BBC hatte Donald Trumps Rede vom 6. Januar 2021 so geschnitten, dass er scheinbar zum Sturm aufs Kapitol aufrief. Tatsächlich hatte er gesagt, man solle „friedlich und patriotisch“ demonstrieren. Ein Sender, der über Jahrzehnte als Maßstab journalistischer Integrität galt, hat seine Glaubwürdigkeit verspielt.
picture alliance / Consolidated News Photos | Shawn Thew - Pool via CNP
US-Präsident Donald Trump hat die britische BBC ultimativ aufgefordert, sich bis Freitag 17 Uhr öffentlich zu entschuldigen – oder er werde den Sender auf eine Milliarde Dollar Schadensersatz verklagen. Hintergrund ist der Skandal um eine manipulierte Panorama-Dokumentation, die kurz vor der US-Wahl 2024 ausgestrahlt wurde. Darin war Trumps Rede vom 6. Januar 2021 so geschnitten, dass er scheinbar zum Sturm aufs Kapitol aufrief. Tatsächlich hatte er gesagt, man solle „friedlich und patriotisch“ demonstrieren. Wir hatten dies bei TE und im TE Wecker am Wochenende ausführlich dokumentiert.
Shah wurde 2001 „für seine Verdienste um die Chancengleichheit im Rundfunk“ zum OBE ernannt, zum „Officer des britischen Ordens des Empire“, eine Auszeichnung für Personen, die sich um das Vereinigte Königreich verdient gemacht haben. 2019 wurde er „für seine Verdienste um das Kulturerbe und das Fernsehen“ zum CBE (Commander of the Most Excellent Order of the British Empire).
Über das Lamentieren von Shah wundert sich der britische Telegraph, der die BBC-Affären aufdeckte. Samir Shah habe nicht darüber nachzudenken, ob er sich entschuldigt, sondern er habe zu Trump zu fahren und sich zu entschuldigen. Shah erhielt übrigens im August 2024 einen Brief von rund 200 Mitarbeitern der BBC, in dem sie eine Untersuchung des mutmaßlichen institutionellen Antisemitismus in der Rundfunkanstalt forderten. Shah wies diese Forderungen nach einer Untersuchung zurück und lobte die BBC für ihr sogenanntes „inklusives“ Umfeld.
Der Telegraph zitiert ehemalige BBC-Mitarbeiter, die über die Zustände innerhalb der BBC aussagten: „Man hatte das Gefühl, sich dafür entschuldigen zu müssen, weiß und zur Mittelschicht zu gehören.“
„Wenn man nicht Teil der eher aufgeklärten, linksgerichteten Brigade war, waren die Aufstiegsmöglichkeiten begrenzt. Ich habe das in Vorstellungsgesprächen gesehen – jeder, der nicht in dieses Schema passte, konnte leicht aus der engeren Auswahl gestrichen werden.“
„Es gab auch dieses laute Geschrei nach Vielfalt, das das Ganze ein bisschen lächerlich machte. Sie hatten ein Diversitätsprogramm, aber als sie nicht genug externe Kandidaten finden konnten, haben sie einfach interne Leute eingesetzt, die in einem fairen Wettbewerb nicht durchgekommen wären. Plötzlich hatten Leute, die nicht besonders gut in ihrem Job waren, begehrte Positionen inne, nur um Quoten zu erfüllen und den Anschein zu wahren.“
In Washington begrüßte Trump die Rücktritte mit Spott. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er: „Danke an The Telegraph für die Aufdeckung dieser korrupten Journalisten.“ Die BBC sei ein „linkes Propaganda-Instrument“, das „Fake News im Dienst der Politik“ verbreite.
Der Fall hat auch wirtschaftliche Folgen für die BBC: Der ebenso wie ARD und ZDF unter Geldknappheit leidende Sender plante gerade eine Paywall für US-Nutzer – nun steht dieses Projekt auf der Kippe. Der Schaden für den einst hochangesehenen Sender ist bisher unüberschaubar. Die Öffentlich-Rechtlichen hierzulande wären sicher gut beraten, sich dies genau ansehen.




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🫡TRUMP🫡
Auch er ist nicht perfekt, aber niemand kann sagen, dass er sein Publikum langweilt. Seine zweite Amtszeit ist einfach nur ein Feuerwerk politischen Wahnsinns, und zwar im allerbesten Sinne.
Rücktritte ändern da auch nichts. Da wurden ja von linksextremen HR-Departments über Jahrzehnte hinweg alles mit Aktivisten und Extremisten besetzt. Eine „Unternehmenskultur“ wurde etabliert die journalistische Maßstäbe mit Füßen tritt, und sich nur noch als Sprachrohr der korrekten Gesinnung begreift.
Der wichtigste Schritt ist diese Propagandainstrumente zu demaskieren und einer möglichst breiten Bevölkerungsschicht der Lächerlichkeit preiszugeben.
Mir ist nicht klar, warum Herr Douglas dieser Ansicht ist:
„Ein Sender, der über Jahrzehnte als Maßstab journalistischer Integrität galt.“
Die BBC war seit Jahrzehnten ein übles Propagandaoutlet. Von BBC verbreitet:
Saddams Chemiewaffen nicht vergessen.
Im Gegensatz zur BBC war der „Comical-Ali“ wenigstens wirklich lustig.
Das Problem ist doch nicht eine News Firma, deshalb verstehe ich nicht, was die große Freude hier in Forum sein soll. Das Problem ist ja die ganze Journalie, die in einen Rufhorn pustet. Ob die Strafe was bewirkt ist auch unklar – das ist eine Firma die alle mit ihren Gebühren bezahlen, was bedeutet dass diese einfach wachsen.
Eine Entschuldigung wird er wohl annehmen – klagen kann er dann ja immer noch, nachdem die Gegenseite den Fehler öffentlich zugegeben hat. Hoffentlich! Elmar, schau genau hin!
Wie der Volksmund sagt, stinkt der Fisch immer zuerst am Kopf. Da hilft auch keine Ordensplakette mehr, wobei Sie den Ritterschlag (Sir) bereits als Fußballspieler oder Rennfahrer erhalten. Das sind eher banale Leistungen, die der Allgemeinheit gar nichts bringen, außer etwas Abwechslung vom Alltag. Ein OBE (Officer of the Order of the British Empire) ist eine von mehreren Stufen des Ordens. Er ist die zweitniedrigste Stufe und bietet keinen Titel. Die Reihenfolge von der höchsten zur niedrigsten Stufe ist: GBE (Knight/Dame Grand Cross), KBE/DBE (Knight/Dame Commander), CBE (Commander), OBE (Officer) und MBE (Member). Wobei das Britische Empire auch nicht mehr besteht.
Im ÖRR läuft es ja nicht anders. Aber die Mehrheit der dummen und irren Deutschen lässt sich das ja bieten und bezahlt dafür noch Zwangsbeiträge.
Des Donalds Reaktion sehe ich als absolut gerechtfertigt an. Diese Linken Dreckschleudern müssen endlich mal mit Konsequenzen für ihr Tun rechnen. Und ich wünschte, Trump würde sich mehr dem hiesigen Staatsfunk widmen.
Ich habe leider das Gefühl, dass man sich in der EUdSSR gegenseitig aushilft und dann einfach weiter macht wie bisher.
Und jedes Mal heißt es dann, man hätte leider nicht mitbekommen, wie der Mitarbeiter Lügen verbreitete und hetzte, es gab auch keinerlei Verdachtsmomente, wir werden zukünftig genauer darauf achten…
Die BBC sollte ihre TV-Aktivitäten in den USA besser etwas einschränken. Luisa Neubauer fliegt ja derzeit auch nicht in die USA und macht dort Propaganda gegen Trump und für Klima. Elmar Theveßen vom ZDF würde vielleicht gerne, aber ihm hat man das US-Visum entzogen.
Hat man dem ET des ZDF tatsächlich bereits das Visum entzogen? Ich habe davon nichts mitgekriegt. Nach meiner Meinung hat man das nur in Erwägung gezogen.