Von Merkel zu Kramp-Karrenbauer: Genialer Schachzug enthüllt

Wie Annegret Kramp-Karrenbauer die Regierungsgeschäfte ganz ohne Wahlen übernehmen könnte.

JOHN MACDOUGALL/AFP/Getty Images

Also vor diesem Ralf Schuler, @drumheadberlin, Leiter Parlamentsredaktion bei BILD, muss man sich wirklich in Acht nehmen. Leute, die wie er in der DDR gelernt haben, hier allerdings nicht das, was die SED und ihr Schild und Schwert wollten, darf man nie aus dem Auge lassen. Aber sehen Sie selbst, was er über Kramp-Karrenbauer enthüllt:

Das mit dem Flugzeugträger würde ja einige Zeit in Anspruch nehmen, aber die Übernahme der Regierungsgeschäfte, kriegte (interessantes Wort in diesem Zusammenhang!) die Bürokratie des Bundespräsidialamtes kurz, schnell und schmerzlos hin.

Wäre Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer erst einmal mit der Übernahme der Regierungsgeschäfte beauftragt, könnte sie diese führen und führen und führen … @drumheadberlin, welch ein Schlingel.

AKK kann man dann nur wünschen, dass anlässlich ihrer Beauftragung mit den Regierungsgeschäften kein so peinlicher Stellvertreterstellvertreter-Auftritt stattfindet wie beim Abtritt UvdL, Antritt AKK und Stehtritt AM (siehe Titelfoto). Aber möglich ist alles in diesem Land der Fehltritte am laufenden Band.

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Kommentare ( 59 )

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Mein Gott ist das alles peinlich! Da hat es UvdL (in Fachkreisen auch „Flinten-Uschi“ genannt) auf ´vermeintlichelegante Weise geschafft, ihren Ministerjob der Verteidigung loszuwerden, verbunden mit der Hoffnung, auch den Untersuchungsausschuss und insgesamt alle anderen Vorwürfe aus diesem Job loszuwerden, ...und AKK (in Fachkreisen auch "Granaten-Gretel" genannt ) hat entgegen aller Beteuerungen flugs die ebenfalls ´vermeintliche Chance ergriffen, den Posten von „Flinten-Uschi“ zu übernehmen. Leichte Aufgaben fallen eben auch leicht zur Hand. Es ist nur gut, dass beide „Damen“ für ihre neuen Aufgaben die allerhöchsten Qualifikationen mitbringen; abgesehen natürlich von der Tatsache und Selbstverständlichkeit , dass sie als „Frauen“ für… Mehr

Hätten wir amerikanische Verhältnisse, ich meine in Bezug auf die Begrenzung der Macht auf 2 Legislaturperioden, wir hätten auch längst andere Personen. Ob wir dann besser dran wären, könnte immerhin so sein.

Das ganze Manöver scheint mir von langer Hand vorbereitet worden zu sein. Da wurden alle Register mit Bauernschläue, Rachsucht (Anti-Merz) und Intrigantentum gezogen. Der Generalsekretär der CDU, Paul Ziemiak, hat am Sonntag bei einem Geheimbesuch in Warschau persönlich bei Jaroslaw Kaczynski, dem Parteivorsitzenden der nationalkonservativen PiS, um Stimmen für Ursula von der Leyen (CDU) als neue EU-Kommissionspräsidentin geworben (Welt). Ziemaiak hat schon die willfährige Junge Union dazu gebracht, den Unionsvorsitz AKK zuzuschanzen, um im Auftrag Merkels Merz mit allen Mitteln zu verhindern. Und wieder hat es geklappt. Ohne die PIS wäre vielleicht eine wesentlich fähigere Person wie Margarethe Vestager Präsidentin… Mehr

Merz wäre doch ein Handlanger der Transatlantiker, genau wie von der Leyen. Sämtliches von „C“DU kann man wegschmeißen, nicht mal mehr in der Pfeife rauchen.

…….wo? in einem land, das konkursreif ist???

Wann gibt AKK denn dann den CDU-Vorsitz ab? Für Parteiarbeit hat sie ja jetzt keine Zeit mehr oder soll das wieder der Hosenanzug machen?
Endlich könnte mal die Werte-Union Punkte machen und einen charismatischen CDU-Vorsitzenden (bitte männlich!!!) ins Amt hieven.

Die AKK ist belastbar und macht den Parteivorsitz nebenbei. Ist ja auch keine richtige Arbeit die sind doch alle schon auf Linie und den Rest machen die Stellvertreter. Ein Mann hätte keine Chance. Die beballte Inkompetenz hat ihre Claims abgesteckt und wer die betritt ist zum Abschuß freigegeben. Die „Männer“ rings um sie rum scheinen das zu genießen, sollen sie, sind eh nicht zu gebrauchen.

Betrachtet man sich die 3 Weiber in Ruhe auf dem Bild, weiss man spätestens nach 15 Sekunden, warum es keine Frauenquote geben darf…

So lange? Mir reichte ein flüchtiger Blick!

Wir brauchen jetzt dringend – wirklich sehr dringend – einen Donald Trump. Vielleicht findet sich ja ein deutscher Verwandter in seinem Stammbaum, der sofort loslegen kann.

Das trifft den Kern des Problems.

Wenn die Diskussion des „Warum“ durch die Frage des „Wieviel“ ersetzt wird, die allenfalls noch durch das „Wann“ relativiert werden kann, wird die Angelegenheit „Alternativlos“.

Wurde nicht schon einmal jemand in Deutschland vom Präsidenten zum Kanzler ernannt?

Für mich war das Wichtigste an der Ernennung AKKs zur Verteidigungsministerin, dass der Regierende Bürgermeister von Berlin, Herr Müller von den Spezialdemokraten, endlich auch mal auf der großen Bühne die Hände der politischen A-Prominenz schütteln durfte. 😉

Diese Polit Posse kann es mit der „Amtsübernahme“ eines Egon Krenz beileibe aufnehmen. Dem entmündigten Volk wird ein treuer Parteisoldat (*in) vorgesetzt und die braven Claqueure machen fein Männchen, wissen sie doch (wie die einst 44.000 SED hauptamtlichen, dass ohne „brav“ die Einkommensgrundlage futsch wäre. MerkelsTruppe hat sich schleichend, für sich selbst kaum merk-lich der SED so sehr angenähert, dass selbst ein noch lebender Egon mit der Zunge schnalzen wird, passend zum Jahr 30 nach Schabowskis Coup.