Von negativen Strompreisen und anderem Energiewendeunsinn – TE-Wecker am 19. Mai 2024

Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.

 

Energiewende sei Dank: Jetzt gab es acht Tage hintereinander negative Strompreise! Dies, obwohl die Sonne kräftig schien und die drei Millionen Fotovoltaikanlagen im Lande ordentlich Strom erzeugten – genauer: gerade weil die Fotovoltaikanlagen so viel Strom erzeugen. Diese negativen Strompreise – schönes Wort der Energiewende übrigens – werden immer weiter auftreten. Im Gespräch mit Thomas Mock wird geklärt, wer alles dabei verdient – und wer verliert. Und warum Windräder sich langsam zu einer Sondermüllgefahr für Äcker und Wiesen entwickeln.

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Kommentare ( 15 )

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BellaCiao
26 Tage her

Wieder eine sehr gute TE-Wecker-Ausgabe. Hier wird in einfachen Worten die Energiepolitik mit deren zugrundeliegenden Wirkmechanismen analysiert und haargenau aufgezeigt, wie nachteilig sich schon jetzt diese Mechanismen auf die Strompreise auswirken und wie verheerend die Habecksche »große Transformation« auf Dauer sein wird. Die Strompreise werden unausweichlich immer stärker ansteigen und die Versorgungssicherheit wird parallel dazu immer schlechter werden. Große Stromlücken sind vorprogrammiert. Meiner Meinung nach ist das von Habeck und den Grünen genau so gewollt. Anders ist das Nichthandeln bzw. das Weiter-so der Regierung trotz der sich schon jetzt klar abzeichnenden schlimmen Zustände bei der Strom- und Energiewirtschaft nicht erklärbar.… Mehr

Last edited 26 Tage her by BellaCiao
K. Heymann
26 Tage her

Das kommt leider zu selten an die Öffentlichkeit, wie so viele Sachen.
Guter Beitrag !

martin ruehle
27 Tage her

Es kann nicht darum gehen den aberwitzigen Stromtrassenausbau noch stärker voranzutreiben, sondern den Irrsinn des Wind-und Solarwahns, ergo die Energiewende zu STOPPEN und u.a. Kernkraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen!
Der Klimawahn bedeutet, Milliarden für Milliardäre auf Kosten der Steuerzahler und Endkunden – uns allen.
SCHLUSS DAMIT

Biskaborn
27 Tage her

Wieder ein hochinteressanter Wecker und alles was hier formuliert wurde ist mit Sicherheit richtig und nachvollziehbar! Leider steht das Alles im krassen Widerspruch zu den Verlautbarungen die man nicht nur aus Politik und Medien hört! Nein auch die Wirtschaft fordert noch mehr Windräder, noch schnelleren Ausbau der sogenannten Erneuerbaren, dem schließen sich alle Verantwortungsträger des Landes bis hinunter in die kommunalen Ebenen eifernd und vorbehaltlos an. Dann vergessen wir bitte nicht die Anwohner solcher Anlagen, denen muss man nur erzählen sie profitieren von Wind und Sonnen dann sind auch die begeistert dabei. Was die Entsorgung der Anlagen anbelangt, alles geregelt… Mehr

27 Tage her

Es gab negative Strompreise, aber keine acht Tage hintereinander:
https://www.stromdaten.info/ANALYSE/production/index.php?Z9=tmav4m4e
Lassen Sie zum Thema ´Energie & mehr` Frank Henning berichten. Der ist vom Fach und hat Ahnung.
Rüdiger Stobbe

HansKarl70
26 Tage her
Antworten an  [email protected]

Wieso, das ist doch genau die Meinung von Herrn Henning. Nur das Herr Henning es etwas diplomatischer ausdrückt.

Michael M.
26 Tage her
Antworten an  [email protected]

Oh doch die gab es. Vom 10.05. – 17.05. beispielsweise gab es immer um die Mittagszeit Strompreise <= 0€ je MWh, ein Wahnsinn, insbesondere auch bei den Stromimporten ?‍♂️.

HansKarl70
27 Tage her

An Preisgarantien die Verbraucher erwirtschaften (sollen), ist bis heute noch jede Politik gescheitert. Das wird Gott sei Dank, auch den grünen den wirtschaftlichen Hals brechen. Leider bin ich davon überzeugt das mindestens 70% der Stromabnehmer gar nicht wissen welches perfide Spiel hier mir Ihnen getrieben wird und wer die Profiteure sind.

Dieter
27 Tage her

Das was z.B in den Niederlanden schon lange normal ist, daß der Endkunde direkt den Marktpreis bekommen kann, geht in Deutschland über Anbieter wie z.B. Tibber, mittlerweile auch. Die Zukunft wird dann halt wieder bei den alten Nachtspeicherheizungen (nur halt jetzt bei Sonne/Wind zur Mittagszzeit zum negativen Tarif aufgeladen) und das klassische: Die Sonne scheint, wir müssen die Sauna anwerfen um Geld zu verdienen, kommen. Man sollte solche Geräte also tunlichst nicht gegen hypermoderne Wärmepumpen eintauschen.. Zur Industrie: wer genau hinschaut, wird feststellen, warum die kurse der DAX Unternehmen trotz des aktuellen Abschwungs steigen: In Deutschland verbleiben nur die hübschen… Mehr

Mulle67
27 Tage her

Die Lösung wäre, dass der niedrigere bzw. sogar negative Strompreis an den Endverbraucher weitergegeben wäre. In Skandinavien und Spanien gibt es entsprechende variable Strompreise, die den Börsenpreisen folgen. Die Endkunden, die meistens durchaus preissensibel sind, schalten entweder ihre Geräte (Waschmaschine, Auto laden etc) dann zu wenn der Preis günstig ist, oder „speichern“ ihn sogar (Pumpspeicherkraftwerke, Kühlhäuser, Wasserstraßen welche die Kanäle über Pumpen höher füllen). In Skandinavien gibt es Apps, welche z.B. das Auto selbstständig laden wenn der Strompreis unter einen bestimmten Preis fällt. Hierdurch stabilisiert sich sogar das Netz, weil der Strom gleichmäßiger abgenommen wird. Freunde in Schweden welchselten auf… Mehr

eisenherz
27 Tage her

Das Gespräch zwischen dem Moderator und Herrn Mock hört sich wie eine Meldung aus einem Irrenhaus an. Wo die Irren den Wärtern der Anstalt die Schlüssel weggenommen und diese in den geschlossenen Bereiche weggesperrt haben. Was zum unvermeidlichen Abbau der Windräder wegen Verschließ und Überalterung gesagt wurde, das ist schon verrückt genug. Was mir in diesem Zusammenhang aber zu kurz gekommen ist, wenn Windräder wieder abgebaut werden müssen, wer holt dann die riesigen Betonfundamente aus dem Boden? Wer baut die schwer befestigten Zubringerstraßen wieder zurück, um dass dort der Boden wieder für die Landwirtschaft, einen Wald und ähnliche Verwendungen genutzt… Mehr

Dieter
26 Tage her
Antworten an  eisenherz

Der Rückbau wir noch einigen Grundverpächtern arg auf die Füsse fallen:
Insbesondere die kleinen Wind-vereine werden ggf insolvenz anmelden 8müssen). Dann obliegt es dem Grundeigentümer die Fläche zu renaturieren.
Dazu schreiben die Umweltvorschriften z.B. aus eine Überdeckung mit „Waldboden“, also mit der biologischen Vielfalt der Waldbodens, nicht normalen Mutterbodens vor.
Wenn der ursprüngliche Boden nicht beim Bau der Wege/Flächen vor Ort abgelegt wurde – was früher kaum der fall war, muß das kostbare Zeug irgendwoher kommen..
Von dem Aufbrechen und entsorgen der Fundamente und verdichteten Flächen gar nicht zu reden kommen so problemlos 300t-500t€ pro Windrad zusammen…

Last edited 26 Tage her by Dieter
Der Michel
27 Tage her

Der Chef von E.On hat gemeint, man müsse „eigentlich“ ein Moratorium starten, um den weiteren Zubau von „Erneuerbaren“ zu stoppen. So so. Dann hat dem sauberen Herrn Birnbaum aber wohl doch der Mut gefehlt, in die Puschen zu kommen – stattdessen schreibt er lieber seinen Angestellten vor, was sie zu wählen haben:

https://reitschuster.de/post/30-konzerne-gaengeln-ihre-mitarbeiter-die-richtigen-zu-waehlen/

Ich weiß nicht, wie man das heute nennt. Ich nenne es Männchen machen vor dem Zeitgeist (was mir sonst dazu einfällt schreibe ich lieber nicht, da vermutlich justiziabel.) Jedenfalls genau mein Humor.