Interview Douglas Murray: Der EU-Bürger wählt zu oft falsch

Im zweiten Interview mit Douglas Murray konstatiert der Bestseller-Autor, dass viele Wähler einfach nicht mehr ‚das Richtige‘ wählen; nicht mehr für eine sich immer weiter integrierende EU, sondern weg davon. Diagnose der etablierten Politiker: Da wird zu wenig nachgedacht, der Wähler ist unmündig. Reaktion: Zuckerbrot und Peitsche. Also mehr EU-Propaganda und aggressivere Ausgrenzung der Skeptiker. Hilft diese Methode - oder werden die Wähler bockig?

 

Auf die Idee, dass hinter den ‚falschen‘ Wahlentscheidungen triftige Gründe stehen könnten, die man berücksichtigen könnte, kommt zur Zeit noch niemand. Und so hat sich das Schimpfwort von den „Populisten“ als neues europäisches Narrativ entwickelt. Dabei sind die Populisten nur die Antwort auf die Fehler der EU-Politik. So inszeniert sich die EU zum Opfer der Populisten.

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Kommentare ( 26 )

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Baumann
5 Jahre her

Die ANGST vor den Zuwanderern ist da, das erfährt man in seiner Umgebung. Islam, Islamismus, Terror, Kriminalität…geschenkt ! Das Bedrückende ist, dass die Jungmänner durch die bank aus Gegenden kommen, die keinerlei industriellen Arbeits-Ethos entwickeln konnten. Das heisst praktisch, ein Afghane kann mangels Übung , zum Beispiel in einer Schule, einem Vortrag nur knapp 1/2 Stunde folgen, ist dazu generell unpünktlich und zeigt wenig Interesse an einer kontinuierlichen Tätigkeit. So etwa die Zusammenfassung von Klagen aus den Ausbildungsfirmen. Wenn TV-Dokus laufen, wird das Gegenteil gezeigt, eine bewusste Falsch-Berichtung. Die MERKEL-Administration hat uns dauerhafte Versorgungsfälle, vom Schulkind bis zur Bahre, geholt,… Mehr

Wilhelm Cuno
5 Jahre her

Die Europawahl wird einen kleinen Fortschritt bringen, aber keinen großen. Der Einsatz für die Freiheit und gegen Sozialismus ist ein Marathon und kein Sprint. Er wird noch Jahrzehnte dauern. Wichtig ist, dass Murray und Kollegen möglichst weit verbreitet werden; die Bürger sollen sich dann selbst ein Bild machen.

Babylon
5 Jahre her

Es geht um „richtiges“ und „falsches“ Wählen und es geht um Massenimmigration bezeichnender Weise nur in Richtung Europa und nicht umgekehrt. Nur sehr wenige Europäer wollen unbedingt auf den afrikanischen Kontinent oder in arabische Länder auswandern und dort leben. Die Immigrationsbewegungen als gobale Völkerwanderung ist also mehr als einseitig aus europäischem Blickwinkel. Dass in Europa immer noch die Möglichkeit besteht „falsch“ zu wählen und nicht ausschließlich „richtig“, ist immerhin noch ein Zeichen dafür, Demokratie, wie sie in den letzten Jahrzehnten nach Ende von WKII, zuerst im westlichen Teil und nach 1989 auch im östlichen Teil praktiziert wurde und wird, ist… Mehr

Wolfgang M
5 Jahre her

Es ist die EU, die die Integration behindert. Da macht Hr. Juncker eine Umfrage bezüglich Sommer- und Winterzeit, an der sich etwa 1 % der Bevölkerung beteiligt. Die Mehrheit dieser Minderheit ist gegen die Zeitumstellung. Juncker fragt aber nicht, ob man zur Winter- oder zur Sommerzeit zurückkehren will. Die Zeitumstellung soll nun abgeschafft werden. Weil sich aber die Länder nicht auf Sommer- oder Winterzeit entscheiden können, darf es jedes Land halten, wie es das will. Die EU wird ein Flickenteppich bei der Zeit. Das ist keine Integration. Deutschland will wohl die Sommerzeit. Damit Schüler im Winter nicht im Dunkeln zur… Mehr

Armin V.
5 Jahre her
Antworten an  Wolfgang M

Kann ich nur bestätigen, mit der A1, da ich im internationalen Messebau mal selbst davon betroffen war. Wusste ich vorher aber nicht. Es drohte mir sogar eine Verhaftung!

CIVIS
5 Jahre her

Auf die in der Anmoderation gestellte These und anschließende Frage:
>>“Also mehr EU-Propaganda und aggressivere Ausgrenzung der Skeptiker. Hilft diese Methode – oder werden die Wähler bockig?“<<
muss man meines Erachten unterscheiden zwischen "Deutschland" und "Resteuropa".

Kurze Antwort: – In Deutschlands hilft´s.
– Resteuropa -um Deutschland herum- scheint aus dem Wachkoma
aufgewacht zu sein. Hoffentlich !

Absalon von Lund
5 Jahre her

Im Artikel über die Gebührenerhöhung von ARD und Co. schrieb ich, daß diese Herrschaften bereits OUT seien, weil der Mainstream Abstellgleis sei und der Fluß der Zukunft bereits umgeleitet wird. Das trifft auf die Politiker, die das alles initiert haben, noch mehr zu. Sie haben ihre Konzepte von ihren Vorbildern ungeprüft übernommen. Zu eigenem Denken sind sie gar nicht fähig. Auch in Rom erleben wir durch Papst Franziskus den Aufguß der Theologie von vor 50 Jahren. Die Bürger von heute hören aber mehrheitlich auf ihre innere Stimme, die Ewigkeitscharakter hat und ihnen den richtigen Weg weist. Deshalb wählen sie richtig,… Mehr

Herbert
5 Jahre her

Nach all der verlogenen Propaganda für die Vereinigten Staaten von Europa und die ungeheuerliche Hetze der Staatsmedien gegen Andersdenkende ist für mich das als Verunglimpfung gedachte Wort „Populisten“ ein Ehrenwort geworden, verbunden mit Ehrlichkeit gegenüber dem Volk und dem aufrichtigen Einsatz für’s Volk.

Udo Kemmerling
5 Jahre her

26. Mai, Kreuzchen machen! Bei der richtigen Partei! Auf das Heulen und Zähneknirschen warten, und um 18.15 den Champus aufmachen!

akimo
5 Jahre her
Antworten an  Udo Kemmerling

Sie kennen das Ergebnis? Immer noch horrend hoch für die CDU und sensationell für die Grünen. Da bleibt er mir die Champagnerflasche zu

hubert paluch
5 Jahre her

Wann immer Brüssel nationale Regierungen zu Referenden über „Mehr Europa“ aufrief, kam es zum Desaster, was die Eurokraten verstört.

Ursula Schneider
5 Jahre her

An einer Stelle meint Murray, er habe „eine ganz geringe Toleranz Lügen gegenüber“, seien es kleine oder große. Genau die bereiten zurzeit das meiste Unbehagen im öffentlichen Diskurs, der von ideologischer Verbohrtheit, Parteilichkeit und Diffamierung Andersdenkender gekennzeichnet ist. Demokratie aber braucht Wahrheit bzw. vorurteilslose Information. Damit ist es derzeit wahrlich schlecht bestellt.