Eine Vision, die immer realer wird: »1984« von George Orwell

„Neusprech“ soll „Altsprech“ ersetzen, um Tatsachen zu verstecken oder zu verbiegen und die Ziele der Herrschenden, der Partei und des „Big Brother“ zu verschleiern. George Orwell beschrieb bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg den totalen Überwachungsstaat.

George Orwell gelang mit seiner beklemmenden Vision einer Diktatur, die Gedanken und Gefühle der Menschen bis ins Letzte steuert, ein Großklassiker der Moderne. Ob Fake News, Hate Speech, digitales Profiling, Social Scoring oder Big Data – Parallelen zu unserer heutigen Welt drängen sich auf jeder Seite dieses hellsichtigen Buchs auf.

„Migranten sind nicht krimineller als Deutsche.“ – „Islam bedeutet Frieden!“ – „Der Klimawandel ist vor allem menschengemacht.“ Irgendwie assoziieren wir mit solchen Sätzen drei andere, mehr als 70 Jahre alte. Da war doch was? „Krieg ist Frieden! Freiheit ist Knechtschaft! Unwissenheit ist Stärke!“ Das sind in einem am „Engsoz“ („Englischen Sozialismus“) ausgerichteten „Ozeanien“ die drei maßgeblichen Parolen des Ministeriums für Wahrheit (hübsch zweideutig abgekürzt als „Miniwahr“), das mit eiserner Faust regiert wird – und einem allgegenwärtigen „Big Brother is watching you!“.

Gewagte Vergleiche? Durchaus, aber naheliegend. Denn was George Orwell (1903–1950) als Autor der 1948 beendeten und 1949 erschienenen Dystopie „1984“ (ein bewusster Zahlendreher der Jahreszahl 1948) düster-fantasievoll ausschmückte, erweist ihn heute noch als sehr realitätsnahen Propheten.

Orwell hatte sich – womöglich schon sein frühes Lebendsende ahnend und um in Ruhe schreiben zu können – auf die einsame Hebrideninsel Jura vor der Westküste Schottlands zurückgezogen, in ein Haus ohne Elektrizität und ohne fließendes Wasser. Heute hätte er grimmige Freude daran, wie etwa das „beste Deutschland, das wir jemals hatten“, „Das Land, in dem wir gut und gerne leben“ seine „1984“-Dystopie als Gebrauchsanleitung nutzt.

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Beispiele? Wenige an dieser Stelle nur, aber man könnte ganze Bücher damit füllen: die Sprach-, Denk-, Gesinnungs- und Haltungsschablonen der „political correctness“ (PC) mit ihren Hui-Weihewörtern und Pfui-Verteufelungen, die Diktate der Gender- und Queer-Lobby, die Tricksereien um Kriminalitätsstatistiken, die Verheimlichung der ethnischen Herkunft von Kriminellen, die Schiebereien mit CO2 -Werten, die Unkultur der „cancel culture“. Und das Ganze auch noch „legislativ“ beziehungsweise exekutiv unterfüttert: durch ein geplantes „Demokratiefördergesetz“, ein geltendes „Netzdurchsuchungsgesetz“, ein Berliner „Antidiskriminierungsgesetz“, durch zahllose „Institute“ und NGOs, die sich – staatlich üppig alimentiert – dem „Kampf gegen rechts“ verschrieben haben und Facebook, Twitter, Instagram, Youtube durchschnüffeln, um Shitstorms vom Zaun zu brechen, zu löschen, „User“ zu sperren oder Strafanzeigen zu stellen.

Alles dies hat Orwell in „1984“ vorweggenommen. Dabei konnte er noch nicht einmal erahnen, welche Möglichkeiten die Digitalisierung Schnüfflern und Denunzianten bietet. Auszüge aus dem Original mögen dennoch reichen: Die in „1984“ handelnden Personen beziehungsweise Marionetten müssen stets „Doppeldenk“ („doublethink“) praktizieren: Sie sehen die Realität und müssen das Gegenteil glauben. Sie müssen sich an „Hasswochen“ („hate weeks“) beteiligen, sie sind täglich dem Zwei-Minuten-Hass-Ritual („two-minutes-hate“) ausgesetzt, und sie werden manipuliert durch ein ständig aktualisiertes Wörterbuch des „Neusprech“ („newspeak“).

An diesem Verzeichnis bastelt der Sprachwissenschaftler Syme. Er sagt zur Hauptfigur des Romans, Winston Smith, dem übrigens ein Liebesverhältnis zu einer Julia im Ministerium der Liebe durch Gehirnwäsche ausgetrieben wurde: „Wir geben Neusprech den letzten Schliff … Wir merzen jeden Tag Wörter aus … Siehst du denn nicht, dass Neusprech kein anderes Ziel hat, als die Reichweite der Gedanken zu verkürzen? […] Es ist lediglich eine Frage der Wirklichkeitskontrolle. […] Die Revolution ist vollzogen, wenn die Sprache geschaffen ist … Es wird überhaupt kein Denken mehr geben … Strenggläubigkeit bedeutet: nicht mehr denken zu müssen.“ Und der Leitspruch lautet: „Unwissenheit ist Stärke.“ Die Stärke der Regierenden.

Zielscheibe der „Gedankenpolizei“

Wer in „Ozeanien“ nicht politisch korrekt denkt und spricht, wer im Sinn des „Big Brother“ ein „Gedankenverbrecher“ ist, wird zur Zielscheibe der „Gedankenpolizei“, („thought police“) wird der Herrschaft des Verdachts unterstellt, er soll sich schlechten Gewissens jedes Gedankenverbrechen versagen („crime stop“), oder er wird „vaporisiert“, verdampft, das heißt, er findet in der Öffentlichkeit nicht mehr statt (heute „cancel culture“). Deswegen hat Winston Smith im „Miniwahr“ die Aufgabe, Geschichte ständig umzuschreiben. Am Ende jedenfalls resigniert Winston, der vergeblich versucht hatte, über die „Prolos“, über das gemeine Volk, einen politischen Wandel herbeizuführen: „Er hatte den Sieg über sich selbst errungen. Er liebte den Großen Bruder.“

ZeroCovid und die Rückkehr des Totalitarismus
Zero Deutschland
Das ist radikal erfolgreicher Kulturmarxismus im Sinne von Antonio Gramsci! Das ist DDR 2.0, denn in der DDR gab es Sanktionen, wenn man keinen festen Klassenstandpunkt, also kein bedingungsloses Vertrauen in die Richtigkeit der SED-Politik hatte. Heute geht es um den richtigen „PC“-Standpunkt.

Der vormalige idealistische Sozialist George Orwell wusste, wovon er schrieb. Es war ihm bekannt, was in Stalins Sowjetunion geschah. Und er hatte als Freiwilliger der trotzkistischen Gruppe Partido Obrero de Unificación Marxista (POUM) im Spanischen Bürgerkrieg (1936–1939) „live“ die Liquidation antistalinistischer Linker erlebt. Das war für Orwell – wie übrigens auch für seinen Freund Arthur Koestler – der Wendepunkt seines Lebens. 1945 veröffentlichte Orwell „Animal Farm – A Fairy Story“ („Farm der Tiere – Eine Fabel“) mit dem auf den Sozialismus anspielenden weltberühmten Satz: „All animals are equal but some animals are more equal than others.“ Bereits mit diesem Satz riss Orwell dem Kommunismus die Maske vom Gesicht.

Orwell passte den englischen Verlagen deshalb gar nicht, denn die Sowjetunion war ja der alliierte Verbündete gegen Nazi-Deutschland gewesen. Vier Verlage lehnten das „Animal Farm“-Manuskript ab. Es herrschte eine „veiled censorship“, also eine freiwillige, verschleierte Zensur. Orwell wurde zur „unperson“ – ein Begriff übrigens, den er selbst geprägt hatte. Er passte nicht in die öffentliche Meinung, man wollte Stalin nicht reizen, wiewohl sich schon vor Ende des Zweiten Weltkrieges eine unüberbrückbare Kluft zwischen den drei Westalliierten und der UdSSR aufgetan hatte und wiewohl Churchill am 5. März 1946, zu dieser Zeit Oppositionsführer, den Begriff des „Iron Curtain“ für die von Stalin erzwungene Abspaltung der Länder Ost- und Mitteleuropas geprägt hatte.

Bereits in der Endphase der Arbeit an „Animal Farm“ ahnte Orwell, dass sein Werk „politisch nicht so okay ist, dass ich im Vorhinein kaum sicher sein kann, ob es jemand veröffentlichen mag“ (Orwell in einem Brief vom 17.  Februar 1944 an Gleb Struve). Wie recht er hatte. Sein Vorwort zu „Animal Farm“ mit dem Titel „The Freedom of the Press“ fiel – mit Rücksicht auf die UdSSR – der Zensur des britischen Informationsministeriums zum Opfer.

Dieses Buch schließt eine Lücke
Eigentlich könnten die Deutschen Freiheit. Vorbilder gab es.
Erst 1972 wurde dieses Vorwort in Orwells Unterlagen entdeckt (und ist in der soeben erschienenen Neuausgabe in neuer Übersetzung wieder enthalten – Anm. d. Red.). Berühmt wurde daraus der Satz: „Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ Zudem prangert Orwell dort die „Russophilie“ an und schreibt: „Falls die intellektuelle Freiheit, die zweifellos ein hervorstechendes Merkmal westlicher Zivilisation gewesen ist, überhaupt einen Sinn hat, dann den, dass jeder das Recht haben soll, zu sagen und zu drucken, was er für die Wahrheit hält, vorausgesetzt nur, es fügt dem Rest der Gemeinschaft nicht unverkennbar Schaden zu.“

Abschaffung der Geschichte

Inspiriert war Orwell bei „1984“ wohl auch von Hayeks Klassiker „The Road to Serfdom“ (deutsch: „Der Weg zur Knechtschaft“, 1944). Womöglich war Orwells „1984“ auch eine ironische Replik auf den Zukunftsroman des führenden US-Behavioristen B. F. Skinner, der mit „Walden Two“ (deutsch: „Futurum Zwei“) eine ideale, angeblich aggressionsfreie Gesellschaft skizziert hatte – eine Gesellschaft, die sich rühmt, die Geschichte abgeschafft zu haben. Bei „Big Brother“ heisst es entsprechend: „Who controls the past controls the future: who controls the present controls the past.“

Spätestens jetzt dürfte klar sein, dass glaubensfeste Sozialisten und alle Klimaretter, selbsternannte Antirassisten sowie kultursensibel Daherkommenden ihre liebe Not mit „1984“ haben. Irgendwann wird es als nicht mehr „hilfreich“ gelten, „1984“ in der Schule zu behandeln. Schon das ab 1965 herausgegebene „Kindlers Literatur Lexikon“ mokierte sich darüber, dass Orwells Roman „ideologisch, d.h. antikommunistisch vereinnahmt“ worden sei. In der DDR jedenfalls war es höchst gefährlich, Orwell zu lesen. Im Oktober 1978 verurteilte das Bezirksgericht Karl-Marx-Stadt einen 27 Jahre alten Theologen zu zwei Jahren und vier Monaten Gefängnis. Er hatte Orwells „1984“ an Bekannte verliehen. Die Urteilsbegründung des Gerichts lautete unter anderem: „Das Buch ‚1984‘ soll dazu dienen, den Sozialismus zu verteufeln und zu verunglimpfen. Dabei werden insbesondere die Sowjetunion sowie die führende Rolle der marxistisch-leninistischen Partei diffamiert.“


George Orwell, 1984. Neu übersetzt von Gisbert Haefs, mit einem Nachwort von Mirko Bonné. Manesse, 448 Seiten, 22,00 €.


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Kommentare ( 78 )

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Gottfried
1 Monat her

Meine Hoffnung ist, dass doch dem einen oder anderen dämmert, das da was faul ist. Wenn du einmal zweifelst, dann hast du’s fast geschafft.

Henni Gedu
1 Monat her

‚Immer realer‘? Wenn ich richtig zähle, sind wir im dritten Reich deutscher Nation ohne römischem. Manche meinen, lechts und rinks… Orwell ist farblos, aber lückenhaft – rührende alte Kalendergeschichte wie Unverhofftes Wiedersehen.

 ‚…was sie nicht zu hören bekommen‘ ist heute das Problem der Freiheit. Feindsender werden global abgeschaltet, seit die Carrier Zuckerbrot&Co die Lufthoheit besitzen – siehe NZZ oder – Überraschung – FAZ heute.

Schuster
1 Monat her

Korrekt. Genauso war es. Das traurige ist aber, dass man bei diesem historischen Vorgang das beobachten kann, was Orwell beschrieben hat: man muss eine gewünschte Sichtweise auf den Hitler-Stalin-Pakt nur oft genug in die Hirne hämmern, und schon hat man die Geschichte in die gewünschte Richtung gelenkt.

Schuster
1 Monat her

Die Zahl der Parallelen zur Gegenwart sind in der Tat endlos. Nach dem Sturm auf das Capitol hat eine Tochter ihre Mutter via Social Media für die Teilnahme am Sturm gepetzt und getadelt. Die Mutter verlor daraufhin offenbat ihren Job. In 1984 verpetzen die Zöglinge ebenfalls ihre eigenen Eltern, so indoktriniert sind sie schon. Wirklich schockierend, wo wir gelandet sind.
Auch die Orwellsche Beschreibung eines inneren und eines äußeren Kreise wird offenbar Realität. Die heutige Blase aus Politik+Medien kann getrost als innerer Kreis betrachtet werden.
Mal sehen, wie lange das Buch noch erworben werden kann und geduldet wird.

Ralf Poehling
1 Monat her

Orwell hat das Problem wunderbar seziert und analysiert, ohne vermutlich selbst genau zu wissen, woher das kommt und was dafür ursächlich ist, denn er war ja kein Soziologe. Vermutlich half ihm die praktische Erfahrung als Polizist im Kolonialreich und seine dort gemachten Beobachtungen im Zusammenhang mit Menschenmassen. Was die menschliche Neigung zum Totalitarismus auslöst, ist völlig klar: Der Herdentrieb! Der menschliche Herdentrieb ist biologisch bedingt, der Mensch ist nicht die „Krone der Schöpfung“ sondern biologisch nur ein Säugetier, und lässt sich deshalb nicht(!) abstellen, bestenfalls aber kanalisieren. Eine menschliche Herde geht immer einher mit vergleichsweise wenigen Führern und vergleichsweise vielen… Mehr

S Rapp
1 Monat her
Antworten an  Ralf Poehling

Herr Poehling, dies ist einer der besten Kommentare in diesem Forum, besser als der kommentierte Artikel – ihre konzise Zusammenfassung benötigt keine weiteren Erläuterungen. Wer diese Zusammenhänge intellektuell nicht begreifen kann, sollte sich aus der Politik heraushalten. Damit wären dann jedoch 95% des politischen Personals im Abseits….

Ralf Poehling
1 Monat her
Antworten an  S Rapp

Einen herzlichen Dank, Herr Rapp.
Bzgl. der 95% haben Sie wohl recht. Dass mir diese Schlussfolgerungen einfach von der Hand gehen, liegt in meinem persönlichen Profil.
Ich bin die seltene Mischung aus Informatiker/Softwareentwickler und Sicherheitsdienstmitarbeiter. Ich kann also gut mit extrem komplexen Sachverhalten und Kausalitäten umgehen und haben zudem etliche Jahre Erfahrung in Menschenführung, Konfliktbewältigung und kultureller Wechselwirkung. Diese Kombination ist in der jetzigen Situation extrem nützlich.

Mugiwara
1 Monat her
Antworten an  Ralf Poehling

Die einst großen Führer der Massen hatten alle einen natürlichen Nimbus. Jesus, Caesar, Alexander der Große, Hitler, Trump und Putin glänz(t)en durch ihre einzigartige Ausstrahlung. Jeder Nimbus kann und wird auf Dauer vergehen (um ihn länger aufrechtzuerhalten ist eine geschickte Manipulation an der „Herde“ von Nöten). Frau Merkel und Konsorten hingegen mussten sich ihren Nimbus und Autorität durch geschickte Manipulation erst erarbeiten. Generell sehe ich im westlichen Teil der Hemisphäre keine Persönlichkeit, die auch nur annähernd eine natürlich gegebene „magische“ Anziehungskraft aufweist. Die Geschichte zeigt, der erworbene und unnatürliche Nimbus erlischt in der Regel schneller als der natürliche Nimbus. Ein… Mehr

Ralf Poehling
1 Monat her
Antworten an  Mugiwara

Erst mal danke für den letzten Satz. In ihren Ausführungen haben Sie vollkommen recht. Wir haben derzeit keine potentiellen Führungspersonen mit natürlichem Nimbus. Da ist nichts. Das sind alles Charaktere aus der Retorte, die mittels irgendwelcher Lehrgänge irgendwelcher Eliteanstalten herangezüchtet wurden und die deshalb nur als Theoretiker ohne Durchschlagskraft daherkommen. Denn wenn die Theorie in der Praxis versagt, versagt alles andere auch. Ist gerade wunderbar zu erkennen. Was mich als (ehemaligen) Softwareentwickler dann zu dem Punkt führt, wo ich das bestehende System erst analysieren und dann so „debuggen“ möchte, dass es auch ohne solche Führerpersönlichkeiten stabil und sauber läuft und… Mehr

Fragen hilft
1 Monat her

Wer aber „die Dinge beim falschen Namen nennt“, soll Albert Camus gesagt haben, der „trägt zum Unglück der Welt bei“.
Soll er ? Nee, hat er.
10 Minuten habe ich auf Google gesucht, bis ich meinen hochverehrten Spruch wiedergefunden hatte. Ging mal ganz schnell. Ich muß wohl dusseliger geworden sein.
Kann doch nicht sein, dass das Wahrheitsministerium schon verstecken spielt.

Walter Knoch
1 Monat her

Sehr geehrter Herr Kraus, ich bedanke mich für Ihren Beitrag, obwohl er mir wieder einmal das Herz schwer macht. Ich hege die große Befürchtung, dass die Zeiten nicht besser werden. Merkels disruptive Änderungen, die sie nicht allzu lange zurück vor der CDU-Bundestagsfraktion angekündigt hat! Ihre „Transformationen gigantischen, historischen Ausmaßes“ vom Weltwirtschaftsgipfel in Davos! Die Weichen sind auch für die Zeit, sofern es sie je geben wird, nach diesem Covid-Virus gestellt. All das, was wir seit Jahren und nun mit einer gewaltigen Steigerung erleben, die Einengung des Meinungskorridors, die neuen Sprachregelungen, die Angriffe auf die Familie, auf die soziale Marktwirtschaft, all… Mehr

Uta Buhr
1 Monat her

Orwells 1984 ist die Blaupause für das, was jetzt mit Riesenschritten auf uns zukommt Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Macht kann noch erweitert werden durch weitere dystopische Begriffe wie Dummheit ist Überlegenheit, Hass ist Liebe, Verlogenheit ist der Gipfel der Wahrheit und so weiter und so fort. Unsere Zukunft wird sich noch grauenhafter gestalten , als wir sie uns vorzustellen vermögen. Wehe, wehe, wenn ich auf das End sehe…

Harry Krishna
1 Monat her

Über die im Artikel angesprochene Zeit im spanischen Bürgerkrieg berichtet Orwell in seinem Buch »Mein Katalonien«, das ich jedem der es noch nicht kennt, ans Herz legen möchte. Für mich persönlich war »Mein Katalonien« Orwells wichtigstes Buch. 1980 kam ich damals linksradikales Bürschchen durch Zufall zu diesem Buch, als ich bei einem Freund übernachtend im Bücherregal nach einer kleinen Nachtlektüre stöberte.  Wie oft ich es seitdem gelesen habe, kann ich gar nicht sagen, aber als ich es vor kurzem wieder einmal in der Hand hatte, ist mir klar geworden, was für einen gewaltigen Einfluß es auf meine politische Entwicklung hatte.… Mehr

Heinz
1 Monat her

„All animals are equal but some animals are more equal than others.“
Das gilt natürlich auch in unserem gleichgeschalteten Gemeinwesen. Was schon ein Blick auf die durchgestylten Frisuren der mit öffentlichen Zwangsgeldern gemästeten Fußballer belegt.