Der Waffendeal, der Israel auf die Beine half – TE-Wecker am 14. Oktober 2023

Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.

 

Israel würde heute nicht in dieser Form existieren, wie es heute dasteht, wenn es nicht einen Mann gegeben hätte, der Kopf und Kragen riskiert hatte und einen geheimnisvollen Waffendeal einfädelte.

Franz Josef Strauß, unter anderem bayerischer Ministerpräsident, Bundesminister für besondere Aufgaben und schließlich der Verteidigung. Heute noch von Freund und Feind aufgezählt, wenn es darum geht, an Politiker zu erinnern, die etwas darstellen, die Persönlichkeiten sind. Die gibt es heute nicht mehr.

Denn er hat 1957 wesentliche Grundlagen für die Sicherheit Israels gelegt. Er fädelte bereits Anfang der 60er Waffenlieferungen für Israel ein, die lange geheim blieben. Sie hätten ihn Kopf und Kragen gekostet. Ein Gespräch mit TE-Korrespondent Godel Rosenberg über „FJS“.

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Kommentare ( 11 )

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11 Comments
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Peter Gramm
8 Monate her

Irrtum. Der Mensch ist nicht die Krone der Schöpfung.

Mausi
8 Monate her

„Ein Syrer ist im bayerischen Regensburg von einem 28-jährigen Deutschen von einer Brücke über die Donau gestoßen worden.“ „Man“ beachte die Unterschiede: Es war nicht Einmann, sondern ein Deutscher. Das Opfer war auch nicht Einmann, sondern Ausländer. Nicht „berichtet“ wird, ob der Deutsche eine echte Kartoffel ist oder eine Nachzüchtung. Hat nicht die Region Regensburg auch so „merkwürdig“ gewählt? Fehlt eigentlich nur der Nazi-Hintergrund der Tat. Zu FJS: Er jedenfalls stand fest hinter dem Rechtsstaat und der Demokratie. Er mag ein „Dealmaker“ gewesen sein, der nach heutigen Maßstäben zweifelhaft handelte. Aber er hat kein Blatt vor den Mund genommen, was… Mehr

Last edited 8 Monate her by Mausi
NickVollmar
8 Monate her
Antworten an  Mausi

Er jedenfalls stand fest hinter dem Rechtsstaat und der Demokratie.“
Haben Sie mal was von er Spiegel-Affäre gehört? En ganzes Bündel an Rechtsbrüchen. Damals musste man für so etwas allerdings noch zurücktreten.

pbmuenchen
8 Monate her

»Der zuverlässige Partner mit dem gleichen Wertesystem das notwendig war, die freie Welt zu verteidigen.« – Deutschland – als besetztes Land – hatte keine Politiker, die derartige Entscheidungen eigenmächtig treffen konnten. Es waren immer Handlanger, die gewissen Mächten Folge zu leisten hatten. Das scheint bis heute so zu sein. Strauß war in dieser Hinsicht sehr geeignet, da er sich mit seiner ruppigen Art gut durchzusetzen verstand. Auch Strauß hätte wissen müssen, dass man mit Waffen keinen Frieden schafft. Auch die Grünen wissen das, aber mussten vermutlich aus besagtem Grund die Meinung komplett ändern.

Mig
8 Monate her
Antworten an  pbmuenchen

Si vis pacem para bellum

Guido Heidrich
8 Monate her

Guten Morgen, Danke für den Gedankenanstoß heute: Franz Josef Strauss also. Interessant. Ich verstehe, wenn man sich nach Charakterpolitikern sehnt, Menschen, die was drauf haben, Handlungswillen zeigen, gebildet sind und sich auch mit den Maßen der realen Wirklichkeit noch auskennen (Umfang der Erde, Unterschied zwischen 180 Grad und 360 Grad …), auch historische Bildung haben etc. Aber wer braucht solche Typen heute? Dieses am Parlament-vorbei-Regieren, diese Hinterzimmer-Mentalität im Politgetriebe? Ist es nicht gerade das, was auch zum Niedergang unseres Landes beigetragen und zu dem geführt hat, wo wir gerade stehen? Ich denke ja und ihr Interview heute hat mich einmal… Mehr

Kuno.2
8 Monate her

Ich erinnere mich, dass Strauß Verteidigungsminister war und nach relativ kurzer Zeit von Adenauer entlassen wurde. D.h. eigentlich war er „Minister für besondere Aufgaben“. Denn (1956) war kurz nach dem Krieg und die Nato wollte auch auf das Betreiben von Strauß schon damals Atomwaffen im Bundesgebiet aufstellen. Der „Spiegel“ machte die Sache öffentlich und irgendwann war er Druck so groß, dass Adenauer nicht mehr anders konnte.
Heute ist der „Spiegel“ handzahm zur Regierung und man wünschte sich heute eine ähnlich kritische Presse um diese Regierung endlich zu Fall zu bringen.

bkkopp
8 Monate her

Große Freude an der kraftvollen Reminiszenz an FJS. Das politische Personal von heute kann man auch an der nächsten Generation in Bayern analysieren. Herr Rosenberg nannte Gerold Tandler, der selbst schon mit privatwirtschaftlichen Interessen in Altötting in Erinnerung ist, und dessen Tochter ziemlich aktuell bei den Maskenbeschaffungsdeals zu Berühmtheit kam. Irgendwie am Rande soll auch die Strauß-Tochter Monika daran beteiligt gewesen sein. Als langjährige EU-Abgeordnete “ kämpft“ sie aktiv gegen die korrupte Verwendung von EU-Mitteln in Ungarn und die Aufrechterhaltung “ europäischer Rechtsstaatlichkeit“ bei den Magyaren. Wir haben offenbar überall ein Generationenproblem, wie auch die jüngere Generation aus Bayern, z.B.… Mehr

D. Ilbert
8 Monate her

F.J.S. heute? Er würde dem rechten Flügel der AfD zugerechnet. Me too-Rufer und Faktenchecker würden seine Arbeit wertlos machen. Der linksgewendete Mainstream und der ÖRR ließen kein gutes Haar an ihm. Kein einziges. Er wäre DER Nazi-Buhmann, der einen Björn Höcke überflüssig machte. FJS war eine bestimmende Größe seiner Zeit. Dessen Einfluß größer war als „die Meisten von uns“ seinerzeit erkennen konnten. Alles, was ihn damals positiv aus der Masse heraus hob, würde ihm heute als negativ angekreidet. Er wäre, wie schon damals, als man sich noch mit Argumenten auseinandersetzte, Lieblings- und Haßsubjekt der Medien. Seine Reden würden als Hatespeech… Mehr

JohnDoe1988
8 Monate her
Antworten an  D. Ilbert

In 35 Jahren wird Deutschland von einer muslimischen Partei regiert, dass sollte ja wohl klar sein. Alle Supermärkte und Discounter sind Halal, es wird kein Schweinefleisch mehr geben, jede Frau trägt Hijab, die Frauen dürfen nicht mehr Auto fahren, zur Schule gehen etc. man kann es sich ja ungefähr vorstellen. Die Deutschen die das Land noch nicht verlassen haben, sind nichts weiter als niedrige Arbeiter. Während die Muslime im Luxus leben schuften die Deutschen und sowas wie eine Rente gibt es gar nicht mehr. Die Deutschen müssen bis zum Tode arbeiten. Wenn sich nicht etwas Grundlegendes ändert und zwar bald,… Mehr

Ulrich
8 Monate her
Antworten an  D. Ilbert

„Rechts von der CSU darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben.“ Die AfD vertritt die Positionen der CSU Franz Josef Strauß‘. Ein Blick ins Parteiprogramm reicht aus. Insofern hat sich eigentlich nichts geändert. Wenn man wie Söder & Co. grünen Ideen hinterher rennt, gibt man logischerweise alte Positionen auf.