Michael Wolffsohn – Deutschjüdische Glückskinder

Der Historiker Michael Wolffsohn, eine der wichtigsten deutschjüdischen Stimmen, bettet seine Autobiografie in die „Weltgeschichte“ seiner Familie und zielt dabei ganz und gar auf die Gegenwart.

 

Wie wenige Historiker seines Ranges mischt sich Michael Wolffsohn in aktuelle Debatten ein. Ein Gespräch zum 70. Geburtstag über deutsches Glück und deutsche Einfalt, Antisemitismus und Islamophobie sowie Gefahren für die Demokratie durch rechten und linken Extremismus.

Dieses Interview ist in ‚Tichys Einblick‘ Ausgabe 07/2017 erschienen >> 

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Kommentare

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  • Franz Schmid

    Ich verstehe das nicht. Schließlich sprechen wir niemals über christlich deutsche Glückskinder, oder meine christliche deutsche Gechichte? Wie weit sind wir weg?
    I have been Born in 1955. so youth?

  • Christine Lindner

    Was mir wohltut, wenn ich sich einer mal traut, zu sagen:“ es gibt kein dauerhaftes Opfervolk und kein dauerhaftes Tätervolk“. Auch zu wagen zu sagen – „ich bin Patriot“, was ja für einen Deutschen heißt: der ist „rechts“ ! Ansonsten finde ich es eher rührend, wie der sympatische Michael Wolffsohn davon spricht: „will man zuschauen, wie andere Völker abgeschlachtet werden?“… als Historiker müßte er wissen, dass es für keines der Länder, die von der NATO/USA gebombt wurden, ein UN-Mandat gab. Es war alles völkerrechtswidrig und NIE ging es darum, irgendwelche Völker von ihrem Diktator zu befreien! Es geht in all den Ländern um Öl, Gas (Diamanten und Seltene Erden in Afrika) und geostrategische Ziele. Ganz nebenbei Milosewitsch wurde freigesprochen! Nur ein einziges Beispiel:
    Sputnik: „Der Freispruch von Slobodan Milosevic, Ex-Präsident Serbiens und Jugoslawiens, beweist, dass die Anschuldigungen zu den Militärverbrechen während des Bosnienkrieges 1992 bis 1995 gefälscht und die folgenden Bombardements von Belgrad sowie zahlreiche Opfer sinnlos waren, wie der bekannte italienische Journalist und Publizist, Giulietto Chiesa, sagt.

    „Ich erinnere mich sehr gut an all das, was geschah. Alle Anschuldigungen gegen Serbien und Milosevic wurden konstruiert. Es gab Bombardements, viele Menschen sind umsonst ums Leben gekommen“, sagte er Ex-Abgeordnete des Europaparlaments gegenüber dem russischen Radiosender „Vesti FM“.“

  • Bernd

    Video-Empfehlung:
    Jahrhunderte Krieg gegen die Deutschen? – Georg Wagner im Gespräch
    (Hagen Grell)

    Helmut Schmidt: „Wollen wir uns überall einmischen, wo himmelschreiendes Unrecht geschieht, dann riskieren wir den 3. Weltkrieg“.

  • Walter Finger

    @Bernhard K.K.
    „Die Unterdrückung von Minderheiten, und damit die Ursache der inneren Konflikte, ist ein Ergebnis von zentralistischen, autoritären und repressiven Regimen.“
    Dieses Gerede des Hr. Wolffsohn, aber leider auch ihre Darstellung, siehe Zitat, haben mit einer Realität null zu tun.
    Mal davon abgesehen, das dieses BRD Staatsgebildes, nicht mal in der Lage ist seine eigene staatliche Existenz zu schützen und ihre Wehr als genderverunstaltete 41 Std. Wochen Armee keinerlei Kriege mehr führen kann, ist diese ganze Neuordnung nichts weiter als ein Hirngespinst.
    Wo hatten der Herr Historiker denn gelebt, das ihm total entgangen sein muss das diese Staaten die überfallen und deren Präsidenten oder Führer ermordet und vernichtet wurden von einer nordamerikanischen vor Arroganz triefenden Agressionsstreitmacht, die gegen ebenbürdige Armeen nicht die Bohne haben würde Erfolge zu vermelden.
    Da braucht es keine Neuordnungen. Da braucht man sich nur an das Völkerrecht zu halten und die Einmischung in die Belange fremde Staaten zu unterlassen.

    In diesen überfallenen Staaten haben Minderheiten Seite an Seite mit ihren muslimischen Nachbarn gelebt.
    Einzig und allein der verbrecherische Westen, als Zusammenfassung der über die NATO hinaus den nordamerikanischen Befehlshabern unterstellte Vasallen,sind die Ursachen für alles Unglück für die Menschheit nach dem II WK.
    Da stellt eine BRD GmbH als nach Handelsrecht organisierte Staatsform, ohne Verfassung sondern nur von der Besatzungsmacht genehmigten Grundgesetz, keine Hürde oder einen Stellenwert dar der in Zukunft noch ernst genommen werden muss hinzukommend bei einer derzeitigen und seit langem sich zutragenden deutschfeindlichen innerstaatlichen Entwicklung.
    Peter Schall Latour, bestimmt noch jedem bekannt, hat bereits 2014 gesagt, Deutschland befindet sich im Stadium der Massenverblödung…..
    Wer sollte ihm da widersprechen….

  • Bernd

    Einige Zitate aus dem Interview:
    „Die freiheitlich demokraitsche Grundordnung zu wahren…“.
    „Die Welt hat sich verändert..“
    „Will man zuschauen, wie andere Völker abgeschlachtet werden.?“
    „Wir sehen, nach der Wiedervereinigung, eine stärkere interventionistische Außenpolitik“

    Vergleiche ich die Aussagen Wolffsohn mit denen, zum Beipsiel von Dr. Daniel Ganser oder von Prof. Mausfeld, fällt mir – zumindest in dem Interview – die einseitige Sichtweise dort auf.

    Dr. D. Ganser ist einer der wenigen Wissenschaftler heute, die die Rolle des Westens kritisch beleuchten und aufzeigen, wie Völker (auch wir in Europa!) von dem herrschenden Imperium (USA) kontrolliert werden (siehe auch G. Friedman, Stratfor).
    Prof. Mausfeld sagt (sinngemäß): die USA haben, nach dem 2. Weltkrieg, etwa 20-30 Millionen Menschen getötet. Das ist den meisten allerdings nicht bekannt! Wie diese Kriege initiiert wurden, zeigt Dr. D. Ganser auf!

    Das kritische Denken in Deutschland hat bisher immer erst mit dem 2. Weltkrieg begonnen. Was auch in diesem Interview wieder der Fall ist.

    Für mich gehört die deutsche Ethnie (sie wurde nach dem 2. Weltkrieg nicht ausgelöscht) inzwischen ins Zentrum der Diskussion, wo man doch mitbekommt, wie die Dinge hier laufen: es findet eine anhaltende Massenmigration fremder Ethnien (Muslime aus Afrika und Asien) nach Deutschland statt und wird weiter gefördert. Die Begründungen dafür wurden widerlegt oder sind zu kurz gegriffen (Fachkräftemangel, Hilfslosigkeit, westliche Werte verteidigen).

    Merkel-Agenda / Dialoge Zukunft Vision 2050:
    Vermischung aller Ethnien zu einer bunten Gesellschaft (ohne Stammbaum und Geburtsurkunden, nur noch ein Eintrag in einer Datenbank?!)
    „Das traditionelle Bild der Familie gibt es nicht mehr. Die
    Menschen werden in grossen „Familiengemeinschaften“ zusammen leben, ohne unbedingt verwandt zu sein. Kinder werden von mehreren Elternteilen mit
    unterschiedlichen sexuellen Hintergründen behütet. Die Gleichheit des Liebens,
    egal von welchem Geschlecht, ist auf allen Ebenen festgeschrieben. Daher wurde die Ehe abgeschafft.“

    Wir sind heute, genauso wie früher, immer noch das Produkt unserer Vorfahren, nicht nur im biologischen-physischen Sinn, sondern in der Volksseele (Blutsverwandtschaft) bestehend aus Kultur, Tradition, Recht, Wirtschaftswesen, Kunst, Sprache, Mentalität, Zeitgeist.

    Dies soll mit der Merkel-Politik ausgelöscht werden, bis 2050. Das können wir nicht zulassen! Deshalb entstand die Identitäre Bewegung oder sind die sogenannten rechten Bewegungen entstanden. Es sind patriotische Bewegungen, die nicht mit dem Natonalsozialismus des 3. Reiches zu vergleichen sind.
    Zumal nicht zu vergessen ist, dass das 3. Reich von finanzstarken ausländischen Kräften unterstützt wurde.

    Heute sind die USA – so hat eine führende US-Universität erforscht, selbst keine
    Demokratie mehr sondern eine Plutokratie. Deshalb sind die westlichen Werte erneut und weiterhin kritisch unter die Lupe zu nehmen.

    Wie kann man für eine rechtssichere Intervention argumentieren; wenn sie nicht kontrollierbar ist? Wer sich ein bisschen mit Geheimdienstarbeit auskennt weiß, dass der 1. Weltkrieg und viele andere Kriege andere Ursachen haben, als hinlänglich bekannt.

    Helmut Schmidt zum Thema Intervention: „Wollen wir uns überall einmischen, wo himmelschreiendes Unrecht geschieht? Dann riskieren wir den 3.Weltkrieg!

  • Franky Lee

    Interessant wäre jetzt im Gegenzug ein Interview mit dem Juden Gerad Menuhin.Besonders in Bezug auf die Gründung und Besiedlung Palästinas, Enteignung der Juden im 3. Reich uvm.

  • Bernhard K. Kopp

    Bei allem Respekt und grosser Sympathie für Herrn Wolffsohn, zu zwei Punkten ein grosser Vorbehalt. Erstens, die Bundeswehr muss nicht, nach dem unseligen Konzept von R2P, eine Interventionsmacht sein, die irgendeinem kapriziösen ‚Führer‘ in Washington, Paris oder London, folgt, um schlimme Zustände noch schlimmer zu machen (Kosovo, Afghanistan, Irak, Libyen als Beispiele). Wir haben zwar eine ‚Parlamentsarmee‘, da aber das Parlament de facto von den Parteien und der Exekutive beherrscht wird, ist die repräsentative Legitimität meistens zweifelhaft. Zum Mittleren Osten schlägt Wolffsohn eine staaatliche Neuordnung vor, da die post-koloniale Neuordnung nach dem Osmanischen Reich ‚Kunststaaten‘ geschaffen hat. Dies ist natürlich nicht ganz falsch, aber wer sollte denn die Neuordnung anführen ? Die Unterdrückung von Minderheiten, und damit die Ursache der inneren Konflikte, ist ein Ergebnis von zentralistischen, autoritären und repressiven Regimen. Diese können ihrer Natur nach nicht Macht teilen, nicht föderalisieren. Yugoslawien konnte auch aus wesentlich dem gleichen Grund nicht föderalisieren. Ukraine und Russland können es auch nicht. Nur am Gemeinwohl orientierte Rechtsstaatlichkeit und damit eine zumindest allmähliche Demokratisierung könnte die Länder befrieden. Dies muss aber von INNEN kommen. Wiedervorlage 2117.

    • Günter Schaumburg

      Sehr geehrter Herr Kopp,
      Sie sprechen von einer „Bundeswehr“ und einer „Parlamentsarmee“.
      Leider kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie diese Truppe
      die Heimat verteidigen will/soll. Schwangerengerechte Panzersitze, Kitas
      in den Kasernen, Flachbildschirme auf den Stuben, 8-Stundentag, usw.
      lassen auf die Einsatzbereitschaft der Damen und Herren in Uniform
      schließen. Hinzu kommt der desaströse Zustand des Kriegsmaterials. Was für eine stolze Armee! Der heutige Zustand der Bundeswehr hält
      keinem Vergleich mit der Kampfkraft der ehemaligen DDR-Armee stand.
      Vielleicht kann man sich international darauf einigen, dass im Kriegsfalle
      Gummibärchen verschossen werden. Handgranaten mit Steiff-Teddys
      wäre auch eine Überlegung…

      • Hilmar Weckert

        die Bundeswehr hat sich für ihre Soldaten zur Heilsarmee entwickelt.-auch das Gesangbuch wird schon geändert.-die nächsten Lieder sind dann wohl die Hymnen an die hl.Ursula .- das Ganze ist doch nur noch
        albern und lächerlich

      • Franz Schmid

        Oh ja a Great disaster