Wie der Wahnsinn der Massen unsere Gesellschaft zerstört

Nach seinem Weltbestseller über die Einwanderungspolitik „Der Selbstmord Europas“ jetzt der „Wahnsinn der Massen“: Douglas Murray über den Wahn, der naturwissenschaftliche Erkenntnisse über Bord wirft, immer neue Glaubenssätze verkündet und immer neue Minderheiten gegen die Mehrheit und andere Minderheiten aufhetzt.

 

„Im Namen der sozialen Gerechtigkeit machen wir unsere Gesellschaften ungerecht“ – das ist einer der großen Widersprüche unserer Zeit. Konflikte nehmen zu, der Klassenkampf wird durch den Geschlechter-, Gender- oder Identiätskrieg abgelöst. Am Ende droht unsere Gesellschaft in unendlichen Konflikten zu zerfallen. Roland Tichy und Achim Winter im Interview mit Douglas Murray.

(Zum Interview im Original ohne Übersetzung >>)


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Kommentare ( 92 )

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Für Genießer, gerade gefunden, vom 29. September 2019

https://www.youtube.com/watch?v=q4o9YqRBY9Q

Douglas Murray im Gespräch mit Candace Owens

(Auf Englisch, über den Inhalt eben dieses Buches)

1 Stunde doppelter Brillanz, einfach nur großartig.

„Wir müssen das viel ernster nehmen … es ist so attraktiv, weil es eine Leere füllt; es gibt den Menschen etwas zu tun, einen Sinn für ihr Leben – einen entsetzlichen Sinn, der die Gesellschaft zerstören wird, aber gibt den Menschen ein Ziel.“

Zwei Beispiele aus meiner persönlichen Erfahrung, die ganz gut zum Kontext passen. 1. An der TU Braunschweig gab es schon Ende der 80er Jahre im – eh schon politisch sehr radikalen – ASTA (Allgemeiner Studierenden Ausschuss) eine „Frauen und Lesben-Gruppe“. Mir erschien schon damals die Namensgebung irritierend und manipulativ. Was sollte das ausdrücken? Lesben sind doch eine Teilmenge der Gruppe „Frauen“. Es wäre also vollkommen ausreichend gewesen, es „Frauengruppe“ zu nennen. Warum also „Frauen und Lesben“? Ich habe damals den manipulativen Charakter der Gruppenbenennung instinktiv gespürt. Er hat in mir sofortigen Widerstand hervor gerufen, ohne dass ich aber damals die… Mehr
ROTE streben immerfort Revolutionen an. Um danach einen Offiziersrang einzunehmen, den sie erträumen: Geld, Wohlstand, Macht, Privilegien. Haben sie diese, geht der Kampf untereinander los („Säuberungen“), um dies zu maximieren und die Position zu festigen. Die Gesellschaft, das Volk, verfällt in eine Art Starrkrampf. Weil die Motivation fehlt. Die gesellschaftlichen Zustände werden lähmend, gar rückschrittlich. Der Mangel überall. Sie brauchen eine Planwirtschaft, haben allerdings keine Funktions-Steuerung (kein Markt). In der Folge entsteht eine neue „DDR“, aus der nur noch Alles „WEG“ will, weil jeder Tag verlorene Lebenszeit wäre. Wer den Mechanismus solcher Staaten studiert hat, greift sich an den Kopf,… Mehr

Ich freue mich auf das neue Buch von Herrn Murray! Allerdings möchte ich die Frage anfügen, die die alten Römer immer stellten, wenn scheinbare Phänomene auftauchten: Cui bono? Wem nützt es?

„Ihr eigenes Leben können sie (ökonomisch) nicht verbessern – also arbeiten sie am Heil der ganzen Welt“. Nein! Es geht hier nicht um Idealisten. Lebenserfahrung und Geschichte zeigen gleichermassen, dass höchstes Misstrauen angebracht ist, wenn Menschen uns eine Ideologie/Religion „zu unserem eigenen Besten, zum Besten der ganzen Welt“, aufzwingen wollen. Dahinter stehen in fast allen Fällen egoistische Motive – wenn auch teils unbewusst. Der gemeinsame Nenner dieser Heils-Aufzwinger besteht in einer Kombination aus simpler Herrschsucht gepaart mit Status-Seeking: Wer der neuen, alleinseligmachenden Religion anhängt, hat ein höheres Sozialprestige und deshalb selbstverständlich auch Anspruch auf besondere Rechte und eine besondere Stellung… Mehr

oder meinte er: „The Madness of the Krauts?“- ein guter Titel allerdings.Ich verlinke hier eine Weltkarte des Wahnsinns, die Umrisse des Epizentrums wirken recht vertraut: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

Schöne Pointe, Herr Tichy „Für die letzten 2% riskieren wir alles“.

Etwas betrüblich fand ich es, dass Ihr Kollege an mehreren wichtigen Stellen unterbrochen hat. Dieser Interviewte brauchte eigentlich keine Gesprächsführung und die gedankliche Linie war danach beschädigt – das Gesprächwurde in der Folge etwas belanglos. Naja, Schwamm drüber.

Lobenswert die englische Fassung, danke. –

Die Anregung zu verzeihen, also jedenfalls nach einer Heilungsmethode für die gesellschaftliche Spaltung zu suchen, halte ich für das Wichtigste überhaupt.

Wie können wir mit unseren „verwirrten“ Mitbürgern wieder zusammenfinden, wie sie dort abholen, wo sie sich hinverstiegen haben??

Hatte nicht die CIA bereits vor 2008 die Behauptung in den Raum gestellt, dass Europa ab 2020 in Bürgerkriege verstrickt ist und unregierbar?

Woher haben sie das?? Reine Neugierde !

Douglas Murray zuzuhören ist ein solcher Genuss, dass ich den Vortrag bereits das dritte Mal höre. Das erste Mal war es die pure Faszination seiner Sprache, beim zweiten und dritten Mal konnte ich mich erst auf den Inhalt konzentrieren. Eine Diagnose dieser Gesellschaft, die scharfsinniger gar nicht sein könnte. Das Buch ist natürlich bestellt. More of the same please, Douglas.