Morgengrauen – das CO2 und die Seele

Nicht nur Familienbande, nein, auch tiefe Freundschaften leiden unter dem Weltuntergang. Wenn es um den Klimawandel geht, sind Roland und Achim, wie so viele andere auch, befallen vom Spaltpilz der Überzeugungen.

 

Wo der eine weiterhin sorglos und selbstgefällig in den Tag hineinlebt, ohne Gedanken an Bali oder die Fidschji-Iinseln, hat der andere – endlich durch Bonn und die Mahner der Weltklimakonferenz – erkannt: Es ist Zeit für Buße!

Schluss mit Witzchen, Fleischeslust und CO2-Blasen im Weizenbier. Die Krise will jetzt rigoros gelöst sein! Schön ist dieser Zustand nicht. Erleben wir nun etwa das Ausbrechen einer Klimakrisenfeindschaft, wo früher Eintracht und Frohsinn war?

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Kommentare

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  • Ralph Dihlmann

    Da der Klimawandel erst nachfolgende Generationen und vermehrt südlichere, ärmer Regionen mit voller Wucht trifft, kann man hierzulande natürlich noch ganz gelassen bleiben und sich dabei noch grossartig fühlen.