Dann fehlte seriöserweise eigentlich nur noch, dass an vorderster Stelle die CDU wenigstens bis Ende 2017 für alle GEZ-Zwangszahler die Gebühren übernimmt.
© Thomas Lohnes/Getty Images
Weil der G20-Gipfel innenpolitisch vor allem Merkel und ihren Hofberichterstattern zugutekommt, zahlt die CDU die in Hamburg entstandenen Kosten aus der CDU-Wahlkampfkasse. Solche Wahlkampfkassen heißen im Parteijargon „Kriegskassen“. Jetzt kann sich dieser Name bewahrheiten, denn „Kriegskasse“ bekam mit dem G20-Gipfel einen sehr realen Hintergrund.
Einen großen Vorteil hätte dieses Finanzierungsmischmodell: Der Steuerzahler wird um dreistellige Millionenbeträge entlastet. Und der Wahlkampf wird sofort eingestellt, die Unionsprognose wird bei 40 Prozent eingefroren. Martin kann sich multitaskend gleichermaßen auf die Rolle als Vizekanzler oder als Oppositionsführer vorbereiten.
Und noch ein Fake News: Der nächste Gipfel findet auf den Falklandinseln (mittlere Juli-Temperatur der Luft 2,2 und des Wassers 5 Grad) oder alternativ – cruisend vor Arktis oder Antarktis – auf einem Flugzeugträger statt. Dorthin schaffen es nur noch die Chaoten, die in voller Maskierung und Ausrüstung wenigstens das Seepferdchen-Abzeichen erworben haben. Das werden nicht viele sein. Brandsätze gibt es dann keine, und Wasserwerfer werden auch nicht gebraucht. Porsches und sonstige Premium-Gefährte können dann ebenfalls nicht abgefackelt werden. All diese Wohltaten erledigt der Ozean präventiv-prophylaktisch und voll-biologisch, ohne auch nur einen Euro oder Dollar in Rechnung zu stellen. Oder doch lieber nicht? Hätten dann nicht die Mittelmeerschleuser und ihre NGO-Abholtaxis ein neues Betätigungsfeld? Oder vielleicht doch? Auf dem Mittelmeer ginge es dann wenigstens eine Zeitlang ruhiger zu.



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