Das Parteienbeben: Aufschwung der AfD

Die AfD zieht von Umfrageerfolg zu Umfrageerfolg. Und trotz der desaströsen Ampel kann die CDU nicht profitieren. Woran liegt das und wie verändert das die Politik? Zu Gast sind Beatrix von Storch, Peter Hahne und Klaus-Rüdiger Mai.

 

Das Parteiensystem wird erschüttert. Die Ampelparteien haben in den Umfragen ihre Mehrheit verloren, die CDU kann trotz ihrer Rolle als Oppositionsführer nicht in gleichem Umfang profitieren. Die AfD aber hat in den jüngsten Umfragen die SPD eingeholt und die Grünen weit hinter sich gelassen. Jüngst wird wieder ein Verbot der Partei gefordert.

Woraus resultiert der starke Stimmenzuwachs für die Partei gerade in den letzten Monaten und Wochen – und was ist das Ziel der AfD in der Zukunft?

„Das ist doch nur noch gestört“, kommentiert Beatrix von Storch die aktuelle Politik der Ampel. Die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bundestag findet: Eine Koalition mit der CDU „in ihrem jetzigen Zustand und mit einem Parteivorsitzenden Friedrich Merz“ sei unmöglich. Das würde die Aufgabe zu vieler inhaltlicher Positionen erfordern.

Journalist und Autor Peter Hahne sieht den Erfolg der AfD in der Ampel und der CDU begründet: „Das sind ihre besten Wahlkämpfer“, sagt er zur Politikerin von Storch. „Die Dreistigkeit ist heute neu, uns die Currywurst und das Fliegen verbieten zu wollen, aber selbst nach Bali und New York in den Urlaub zu fliegen“, kommentiert er scharf die aktuelle Politik.

„Man muss der AfD zugestehen: Sie ist im Moment die einzige Oppositionspartei“. Denn Merz und seine CDU versagen in weiten Teilen in ihrer Rolle als Oppositionsführer, findet Publizist Klaus-Rüdiger Mai: „Man merkt, dass dieses Land nicht mehr funktioniert. Und die Bürger schauen sich um und fragen sich, wer etwas dagegen macht“.

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Kommentare ( 188 )

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Vision-ost
10 Monate her

Ja Herr Merz, sie haben die richtige Entscheidung für Ihren und den Untergang der CDU gewählt. Nehmen Sie bitte die Grünen an Ihre Seite mit, dies beschleunigt noch Ihren Untergang. Das deutsche Volk wird es Ihnen bei der nächsten Kleinen aber auch bei der Bundestags Wahl bestätigen. Das Volk weis, wer mit Grün koaliert oder toleriert der stets verliert. Weitere frohe Zeit als Opposition wünscht Ihnen der Rest der Vernünftigen.

U.S.
10 Monate her

Germoney Überflutung mit Massenimmigrationen aus allen Armutsregionen der ganzen Welt, insbesondere Afghanistan, arabische Länder, Westasien, Afrika – das sind zusammen mit K l i m a- Hysterie und M a s s e n – I m m i g r a t i o n e n aus allen Armutsregionen der ganzen Welt die Gründe für A f D. -). 2023: xxx.,000,nde , wenn nicht sogar 1,x Millionen zusätzliche Migranten/ Einreisende nach Germoney, Zusätzlich zum jetzigen Bestand von xx Millionen hier lebenden Migranten -) 2024,,: weitere xxx.000ende weitere zusätzliche Migranten nach Germoney … -) 2025: weitere zusätzliche xxx.000nde Migranten… Mehr

Friedrich Reuter
11 Monate her

Dem Michel bedarf es eines richtig schmerzhaften Falles, der auf Jahre nachwirkt, bis dieser aus seinem Trance erwacht und merkt, dass er das Erstarken der AfD allein zu verantworten hat. Wie konnte man sehenden Auges, 16 Jahre lang Merkel wählen, die den grünen Neinsagern den Teppich für den wirtschaftlichen Untergang Deutschlands bereitet hat, und die heute an jeder Stellschraube drehen, um gemeinsam mit den Sozialisten und der Porsche Partei, das von Merkel begonne Werk zu vollenden, indem es Wirtschaftszweige lahm legt und vorsätzlich ganze Existenzen zerstört. Wer glaubt, das sei Klimaschutz, dem ist nicht zu helfen. Man wird dumm geboren… Mehr

Heinrich Wolter
11 Monate her

Solange Merz seine klare Kante gegenüber der AfD behält, weiß jeder, daß es nur eine Opposition zu Grünwahn und Klimakirche gibt, und die Prozente der AfD werden steigen.

JamesBond
11 Monate her

Noch etwas Aufschwung für die AfD gefällig? Die Selbstbedienungsmentalität in Brüssel in Sachen Rente ist nur noch unfassbar:
„Laut EU-Parlament haben Abgeordnete ab Vollendung des 63. Lebensjahres Anspruch auf eine Altersrente. Die Altersversorgung entspricht demnach 3,5 Prozent der Dienstbezüge für jedes volle Jahr der Ausübung des Mandats, sie liegt insgesamt jedoch höchstens bei 70 Prozent. Die Kosten dafür werden vom Haushalt des Europäischen Parlaments getragen. Die Dienstbezüge betragen rund 9800 Euro vor Steuern und Abgaben.“

graf
1 Jahr her

Herr Tichy, Stil, Inhalte und Niveau Ihrer Sendung veranlassen mich heute für eine ad hoc Spende. Großes Kompliment! Man kann nur hoffen, dass Sie und Ihr team weiter dran bleiben!

kb
1 Jahr her

Stimmungsumschwung – na ja schaun mer mal wie der Michel wählt im Herbst. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Sehr gute Talkrunde.

maru
1 Jahr her

Der Aufschwung der AfD bewirkt zur Zeit nur eins: Das laute öffentliche Nachdenken über ein Verbot dieser Partei.

Kristina
1 Jahr her

Danke für die hervorragende Talkshow. Im ÖR gibt es nur grüne Propaganda. Ich glaube allerdings, dass das Migrationsthema schon eine sehr große Rolle spielt. Mittlerweile dringen die Probleme der Massenzuwanderung auch in die kleineren Winkel vor. Viele Menschen fühlen zunehmend fremder im eigenen Land. In unserer Stadt dominieren eingewanderte Westasiaten und Afrikaner den öffentlichen Raum. Die Stadt ist hoch verschuldet, aber vor ein paar Jahren wurde mit dem Bau einer großen, schicken Wohnanlage begonnen, die stetig erweitert wird. Die Wohnungen sind vorrangig für „Geflüchtete“. Für Normalbürger ist der Wohnungsmarkt leer gefegt. Das geht nur an den woken Grünenwählern vorbei, die… Mehr

Kassandra
1 Jahr her

Ihre Sendung, Herr Tichy – stärkt die Vernunft. Und solches bei Lanz im ÖRR tut das auch – nur, zum Vergleich: https://twitter.com/ulrikeguerot/status/1667430888831963136?cxt=HHwWgMC-hePj86MuAAAA