Die Maske als „Instrument der Freiheit“

Viele hätten gedacht, Maskentragen sei ein staatlicher Zwang. Doch halt! Markus Söder klärt uns auf: In Wahrheit ist Maskentragen die Freiheit, auf die wir gewartet haben. Und es kommt noch besser. Jens Spahn sagt: „Wir wollen Weihnachten für und mit der Familie möglich machen“. Halleluja!

imago Images/Sven Simon

Mit Freiheit verbinden verschiedene Kulturen Unterschiedliches – andernorts erscheinen brennende Fackeln oder wehende Flaggen vor dem inneren Auge, der Arc de Triomphe, die Freiheitsstatue, große Persönlichkeiten von George Washington bis Charles de Gaulle, für manche geht es auch um Adler, Löwen oder Bären.

Heft 11-2020
Tichys Einblick 11-2020: Wieviel DDR steckt heute in Deutschland?
Hierzulande ist das anders. Markus Söder erklärt nun das neue bayerische Freiheitsinstrument: Die Maske. So appellierte der bayerische Ministerpräsident gestern für eine bundesweite Maskenpflicht und sagte dabei:
„Die Maske ist ein Instrument der Freiheit.“ Es sei „fünf vor Zwölf“ deshalb brauche es „einen Ruck“, der weg vom „Klein-Klein“ führe.

In einer Zeit, in der Grundrechte und grundlegende individuelle Freiheiten mit einem Fingerschnipp der Exekutive aufgehoben werden, in der das Mantra der Gesundheit für absolut und Kritiker der Regierungsmaßnahmen zum personifizierten Bösen erklärt werden, ist die Maske gerade diese Freiheit, auf die alle gewartet haben.

Söder begründet seine These damit, dass wir nur mit der Alltagsmaske, wie sie ja jetzt heißt, ein weitestgehend normales Leben führen könnten. Söder hat natürlich völlig recht. Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen: Sie ist ein Symbol der Freiheit.

Natürlich ist die Maske keine minütliche Erinnerung an den Ausnahmezustand, die die Menschen in ständiger Angst leben lässt und schon gar nicht ist sie Ausdruck einer willkürlichen Exekutive, sondern ganz im Gegenteil – sie steht für die Freiheit des Einzelnen. Deswegen ja auch die Pflicht; eine Pflicht zur Freiheit quasi.

Diese Freiheit äußert sich vor allem darin, dass unfreie Menschen, also solche, die die Maske nicht tragen, durch Strafandrohung und soziale Repressionen dazu genötigt werden.

Vor 30 Jahren und heute
Markus Söder und andere politische Wendehälse
Wir können froh und dankbar sein, Politiker wie Söder zu haben, die im Freiheitskampf immer an vorderster Front stehen und auch dem letzten Dissidenten und Abweichler klar machen, dass Freiheit immer die Einsicht in die Notwendigkeit und damit der unbedingte Gehorsam ist.

Die durch die Corona-Maßnahmen neugewonnene Freiheit zeigt sich auch dadurch, dass wir bald sogar mit der Familie Weihnachten feiern dürfen. Ja, Sie haben richtig gehört. Jens Spahn sagt: „Wir wollen Weihnachten für und mit der Familie möglich machen.“ Halleluja, wir danken dir!

Jetzt kann auch ich als 18-Jähriger Wessi endlich nachvollziehen, wie es sich damals in der DDR beim Mauerfall angefühlt haben muss, als einem endlich die Freiheit geschenkt wurde.

Die Einführung der Corona-Maßnahmen ist sozusagen der Mauerfall meiner Generation, ein Freiheitserwachen nach Jahren des maskenlosen Trotts, der nun beendet wurde.


Maximilian Zimmermann ist Autor des Jugendmagazins Apollo News

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Kommentare ( 160 )

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Silverager
5 Tage her

Der Söder Markus hat seinen George Orwell (1984) gelesen: Krieg ist Frieden, Unwissenheit ist Stärke – und jetzt eben: Maske ist Freiheit.
Der fürsorgliche Staat … wir müssen dankbar sein.

Maja Schneider
5 Tage her

Die dummen Bürger verstehen das alles nur nicht, das ist die „neue Normalität“, man nimmt uns unser gewohntes Leben, angeblich, um unser Leben zu retten! Die Maske ist ein Zeichen der Unterwerfung, der Unfreiheit der Untertanen. So haben uns die Politiker am liebsten! Wir wehren uns nicht genug!

Rentforter
6 Tage her

Geschichte wiederholt sich – leider. Früher hieß das: Arbeit macht frei.

Axel Jung
6 Tage her
Antworten an  Rentforter

Was für ein unpassender Vergleich!

Tesla
6 Tage her

Morgen wird uns Söder bestimmt darüber aufklären, dass das Bezahlen höherer Steuern und Abgaben auch „Freiheit“ ist.

Lizzard04
6 Tage her
Antworten an  Tesla

Natürlich! Für all die Wohltaten, die diese Vertreter der politische Klasse für „ihr“ Volk vorsehen, sollten sie das feiern und als Steuerzahler auch dankbar sein und gerne geben: 45 Mrd für Zuwanderung, die dieses Land sozial spaltet, mindestens 40 Mrd zur Entschädigung strukturschwacher Gebiete nach Schleifung der Kraftwerke, hunderte Milliarden für Brüssels „Green Deal“, xxx Milliarden für die selbst verursachten Folgen der Corona Krise (Arbeitslosigkeit und Massenpleiten) und und! Alles für eine glückliche (Un) Freiheit in Armut und Perspektivlosigkeit, aber ganz klar mit Kurs auf Rettung der Welt, wenn nicht der Menschheit- man weiß nur nicht wovor!

Werner Martin
6 Tage her

Bayern hat schon 2019 eine Ermächtigung für einen „Sonderfonds Corona-Pandemie“
zum Haushaltsjahr 2020 beschlossen.
Da war wohl jemand sehr vorausschauend.
https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayHG2019_2020?hl=true

Werner Martin
6 Tage her
Antworten an  Werner Martin

siehe: Art. 2a Kreditermächtigung zur Finanzierung

Katha
5 Tage her
Antworten an  Werner Martin

Die ursprüngliche Fassung des Haushaltsgesetzes 2019/2020 vom 24. Mai 2019 wurde am 19.03.2020 geändert, u.a. wurde Art. 2a hinzugefügt: Kreditermächtigung zur Finanzierung von Kapitel 13 19 – Sonderfonds Corona-Pandemie
https://www.verkuendung-bayern.de/gvbl/2020-153/

Silverager
5 Tage her
Antworten an  Katha

Ja, das habe ich auch gelesen.
Nur: dann ist es eben NICHT mehr die Fassung vom 24.05.2019.
Es wäre dann nämlich die Fassung vom 19.03.2020 !!!
Warum man den Schwachsinn hat stehen lassen?
Faulheit? Vergesslichkeit? Dummheit?

Alf
6 Tage her

Eilmeldung von heute

Der Verwaltungsgerichtshof in Baden-Württemberg hat mit Beschluss vom Donnerstag einem Eilantrag gegen das Beherbergungsverbot in dem Bundesland stattgegeben.

Na also geht. Freiheit muß in Merkel-Land per Gericht durchgesetzt werden.

Peter Mueller
6 Tage her
Antworten an  Alf

Daß wir einen selektiven Rechtsstaat haben, der zumindest teilweise noch funktioniert, ist bekannt. Das reicht aber nicht. Derzeit ziehen sich die Gerichte i.d.R. auf die Position zurück, daß die Behauptungen des RKI als staatlicher Behörde korrekt seien, und weigern sich, diese auf sachliche Richtigkeit zu prüfen. Damit sind faschistoider Politik auf Basis des Mißbrauchs millionenfacher zweifelhafter Tests Tür und Tor geöffnet. Hätten wir eine unabhängige Justiz, hätte diesem dem Spuk schon längst ein Ende bereitet. Aber die deutsche Justiz bleibt sich in ihrer zweifelhaften Tradition treu, wie wir nicht erst seit den berüchtigten 12 Jahren wissen.

Alf
6 Tage her
Antworten an  Peter Mueller

Freuen wir uns doch über den Anfang. Sachsen hat aufgehoben. Und weitere werden folgen.

Schiffskoch
6 Tage her

Die größere Dreistigkeit hat sich gestern unser ** Gesundheitsminister geleistet: GESUNDHEITSMINISTER SPAHN
„Wir wollen Weihnachten für und mit der Familie möglich machen“. Oh, wie gnädig! Wenn ich dann Weihnachten mit meiner Familie (hoffentlich) gemeinsam am Baum sitze, werden wir eine Kerze für SIE anzünden, denn sie haben das ja gnädigerweise für uns möglich gemacht. Ihre ** Luxusvilla in Berlin sei so einem edlen Menschen wie ihnen vom Herzen gegönnt!

Alt-Badener
6 Tage her

Vor gut 30 Jahren wurden Mauer und Todesstreifen als „Antifaschistischer Schutzwall“ gefeiert, heutzutage sind die Politstrolche schlauer geworden, sie verordnen den Bürgern die Maske als „Viralen Schutzwall“ den es überall zu kaufen gibt, und wer dabei erwischt wird, dass er den viralen Schutzwall nicht trägt, muss mit horrenden Strafen rechnen.

Axel Jung
6 Tage her

Der Autor und all die Schreihälse hier scheinen ein merkwürdiges Verständnis von Freiheit zu haben. Mir drängt sich der Eindruck auf, dass hier der eigene Egoismus mit Freiheit verwechselt wird. Ich denke, das Prinzip, dass die eigene Freiheit dort ihre Grenzen findet, wo sie die Freiheit anderer einschränkt, ist allgemein anerkannt. Und genau darum geht es: wer Schutzmassnahmen nicht einhält, gefährdet die Freiheit seiner Mitbürger, nicht mit einer hochansteckenden Krankheit angesteckt zu werden. Oder umgekehrt: wer sie einhält, schützt die Freiheit seiner Mitbürger; und wenn die das auch tun, ist die Freiheit aller geschützt. Insofern ist Söder zuzustimmen: Maske ist… Mehr

Ulrich
6 Tage her
Antworten an  Axel Jung

„Ich empfehle einen Blick zu unseren unmittelbaren Nachbarn …“ – aber möglichst nicht über den Umweg ARD/ZDF. Im übrigen gilt nach wie vor Jean-Jacques Rousseaus Satz. „Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muß, was er nicht will.“ Einfach die altbewährten Hygiene-Regeln aus Vor-Corona-Zeiten einhalten und nicht ständig darauf pochen, dass die ANDEREN für MEINEN Schutz da sind. Ansonsten empfehle ich Ihnen eine FFP2-Maske zu Ihrem Schutz.

Axel Jung
6 Tage her
Antworten an  Ulrich

Was hat das mit ARD und ZDF zu tun? Die Zunahme der Fallzahlen inkl. Auswirkungen auf die Krankenhäuser können Sie in allen nationalen und internationalen Medien verfolgen.
Es geht nicht um MEINEN Schutz, sondern um einen KOLLEKTIVEN Schutz vor einer Ansteckung, die sich exponentiell ausbreitet. Ihr naiver und kindlicher Verweis auf Rousseau bestätigt aber leider, dass mit Ich-lingen im Zweifel kein Staat zu machen ist und wir gerade deshalb am Ende alle unfrei sein werden.

Michael M.
5 Tage her
Antworten an  Axel Jung

Sie fragen ernsthaft was das mit ARD und ZDF zu tun hat, nicht ihr Ernst oder etwa doch?! Nicht regierungskonforme Meinungen werden doch in ARD und ZDF schon seit Monaten nicht mehr zugelassen bzw. gesendet und wer das wie Sie negiert Herr Jung der rennt doch eindeutig mit Scheuklappen durch die Welt. Ich empfehle dringend mal Servus TV einzuschalten, das ist ein wahre Wohltat im Vergleich zur Angstmacherei in den öffentlich rechtlichen Medien (das Radio ist übrigens keinen Deut besser). Wie erklären Sie denn uns „Schreihälsen“ (scheinbar meinen Sie schlauer als alle anderen zu sein, ich nenne das Überheblichkeit gepaart… Mehr

Axel Jung
5 Tage her
Antworten an  Michael M.

Je weniger Infektionen, desto weniger Massnahmen, desteo weniger „Wirtschaft an die Wand fahren“. So einfach ist das. Wenn Sie Letzteres also nicht wollen (und wer sollte das wollen), dann ist es am Klügsten, jetzt Schutzmassnahmen zu befolgen – allenfalls besser als sinnbefreite Diskussionen à la Maske ist Unfreiheit zu führen. Im Übrigen masse ich mir vor allem nicht an, etwas besser zu wissen als Regierungen und deren Berater in so gut wie jedem ersntzunehmenden Land auf diesem Globus. Was ich hingegen sicher weiss, ist, dass ich Zustände, wie sie im Frühjahr zB im Osten Frankreichs herrschten (Frankreich ist hier nicht… Mehr

Ulrich
5 Tage her
Antworten an  Axel Jung

Derartige Argumentation habe ich mir bis 1989 zu oft anhören müssen, um sie heute noch ernstnehmen zu können. Irgendwann kam immer das Totschlagargument „Sie sind wohl gegen den Sozialismus!“. Auf diesem Niveau bewegt sich auch Ihr letzter Satz.

Axel Jung
5 Tage her
Antworten an  Ulrich

Kleine Interpretationshilfe meinerseits: wenn die Sache wieder ausser Kontrolle gerät, wird es einen umfassendes Runterfahren des öffentlichen Lebens (neudeutsch: „Lockdown“) geben. Und wenn es soweit kommt, haben Sie wirkliche und spürbare Einchränkungen ihrer Freiheit. Wenn das für Sie ein Totschlagargument ist, bitte sehr.

Ulrich
5 Tage her
Antworten an  Axel Jung

„… und wir gerade deshalb am Ende alle unfrei sein werden.“ Und noch ein naiver und kindlicher Verweis, diesmal auf Goethe: „und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.“ Wenn Sie sich wohlfühlen und „brachiale“ Maßnahmen freudig hinnehmen, um „Schlimmeres“ zu verhindern, ist das einzig Ihr Problem. Aus Ihnen spricht die Reinkarnation Diederich Heßlings.

Genco Steins
6 Tage her
Antworten an  Axel Jung

Unsoziale Maßnahmen als Maßstab für soziales Verhalten…
Wer drauf reinfällt, wagt auch noch, laut zu werden.

Axel Jung
6 Tage her
Antworten an  Genco Steins

Unsozial ist ja wohl eher die trotzige Verweigerung, an allgemeinem Schutzmassnahmen teilzunehmen. Es ist bezeichnend für das gesellschaftliche Klima in diesem Land, wenn Selbstverständlichkeiten wie gegenseitige Rücksichtnahme behördlich angeordnet werden müssen.

Lucius de Geer
6 Tage her
Antworten an  Axel Jung

Nein. Wer so viel Angst vor einem allgemeinen Lebensrisiko wie ansteckenden Krankheiten hat, muss in erster Linie auf sich selbst achten. Oder haben sie während früherer Grippe-Epidemien auch schon immer von anderen das Tragen von Masken verlangt?

Axel Jung
6 Tage her
Antworten an  Lucius de Geer

Wie kommen Sie darauf, dass ich Angst hätte? Weit gefehlt und darum geht es doch auch gar nicht. Es geht darum, wie die Gesellschaft als Ganzes mit einer potentiell bedrohlichen Situation umgeht. Ich kann mich noch so viel selbst schützen, eine exponentielle Ausbreitung kann ich damit durch mein individuelles Verhalten nicht verhindern. Folglich muss auch anders an die Sache herangegangen werden.
Und was war nochmal der Unterschied zwischen COVID und Grippe? Richtig, es gibt eine Schutzimpfung gegen Letztere. Ganz anderer Fall folglich.

Ulrich
6 Tage her
Antworten an  Axel Jung

Vergleich COVID-19 und Grippe: Laut RKI zur Grippesaison 2017/2018 hat es damals in Deutschland rund 2,3Mio influenza-bedingte Arztbesuche mit 18.000 KH-Einweisungen und 25.000 influenza-bedingte Todesfälle gegeben. Soviel zum Thema „Schutzimpfung“. Gab es damals schon einen hysterischen Lockdown, befeuert von den Medien durch ständige Sondersendungen? Waren Sie damals schon im Bunde mit Merkel und Söder ein Befürworter von Grundrechtsbeschneidungen und Maskenzwang? Glauben Sie allen Ernstes, dass mit einem Impstoff gegen Sars-CoV-2 das Problem COVID-19 aus der Welt ist? Dann bewegen Sie sich auf dem Niveau keltischer Druiden, deren Gebete nach ihrem Verständnis wohl dafür gesorgt haben, dass der Himmel nicht heruntergestürzt… Mehr

Lizzard04
6 Tage her
Antworten an  Axel Jung

Einfach mal darüber nachdenken, wieviele Menschen hierzulande im Moment derart an Covid 19 erkrankt sind, dass sie im KH und ggf. intensiv behandelt werden müssen. Vielleicht fällt ihnen dann auch der Begriff der Verhältnismäßigkeit wieder ein! Und die Einschränkungen erstrecken sich ja mittlerweile auf weit mehr als nur das absurd-lästige Tragen der Masken. Und darum geht es hier doch eigentlich! Aber Sie klingen ja bereits so, als ob sie einer der Vertreter sind, die jeden Mitmenschen als absolute Bedrohung der eigenen Existenz betrachten! Prima Weltbild!

Axel Jung
6 Tage her
Antworten an  Lizzard04

Seien Sie doch froh, dass wir in Deutschland noch so glimpflich durch die Sache kommen. Ansteckungen verbreiten sich exponentiell, wenn keine Gegenmassnahmen ergriffen werden. Beschäftigen Sie sich mal mit Mathematik um zu verstehen, was das bedeutet. Fängt ganz harmlos an und dann plötzlich von einem auf den anderen Tag gerät es vollkommen ausser Kontrolle. Ist mir vollkommen unbegreiflich, wie man diese Gefahr kleinreden kann… Hier in der Gegend hat sich ein halbes Dorf auf einer einzigen Fete angesteckt – daran lässt sich doch für jeden erkennen, wie ansteckend diese Virus ist, wenn man ihn lässt… Oder schauen Sie mal ins… Mehr

Sabine Ehrke
6 Tage her

Schön bissig und ich habe Ihre Worte gern gelesen Herr Zimmermann. Ich kann Ihnen versprechen, dass es nicht beim ‚Mauerfall‘ Ihrer Generation bleiben wird. Dies wiederum lehrte die Ossi-Erfahrung vor und nach dem Mauerfall in meiner Generation. Es beginnt nun erst mal ganz harmlos mit ‚Covid19, dem Erkältungsvirus für die Nacht‘! Das der rot und hoch ansteckend ist, haben viele noch nicht realisiert. Die Zahl der freiwilligen Stasi-Zuträger wächst täglich und wird die im einstigen Ossiland bei weitem übertreffen. Inzwischen, anders als in der DDR, werden diese Denunzianten sogar ganz offiziell angeheuert und entlohnt. Wir befinden uns also auf der… Mehr