Was der Tod von Königin Elizabeth historisch bedeutet – TE Wecker am 10. September 2022

Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.

 

70 Jahre – für uns eine halbe Ewigkeit. So lange dauerte die Regentschaft der britischen Königin Elizabeth II. Das sind zwei Generationen.

Ihr Tod ist nicht nur eine Zäsur für das Vereinigte Königreich, sondern für den ganzen Kontinent: Im Angesicht der aktuellen Krisen symbolisiert er das Ende des alten Europas. Mit Elizabeth verliert Europa mehr als nur ein weiteres Staatsoberhaupt, das mehr vergangene, denn gegenwärtige Zeiten repräsentiert.

Ein Gespräch mit Marco Gallina, was dieser Tod historisch bedeutet, ob eine Königin nicht ins Märchenbuch gehört und ob Charles in die großen Fußstapfen seiner Mutter treten kann.

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Kommentare ( 4 )

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EddyNova3122
18 Tage her

Hervorragende Erklärung – vielleicht gibt es nochmal etwas zur europäischen Verbindung des Königshaus , die Rolle Prinz Philipp …Aus heutiger Sicht war es sicher ein großer (nachkriegsbedingter) Fehler das Deutschland UNSER Königshaus komplett cancelte. Der Vergleich „Queen / Steinmeier“ von Herrn Gallina war großartig – die Institution die heute so sehr fehlt und selbst von einem guten „Bundespräsidenten“ nicht wett gemacht werden könnte. Der Faktor das „da etwas ist“ was mit der Geburt vorhanden ist , etwas auf das die Politik Ideologia (kaum) Einfluß hat …Könige können nicht abgewählt werden – Politiker können keinen Einfluß auf die Nachfolger einer Königin… Mehr

Hieronymus Bosch
18 Tage her

Die englische Königin hatte keinerlei Einfluss auf die europäische oder die Weltpolitik! Sie repräsentierte eine abgestorbene Klasse, die zuletzt nur noch durch Skandale auffiel! Ihr eine historische Mission zuzubilligen, ist einfach nur ein schlechter Witz! Oder ist mit Wilhelm II in Deutschland auch eine historische Epoche zu Ende gegangen, der man heute noch nachtrauert?

Waehler 21
18 Tage her

Man kann sich an alles gewöhnen. Auch an Aristokraten/innen ( Nur nicht ans Gendern) . Das englische Königshaus steht für ein System mit dem Oberhaus das antidemokratischer nicht sein kann.
Aber gute PR Arbeit.

Hannibal Murkle
18 Tage her

1952 erzeugten die USA die Hälfte des weltweiten BIP und haben gerade Europa befreit – gemeinsam mit den mächtigen Briten. Heute kann sich 1/4 der Briten kein Heizen im nächsten Winter leisten. Nach Kaufkraft hat China bereits die USA überholt, Indien steht kurz davor. Europa wird nicht befreit, sondern für geopolitische Spiele in den Ruin gestürzt.