Kubatzkis Klappe

Scherze über den gestürzten Kanzler sind wohlfeil. Doch TE kann jetzt weltexklusiv enthüllen, wie es wirklich zum Scholz-Unfall kam: In Wahrheit ist der andere Teil seiner gespaltenen Persönlichkeit gefallen – und Olaf kann sein Glück kaum fassen.

IMAGO/photothek

Dass Deutschland von piratenähnlichen Wesen ausgeplündert wird, vermuten wir ja schon länger. Bisher haben sich die Missetäter aber zumindest noch halbwegs ordentlich angezogen.

Mit der Mimikry ist jetzt offenbar Schluss.

Unser Regierungschef Olaf Scholz hat höchstdarselbst die Augenklappe angelegt. Hakenhand und Holzbein sollen bald folgen, berichten für gewöhnlich gut unterrichtete Kreise – in diesem Fall BILD-Chefbriefeschreiber Franz Josef Wagner, wie immer außer Sichtweite des gesunden Menschenverstands, aber dafür ganz dicht am sprachlichen Borderline-Syndrom.

Davon abgesehen, erweist sich das mit dem Auge tatsächlich als Glücksfall für den Kanzler. Wir kommen gleich darauf zurück, großes Freibeuter-Ehrenwort.

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Mal im Ernst: Glaubt wirklich irgendjemand die offizielle Unfallversion? Der Bundeskanzler sei beim Joggen gestolpert und so unglücklich auf den Kopf gefallen, dass es ihm beinahe die halbe Gesichtshälfte und ein Auge wegreißt… na klar. Hatte man ihm vor dem Waldlauf die Hände auf dem Rücken zusammengebunden?

Aus wirklich guten Quellen – also nicht von BILD oder Wagner – hat TE erfahren, was sich tatsächlich zugetragen hat.

Demnach hat sich Scholz in einen Zustand gejoggt, den man in Fachkreisen „Läufer-High“ nennt: Nach einer gewissen Dauerbelastung erzeugt der Körper Glückshormone, die den Läufer in einen wohligen, angenehmen, quasi schwebenden Zustand versetzen – nicht unähnlich einem Rausch nach dem Genuss einschlägiger Substanzen.

Wie TE kürzlich ebenfalls weltexklusiv enthüllt hat, leidet Scholz ja unter der salopp „Klempner-Kopp“ genannten Bewusstseinsstörung: Bei Eintritt in andere Zeitzonen hat der Patient einen spontanen Blackout und bildet für einige Zeit ein Alter Ego. In Scholz’ Fall ist das Heinz Kubatzki, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

Das Läufer-High beim Jogging hat nun offenbar einen völlig unerwarteten Schub getriggert: Kanzler Scholz war plötzlich wieder Klempner Kubatzki – etwas, das sonst immer nur bei Fernreisen passiert. Der Heinz, anders als der Olaf, ist aber gänzlich unsportlich und läuft außerdem stets mit den Händen in den Hosentaschen.

Es kam, wie es kommen musste: Kubatzki stürzte und fiel volle Kanne aufs Gesicht. Autsch.

Wie immer nach solchen Schüben, konnte sich Scholz danach auch diesmal an nichts erinnern. Er wunderte sich über die Schrammen im Gesicht – und natürlich vor allem über die Augenklappe. Die könne nicht bleiben, hat er offenbar sehr ungehalten erklärt: Denn dann könne er die Gefahr von rechts nicht mehr kommen sehen.

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Aber dann haben ihm seine Mitarbeiter die Presseberichte gezeigt – vor und nach dem Sturz. Die sahen fast alle ungefähr so aus:

Man kann es kaum anders sagen: Der Mann erlebt mit der Hauptstadtjournaille gerade einen echten Merkel-Moment. Wie früher bei Angela, verfallen die Medien in einen andächtigen Bewunderungsmodus: Ist er nicht goldig, unser Kanzler, mit seiner lustigen Augenklappe? Oooooooooh, Respekt! „Unser Augen-Klappen-Kanzler“! Man spürt, wie sehr die Medien sich nach diesen Zeiten zurücksehnen.


Vergessen sind der Skandal um die Warburg-Bank, die halbseidenen Kontaktleute auf Rügen und die desaströsen Umfragewerte – zumindest kurzzeitig. Der Pirat Olaf ist etwas, was der Politiker Scholz in seinem ganzen Leben noch niemals war: beliebt. Muss eine schöne Erfahrung sein.

Die Augenklappe bleibt also vorerst. Und wer weiß, vielleicht hat Franz Josef Wagner ja doch recht: Vielleicht kommen angesichts des großen Erfolgs bald doch Hakenhand und Holz- äh Tanzbein dazu.

— Harald Schmidt (Dirty Harry) – Original Parody (@DirtyHarry_tv) September 3, 2023

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