Gespräch mit Peter Hahne – TE Wecker am 28. August 2022

Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.

 
Jetzt sollen Winnetou und die edlen Indianer den Rückzug antreten – nachdem Ravensburger ein Jugendbuch aufgrund von Beschwerden aus dem Sortiment genommen hatte, wollte auch die ARD nicht hintanstehen und will Winnetou-Filme nicht mehr weiter ausstrahlen. Kurios. Das kann sie gut behaupten und von den verschiedenen eigenen Skandalen (rbb) ablenken, liefen doch die Rechte vor zwei Jahren aus. Das ZDF möchte hingegen weiter Winnetou-Filme im Programm behalten; Mitarbeiter im ZDF Social Media Bereich halten aber dazu an, nur noch das „I-Wort“ zu verwenden.

Im Gespräch mit Peter Hahne geht es auch um Fragen wie: Wer bestimmt eigentlich, was kultursensibel ist und was nicht? Der Begriff „Kartoffel“ gehört bekanntlich nicht dazu. Was können Eltern tun, die erfahren, dass in Kitas auf eine „kultursensible, diskriminierungsfreie und vorurteilsfreie Erziehung“ geachtet wird, und die darum bittet, dass Kinder nicht in bestimmten Kostümen oder mit unifarben bemalten Gesichtern erscheinen.

Von kultureller Aneignung ist offenbar kirchliches Kulturgut ausgenommen. Die Cancel Culturalisten bedienen sich auch biblischer Motive.


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Kommentare ( 12 )

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12 Comments
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roffmann
1 Monat her

Viel Vergügen ! — mit Dahlia Lavi`s “ Liebeslied jener Sommernacht “
TEXT …Er sah aus wie ein Zigeuner – wo er herkam wußte keiner – doch er nahm ganz einfach meine Hand —

N. Niklas
1 Monat her

Peter Hahne spricht es schonungslos aus: Die Leute werden provoziert, manipuliert, auf die Straße zu gehen, um dem Drahtziehern einen Vorwand zu liefern, damit sie die Falle zuschnappen lassen können, Anlaß für weitere „Maßnahmen“ gegen die Bevölkerung haben und am Ende den Kanzler der Zerstörung gegen „Mr. Blackrock“ auswechseln können.
Es muss also alles überall, zahlreich und friedlich stattfinden. Und man muss sich dieser Gefahr immer bewußt sein. Sie werden Schläger statt Polizisten, Lageraufseher statt Richtern und wandelnde Sprechapparate statt – falls überhaupt noch vorhanden – Journalisten rekrutieren. Showdown.

Walter Knoch
1 Monat her

Sorry, irgendwie komme ich nicht mit Herr Hahne: Der Sioux-Häuptling der Apatschen (Ihre Worte). Sioux-Häuptling der Apatschen. Sioux-Häuptling der Apatschen. Ich hab’s mir dreimal angehört! Es ist auch falsch, dass die ARD Winnetou sofort gecancelt. Die Rechte für die ARD an den Winnetou-Filmen sind seit 2 Jahren ausgelaufen. Was durch die Presse ging, ist die vorgebliche Feststellung, dass die ARD auch zukünftig keine Rechte mehr ankaufen werde. Ich bin übrigen begeisterter Karl-May-Leser gewesen. Und lese Karl May, wenn ich mich einmal wirklich entspannen, wenn ich zu mir kommen muss, ein paar Seiten aus einem der gesammelten Werke. Zu der Zeit… Mehr

Philokteta
1 Monat her

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu, Herr Hahne. Auch ich gehöre zu der Generation, die Karl May mit Taschenlampe unter der Bettdecke gelesen hat. Und zwar nahezu alle seine Bände. Die Geschichten mit Winnetou sogar mehrmals.
Ja, die Woken übertreiben gnadenlos und enorm und sehen Dinge darin, die gar nicht drinstecken.
Absolut erschreckend ist, daß das so gewollt sein könnte, damit die Leute auf die Straße gehen und man dann gegen sie vorgehen kann, weil sie angeblich demokratiezerstörend sind.
Es ist zum Verzweifeln.

ersieesmussweg
1 Monat her

Peter Hahne zeigt, dass man Journalist oder Autor sein kann, ohne den gesunden Menschenverstand abschalten zu müssen. Danke dafür.

Maja Schneider
1 Monat her

Man sollte meinen, das Maß sei schon lange übervoll, aber nein, es geht immer noch etwas. Es wird genauso kommen, wie in diesem Gespräch vermutet. Ein kurze Weile wird sich aufgeregt, und dann verfällt die Mehrheit der Bürger wieder in tiefes Schweigen. Das Ende der Leidensfähigkeit scheint immer noch nicht erreicht. Für den Fall, dass sich das ändern könnte hat Frau Faeser „bestens“ vorgesorgt.

Pragmatiker
1 Monat her

In Deutschland regiert das woke Spießertum. Die einst ultra-lockeren Progressiven führen uns auf ein Niveau der Meinungsfreiheit wie zu Zeiten des tiefsten Stalinismus zurück. Wer das „Falsche“ sagt, der wird beruflich und gesellschaftlich hingerichtet.
Meine Hoffnung: Dass sich diese woken nun am beliebten Winnetou vergreifen, könnte die Mehrheit wachrütteln und endlich eine Gegenbewegung auslösen.
Danke an Peter Hahne, dass er immer wieder aufklärt!

Chris Groll
1 Monat her

Sie haben so recht Herr Hahne. Auch hier muß ich sagen, wo bleibt der Aufschrei der Bürger, wo bleibt der Aufschrei der Eltern. Es wird alles, aber wirklich auch alles hingenommen.

Hannibal Murkle
1 Monat her
Antworten an  Chris Groll

Wir haben viel größere Probleme als Winnetou – wie etliche Preise. Bald können sich viele Eltern eh kaum noch Kinderbücher leisten – ob politisch korrekte oder nicht.

a.bayer
1 Monat her

Man konnte überlegen, ob es ohne Karl Mays Bild des „edlen Wilden“, der vom „bösen weißen Mann“ ausgerottet wird, die Grünen überhaupt gäbe. Anders formuliert: Ohne Pierre Brice keine Claudia Roth.

1 Monat her

Hätte ein Idiot es gewusst,das er/sie Idiot ist dann wäre er/ sie kein Idiot mehr wäre Herr Hahne hat es richtig erklärt. 👍👍