Die Formel „UnsereDemokratie“ ist in diesen Tagen ein politischer Kampfbegriff, der vorgibt, die Deutschen zu einen, tatsächlich aber spaltet.
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Wer im Internet nach „unsere Demokratie“ sucht, wird reichlich fündig: Fast drei Millionen Einträge, die meisten aus den 2020er Jahren und bezogen auf den Staat Bundesrepublik Deutschland. „Unsere Demokratie“ ist die beliebteste politische Gemeinschaftsformel, die über Parteigrenzen verbindet – sofern man zu dem Unser gehört. Sogenannte „Demokratiefeinde“ gehören nicht dazu.
Wer ist „wir“?
Staatsrechtlich gesehen bilden die Staatsbürger eine Demokratie, im Falle der Bundesrepublik Deutschland also die Deutschen: „Unsere Demokratie“, verstanden als „die deutsche Demokratie“, umfasst alle deutschen Staatsbürger. Rein sprachlich muss das Demonstrativpronomen „unser“ aber diese inklusive Bedeutung nicht haben: Es verweist abstrakt auf eine Personengruppe, die aus dem Sprecher besteht sowie weiteren Personen, mindestens einer, maximal allen: In „unser letztes Telefongespräch“ sind es zwei Personen, im Ausspruch „Unser Leben ist endlich“ alle Menschen.
Diese semantische Unschärfe macht die Formel „unsere Demokratie“ politisch flexibel einsetzbar: Es können sich alle angesprochen fühlen, aber einige faktisch ausgegrenzt werden, weil sie „Feinde“ unserer Demokratie sind. Aber wer entscheidet, ob jemand Demokratiefeind ist? Unsere Demokraten.
UnsereDemokratie
Unsere Demokraten wissen oder sagen nicht, wie viele Demokratiefeinde es gibt. Zumindest sprachlich nicht einverstanden mit „Unsere Demokratie“ sind alle, die diesen zweigliedrigen Ausdruck als ein Wort zusammenschreiben, meist mit Binnengroßbuchstaben D: „UnsereDemokratie“. Dazu gibt es im Internet 37.000 Belege. Die Journalistin Anna Schneider etwa bemerkt: „Im Unterschied zur allgemein bekannten Demokratie wählt man bei Unseredemokratie einfach so oft, bis es passt.“ Dr. Stefan Weber weist darauf hin: „’UnsereDemokratie muss geschützt werden.‘ Das ist der Wahlspruch eines jeden Politikers der Systemparteien. Neu ist dieses Wording nicht. [Der DDR-Staatsratsvorsitzende] Erich Honecker machte es ebenfalls.“
Allerdings grenzte Honecker das Unser explizit ein, war also ehrlicher als unsere Demokraten, wenn er sagte: „Unsere Demokratie der Werktätigen“ oder „Unsere Demokratie der Arbeiter, Bauern und alle mit ihnen verbündete Kräfte“. Könnte man heute nicht ähnlich präzisieren: „Unsere Demokratie der CDU/CSU, SPD, GRÜNEN und der mit ihnen verbündeten Kräfte“?
Demokratiefeinde
Wie wird man zu einem Feind UnsererDemokratie? Durch Messerattacken im öffentlichen Raum, Attentate, Terroranschläge auf Personen, Verkehrswege oder das Stromnetz? Nein, damit wird UnsereDemokratie offensichtlich nicht gefährdet. Ihre Wehrhaftigkeit ist sprachlich ausgerichtet, sie bekämpft Wortdelikte. Zum Beispiel den in der deutschen Nationalbewegung des 19. Jahrhunderts entstandenen Spruch „Alles für Deutschland!“ Der Ausspruch, den 1848 auch der bayerische König Ludwig I. benutzte, gilt heute als strafbar, und zahlreiche – aus dem Regierungsprogramm „Demokratie leben!“ finanzierte – Organisationen wachen darüber, ob er verwendet wird und erstatten dann Anzeige.
Die Berufung auf „Unsere Demokratie“ ist inzwischen zu einem politischen Ritual geworden, vergleichbar dem Vaterunser im christlichen Glauben. Die Gebetsformel „unser tägliches Brot gib uns heute“ gilt auch für UnsereDemokratie: Viele leben davon sehr gut. Ein „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern“ kennt UnsereDemokratie allerdings nicht: Ihre Gläubigen fühlen sich schuldfrei und vergeben „Demokratiefeinden“ nichts.
Die Formel „UnsereDemokratie“ ist aktuell ein politischer Kampfbegriff, der vorgibt, die Deutschen zu einen, tatsächlich aber spaltet.

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Dir Ökofaschisten reden von „unsere Demokratie“, „Demokratie Schützen“, …
Während sie den Deutschen Bürgern längst abgeschriebene Null CO² Emmission Kraftwerke – Sprich Atomkraftwerke – „ganz demokratisch“ und genüsslich, voller Schadenfreunde vor der Nase wegsprengen.
was darf Satire?
Wenn mir auch nur eine dieser verantwortlichen, selbstgerechten „Öko“ratten zu nahe kommt, dann kann ich für nichts garantieren.
… also ich schreib das mal alles zusammen und klein: unseredemokratie. Lässt man die rede weg bleibt noch: unse mokratie. Verzichtet man auf das verkürzte besitzergreifende Fürwort, erhält man: redemokratie, welche uns die Wahl lässt zwischen rede-mokratie und re-demokratie. Fügt man einen kleinen unscheinbaren Buchstaben sowie ein Leerzeichen ein, so wird aus ‚demokratie schützen‘ flugs ‚die mokratie schützen‘. Und nach dieser ‚mokratie‘ zu googeln, hat sich als für mich als einigermaßen erhellend erwiesen …..
Man prüfe doch mal „UnsereDemokratie“ auf neomarxistische Positionen!
Vielleicht wird dann klar, warum das im Prinzip eine Infiltration mit kommunistischen Positionen, was hier so ab 2005/08 sich breitmachte.
Der sozialistische Internationalismus war Merkels Credo.
Und wie Poschardt schon in WELT schrieb, die „Bürgerlichen“ haben von diesen ideologischen Inhatlen und ihren Zusammenhänge keine Ahnung und laufen mit ihrer Naivität ins offene Messer. Oder auch: Hauptsache Ämter und dazu den § 188 StGB plus: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?
Ich bin inzwischen ein großer Fan der Schweizer Demokratie mit Volksentscheiden und Volksabstimmungen zu wichtigen politischen Weichenstellungen. Artikel 20 Abs. 2 Grundgesetz gäbe es her, denn dort steht, „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung (Legislative), der vollziehenden Gewalt (Exekutive) und der Rechtsprechung (Judikative) ausgeübt. Den Einwand, daß die meisten zu dumm sind die Tragweite von politischen Abstimmungen zu erkennen lasse ich nicht gelten. Zum einen ist hier das Bildungswesen, der Staat und die Medien gefordert mögliche Konsequenzen verständlich zu erklären, zum anderen kann jeder der kein… Mehr
Volksgemeinschaft – Deutsche Demokratische Republik – UnsereDemokratie. 3 Begiffe für 3 Diktaturen.
Es ist sicherlich eine unschuldige Koinzidenz, dass das Possessivpronömchen „unser“ fester Bestandteil der aufrichtig sozialistischen Parolen der DDR war. Sozusagen propagandistischer Stammgast.
Wo es kein „uns“ gibt, muss man es so lange predigen, bis man denen, die kein „uns“ fühlen, Mores gelehrt hat.
Die sogenannte „Demokratie“ wurde dem Deutschen Volke nach 1945 seitens der sogenannten „Alliierten“ oktroyiert, um es zu spalten, das mitnichten wundernimmt, da jene durch Kommunisten erfunden wurde (https://www.youtube.com/watch?v=_6g7k-18dJI), um mit dieser die sogenannte „Neue Weltordnung“, sprich Weltkommunismus, zu erbauen (https://www.epochtimes.de/politik/ausland/die-neue-weltordnung-ist-der-weltkommunismus-a2191312.html), sodass vor jenem Hintergrund sie einer Auflösung bedürfte, das Voraussetzung wäre, die Deutschen zu einen, das allerdings Kommunisten vereiteln, da ihnen dadurch ansonsten das Machtinstrumentarium „divide et impera“ abhandenkäme, woraus sich die Erklärung speist, weshalb sie alltäglich die Lüge erzählen, dass die sogenannte „Demokratie“ zum Vorteil der Deutschen existiere!
„UNSERE DDR-DEMOKRATIE“,
das ist es wohl, was die versammelten Linksradikalen meinen. Meine Demokratie, die der Bonner Republik (in der ich geboren und sozialisiert wurde) war – im Gegensatz zu dem was denen vorschwebt – eine ECHTE, INTERNATIONAL ANERKANNTE DEMOKRATIE. Nicht überall, wo Demokratie drauf steht ist (wie im Falle der „DDR“) auch Demokratie drin.
Es ist doch geradezu typisch, dass Diktaturen sich mit dem Beiwort „demokratisch“ schmücken…
Jedem intelligenten Individuum sei geraten, in einer Welt unvollständiger Informationen Prognosen, beispielsweise Millionen Corona-Tote, Nordstream-Sprengung, Rußlands Angriff auf Westeuropa, über intellektuelle Reflexion hinaus mindestens Wahrscheinlichkeiten zuzuordnen. Dabei geht es weniger um mathematische Exaktheit, sondern der Einschätzung des „gesunden Menschenverstandes“.
Laut jenem dürfte die Wahrscheinlichkeit, daß das Staatswesen „Bundesrepublik Deutschland“ angesichts gegenwärtiger staatlicher wie gesellschaftlicher Erosions- wie Divergenzprozesse noch 50 Jahre besteht, deutlich unter 50 Prozent liegen.
Denjenigen, welche diese Progose erschreckt, sei versichert, »seit 1918 ist eh‘ alles egal« – Frank-Lothar Kroll
„Allerdings grenzte Honecker das Unser explizit ein, war also ehrlicher als unsere Demokraten, wenn er sagte: „Unsere Demokratie der Werktätigen“ oder „Unsere Demokratie der Arbeiter, Bauern und alle mit ihnen verbündete Kräfte“. Könnte man heute nicht ähnlich präzisieren“ ?
Doch könnte man: UnsereDemokratie der Schmarotzer. Das wäre sehr konkret und zutreffend, also präzise. Wird aber aller Voraussicht nach nichtmal hier im Forum als Kommentar zugelassen. Daran sieht man übrigens direkt wie sehr sich „Unsere Demokratie der Werktätigen“ Honeckers und
UnsereDemokraten ähneln. In beiden „Demokratien“ war und ist Wahrheit verboten.