Dieter Hundt: Energiewende gescheitert – zurück zur Kernenergie?

Die steigendenden Energiepreise gefährden nach Meinung des Unternehmers und früheren BDA-Präsidenten Dieter Hundt die deutsche Wirtschaft. Die Energiewende sei zu abrupt erfolgt und belaste die Unternehmen.

 

Der Druck insbesondere auf die Autoindustrie, weiterhin Produktionskapazitäten ins Ausland zu verlagern und dort aufzubauen, steige weiter. „Das ist eine bedrohliche und sehr besorgniserregende Entwicklung. Eine Ursache sind die explodierenden Energiepreise.

Dieter Hundt schlägt als Lösung vor, noch einmal über den Ausstieg aus der Kernenergie nachzudenken. „Wenn wir die Klimapolitik tatsächlich erfolgreich umsetzen wollen, sollten wir erstens den Diesel als PKW-Antrieb nicht länger verdammen. Und zum zweiten sollten wir unsere ideologische Einstellung hinsichtlich der Kernenergie überdenken“, so Hundt. „Wir werden unsere Energiesituation in Deutschland allein mit Wind- und Solarenergie nicht ausreichend erfolgreich bewerkstelligen können.“

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Kommentare ( 110 )

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110 Kommentare auf "Dieter Hundt: Energiewende gescheitert – zurück zur Kernenergie?"

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Verideologisierte Hirne verstehen leider nicht mehr worum es geht und was möglich war! und wäre.
Wenn hohe Parteikader so etwas wie „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ sagen, dann wird klar was sie vorhaben. Damals haben sie die optimale Technologie beerdigen lassen.
Und heute fahren sie im Verein mit anderen die Wirtschaft an die Wand.
Dafür können sie bei den nächsten Wahlen dann die Regierung stellen.
Prost!

In meinen Augen wurden schon vor vielen Jahrzehnten die Weichen falsch gestellt, denn man hat zu Gunsten der Großkonzerne alle Kleinkraftwerke abgebaut, die sehr gut funktionierten und sich auch zu großen Teilen gut in die Landschaft eingefügt haben. Die regionale Grundversorgung wurde damit beendet und wo tausende von Wasserkraftwerken zum Opfer wurden, versucht man nun über Windkraft und Solaranlagen wieder zu kompensieren, nur mit dem Unterschied, daß hier die Landschaft verschandelt wird und die Effizienz nicht zufriedenstellend ist. Dieser überregionale Gedanke ist im Prinzip nur dem Großkapital geschuldet und deshalb auch ihre weltumspannenden Bemühungen, anstatt sich zu bemühen, das eigene… Mehr

Man darf nicht vergessen, dass es jetzt den Kernreaktor der 4. Generation gibt. Allerdings haben sich alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages (außer der AFD) dazu entschlossen, den wissenschaftlichen Fortschritt zu ignorieren und an ihren überholten Vorbehalten festzuhalten. Vermutlich wird es genauso werden wie mit den Hochgeschwindigkeitszügen – in Deutschland erfunden und in anderen Ländern erfolgreich genutzt.
https://dual-fluid-reaktor.de/

These: D. darf keine KKWs haben, da diese Kernwaffenmaterial produzieren könnten. In der EU darf nur einer den roten Knopf drücken. Atomausstieg ist ein Stück Demilitarisierung.

Dieter Hundt, ist das nicht der, der als BDA-Präsident, von der Hundesteuer bis zur Rechtschreibreform, zu allem „Forderungen“ gestellt hat; nur nicht an die Arbeitgeber, für das er eigentlich verantwortlich war? Wenn er jetzt stattdessen Lösungen „vorschlägt“ hat er sich ja mächtig gewaltig gemäßigt.

Bei all dem, was heute beschlossen wird, werden die langfristigen Folgen nicht bedacht. Es findet keine Risikoanalyse statt. Bevor man Millionen Flüchtlinge ins Land lässt, hätte man über die Kosten für die Sozialkassen, über Wohnungsnot, über wachsende Kriminalität nachdenken müssen. Bevor man Kohle- und Kernkraftwerke abschafft, muss man über eine gesicherte Stromversorgung, die Energiekosten und in dem Zusammenhang über Arbeitsplätze nachdenken. Bevor man Windräder im Wald baut, müsste man über fehlende CO2-Verwertung durch Abholzen nachdenken. Dasselbe gilt für Spritanreicherungen durch Ölpalmen. Da werden ganze Urwälder vernichtet. Die Energiesparlampen waren auch Unfug. Die heutigen LEDs sind sinnvoll. Bei den Pug-In-Hybriden wird… Mehr

DANKE CAPTAIN EINSICHT (vgl. South-park)

Wieder mal einer, der als er noch im Amt war nur zusah und nun alles besser weiß!

Bei der Energiewende geht es um zwei Aspekte: 1.) Verstrahlungsgefahr der Umwelt, 2.) angeblicher Klimawandel durch anthropogenes CO2. Im ersteren Falle muss man sagen, dass diese Gefahr real ist, jedoch technisch lösbar ist, was allerdings bisher in fahrlässiger Vernachlässigung nicht geschehen ist. Eine Wiederaufnahme der Stromerzeugung durch Kernkraftwerke kann daher nur zulässig sein, wenn die technischen Vorrausetzungen geschaffen wurden, dass keine Verstrahlungsgefahr der Umwelt besteht. Im Zweiteren Falle muss man aus den zur Verfügung stehenden Messdaten 1850-2016 feststellen, dass faktisch keine Temperaturerhöhung durch CO2 stattgefunden hat. Gemäß physikalischen Gesetzen ist das sehr wohl möglich, aber die Messdaten belegen, dass dem… Mehr
Mein Vorschlag: 1. Alle bestehenden AKW werden NICHT demontiert, sie können zumindes als Zwischenlager dienen, da sie per Definitionem sicher sind 2. Es werden aus der Ökostromumlage jährlich 2 Mrd. € entnommen und mit weiteren 2 Mrd. aus den Bundesrücklagen werden die 4 Mrd. eingesetzt, um innerhalb von 10 Jahren eine tragfähige Lösung eines modernen Reaktors zu erarbeiten, in dem der Atommüll verarbeitet werden kann. Bestehende Konzepte sind, sofern umsetzbar, zu bevorzugen. 3. Kommt es zu keiner Sinnvollen Lösung, insbesondere beim Atommüll, werden alle laufenden Politikerpensionen um 1/3 gekürzt. 4. Ziel muß es sein, dauerhaft 30% des Energiebedarfs aus Atomkraft… Mehr

1 Jahr; 1/2; 50%; 200000 pro Kommanditist und Rad und der Rückbau des Betonsockels ist vertraglich zu sichern und während der Laufzeit nur für diesen ausschließlichen Zweck eine Rücklage aus mind 20% des Gewinnes zu bilden; plus Haftungsregelung! )

Lieber Herr BDA-Präsidenten Dieter Hundt, ich kritisiere drastisch, dass Sie uns Ihre Mitglieder immer Frau Merkel hofiert haben. Die dramatischen Entscheidungen waren schon vor einer AfD. Mit all den Taten der Regierungen Merkel hätte man besser mal alle Pläne zur Arbeitsplatzverlegung ins Ausland bei der Dame vorlegen sollen.
Und wie Sie an dem Beispiel Thüringen sehen, werden die linken Teile der Politiker einschliesslich Merkel die Atomkraft nie wieder installieren. Das sind Fakten. Also versuchen Sie lieber Ihre Mitglieder mit speziellen Kursen das Abwandern zu erleichtern. Wenn es in nette Länder geht, kommen vielleicht auch viele gut ausgebildeten Mitarbeiter mit!