Hamburg: Mob mobbt SUV-Fahrer

Während der Fridays for Future Demo in Hamburg machen sich "Streikende" mutig über den Fahrer eines Geländewagens lustig, der warten muss, fotografieren ihn, verschicken ihre Fotos mit ätzenden Texten und johlen.

Sagen Sie nicht, das ist doch harmlos. In einem Video, aufgezeichnet während der Fridays for Future Demo in Hamburg, steht ein SUV im Stau des sogenannten Klimastreiks. Mutig machen sich „Streikende“ über den Fahrer lustig, der warten muss, fotografieren ihn, verschicken ihre Fotos mit ätzenden Texten und johlen. Alle gegen einen. Ein Mob mobbt.

Filipp Piatov (BILD) kommentiert das Geschehen treffend:

Das ist der Pranger von heute. In den wurde der Kopf des Angeprangerten gesperrt, damit ihn jeder womit auch immer bewerfen konnte. Ein Appell an die niedrigsten Instinkte. Die in ihrer Miserabilität auch bei öffentlichen Hinrichtungen zu sehen und hören waren.

Schämt euch, Mobber.

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Kommentare ( 30 )

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Kein SUV fahren?
Man könnte es ja auch einmal mit der Antwort „Wer nicht arbeitet soll auch nichts essen“ versuchen. Dann werden wir bestimmt zu einem Konsens finden.

Wo ist da gesinnungstechnisch noch der Unterschied zu „Kauft nicht bei ….“ ? Ab wann werden wieder öffentlich Bücher verbrannt, z.B. von Uwe Tellkamp ?
Was ist mit diesem Land los? Haben die aus der Geschichte nicht „Nichts“ gelernt sondern „Zuviel“?

Man stelle sich vor, man ist im Umweltbereich tätig und fährt regelmäßig zu Kunden und dazu noch im Außenbereich als jemand der im Abwasser tätig ist und muss gelegentlich dahin, wo eben keine zentrale Abwasserlösung verfügbar ist. Bei 500 Meter Kanal quer durch den Wald um ein paar Leute zu erschließen und Kosten in Höhe von Million Euro (zentrale Eschließung vervielfacht den Grundstückswert) fährt man auch im Anzug hin um bei der Behörde professionell zu wirken und den Auftrag zu bekommen. Die Schuhe sind danach durch. Alles nur für die grüne Boheme auf dem Land mit ordentlich Geld. Man ist… Mehr

Abenteuer Urlaub zu buchen:
Mit dem BMW X7 am 1. Mai nach Hamburg Schanzenviertel oder Berlin Kreuzberg.
Wer’s mit dem Auto wieder aus der Stadt schafft, darf’s behalten.

Beim Ansehen des grinsenden, kreischenden und johlenden Gutmenschen-Mobs läuft es mir eiskalt den Rücken runter.
Das Irrenhaus, in dem wir leben, wird immer gefährlicher.

Dieser grüne Kasper mit seinem Schild kann froh sein, dass in diesem Auto kein anderer gesessen ist. Solche Aktionen kann nicht jeder ertragen, ich wäre jedenfalls ausgestiegen.

Bösartige **. Gut dass man diese verewigt hat.

Da Problem ist (ist es eines?), dass es gerade bei den wohlhabenden Grünenwählern viele SUVs gibt…
Immer an die Plakate „Verbietet uns endlich was“ und ähnliche denken (https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/von-der-solidarischen-ddr-dem-ende-des-kapitalismus-und-anderen-systemfehlern/).
Man sollte die grünen Gläubigen ernst nehmen – und sie die eigene bittere Medizin kosten lassen!

Können die ihr Leben nicht selbst regeln?
Weshalb brauchen sie jemanden, der die Verantwortung übernimmt
und Eckdaten vorgibt?
Haben sie die Kontrolle über ihr eigenes Leben nie erlangt oder verloren?
Dann sollten sie sich um Betreuer bemühen, aber uns andere in Ruhe und unser Leben leben lassen. Wir können das nämlich.
Erwachsene Menschen übernahmen bisher die Regie über ihr Leben immer selbst und treffen angemessene Entscheidungen. Für sich und die Umwelt.

‚Ein Mob mobbt.‘ ??

Ne, viel schlimmer!
Da lachten und grölten genau die hirn- und herzlosen ECHTNAZI-MONSTER, die sich schon jetzt auf das Häuten, Zerreissen und Fressen freuen.

Ich bin hier in Deutschland in den 70igern groß geworden, habe nun fast 40 Jahre steuerpflichtige Arbeit auf dem Buckel…..ich suche mir aus, was ich von den Früchten meiner Arbeit kaufen kann. Und wenn es ein SUV ist, weil ich damit meinen Anhänger ziehen kann und der Einstieg höher und im Alter komfortabler ist, dann ist das so. Da schei…ich auf die protestierenden Kids, die noch nie in ihrem Leben für etwas gearbeitet haben. Die meisten gehen eh nur zur Fridays for futur, weil sie dann nicht zur Schule müssen, und die meisten werden von den Eltern im Riesen-SUV hin… Mehr

Ich habe vor ein paar Jahren zum Beginn des Ruhestandes die große Limousine abgeschafft und mir einen kleineren Wagen gekauft,auch mit Rücksicht auf die Umwelt.
Nun aber,aus purer Bosheit und zum Ärger dieser linken Klima Idioten wird das nächste Fahrzeug ein großer Sprit fressender SUV sein ,denn noch bestimme Ich selber was Ich mit meinem Geld mache!!
Hoffen wir einmal das viele Chefs nun genauer auf die politische Gesinnung ihrer Beschäftigten schauen,und ihnen den Weg klimaneutrale Fussgänger zu werden ebnet!
In meinem Bekanntenkreis denken einige schon darüber nach!

Ich bin voll bei Ihnen. Aber: „Und wenn es ein SUV ist.“ reicht völlig, man/ich/Sie muss sich für nichts rechtfertigen was man sich leisten kann, gar nicht erst mit anfangen.

Danke für diesen ausgezeichneten Kommentar, der das Kernproblem der Konservativen in diesem Land beschreibt.