Habeck lehnt KKW-Laufzeitverlängerung ab – TE Wecker am 9. März 2022

Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten.

 

Energiewende gescheitert – Habeck lehnt KKW-Laufzeitverlängerung ab ++ erste Ministerpräsidenten wollen Steuersenkungen wegen hoher Energiepreise ++ USA verbieten Ölimporte aus Russland und sprechen mit Venezuela ++ US-Fluggesellschaften beginnen, aufgrund hoher Treibstoffkosten Flüge zu reduzieren ++ noch vor Nordkorea und Iran: Russland die Nation mit den meisten Sanktionen ++ russische Banken verkaufen ab heute keine ausländischen Devisen mehr ++ als Heiko Maas noch über Donald Trump lachte ++ Peter Hahne liest aus seinem neuen Buch ++

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Kommentare ( 21 )

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21 Comments
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HPM
6 Monate her

Habecks Energiewende-Plan war maßgeblich ein Gas-Masterplan, der vorsah, daß zum Backup der „Erneuerbaren“ ca. 60 neue Gaskraftwerke gebaut werden sollten. Diese Konzeption ist jetzt praktisch hinfällig und mit einer sicheren und auch günstigen Gasversorgung ist absehbar nicht mehr zu rechnen. Falls also der grüne „Alles auf Strom Masterplan“ noch irgendwie funktionieren soll, ist die einzige verfügbare und CO2 freie, dabei aber auch grundlastfähige Energieform, die Kernkraft. Diese Erkenntnis muß sich jetzt auch in der Ampel schnell durchsetzen, wenn man sich nicht mit der verstärkten Verfeuerung von Braunkohle und Steinkohle umweltpolitisch selbst ad absurdum führten will. Herr Söder hat den Weiterbetrieb… Mehr

Janhaeretikus
6 Monate her

„Habeck lehnt KKW-Laufzeitverlängerung ab…“ Ich hatte noch gewartet. Aber heute bestelle ich die 6 kg Dosenbrot.

Gilbert T
6 Monate her

Zu Habeck:

Dies wagte er tatsächlich gestern nach vielen Jahren Energiewende so vorzuschlagen.

Dazu möchte ich ergänzen: Ohne dabei rot zu werden.

Tobias Hans:

Das trifft jetzt nicht nur Geringverdiener, sondern das trifft wirklich die vielen fleißigen Leute, die tanken müssen, die ihre Dieselfahrzeuge tanken, die zur Arbeit fahren, die die Kinder zum Sport bringen.

Im Umkehrschluss: Die wenigen Geringverdiener sind keine fleißigen Leute und sie müssen ihre Benziner nicht betanken und zur Arbeit fahren und sie haben auch nur unsportliche Kinder.

Ernst-Fr. Siebert
6 Monate her
Antworten an  Gilbert T

Wie sind wir zum Sport gekommen? Mit dem Fahrrad? Zu Fuß? Mit dem Bus?
Oder gar in die Schule?

Berlindiesel
6 Monate her

Ich vermisse hier ein gewisses Maß an Ehrlichkeit. Wir Deutschen haben unser Geld über lange Jahre nicht in die Verteidigung, nationale Sicherheit und Infrastruktur gesteckt (was teuer wäre) sondern in Konsum teilweise obzönen Ausmaßes, in Renten für Kinderlose (Steuerzuschuss zur Rentenkasse) in die Kinderlosigkeit, indem wir anstatt eine Geburtenpolitik zu betreiben Millionen von Muslimen, Afrikaner und sonstigen Armen als Kinderersatz einwandern ließen. 85 Prozent der Deutschen wählen die Parteien, die das unterstützen – und sie fanden und finden es selbst gut. Wo sie sich immer in die Tasche gelogen haben, ist der Glaube, das alles gäbe es umsonst. Nun wird… Mehr

Dagmar
6 Monate her

100 Ltr. Mineralöl (Abnahmemenge 3000 Ltr.) heute bei 197,10 EU. Wer kann sich das auf Dauer leisten? Im Oktiober 2021 kosteten 100 Ltr. 66,00 EU. Von den Deutschen hatten nur 14,8% die Grünen gewählt. Wie kam es überhaupt, dass so eine kleine Partei so wichtige Ministerposten in der Regierung erhielt?

Wolfbert
6 Monate her
Antworten an  Dagmar

Kleine Korrektur: von den Deutschen, die tatsächlich zur Wahl gegangen sind. Also 14,8 Prozent bei einer Wahlbeteiligung von 76,6 Prozent (laut statista) macht das 11,3 Prozent, also ein gutes Zehntel.

Mich erzürnt es, wenn solche Leute dann arrogant grienend dasitzen und über die Köpfe derer hinweg entscheiden, die diese Minderleister-Truppe nicht in der Regierung haben wollten. Vor allem wenn sie Dinge entscheiden, deren Zusammenhänge sie weder ansatzweise begreifen noch die Auswirkungen am eigenen Leib spüren.

Dagmar
6 Monate her
Antworten an  Wolfbert

Stimmenenthaltungen (also auch die nicht Abgabe der Stimme) werden letztendlich als neutral gezählt, sonst nichts weiter. Die großen Koalitionen, die es inzwischen gibt, machen offenbar untereinander aus, inwieweit eine Partei Einfluss hat? Alle Parteien in Deutschland (auch in der EU) orientieren sich an der US-Politik, deren Wünsche und Vorstellungen. Auch M. Lüders hat dazu interessante Videos gemacht (s. A. Baerbock gegenüber den USA: „Wir sind bereit einen hohen Preis zu zahlen“).

Berlindiesel
6 Monate her
Antworten an  Dagmar

Die Grünen sind nicht „schuld“ – Sie sagen ja zurecht, dass sie gerade einmal von 14 % der Wähler gewählt werden. Aber: Mindestens 80 % der Deutschen haben nichts gegen diese Politik oder finden sie stillschweigend ganz richtig. Versagt haben jene Kráfte, die nicht links oder grün sind. Das ist natürlich die CDU, die aber von ihrem Funktionärskader her heute keine Alternative mehr zu SPD oder den Grünen darstellt und daher auch gar keine Opposition ist. Es ist auch und vor alem die AfD. Dort hat man Putinisten und Linksnationale aufgenommen und die Partei beherrschen lassen. Damit sichert man sich… Mehr

Sani58
6 Monate her
Antworten an  Berlindiesel

Keine Bange. Der Schmerz wird kurz. So wie sich die Einwohnerschaft im Jahre 22 so darstellt. Das Ende des Wohlstands allerdings recht lang um sich daran zu gewöhnen. Unsere Enkel werden die Fotoalben für Fake halten.
Wenn man sich auch an einzelnen Figuren abarbeitet und nicht das Programm in den Mittelpunkt stellt, das sei jedem natürlich frei gestellt, wird das Land bestenfalls noch schneller zu einem Armenhaus, der Schmerz kürzer, dafür das Leiden länger.

Private Constructor
6 Monate her
Antworten an  Dagmar

Die FDP fährt doch die gleiche Agenda. Wenigstens die Mehrwertsteuer soweit flexibel anzupassen, daß der Staat sich nicht an steigenden Preisen bereichert und so der Geldflut und Inflation entgegenwirkt, wäre Pflicht. Polen tut sogar mehr als das. Im Lockdown ging das auch, nur nützte das der Gastronomie bei Nulleinnahmen wenig. Aber das Gegenteil, die unbeherrschbare Inflation, ist anscheinend gewünscht. 200 Mrd. € macht Lindner für weitere Windmühlen locker, Geldschwemme, diese Welle sollen wir ausbaden. Heizen tun wir damit auch nicht, und nach Jahresende brauchen wir noch mehr Gas, da die letzten Atommeiler vorzeitig stillgelegt werden. Von der SPD muss man… Mehr

Sagen was ist
6 Monate her
Antworten an  Dagmar

Die Preise sinken heute schon:

19.957,37 € fordert mein Händler für 10.000 L Heizöl

Gestern jenseits 20.000 €

Dagmar
6 Monate her
Antworten an  Sagen was ist

Aktuell 100 Ltr. 207,81 EU. Bei uns steigen die Preise weiter!

AHamburg
6 Monate her

und neben Maaaas saß Herr Heusgen der auch lachte. Jetzt hat er das sagen bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Es wird sich in Deutschland nix ändern.

Sagen was ist
6 Monate her

Früher kam der Strom aus der Steckdose

heute aus der „Strategie“ …..

eines Wirtschafts/Klima-dieners (-minister)

nach einer „Blitz“prüfung, den sein Sachverstand (sic!) vorgenommen hat.

Wenn Dummheit an die Macht kommt wirds GRÜN

R. Scholl
6 Monate her

Der wirtschaftliche „point of no return“ ist in Deutschland längst überschritten. Was das Land bräuchte wäre ein Sanierer, der eine Perspektive aufzeigt und die Leute mitnimmt. Was wir haben ist einen Cum-Ex-Kanzler mit Erinnerungslücken und einen Märchenbuchautor mit wundersamen Ideen.

Wolfbert
6 Monate her
Antworten an  R. Scholl

Wo ist eigentlich unser Sauerländer Hoffnungsträger? Von dem hört man gar nix mehr – sitzt der irgendwo und schmollt wieder mal?

Wilhelm Roepke
6 Monate her

Was ist die Alternative zu Sanktionen? 40 Millionen ukrainische Flüchtlinge? Bodentruppen senden? Den Krieg ignorieren? Abwarten, bis Putin mit 90 gebrechlich wird?

Berlindiesel
6 Monate her
Antworten an  Wilhelm Roepke

Jede Partei muss irgendwann einsehen und akzeptieren, dass sie einen Krieg verloren hat. Russland (alias Sowjetunion) tat das 1988 mit dem Rückzug aus Afghanistan, der Westen letztes Jahr. Parteien mit erheblichen Ressourcen können so eine Einsicht und das Unvermeidliche lange hinauszögern, am Ende müssen sie aber Konsequenzen ziehen. Diesen Krieg wird niemand „gewinnen“ doch derzeit ist noch niemand bereit, dies einzusehen. Russland kann in der Ukraine bestenfalls ein „Irak-Szenario“ erreichen. Wesentliche Grenzänderung gegenüber dem Status vor dem Krieg werden sie nicht erreichen, ebenso wenig eine Eleminierung der Regierung Selensky. Wie schon nach dem 2. Weltkrieg werden sie, und diesmal nicht… Mehr

Last edited 6 Monate her by Berlindiesel
Hannibal Murkle
6 Monate her
Antworten an  Berlindiesel

„Die Ukrainer wiederum müssen einsehen, dass sie nicht per Akklamation aufhören können, Osteuropäer zu sein, sie werden sich auch zulünftig mit den Russen arrangieren müssen“

Ferner sollten sie rechtzeitig nachdenken, wie lange sie Idole des woken Westens bleiben können – jetzt ist Russland der Erzfeind, noch vor Wochen waren es Polen und Ungarn. Ob man in der Ukraine so viel Begeisterung für CO2-Abgaben, 60 Geschlechter und andere Kuriositäten aufbringen kann? Bis hin zum Hungern für glückliche Käfer und Schweine?

Hannibal Murkle
6 Monate her

Wie ich im Podcast höre, das US-Ölembargo soll erst nach 45 Tagen wirken? Bis dahin ist der Krieg vermutlich vorbei. Hoffentlich geht dann auch der Kerosin-Preis zurück. Der Westen deeskaliert ein wenig – polnische Soldateska wollte ein Alt-gegen-neu-Programm für alte MiG-Flugzeuge, die bei der US-Diktatur gegen moderne Kampfjets eingetauscht werden sollten, damit die USA sie der ukrainischen Soldateska übergibt. Die USA haben Bedenken deswegen: https://www.welt.de/politik/ausland/article237408995/Ukraine-Krieg-USA-weisen-Polens-Idee-zur-Lieferung-von-MiG-29-Kampfjets-zurueck.html Merke: Polen scheint zu verstehen, wie brisant die Sache ist, deswegen werden die USA vorgeschoben. Warum soll sich aber jedes andere Land zum Ziel machen? Am besten sämtliche Waffenlieferungen an die ukrainische Soldateska einstellen –… Mehr

Last edited 6 Monate her by Hannibal Murkle