Newsticker: Die Fehler von ARD, ZDF und Co gehen immer in die gleiche Richtung

Neutralität – gegen kaum ein Gebot verstoßen ARD, ZDF und Co so oft. Im Sich-Entschuldigen sind sie mittlerweile routiniert. Schaut man sich die Fälle an, sticht ins Auge: Von den Fehlern profitiert immer dieselbe politische Richtung. Der besseren Übersicht wegen sammelt TE die Fälle – um Vorschläge zur Ergänzung wird gebeten.

imago images / Agentur 54 Grad
17. April 2022, WDR.de: Wer kurz im Internet recherchiert, erfährt über Julia Schwanholz: Sie ist Mitglied der SPD und in Osnabrück Vorsitzende des Arbeitskreises Sozialdemokratischer Frauen. Wer seine Informationen über den WDR bezieht, erfährt das nicht. Der Sender sieht sich eher für Einordnung zuständig als für Information und lässt Schwanholz als Expertin auf WDR.de die Mallorca-Affäre und die Chancen der CDU bei der anstehenden Wahl in Nordrhein-Westfalen analysieren. Die Christdemokraten kommen dabei nicht gut weg. Wenn aber eine SPD-Funktionärin die CDU analysiert, gehört es da nicht zur Einordnung für den Hörer, dass die Einordnerin SPD-Funktionärin ist?

Ja. Gut. Dem WDR fällt das auch auf. Im Nachhinein. Also schiebt WDR Aktuell am Ostermontag eine Entschuldigung hinterher: „Julia Schwanholz ist eine renommierte Politologin an der Universität Duisburg-Essen, deshalb haben wir mit ihr über die Landtagswahl gesprochen. Wir hätten transparent machen müssen, dass sie SPD-Mitglied ist. Wir bitten zu entschuldigen, dass wir das nicht getan haben.“ Kann ja passieren. Einmal. Nur: Eine Woche vorher ist das dem WDR schon einmal passiert:

11. April 2022, 1Live: Wieder zugunsten der SPD. 1Live veröffentlicht auf Instagram Interview-Aussagen vom SPD-Spitzenkandidaten in Nordrhein-Westfalen, Thomas Kutschaty. Manche Nutzer finden die super und loben den Sozialdemokraten. Sie erhalten von der 1Live-Redaktion positive Emojis und unterstützende Kommentare. Andere mögen Kutschaty nicht. Ihre Kommentare unterdrückt die 1Live-Redaktion. Das soll jetzt auch nicht neutral sein, monieren Nutzer. Kein Problem. Entschuldigt sich 1Live halt via Twitter: „Was die Reaktionen auf User:innen-Posts unter unserem Instagram-Post zu Thomas Kutschaty angeht, wurde diese Distanz nicht ausreichend gewahrt. Über diese unangemessenen Kommentare sind alle Beteiligten der Redaktion bereits in intensivem Austausch … Dass wir unserem journalistischen Anspruch in diesem Fall nicht gerecht geworden sind, bedauern wir.“

24. März 2022, WDR Aktuelle Stunde: Der Krieg in der Ukraine dauert an. EU und Nato beraten, wie Russland zu stoppen ist. Derweil laufen durch die Inflation die Verbraucherpreise davon. All das zieht Aufmerksamkeit ab vom Leverkusener Lokalhelden Lauterbach. Die Aktuelle Stunde springt dem Gesundheitsminister bei und macht keinen Hehl daraus, hinter ihrem Mann zu stehen: „Dann hoffen wir, dass Herr Laumann zugehört hat, und dass das dann auch wirklich schnell umzusetzen ist“, ermahnt Moderatorin Susanne Wieseler den CDU-Landesminister, endlich SPD-Politik zu machen. Eine Entschuldigung gibt es dafür nicht. Das ist das alltägliche Maß an Parteinahme beim WDR.

2. Februar 2022, ZDF in sozialen Netzwerken: Die Einordnung ist die selbst erklärte Stärke des ZDF. Diese wollte der Sender mit einem Post ausspielen, in dem der Frage nachgegangen werden sollte, ob Atomkraftwerke dem Kampf gegen den Klimawandel dienen – wie es zum Beispiel die EU behauptet. Dafür verwendete es ein Bild von einem Atomkraftwerk, das dunklen Rauch freisetzt. Atomkraftwerk? Dunkler Rauch? Das fragten sich Nutzer, die das Thema ohne den Sender besser einordnen konnten als mit dem Sender. Sie untersuchten das Bild und fanden schnell heraus, dass es manipuliert war. Das sei keine politische Manipulation gewesen, rechtfertigt sich das ZDF. Man habe den Rauch dunkler gefärbt, damit die Schrift besser zu lesen ist. Die stand aber gar nicht über dem Rauch. Sie sei verrutscht, argumentierte das ZDF. Also wenn sich die Fehler erstmal einschleichen, läuft’s aber richtig doof.

3. September 2021, RBR.de: Der RBB macht eine Straßenumfrage zum Thema Radfahren in Berlin. Dort kommt der Bürger Georg Kössler zu Wort. Der wünscht sich mehr grüne Verkehrspolitik in der Hauptstadt. Der Mann sitzt allerdings auch für die Grünen im Abgeordnetenhaus. Ja! Mein Gott! Das hätte man erwähnen können, räumt der RBB ein: „Er war als solcher nicht gekennzeichnet. Wir bedauern den Fehler.“ Um sich aber auch selbst frei zu sprechen: „Die im Netz auch erhobenen Manipulationsvorwürfe weisen wir allerdings in aller Deutlichkeit zurück“, sagt ein Sprecher. Die Frage, ob der RBB nicht wusste, dass Kössler im Abgeordnetenhaus sitzt oder ihm das am Ende selbst nicht klar war, bleibt ungeklärt.

29. August 2021, ARD Anne Will: Doch. Das gibt es auch. Die ARD musste sich bei den Grünen entschuldigen. Also zumindest meinte sie, sich entschuldigen zu müssen. Im Wahlsommer hatten sich schon die Temperaturen geweigert, Rekorde zu erzielen und so den Grünen ihr Thema Klimawandel anschaulich zu machen. Da formulierte Anne Will in ihrer Talkshow noch spitz: „War die Flut nicht die spitzenmäßige Vorlage für die Grünen? Oder anders gefragt: Warum ist Ihre Partei nicht in der Lage, eine Kanzlerkandidatur professionell und fehlerfrei durchzuziehen, dass jetzt alle sagen, Annalena Baerbock hat Fehler gemacht, aber ihr ist auch nicht richtig geholfen worden?“ Cem Özdemir zeigte als Reaktion das, was er am besten kann. Nein, nicht höhere Lebensmittelpreise fordern, sondern das andere: moralisch entsetzt sein: „Eine ’spitzenmäßige Vorlage‘ ist es für mich nicht, wenn Menschen sterben.“ Aber es gab ein Happyend für beide: Özdemir musste nicht näher auf den verpatzten Wahlkampf eingehen – und Will sich nicht dafür entschuldigen, dass sie ihn drauf angesprochen hatte.

Juli 2021, ARD-Zuschauerredaktion: In der ARD-Zuschauerredaktion arbeitet man, wenn man „irgendwas mit Fernsehen“ machen wollte, es fürs Programm aber nicht gereicht hat. Die Mischung aus Frust und dem Bedürfnis, Linientreue zu zeigen, ließ eine:N Mitarbeiter:In ein wenig frei drehen. Der Buchautor Gunther Grabowski wandte sich an die Zuschauerredaktion des NDR und der ARD, um deren Praxis im Gendern zu kritisieren. Sie handele damit gegen den erklärten Wunsch der Mehrheit, argumentierte er unter anderem.

Das Mitarbeiter:in der ARD-Zuschauerredaktion drehte daraufhin auf: Gebührenzahler Grabowski kenne sich mit dem Thema „offensichtlich nur sehr einseitig“ aus. Ach was: „Von der Thematik selbst haben Sie offensichtlich keine Ahnung“, stellte es fest. Weitere Mühe wolle „man“ sich nicht machen, da der Gebührenzahler ja ohnehin eine feste Meinung habe. Aber sich zu beschweren, sei ja ohnehin ein Hobby, bei dem ihm die ARD viel Freude wünsche.

Die Entschuldigung folgte prompt: „Es steht uns nicht zu, Ihre diesbezüglichen Anliegen derartig abzuqualifizieren“, schrieb die Programmredaktion zurück, an die sich Grabowski zwischenzeitlich gewandt hatte. Die Sache habe man intern „intensiv besprochen“. Auf Anfrage der Bild erklärte die ARD, sich von dem „zuständigen Mitarbeiter“ getrennt zu haben.

An dieser Stelle möchte sich TE entschuldigen. Wir haben die Begriffe „Zuschauerredaktion“ und „Mitarbeiter“ aus dokumentarischen Gründen verwendet. Sie sind in dem Kontext von der ARD so genutzt worden. Unbedacht des millionenfachen Leids, das diese Begriffe durch Ausgrenzung hervorgerufen haben.

20. Juni 2021, ARD: Im Wahlkampf zeigte sich die ARD besonders feinfühlig. Also wenn es um den Umgang mit den Grünen ging. Gute zwei Monate vorher sah sich die ARD schon mal zur Entschuldigung gegenüber den Grünen genötigt. Der Stein des Anstoßes war eine Frage, die Tina Hassel im Sommerinterview an die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock stellte: „Die kommende Regierung, das ist die Schlussfrage, könnte die letzte sein, in der die Klimakatastrophe überhaupt noch abzumildern ist. Wie würden Sie das Ihren Kindern erklären, wenn durch die vermeidbaren Fehler ihrer Mutter vielleicht die Grünen die Chance verspielt hätten, diese entscheidenden Weichen in der Regierung mit zu stellen?“ Allerdings musste sich Hassel nicht dafür entschuldigen, Baerbock die Verantwortung für die chinesische, amerikanische und russische Klimaschutzpolitik aufgezwungen zu haben. Eine Frau mit ihrer Mutterschaft in Verbindung gebracht zu haben, sei „unangemessen und sexistisch“, fand Tina Hassel.

Mai 2021, Anne Will: Für grüne Klimaschützer wie Luisa Neubauer ist Hans-Georg Maaßen der Feind. Für grüne Klimaschützer wie Luisa Neubauer ist der Feind immer auch „Nazi“. Also stieg sie im Mai 2021 von ihrem Berg und verkündete bei Anne Will: Maaßen sei ein Antisemit. Belege dazu gab es. Jetzt nicht in der Talkshow selbst; dafür ist die ARD nicht der richtige Platz. Aber am nächsten Tag lieferte Will sie nach. Auf Twitter. Mit einer Darstellung des Accounts „Union Watch“. Eine Klimaschutzaktivistin. Ein Account, der sich schon im Namen gegen die CDU ausspricht … Für ARD-Verhältnisse ist das eigentlich schon überrecherchiert.

Doch den Druck gibt es weiterhin. Vor allem weil weder Neubauer noch Will irgendwo ein Zitat finden, das Maaßen wirklich des Antisemitismus überführen würde. Also löscht Will den Tweet wieder und entschuldigt sich: „Ich habe heute früh einen Thread geteilt. Das war ein Fehler. Ich bitte um Entschuldigung.“

Mai 2021, Deutsche Welle und ARD-Morgenmagazin: Ali Abuminah ist Mitglied der „BDS-Bewegung“, die zum Boykott Israels und seiner Produkte aufruft. Mit einer kleinen Recherche ist das schnell herauszufinden. Der Deutschen Welle war das offensichtlich nicht möglich – oder seine Mitgliedschaft für sie kein Problem. Als die Terrororganisation Hamas israelische Zivilisten per Raketenbeschuss tötete und sich die israelische Armee dagegegen wehrte, interviewte die Deutsche Welle Abuminah als Experten: Er sprach von gerechtfertigten Aktionen der „palästinensischen Verteidigungsarmee“ und forderte. deren Kinder sollten „nicht für die Verbrechen des deutschen Volkes gegen europäische Juden bezahlen“.

Das ist natürlich eine Verharmlosung des Holocausts und eine Umkehr der Täter-Opfer-Rolle. Das ließ die Deutsche Welle so nicht stehen. Im Nachhinein. Als sich zu viele beschwert hatten. Da löschte sie den Beitrag. On Air sind ihre Journalisten offensichtlich nicht in der Lage, gegen eine solche Geschichts-Klitterung dagegen zu halten. Auch das ARD-Morgenmagazin musste in dem Zusammenhang löschen. Die Redaktion hatte auf Twitter mit „#GazaUnderAttack“ einen Hamas-PR-Begriff verbreitet. Die Tagesschau sprach im Zusammenhang mit der Hamas von „Aktivisten“. Dem Lieblingsbegriff der Öffentlich-Rechtlichen, wenn sie die Mittel vielleicht nicht ganz zu 100 Prozent für in Ordnung halten, die Sache dahinter aber eigentlich unterstützen.

27. Dezember 2019, WDR2: Die Kulturradiowelle des WDR lässt Kinder „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ umdichten. Sie sei eine „alte Umweltsau“ heißt es jetzt. Das ist natürlich Satire. Aber später heißt es, die Oma sei „geläutert“ und Greta Thunberg wird eingeblendet, dass „wir euch damit nicht durchkommen lassen werden“. Also ist die Botschaft gesetzt.

Dann wollen sich aber die Hörer partout nicht so missionieren lassen. Also entschuldigt sich der WDR. Gleich mehrfach: „Ich entschuldige mich ohne Wenn und Aber dafür“, sagt Intendant Tom Buhrow. SWR2-Programmchef Jochen Rausch erklärt: „Wir haben mit einem großen Hammer auf einen relativ kleinen Nagel geschlagen.“

Januar 2019, ZDF: Im klassischen Fernsehen sind „Gegenschüsse“ verpönt. So nennt man es, wenn ein Kameramann bei einer Aufnahme einen anderen filmt. Versuchen Sender wie das ZDF mal wieder jünger zu sein, greifen sie zu Gegenschüssen, um mehr wie Viva und weniger wie Seniorennachmittag zu wirken. So auch beim Neujahrsinterview mit dem damaligen Präsidenten des Bundestags, Wolfgang Schäuble (CDU).

Zu sehen war so auch das T-Shirt eines Kameramanns mit dem Aufdruck: „Brüllen, zertrümmern und weg“. Das ist eine Liedzeile der Band Slime. Ein beliebter Slogan in der Anitfa. Und halt auch ein Aufruf zur Gewalt – im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Eigentlich bitten Sünder um Entschuldigung. Aber das ZDF erteilte sich auf Twitter die Absolution gleich selber: „Unsere Kameraleute sind angehalten, dunkle Kleidung zur Arbeit zu tragen. Der Kameramann trug ein Fanshirt einer Punkband, damit war kein politisches Statement verbunden.“

1. September 2018, ARD: Die Tagesschau berichtet über eine Demonstration der AfD. Zu Wort kommen lassen sie die Teilnehmer nicht, dafür ausgiebig die Besucher einer deutlich kleineren Gegendemonstration. Am nächsten Tag müssen die Tagesthemen die Berichterstattung zudem korrigieren. Sprecherin Caren Miosga räumt ein, dass die Tagesschau teilweise Bilder von einer anderen Kundgebung gezeigt habe. Samstags Aufnahmen in den Beitrag geschnitten, die montags erstellt wurden, aus Versehen, nicht gemerkt – kommt schon mal vor.

Was Miosga nicht erwähnt: Bei den gezeigten, nicht dazu gehörenden Bildern handelt es sich um die Aufnahme einer rechtsradikalen Demo. Dort wurden Slogans gebrüllt wie: „Wir sind die Fans, Adolf Hitler Hooligans“. Die ARD hat durch diese – versehentlich verwendeten – Bilder der AfD-Kundgebung ein anderes Erscheinungsbild gegeben. Aus Sicht der ARD scheint das normal und daher keiner Erwähnung in der Entschuldigung wert zu sein.

Januar 2016, ZDF heute: In der Silvesternacht 2015/2016 kommt es rund um den Kölner Hauptbahnhof zu unglaublichen Szenen: Hunderte Frauen werden sexuell belästigt und körperlich massiv bedroht. Auch Männer werden attackiert, die diesen Frauen helfen wollen. Die Polizei verliert für eine gewisse Zeit die Hoheit über den (repräsentativen) öffentlichen Raum. Es dauert Tage, bis das Geschehen öffentlich wird. Die Polizei sagt, die Täter stammten überwiegend aus nordafrikanischen, muslimisch dominierten Ländern. Das darf nicht sein – so kurz nach Merkels Entscheidung, entgegen internationaler Abkommen die Grenzen nicht auf Einwanderung zu kontrollieren. Doch irgendwann lässt sich der Finger nicht mehr auf dem Deckel halten und die Medien beginnen über die Silvesternacht zu berichten. Da bleibt das ZDF immer noch off air. „Die Nachrichtenlage war klar genug. Es war ein Versäumnis, dass die 19-Uhr-heute-Sendung die Vorfälle nicht wenigstens gemeldet hat“, entschuldigt sich Elmar Theveßen, damals stellvertretender Chefredakteur des ZDF, dafür, das Thema unterdrückt zu haben.

6. Januar 2015, Tagesschau: Die ARD ist Vorreiterin im Kampf gegen Sexismus. Niemals würde sie eine Frau herabsetzen, in dem sie diese filmisch auf ihre körperlichen Attribute reduziert. Gut. Wenn die Frau von der FDP kommt, ist das was anderes. So wie Katja Suding. Der Kameramann hatte erst ausgiebig über ihre Beine gefilmt, bevor ihr Gesicht zu sehen waren. Der Schnitt hat es drin gelassen. Die Redaktion abgenommen. Erkannt wurde der Fehler erst, als er gesendet war. Der damalige Chefredakteur der Tagesschau, Kai Gniffke stellte fest: „Der Beine-Schwenk gehört auf den Index. Tut mir leid, Frau Suding.“

Juli 2014: Das ZDF kürt „Deutschlands Beste!“. Die Zuschauer sollen abstimmen, welche historische Persönlichkeiten gut und wichtig für das Land waren. Doch der Sender greift in das Ergebnis ein: Frank-Walter Steinmeier (SPD) bekommt vom ZDF einen besseren Platz zugesprochen, als es die Zuschauer vorgesehen haben. Auch Hannelore Kraft (SPD, ebenfalls, Badauz) stuft die Redaktion nach oben. Das sei nötig gewesen, erklärt der ertappte Sender. Für die Show. „Aus dramaturgischen Gründen“.

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Kommentare ( 45 )

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Tesla
20 Tage her

Ich würde hier nicht einfach nur von „Fehlern“ sprechen, denn Fehler schließen grundsätzlich Irrtum und Fahrlässigkeit ein. Nein, aus meiner Sicht handelt es sich bei diesen Neutralitätsverstößen um bewusste und vorsätzliche Manipulation (oder mindestens den Versuch dessen). Das bedeutet auch, dass ARD & ZDF selbst nicht neutral sind und ihre Parteinahme in ihren Berichterstattungen auch so offen agitieren.

Andreas aus E.
20 Tage her

Kein direkter „Fehler“, aber überdeutlich ist die massive Überpräsenz der „Grünen“ als Interviewpartner beim DLF.
Es gibt dort auch keine Presseschau ohne taz, Frankfurter Rundschau, auflagenmäßig völlig unbedeutende Blätter. Auch Neues Deutschland darf nicht fehlen, das SED-Blatt ist zwar etwas besser als die Grünenblätter, aber sonst völlig unbedeutend.

Der ÖRR gehört ersatzlos gestrichen, komplett abgeschaft, an seine Stelle gehört ein auch offiziell so genannter Staatsfunk, das wäre immerhin ehrlich dann so benannt. Ein Kanal Radio, ein Kanal Fernsehen, ein Kanal Internet, das langt.

Ralf Poehling
29 Tage her

Herzlichen Dank für die kleine aber feine Auflistung von Beweisen für die mangelhafte Neutralität des Staatsfunks.
So etwas kann man immer gut gebrauchen. 😉

norbertb783
29 Tage her

Ich schaue schon seit vielen Jahren keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk mehr und fühle mich seitdem wieder sehr gut und ausgewogen informiert. ARD + ZDF gucken ist m.E. vergeudete, verschwendete Lebenszeit.

bhayes
29 Tage her

Der ÖR ist fester Bestandteil des Linksblocks. So ist auch sein Selbstverständnis und dem entsprechend sein Handeln.
Nicht nur widerspricht dies dem gesetzlichen Auftrag, vielmehr verbietet die Freiheitliche Grundordnung vollständig solche Konstruktionen wie einen ÖR, da ein Missbrauch in der jetzt offensichtlichen Form fast unvermeidbar ist.
Er muss rückwirkend sofort aufgelöst werden.

friedrich - wilhelm
29 Tage her

…….wann holt ihr euch endlich e u r e n rundfunk und e u e r fernsehen zurück? diejenigen, die d a b e i sind zählen schon hunderttausende! also keine chance mehr für hier schreibende irgendwann noch einmal bei irgendeinem öffentlichen sender anzufangen!
at least from washington!

Last edited 29 Tage her by friedrich - wilhelm
elly
29 Tage her

der neue Hype: sich entschuldigen.
Steinmeier, Naidoo, die Linke, da darf der geührenfinanzierte ÖR nicht nachstehen.

flo
29 Tage her

Zu erwähnen wären auch die Informationen und verschiedenen Websites zum Thema Rassismus, die statt konsensfähiger Fakten Ideen und Weltanschauungen der sog. Antirassisten/BLM-Bewegung bzw. Migrantenverbände verbreiten, oft mit Formulierungshilfen von NGOs wie Amnesty International. Hier scheint vor allem das ZDF emsig. Siehe das ZDF: https://www.zdf.de/kinder/logo/sprache-gegen-rassismus-100.html . Hier werden schwarze Menschen und People of Color als Opfer definiert, weiße Menschen als Täter: „Als weiß wird bezeichnet, wer keine Probleme durch Rassismus hat. Wer also nicht aufgrund seines Aussehens oder seiner Herkunft diskriminiert wird … People of Color ist aber ein Begriff, den man sagen kann – auch im Deutschen. Also zum Beispiel:… Mehr

Thorsten
29 Tage her

Die Falschmeldung kommt 20 Uhr in der Tagesschau, die Entschuldigung im Nachtprogramm.
Das ist geplante Routine – der ÖRR ist reformunfähig. Da hilft nur Abwickeln wie die „DDR 1.0“ …

GP
29 Tage her

Die „Entschuldigung“ ist doch schon eingeplant bei diesem perfiden Spiel. Als Konsequenz müssten Karrieren beendet werden und Kündigungen ausgesprochen. Erst dann hört diese organisierte Lügerei auf.