Wann kommen Inflation und Währungsreform?

Wirtschaftsprofessor Christian Rieck über Warnsignale: Wann schwappt das Tomatenketchup aus der Flasche - wann schlägt die Hyperinflation brutal zu. Dann ist es zu spät. Einer Lehrstunde über die Zukunft unseres Geldes.

 

Lernen Sie spekulieren mit George Soros: Rechtzeitig erkennen, wann das Geld an Wert verliert und eine Währungsreform droht. Soros verdiente damit Milliarden – normale Bürger können sich nur vor Wertverlust schützen, wenn sie nicht zu lange warten.

Anzeige
Unterstützung
oder

Kommentare ( 79 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

----

79 Kommentare auf "Wann kommen Inflation und Währungsreform?"

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung
Zitat: „Wann kommen Inflation und Währungsreform?“ Das ist eine gute Frage! Was mich aber mit der Beantwortung jener welcher etwas beängstigt ist die Zwangshypothek. Noch nie was davon gehört? Wikipedia: „Die Zwangshypothek (auch: Zwangssicherungshypothek) ist eine Sicherungshypothek, die im Rahmen der Zwangsvollstreckung auf Antrag eines Gläubigers von Amts wegen in das Grundbuch des Schuldners eingetragen wird. In der Vergangenheit nutzten auch Staaten dieses Mittel, um Immobilienbesitzer an den Folgen von Wirtschaftskrisen oder Kriegen zu beteiligen. “ Nun wird ja Geld, welches auch wo immer vorhanden sein soll – oder auch nicht, mit vollen Händen herausgeworfen. Die bevorstehende Wirtschaftskrise wird gegen… Mehr

Eine Zwangshypothek ist ein gutes Mittel „werthaltiges Geld“ zu schöpfen. (Siehe Video)
Der Realbesitz des Eigentümers wird belastet und er muss Geld beschaffen, die Last zu begleichen.

Der Staat hat KEIN Interesse an einer Pfändung, da wenn viele Immobilien auf den Markt kommen die Preise sinken und somit seine Zwangshypotheken auch in Gefahr sind.

Es ist einfach legalisierter Raub, da dem Bürger sein Eigentum (teilweise) weggenommen wird.

Ich hoffe sehr, Sie auch weiterhin sehen und hören zu können. Längere, ausführlichere Beiträge würde ich ebenfalls begrüßen. Vielen Dank.

Recht schön erklärt. Ein wesentlicher Punkt kommt aber Meinung nach zu kurz: Preisstabilität in der Quantitätstheorie besagt nicht, dass die gesamte Geldmenge mit der gesamten Gütermenge in einem mehr oder weniger konstanten Verhältnis stehen sollte, sondern die pro Zeiteinheit UMGESETZTE Geldmenge mit der UMGESETZTEN Gütermenge. Nur in einem perfekten Markt (ideale Markteffizienz) würden Güter bei Wertänderungen immer sofort getauscht. Das ist ein wesentlicher Unterschied, denn nicht alle Vermögenswerte sind immer auf dem Markt verfügbar. Güter sind unterschiedlich liquide und Geld ebenso. Wenn ich eine Immobilie kaufe, dann kann und will ich gar nicht jederzeit in Betracht ziehen, diese wieder auf… Mehr

„Geldwerte“ sind Kontostände also Computerdaten oder bedrucktes Papier. Die „Werthaltigkeit“ würde ich als „Null und Nichtig“ beschreiben. Das ist in der nächsten großen Krise alles gelöscht, verbrannt oder umgerechnet.

Kleiner Tipp:
Schnellsprechen sollte der Annalena vorbehalten sein. Bei der ist es Methode: keiner kommt mehr mit und entlarvt den Schwachsinn.
Wenn man etwas Qualifiziertes zu sagen hat, so wie hier, dann sollte man dem Zuhörer Zeit lassen, das auch gedanklich zu verarbeiten, so wie hier leider NICHT! Der hektische Vortrag ist absolut nervig, das geht zu Lasten der Botschaft.

Lieber Herr Hauptmann, Sie haben mMn völlig Recht. Es ist schon eine ziemliche Zumutung, was der gute Herr Rieck diesbezüglich macht…

Aber in mühsamster Kleinarbeit habe ich mich als Computer-Viertel-Crack mal daran gemacht, den Herrn Rieck normal sprechen zu lassen, und das Ergebnis können Sie hier bewundern:
https://www.dropbox.com/s/9tu1kz93f3isd0g/Prof.%20Rieck%20Wann%20kommen%20Inflation%20und%20W%C3%A4hrungsreform.mp4?dl=0

Hier empfiehlt sich die „Pause“ und „Wiederholungstaste“ zu nutzen. So sehe ich mir das Video an.
Ansonsten frage ich mich nach dem m. E. sehr guten Video, an welcher Stelle ich die Stichworte „Umlaufgeschwindigkeit des Geldes“ und „nachfragewirksame Geldmenge“ einbaue.

Da bin ich entschieden anderer Meinung. Mich nervt bei YouTube-Videos extrem, wenn die Leute am Anfang einen unnützen Titel einblenden, elendlange Pausen machen, im Schneckentempo sprechen und mir dabei Sachen erzählen, die ich zu 90% sowieso schon weiß. Meist ist mein erster Click auf die Einstellung „2x Wiedergabegeschwindigkeit“. Und wenn ich jemals was nicht verstanden haben sollte, mache ich Pause, oder spule zurück, oder stelle wieder auf Schneckentempo.

Wenn ich es gemütlich haben will, mache ich einen Spaziergang. Da habe ich dann auch nicht das Gefühl, dass meine Zeit verschwendet wird.

Sorry, was ich nicht verstanden habe: Wie kann denn das Eigenkapital einer Zentralbank kleiner werden wenn sie selbst unbegrenzt Geld erzeugen kann? Und wenn sie nun langlaufende Anleihen aufkauft, so können doch die negativen Effekte beliebig lang in die Zukunft verschoben werden, da der „Müll-Effekt“ ja erst nach deren Ablauf sichtbar wird?

Finanzspezialisten erkennen auch den „Müll“ in der Bilanz. Es ist kein Wunder, dass Gold von einem Rekord zum Nächsten rennt. Genug Anleger trauen den Zentralbanken nicht über den Weg.

PS: wer 10% seines Vermögens in Gold hat, hat nach einer „Währungsreform 10:1“ wieder sein ganzes Geld

Man muss schon einige Vorkenntnisse haben, um die (zutreffenden) Erklärungen zu verstehen. M.E. fehlen aber wichtige Aspekte bzw. kommen zu kurz: 1. Inflation (lat. inflare = aufblähen) ist Erhöhung der Geldmenge. Preis-Steigerung = Teuerung ist die FOLGE und wird (zur Täuschung) fälschlich als Inflation bezeichnet. 2. Den Außenwert sieht man heute nur noch bei kleinen Währungen, wenn sie durch extrem schlechte Politik gegenüber den großen Währungen ruiniert werden, wie in Argentinien, Venezuela und Simbabwe. Die Notenbanken von Yen, Euro und US-Dollar koordinieren sich untereinander, DAMIT niemand den Verfall der eigenen Währung bemerken SOLL – weil alle (fast) dasselbe tun. Auch… Mehr

Das Kaufen von Ramsch-Anleihen ist eher der verzweifelte Versuch den Dollar abzuwerten.

Und macht neben die Großspekulaten deutlich reicher. Schlöner WinWin Effekt für die Goldbuddies bei den Großbanken.

Die EZB und Bundesregierung sowie das Parlament sind auch noch stolz darauf.

PS: Denen ist nicht zu helfen, ausser mit Geld was sie ausgeben wollen. 🙁

Wenn ich weiter unten sage „Wirtschaft ich nicht Wirtschaft“, so muss ich ergänzend hinzu fügen: Geldmenge ist nicht Geldmenge. Es gibt M1, M2, M3 – und Bargeld ist auch nicht alles, es gibt auch Schecks, EC-Karten, Kreditkarten …. . Ein bisschen differenzieren täte wohl Not. Aber gut, man soll nicht zu pingelig sein. Wenn das die Chicagoboys wüssten. Und die Juristin Lagarde, „en garde!“. Zäfix Halleluja. Ist das alles wirklich SOOO schwer? Da war es ja schwieriger für mich dereinstens, auch nur EINEN lausigen Impfstoff her zu stellen, gucksdu bei pubmed „The development of a direct homologous radioimmunoassay for serum… Mehr

Es muss eine unmissverständliche Zusage der relevanten Notenbanken an die relevanten Investoren geben, dass wirklich ALLES getan wird dieses weltweite Finanzordnung zu stützen, sonst wäre dieses System schon lange Geschichte. Deshalb bin ich mir ziemlich sicher, dass nicht nur die EZB noch so manchen Pfeil im Köcher hat, den die meisten für nicht existent erachten.

Die EZB hat Macht über den Euro. Über andere Devisen wie Dollar, Gold oder Marktpreise nicht.

Sie kann nur versuchen, sie über den Euro zu manipulieren. Dabei gibt es Gewinner und Verlierer. Verlierer ist auf jeden Fall der Euro-Besitzer.

Ganz einfach, weil die Herrscher über das Geldsystem aktuell die Weltherrschaft haben, und die gibt man nicht freiwillig ab. **

Man muss schon ziemlich blind sein (inkl. Prof. Rieck), wenn man nicht erkennt wie massiv bereits die Inflation ist und die Geldmengenausweitung gerade doch zu einem relativ linearen Anstieg der Preise geführt hat! Die Vermögenswerte (z.B. Immobilien, Aktien, etc.) sind massiv gestiegen! Mindestens um den Faktor 2 in den letzten 10 Jahren. Die Frage ist ja, wohin das Geld geht (verwendet wird) und WO man die Inflation misst. Und eine Verbraucherinflation von 2% bis 4% ist gerade KEIN Peanuts für Klein- und Normalverdiener! Die Reallöhne steigen ja gerade nicht und die Abgaben steigen immer weiter. Das Geld und die Ersparnisse… Mehr

Wenn ich Herrn Prof. Rieck richtig verstanden habe, hat er am Anfang seiner Kurzvorlesung die aktuelle Preissteigerung schon erwähnt. Hier ging es aber darum, wie man eine beginnende Hyperinflation erkennt. Ansonsten gebe ich Ihnen Recht: Die Preissteigerungen im Lebensmittelbereich sind unverkennbar. Die Immobilienpreise steigen schon deswegen, weil aus den Südländern, die wir ja nun mit 135 Milliarden geschenktem Geld beglücken sollen, die Kapitalflucht zu Immo-Käufen in Deutschland führt.

Schöner plausibler Beitrag. Die Geldmenge an sich ist in der Tat uninteressant bei Fragen zur Inflation. Was den Wert dieses komplett künstlichen Dings „Geld“ ausmacht, ist in der Tat die Frage „wie einfach bekommt man es?“ Aus meiner bescheidenen Kenntnis heraus: Genau deshalb gibt es ja auch Steuern. Der Staat könnte ja auch einfach Geld „drucken“. Bzw. Anleihen rausgeben, die die Zentralbank automatisch aufkauft. Bloß, dann fehlt ja der komplette Gegenwert für diese Anleihe. Bei Steuereinzug ist es (im Normalfall) die geleistete Arbeit, die dahintersteht. Würde solch „gedrucktes“ Geld statt Steuern verwendet werden, stünde dem kein Wert gegenüber. Dieses Geld… Mehr

Wichtig ist aber, dass in Deutschland meist Arbeit besteuert wird.

Und: mit Steuern wird das ausgegebene Geld eher wieder eingesammelt. Wenn das Geld ins Ausland (Italien usw) transferiert oder abwandert, dann funktioniert das nicht.