Heiße Luft in dicken Tüten

Schreibblockade? Nein, es ist keine Schreibblockade, wenn man nach dieser „Hart aber Fair“-Sendung nicht mehr weiter weiß. Wenn man grübelt, wie man 75 Minuten vergeudeter Lebenszeit am besten in Worte fassen soll, ohne noch mehr Zeit zu vergeuden. Also legen wir mal schnell los. Von Michael Plog

Screenprint ARD / Hart aber Fair

Die Kindergrundsicherung wird als Herzensprojekt der Grünen gepriesen, doch jeder weiß, dass sie nach Zerspargelung und Verpropellerung der Natur, Abholzung historischer Wälder, Abschaltung klimafreundlicher Kernkraftwerke, Zerstörung touristischer Kreidefelsenregionen, nach Waffenlieferungen in Kriegsgebiete und der allumfassenden Deindustrialisierung Deutschlands nur irgendwo unter „Ferner liefen“ zu finden ist. Deswegen fällt es einer Grünen-Vorsitzenden Ricarda Lang auch nicht schwer, selbst den dünnen Kompromiss noch als Erfolg zu verkaufen. Zwölf Milliarden hatte ihre Parteikollegin Familienministerin Lisa Paus gefordert, sogar das „Wirtschaftschancengesetz“ dafür blockiert. 2,4 Milliarden bekommt sie nun. Jedenfalls ungefähr. Weiß noch keiner so genau. Auf jeden Fall nur einen Bruchteil des ursprünglich Geforderten.

2,4 Milliarden. Um eine Million deutsche Kinder und eine Million Migrantenkinder vor der Armut zu bewahren. Weil nicht mehr Geld da ist, wie Finanzminister Christian Lindner sagt.

Ricarda Lang, die man übrigens nicht dick nennen darf, ohne Besuch von der Polizei zu bekommen und die Sperrung seines Bankkontos zu riskieren, wir nennen sie nicht so, Ricarda Lang also versucht, die Niederlage zu zerreden. Der Beschluss vom selben Tage sei „ein Einstieg in den Kampf gegen die strukturelle Kinderarmut“. Außerdem habe man ja vorher auch schon das Kindergeld erhöht. Wie bitte? Mehr nicht? Klingt einigermaßen desperat. Resignation, verpackt in einer dicken Tüte heißer Luft.

Und das ist es auch. Sowohl Serap Güler von der CDU als auch der Ehrenpräsident des Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, lassen die Luft umgehend raus und stellen Ricarda Lang argumentativ bloß: „Es gibt nicht mehr Geld für Kinder.“, sagt Hilgers trocken. Und Güler, die bemerkenswert viel Verachtung in ihren Blick legen kann, ergänzt: „Die Erhöhung des Kindergelds bringt armen Kindern überhaupt nichts. Das wird komplett mit dem Bürgergeld verrechnet.“

Kindergrundsicherung
Das Menetekel des Christian Lindner
2,4 Milliarden, um Kinder vor der Armut zu retten. 30 Prozent solcher Gelder, rechnet Hilgers vor, verschwinden regelmäßig in der Bürokratie. Über den Rest redet sich die Runde hier 75 Minuten lang den Mund fusselig, dass jede einzelne Minute des Zuschauens schmerzt. Wir leben in einem Land, dass der Mondlande (!)-Nation Indien eine Milliarde Euro aus deutschen Steuergeldern als Entwicklungshilfe (!) schenkt. Und diese Ritter der Schwafelrunde diskutieren darüber, wie und warum und gern auch mit eingestreuten verwaltungstechnischen Details und Behördenzuständigkeiten und Bewilligungsprozessen und Fördertöpfen und Verteilerschlüsseln und Verrechnungsmodi nun endlich die Kinderarmut bekämpft werden kann. Und niemand, wirklich niemand fragt einmal nach dem großen Bild? Warum eigentlich nur 2,4 Milliarden möglich sein sollen? Warum Finanzminister Christian Lindner die Forderung des Familienministeriums – sei sie nun berechtigt und belegbar oder nicht – derart abwürgen konnte, wenn doch seine Kollegin Annalena Baerbock das deutsche Steuergeld mit vollen Händen in alle Welt verschenken oder über dem arabischen Golf als Kerosin versprühen kann.

2,4 Milliarden Euro. Das ist nur etwa das Dreifache dessen, was allein die Erweiterung des eigentlich bereits recht prachtvollen und recht riesigen Kanzleramts kosten soll (700-800 Millionen sagt der Plan, und wir alle wissen, was aus solchen Plänen wird). Ein Hubschrauberlandeplatz auf Stelzen für den Respekt-Überflieger Scholz, eine neue Riesendienstwohnung gleich noch dazu. Büros für hunderte, wenn nicht tausende neue Mitarbeiter, die den ohnehin bereits unendlich aufgeblasenen Berliner Regierungs-Wasserkopf vermutlich irgendwann zum Platzen bringen werden. Aber wir wollen nicht abschweifen. Nur soviel: Schreibblockade? Pah!

Zurück zur Sendung. Wirklich ergreifend sind die Schilderungen der alleinerziehenden Mutter, die wegen einer Autoimmunkrankheit (die Corona-Impfung lässt grüßen) nicht mehr arbeiten kann und Mühe hat, sich und ihre Kinder durch den Alltag, durch das Leben zu bringen. Ihr kleiner Sohn sagt: „Wenn ich mir was wünschen kann wie Mettwurst oder eine Tüte Chips, dann ist das schon Luxus für mich.“ Die Tochter überlegt mit 16, ob sie arbeiten geht, damit sie sich ein iPad kaufen kann, das sie dringend für die Schule braucht, aber vom Amt nicht bekommt. Das Essen holt die Mutter meist von der Tafel. Alltag armer Familien in Deutschland.

Auf Klamroths Podium herrscht nun viel plakative Betroffenheit, selbstverständlich. Dann weiter im Text. „Ich bin mir sicher, die Regelsätze werden steigen“, sagt Ricarda Lang, von der nicht bekannt ist, ob man sie schwer oder stämmig oder kräftig nennen darf, ohne einen Polizeibesuch zu riskieren, wir nennen sie auch nicht schwer und auch nicht stämmig oder kräftig.

Ökonom Stefan Kooths hat auf ihre neue Tüte Heißluft die passende Antwort: „Dass die Beträge in Zukunft steigen werden, das ist nun nichts Neues. Das war in der Vergangenheit auch immer so.“ Oder kurz gesagt: Inflation, Geldentwertung. Früher kostete der Big Mac auch nur Drei-Fuffzich, Frau Lang.

Zwei Arten von Kinderarmut
Die Verstaatlichung der Familie
„Am Ende hilft gegen Armut immer noch am besten Geld“, sagt Anna Mayr. Potz Eintausend, die kennt sich aber aus! Kein Wunder das, denn sie schreibt schließlich für die „Zeit“ – jenes Blatt, das die erstaunliche Metamorphose geschafft hat von einer intellektuellen Delikatesse zur linksgrünen Parolenpostille all jener, die möglichst vielen Menschen möglichst viel Geld wegnehmen wollen. Grün-sozialistisch eben.

Zwei bemerkenswerte Redebeiträge gibt es noch an diesem Abend. CDU-Frau Güler sagt etwas, was man sich auf der Zunge zergehen lassen muss: „Mich langweilt diese Debatte zu Tode. Logischerweise wandern Leute, wenn sie flüchten, in die Sozialsysteme ein. Wohin denn sonst. Ich wohne ja nicht in Syrien und denke, ich geh nach Deutschland und suche mir dann erstmal ‘nen Job.“

Und dann das. Man mag es kaum glauben. Es wird sogar noch ein weiteres Lieblingsthema der Grünen vermeintlich geschickt eingestrickt: In einem Einspieler kommt eine Journalistin zu Wort, die eine Herabsetzung des Wahlalters fordert. Tadaa! Und jetzt festhalten: „Mindestens auf 16, wenn nicht noch jünger“, sagt die Journalistin. Wenn nicht noch jünger!

Wir haben keine Fragen mehr.

Ricarda Lang hat noch eine dritte Tüte heiße Luft am Start: „Das Thema Chancengleichheit bleibt ein großes Thema.“ Ah, ja.

Am Ende fragt Klamroth nochmal die alleinerziehende Mutter, ob sie den Eindruck hat, die Diskutanten hätten das Thema und die Probleme verstanden. Sie antwortet: „Nein, nicht so richtig. Für uns ist das wie ein Schlag ins Gesicht. Wir ganz Armen, die ganz unten stehen, wir fallen schon wieder hinten runter.“

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Kommentare ( 49 )

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49 Comments
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Kuno.2
9 Monate her

Machen wir uns doch nichts vor!
Die „Kindergrundsicherung“ ist weniger für die deutschen Eingeborenen gedacht, als vielmehr für die Einwanderer aus Afrika und Südosteuropa.

Contra Merkl
9 Monate her

Zur Korrektur : Die 1 Milliarde verschenkte Merkel an Indien als sie unter dem Pavillion saß und sich die Pferdeshow angesehen hatte. Als Scholz in die USA zittiert wurde kam er wieder und Indiens Modi kam hier vorbei und Scholz schenkte 10 Milliarden für Klimaschutz. Und hier ist kein Geld mehr da ? Kein Wunder, wird ja mit vollen Händen verteilt. Gibt ja selbst für die Taliban 371 Millionen Entwicklungshilfe. Grüne Politik ala Joschka Fischer, dass Geld wird verschleudert und kann auch hemmungslos verschwendet werden, hauptsache die Deutschen haben es nicht. Die werden ab nächstes Jahr mit höheren Co2 Steuern… Mehr

LiKoDe
9 Monate her

»Warum sind in Deutschland arme Kinder arm?« Einerseits, weil Regierungen schon ab den 1960ern mit dem „Familiennachzug“ für Nicht-EWG-Kontraktarbeiter einen massenhaften Armutszuzug erzeugten, der in den folgenden Jahrzehnten nicht nur nicht abriss, sondern ab 2015 von CDU/CSU+SPD(+Grüne+Linke+FDP+Kirchen+Migrantenlobbyvereine …] auch noch gewaltig gesteigert wurde und wird. Andererseits, weil Regierungen [Schröder I + II, Merkel I-IV, Scholz I] keine vernünftige Industrie-, Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik betrieben, mit der man die Produktivität in Deutschland hätte steigern können und müssen, so dass es der deutschen Wirtschaft und den Bürgern gut ginge. Stattdessen ruinierte man mit der Agenda 2010 und dem Hartz-IV-Regime den Arbeitsmarkt und senkte… Mehr

W aus der Diaspora
9 Monate her

Zwölf Milliarden hatte ihre Parteikollegin Familienministerin Lisa Paus gefordert, sogar das „Wirtschaftschancengesetz“ dafür blockiert. 2,4 Milliarden bekommt sie nun.

Die 12 Milliarden sollten für 4 Jahre sein. die 2,4 sind nun für ein Jahr – und zwar 2025.
Geht man davon aus, dass die Zuschläge alle etwas steigen, dann hat Paus exakt das bekommen was sie haben wollte!

Kassandra
9 Monate her

Die Ermittlungen gegen Danisch wurden eingestellt – wie die gegen Lindemann auch.
Der blogger ist jedoch immer noch am ermitteln, wie es zur Blockade seines Kontos kommen konnte. Und wer ihn kennt weiß, dass er darin nicht nachlassen wird, bis er den Grund des Debakels mitteilen kann.
.
Heißt das hinsichtlich Lang, dass man wieder sagen darf, was man vor Augen bekommt? Und wer trägt die Kosten dieses wie des anderen Verfahrens?

Waldorf
9 Monate her

Wäre Ricarda Lang wenigstens eine brillante Denkerin, Rednerin etc, wäre ihre Erscheinung faktisch bedeutungslos. Nur ist sie alles, aber sicher weder brilliante Rednerin noch Denkerin noch Politikerin, sie wirkt einfach nur tragisch, geistig eher flach und wenig mitreißend. Man kann sich nur wundern, wie so eine Person Parteichefin werden konnte und was das über die Partei aussagt. Bei SPD und SED das selbe Rätsel, wenn auch mit anderem BMI Wie schaffen es solch farblose und talentfreie Frauen oder Männer an die Spitze von Parteien? Ist das wirklich nur mit Quoten zu erklären oder gibt es schlicht keine qualifizierten Persönlichkeiten mehr… Mehr

riko-ke
9 Monate her
Antworten an  Waldorf

Die Frage ist eher, was geht in den Köpfen der Mitbürger vor, die Parteien mit solch einem Personal ihre Stimme geben.
Die „Qualifikationen“ grüner Politiker sollten allseits bekannt sein, das hindert jedoch weiterhin 10-20% nicht daran, sie zu wählen.
Und was Frau Lang betrifft, da fehlen mir einfach die Worte. Jedenfalls die Worte, die nicht als Beleidigung aufgefasst würden.
Der Wähler bekommt was er verdient.

WandererX
9 Monate her
Antworten an  Waldorf

Zur schwäbischen Frau Lang: da sollte eben auch mal eine randständige Person und deren spezielle Identität „zu ihrem Recht“ kommen. In gewissen Kreisen kommt das sicher super an: es gibt ja mittlerweile 10% Superdicke – meist dennoch „mit Anspruch“auf alles.

Christa Born
9 Monate her

Geschichtsvergessenheit überall! Helmut Kohl wurde von den Linken liebevoll „der Dicke“ genannt. „Birne“ war sehr beliebt bei allen Karikaturisten. Wurde keiner verhaftet seinerzeit. Waren noch Zeiten! Darf ich Ricarda „Birne“ nennen? Klingt doch hübsch für eine curvy Lady mit Birnenfigur. Lesen sie nur mal die Bezeichnungen der Figuren in den Frauenzeitschriften: mehr Birne oder mehr Apfel? Dieser Schnitt mogelt ein paar Pfunde weg! Gegen Röllchen gibt’s Playtex. Bei Ricarda kann nix mehr weggemogelt werden. Will sie offenbar auch gar nicht. Sympathisch eigentlich. Übergewichtig darf man sie aber doch nennen? Man beklagt ja auch die Übergewichtigkeit vieler Kinder, gerade bei den… Mehr

Andreas aus E.
9 Monate her
Antworten an  Christa Born

Als „der Dicke“ wurde Ludwig Erhardt bezeichnet, es gab mal einen Schlager, „Lasst doch mal den Dicken ran“.

„Birne“ Kohl ist klar, und sein Außenminister „Genschman“ wurde ganz gern in Supermanmanier mit Schweinsrüssel und Riesenohren karikiert.

Geklagt hatte von denen meines Wissens keiner wegen derlei Despektierlichkeiten.

Im Übrigen finde ich die Artikelüberschrift sehr lustig. „Heiße Luft in dicken Tüten“ bezieht sich ganz sicher nicht auf … 😉

Christoph
9 Monate her

Es werden offensichtlich gerne deutsche Alleinerziehende als Armutsopfer im öffentlich unrechtlichem Fernsehen gezeigt.Dies rührt offensichtlich die Zuschauenden mehr ,als wenn man jemanden aus der anderen mindestens genauso großen Gruppe der möglichen Nutznießer,die sich noch nicht solange in Buntland aufhalten,hier präsentieren würde.Man arbeitet auch hier bewußt an einem falschem Bild .Die Werbung präsentiert wiederum den erfolgreichen,integrierten und selbstverständich netten , sympathischen,weltoffenen Typus Zuwanderer ,der den Eindruck vermittelt mindestens fünfzig Prozent der Bevölkerung zu repräsentieren ,außer bei Tschibo ,dort sind es hundert Prozent.

Kassandra
9 Monate her
Antworten an  Christoph

Köppel verlautbart heute: „Massenzuwanderung: Jeder Vierte arbeitet beim Staat.“ Tja. So gehts also. Die kamen, verwalten die, die neu kommen – und all das auf unsere Kosten. Nur dort im TV erscheinen die nicht, für die u.a. Paus solche Gesetze macht, zum Lasten des Souverän. In den Fokus kommt auch nicht, dass solche ihre Brüda instruieren werden, wie die Gesellschaft hier funktioniert – und wie man sie regelrecht ausnehmen wird können – zumal sie mit Geburt angehalten sind, nur eines Gottes Gesetze anzuerkennen und denen Wirksamkeit auf der ganzen Welt zu verschaffen. 25% sollen es auch sein, die die Grundschule… Mehr

elly
9 Monate her

In dieser Sendung wurde die Anspruchshaltung einer wohlstandsverwöhnten Gesellschaft deutlich.
Haben die Kinder der Alleinerziehenden keinen Vater? ? Wieso muss es ein teures iPad sein? ? Ich hatte eine Kollegin mit schweren Rheuma = Autoimmunkrankheit, die dennoch arbeiten konnte. So schnell wie heute wurde noch nie eine Arbeitsunfähigkeit attestiert.
Die Nachkriegskinder, die(bösen) Boomer, mussten in viel jüngeren Jahren mitarbeiten, auf dem Feld, bei der Ernte, zu Hause, im elterlichen Betrieb oder bei einer Firma.
Brokkoli gab’s damals nicht, Rüben, Kartoffeln, Karotten, Spinat war das Gemüse, Äpfel, Birnen, Kirschen das Obst.
Es wird Zeit, dass die Ansprüche wieder normalisiert werden.

Takeda
9 Monate her

Nichts Neues im Westen also. Das Schlimme an Hart, aber Fair ist der Klamroth hat das Niveau der Sendung noch einmal massiv nach unten gezogen. Plasberg war zum Ende hin zwar auch schlecht bzw hat dieses 5 gegen Willi Spiel mitgemacht, aber selbst in schlechtesten Zeiten war Plasberg besser als Klamroth. Wobei ich mir immer öfters die Frage stelle, oder war es früher auch so? Jedenfalls, Klamroth hat nicht nur die Qualität nach unten gezogen, sondern auch die Quoten. Nicht wie man gemeinhin denken mag, Frauen oder Migrantenquote, sondern was wirklich wichtiges. Zuschauerquoten. Zumindest für diejenigen, die keine Zwangsgelder bekommen.… Mehr

Kassandra
9 Monate her
Antworten an  Takeda

Gehen Sie doch mal in die Mediatheken und betrachten Sie einen dieser „talks“ von vor 2015 – da wird ihnen geholfen. Fairtalk oder Servus-TV haben auch heute noch Gesprächsrunden, die die Realität abbilden und insbesondere Menschen ins Scheinwerferlicht lassen, die sie im ÖRR seit Jahren nicht mehr zu sehen bekamen. Das war schon vor 2015 oftmals heiße Luft – keine Frage – und Georg Schramm hat das mehr als einmal heftigst auf die Schippe genommen – aber man kann sehen, dass sich auch bereits Schlechtes in solchen uns zugemuteten Zeiten noch weiter verschlechtern lässt. Zumal sie aufzeichnen und schneiden werden,… Mehr