Gaspreisschocks in den Städten: Beispiel Wiesbaden – TE Wecker am 13. Juli 2022

Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.

 

Gaspreisschocks in den Städten: Beispiel Wiesbaden ++ Habecks Energiesuche: Haste mal ’ne MW? ++ Habeck will Bevorzugung von Haushalten gegenüber Industrie bei der Versorgung kippen ++ 20 Jahre Energiewende: erschütternde Bilanz ++ Berliner Senat genehmigt sich Dienstautos mit Lizenz für Urlaubsfahrten ins Ausland ++

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Kommentare ( 13 )

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Thorben-Friedrich Dohms
1 Monat her

Gibt es denn mittlerweile Lieferzusagen für LNG für 2023? Ich finde nur eine Meldung zu RWE ab 2026 und EnBW ohne Terminangabe. Katar kann nicht vor 2024 liefern. Zusammen haben die Verträge ein Volumen von 3,75 Mio. Tonnen jährlich. Weiß jemand mehr?

Thorben-Friedrich Dohms
1 Monat her

Korrektur: RWE hat keinen Termin genannt, Experten gehen aber von frühestens 2027 aus.

Ananda
1 Monat her

Lösung der „Energiekrise“ (neuer Name für politische Dummheit): Gashahn wieder anstellen. Es kann doch wohl nicht sein, dass die Deutschen schon wieder vergessen haben WER den Gashahn aus Ideologischen/Haltungsgründen abgestellt hat.
Putin wird doch nur vorgeschoben um die „große Transformation“ in eine „glückliche“ Armutsherde umzusetzen. Wirtschaft weg, Versorgungssicherheit Nahrungsmittel und Energie weg. Was sich auf dem absehbar gewalttätigen Chaos alles an neuer „Regierungsform“ wieder aufsetzen lässt. „Transformation“ beendet !

wackerd
1 Monat her

Ich nehme Habeck nicht ernst. Seine „Bemühungen“ sind Schein. Abkehr von den fossilen Brennstoffen ist genau seine Agenda, wobei der Ukrainekrieg zur richtigen Zeit gekommen ist. Putin ist halt an allem schuld. Nur nicht am „steigenden“ Meeresspiegel auf Palim Palim Palau. Da ist Deutschland selbstredend schuld. Sagt die aus dem Völkerball kommende größte Außenministerin aller Zeiten Annalena B.

Gabriele Kremmel
1 Monat her

Realität schlägt Wunschdenken, wer hätte das gedacht.

Habeck versucht jetzt in der hausgemachten Energiekrise dasselbe wie Merkel mit der hausgemachten Masseneinwanderungskrise: Er geht in der EU hausieren, um alle in Mithaftung zu nehmen.

Das nennt man dann „Europäische Lösung“ oder Solidarität und führt dazu, das Problem nicht zu lösen sondern das Weitermachen durch Umverteilung der Lasten zu ermöglichen.

So will man das Wunschdenken um jeden Preis bewahren und die Realität hinter Scheinlösungen verstecken. Aber die Realität ist ein Stehaufmännchen, sie lässt sich nicht einfach so unter den Teppich kehren.

Ananda
1 Monat her
Antworten an  Gabriele Kremmel

Was für eine „europäische Lösung“ soll es denn geben nachdem der deutsche Ast auf dem wir sitzen erfolgreich abgesägt wurde. Erwarteten unsere verzogenen Gören (Baerbock in Japan: Es darf nicht sein….) etwa, dass die anderen Länder ihre Energiesicherheit, ihre Wirtschaft und ihre Bürger sausen lassen um „die Karre“ die grün und rot mit Vorsatz in den Dreck bugsiert haben, wieder flott zu machen?
Das könnte rot grün übrigen spielend leicht selber. Putin in Rubel bezahlen oder am besten die Europa killenden Sanktionen beenden.
Nö, aber sie wollen es ja auf dem Rücken des deutschen Bürgers austragen.

Manfred_Hbg
1 Monat her

Zitat @Habeck: „auch Privathaushalte müssen ihren Teil beitragen“

> Interessant ist hier doch auch wieder mal, dass der in seinen realitätsfernen Sphären lebenden Robert Habeck predigermäßig das Volk im Land zum Energie sparen auffordert und dabei davon faselt „es würde beim Ernergie sparen >jedes Quentchenjedes Quentchenjedes Quentchenjedes Quentchen. Dass bei R.Habeck und den Grünen so etwas wie „ingeneurtechnische Realitäten“ vorkommen könnte erwartet doch wohl niemand wirklich?

Dagmar
1 Monat her

Mit der Abkehr von Maastricht kam es zur Schuldenunion. Mit der Energiewende die Abkehr von der unabhängigen Energieversorgung. Mit der Grenzöffnung 2015 zur Neugliederung des Gebietes Bundesrepublik Deutschland. Mit der fortwährenden millionenfachen Zuwanderung/Neuansiedlung von Fremdkulturen kommt es zur Kulturumwandlung Deutschlands („Das Experiment“ Y. Mounk).

Geezer
1 Monat her

Ich finde es bezeichnend wie man propagandistisch verbreitet, dass die Russen die Gasmengen reduzieren. Dass das an den Sanktionen liegt, wird höchstens in einem Nebensatz erwähnt, aber es wird die Angst geschürt, die Russen würden den Lieferbetrieb nicht wieder aufnehmen. So will man den Verbrauchern den Schuldigen für die hohen Energiepreise präsentieren. Dass es das Ziel der Grünen ist, Gas als Energieträger zum Heizen zu verbieten und man die Gasinfrastruktur zurückbauen will, scheinen einige nicht zu begreifen. Der hohe Gaspreis ist genauso gewollt wie die hohen Benzin-und Dieselpreise, soziale Ängste und Verarmung interessieren diese Leute nicht. Es ist ihre Agenda… Mehr

Soeren Haeberle
1 Monat her

Berliner Senat genehmigt sich Dienstautos mit Lizenz für Urlaubsfahrten ins Ausland

in den „Honeymoon“ mit dem 😉 fahrbaren Büro, um 365/7/24 ständig erreichbar und entscheidungsfähig zu sein 😉 bei sich überstürzender geopolitischer Lage, ist immer noch besser als das Folgende (Link am Ende), schon einmal hier Thematisierte, – bevor die teuren Kutschen mit Notknopf in der Fuhrparkhalle verrosten (Zynismus off)

Bundestagsreisen

89-erlebt
1 Monat her

Die LNG Phantasien zerplatzen an der Realität – kein LNG, keine Tanker, keine Terminals: drei x Null !!
Dafür gestern um 20:00 Uhr ein Börsenpreis von 500 € / MW – macht mit Staatsaufschlag so um die 1 € / kWh für das 90 % überzeugte Wahlvolk.

Thorben-Friedrich Dohms
1 Monat her
Antworten an  89-erlebt

Zum Jahresende werden vier FSRU zur Verfügung stehen. Je nach Quelle der Information können die 29 bis 40 Mrd. Kubikmeter pro Jahr einspeisen. Das sind bestenfalls 45 Prozent des üblichen Jahresbedarfes, mit Sparanstrengungen können es auch 50 Prozent werden. Wie Sie richtig feststellen, haben wir aber noch keine Lieferverträge für nennenswerte Mengen an LNG. EnBW hat einen Vertrag für 1,5 Mio. Tonnen pro Jahr abgeschlossen, allerdings erst ab 2026. Katar kann frühestens 2024 liefern, will aber langfristige Verträge. Solche Verträge scheuen deutsche Unternehmen, weil sie nicht wissen, was Zusagen der Bundesregierung in Zeiten der Weltrettung noch wert sind. Es ist… Mehr

Last edited 1 Monat her by Thorben-Friedrich Dohms
Hannibal Murkle
1 Monat her

Was auch immer Habeck hektisch veranstalten mag, andere Gas-Quellen haben sich als Märchen erwiesen, die bisherige einzig realistisch. Deutschland soll aus dem Kriegsabenteuer aussteigen, so schnell es geht. Weder der Ukraine noch der Globalen Wokeness Schulden wir was.