenlager dienen, da sie per Definitionem sicher sind 2. Es werden aus der Ökostromumlage jährlich 2 Mrd. € entnommen und mit weiteren 2 Mrd. aus den Bundesrücklagen werden die 4 Mrd. eingesetzt, um innerhalb von 10 Jahren eine tragfähige Lösung eines modernen Reaktors zu erarbeiten, in dem der Atommüll verarbeitet werden kann. Bestehende Konzepte sind, sofern umsetzbar, zu bevorzugen. 3. Kommt es zu keiner Sinnvollen Lösung, insbesondere beim Atommüll, werden alle laufenden Politikerpensionen um 1/3 gekürzt. 4. Ziel muß es sein, dauerhaft 30% des Energiebedarfs aus Atomkraft… Mehr

1 Jahr; 1/2; 50%; 200000 pro Kommanditist und Rad und der Rückbau des Betonsockels ist vertraglich zu sichern und während der Laufzeit nur für diesen ausschließlichen Zweck eine Rücklage aus mind 20% des Gewinnes zu bilden; plus Haftungsregelung! )

Lieber Herr BDA-Präsidenten Dieter Hundt, ich kritisiere drastisch, dass Sie uns Ihre Mitglieder immer Frau Merkel hofiert haben. Die dramatischen Entscheidungen waren schon vor einer AfD. Mit all den Taten der Regierungen Merkel hätte man besser mal alle Pläne zur Arbeitsplatzverlegung ins Ausland bei der Dame vorlegen sollen.
Und wie Sie an dem Beispiel Thüringen sehen, werden die linken Teile der Politiker einschliesslich Merkel die Atomkraft nie wieder installieren. Das sind Fakten. Also versuchen Sie lieber Ihre Mitglieder mit speziellen Kursen das Abwandern zu erleichtern. Wenn es in nette Länder geht, kommen vielleicht auch viele gut ausgebildeten Mitarbeiter mit!

Keiner will Atomkraftwerke (in seiner Nähe). Selbst wenn sie technisch gesehen auch gar nicht mehr in die Luft fliegen könn(t)en, bleiben die „sozialisierten“ Ewigkeits-Kosten für die Atom-Müll-Entsorgung/Verklappung/Lagerung.

Hier mal ein Link zum Konzept der Dual-Fluid-Reaktoren der 4. Generation, um etwas Fakten und Hintergrundwissen anzubieten:

https://dual-fluid-reaktor.de/

Die Kraftwerke der 4. Generation verbrauchen den gesamten Brennstoff, womit weniger Abfall anfällt. Der anfallende Abfall hat kurze Halbwertszeiten und muss daher nur wenige Jahrhunderte sicher gelagert werden. Schnelle Brüter, Dual Fluid Reaktor, Laufwellenreaktor. Auch die Kernfusion kommt mittlerweile zügiger vorran. Nebst Großforschungsanlagen wie Wendelstein 7X und ITER gehen auch Unternehmen die Aufgabe an.
An der Kernenergie wird kaum ein Weg vorbeiführen, wenn möglich naturschonend große Mengen Strom und Wärme erzeugt werden sollen.
Zu bedenken ist auch, dass es auch chemische Abfälle gibt, die für immer sicher gelagert werden müssen, da diese ihre Gefährlichkeit mit der Zeit nicht verlieren.

Es ist doch nicht mehr erforderlich Uran zu verwenden. Thorium ist nicht brisant. Und der Atommüll, der darf in jedem Industrieviertel in x-beliebigen Hallen lagern? Das passiert heute.

Merkwürdig, dass weltweit dennoch Dutzende neuer Reaktoren gebaut werden, unter anderem solche, die gebrauchte Brennelemente wiederverwerten können… Übrigens ist die Menge an „Atommüll“ überschaubar und steht wegen politischer Vereitelung eines Endlagers meist auf den Grundstücken der Kraftwerke selbst herum und stört dort niemanden. Radioaktive Abfälle gibt es so oder so laufend (aus Medizin und Forschung), dann kann man auch ein paar Tonnen mit alten Brennelementen dazustellen. Von der Menge und Gefährlichkeit eine Lappalie verglichen mit dem, was jährlich an Sondermüll aus Privathaushalten anfällt (Autobatterien, Medikamente, Dämmstoffe usw.)…

Die deutsche Energiewende ist nicht zu abrupt erfolgt. Sie ist falsch. Deutschland wird seine Energie nicht mit Windmühlen und Solarenergie erzeugen können. Deutschland muss zusätzlich bei der Kernenergie bleiben.
Manche glauben, Deutschland ginge mit gutem Beispiel voran. Die anderen Länder werden nicht folgen, wenn sie erkennen, welche Konsequenzen diese Energiewende für das Land hat. Man kann nur hoffen, dass die Leute – und auch die Kinder – bald erkennen, dass der deutsche Weg in die Irre führt und dass sie den Grünen ihre Sympathien entziehen.

Deutschland b l e i b t dank Merkel und Vasallen bei der Kernenergie, denn zum Erhalt der Netzstabilität wurde im vergangenen Jahr allein aus Frankreich die Jahres-Leistung Strom eines „normalen“ AKW eingekauft, und das vor der Abschaltung von Philipsburg II.
D. h. bei weiteren Abschaltungen von KW im Lande wird um so mehr Leistung aus dem Ausland bezogen, dort vorzugsweise mittels AKW erzeugt, bzw. mit Kohle in Polen. So macht eine Energiewende doch richtig Sinn. Im „normalen“ Leben würde man eine/n derart irrational Handelnden der Psychiatrie zuführen.

Man sollte sich darüber im Klaren sein ,das es gerade die sogenannten Volksparteien waren ( Cdu/SPD ) ,die mit ihrem wirren Kurs der sogenannten Energiewende die Kosten für die Energieversorgung so exorbitant in die Höhe getrieben haben . Die Alleswissende in diesem Lande hat schon mit ihrem mehrfachen Wendemanövern , Atomausstieg, Kohleausstieg,Mautdesaster usw für totales ,wahnsinnig teures Chaos gesorgt . Allerdings immer mit flankierender Unterstützung der Industrieverbände . Es wäre ehrlicher gewesen ,mal auf einen Termin im Kanzleramt zu verzichten und den Blödsinn beim Namen zu nennen. Immer wenn die Herrschaften ihre aktive Zeit hinter sich haben dämmert ihnen ,welchen… Mehr

Ich erinnere hier an die Spende von Frau Quandt an Frau Merkel nach der BTW 2013, 340.000 Euro! Und da waren die Abgaswerte in Brüssel schon festgelegt! Das sieht man doch auch, dass die beim BDA geschlafen oder sich bei der Sonnenkönigin gesonnt haben!

Ich höre schon die Aufschreie: „Rechtspopulist, AfD Nah, Klimaleugner, Ewiggestriger, Pfui,….“