Im Tumult der Gegenwart werden konservative Positionen dringend gesucht

Mit der fünften EXIL-Staffel ist der Verlegerin Susanne Dagen erneut ein Triptychon gelungen, das die deutsche Gegenwart aus drei Blickwinkeln auf die Probe stellt. Antje Hermenau sieht ein „großes Egal“ heraufziehen und setzt konservative Gegenakzente. Konrad Adam findet alle Gräben offen. Frank Böckelmann liefert zeitlos gültige Analysen.

Antje Hermenau hat sich einen Ruf als Stimme Ost- oder Mitteldeutschlands erworben, den sie nach der Streitschrift Die Zukunft wird anders (2015) auch mit ihrem neuen Essay bestätigt.  Sie kennt die Welt, aber noch genauer ihre Wurzeln. Das sticht heraus, zum einen, weil die westdeutsche Perspektive noch immer die Medienlandschaft dominiert, zum anderen, weil kaum eine Sichtweise so markant ist wie gerade diese ost- oder mitteldeutsche. Die darf Antje Hermenau ab und an sogar in Fernsehdiskussionen einbringen, die ja noch immer als das (wie auch immer künstlich verfertigte und arrangierte) Schaufenster der Nation gelten. Umso besser, wenn eine solche Realität – egal ob ost-, mittel- oder gesamtdeutsch – dort gelegentlich vorgetragen wird.

Eine ähnliche Wirkung hat Hermenaus neuer Essay Das große Egal, der in der fünften Staffel der Reihe EXIL beim Buchhaus Loschwitz in Dresden erschienen ist. Der Band ist in passendem Weiß gehalten, das an das „weiße Nichts“ aus Michael Endes Unendlicher Geschichte erinnert, mit dem Hermenau ihren Text beginnt. Sie steigt in die Begriffsgeschichte hinab, um zu entdecken, dass das titelgebende Wörtchen „egal“ sowohl mit der Gleichheit aller (Égalité), mit Gleichmacherei (Egalisierung), aber auch mit einer tief empfundenen Gleichgültigkeit zusammenhängen kann.

Aus diesem Grundgedanken entwickeln sich drei Diskurse, in denen Hermenau sich den „Facetten des Egalseins“ widmet. Dabei geht es ihr vor allem darum zu zeigen, dass Prinzipien, die einst wichtig waren, heute gleichgültig geworden sind oder mit Fleiß eingeebnet und entwertet werden – etwa die Meinungsfreiheit, überhaupt individuelle Freiheiten gegenüber kollektiven Pflichten, aber auch das Leistungsprinzip oder die Schulpflicht (mit Verweis auf „Fridays for future“). Am Ende wird dadurch die Realität als solche relativiert und die Sprache möglichst „sensibel“ an die Ideologie vom Tage angepasst. Das vielleicht wichtigste Wahrnehmungsorgan der Gesellschaft wird so gefleddert. „Egal“, also überflüssig werden daneben bekanntlich auch ehrwürdige Institutionen wie die Kirchen.

Links, rechts oder geradeaus?
Die Krise des Liberalismus erledigt den Konservatismus gleich mit
Im folgenden lernt man neben ihren ureigenen Ansichten auch Hermenaus Literaturliste kennen, die praktischerweise am Ende des Bandes abgedruckt ist. Dazu gehören Autoren wie Nicolas Baverez (La France qui tombe, 2003) und Bücher wie Günther Rohrmosers Kampf um die Mitte (1999) oder das fast gleichnamige Buch von Hans-Olaf Henkel (2007), der Ökonom Meinhardt Miegel und der Philosoph Karl Jaspers, der liberale Politologe Francis Fukuyama und der konservative Historiker Egon Flaig. Nicht alles wird zustimmend von Hermenau zitiert und behandelt, dennoch weiß die Autorin sich hier durchgehend in guter Gesellschaft. Sie hat gar nichts gegen die berühmte Mitte der Gesellschaft, im Gegenteil, aber sie diskutiert lebhaft darüber, wo sich diese imaginäre Linie denn nun befindet, die links von rechts oder, wie man heute gelegentlich sagt, die Anywheres von den Somewheres trennt.

Auch scheinbar bewährte Begriffe wie konservativ und liberal beginnen in diesem Licht zu schimmern. Dem Liberalismus herkömmlicher Prägung steht etwa nicht mehr nur das Autoritäre gegenüber, das sich heute als Etatismus und verordneter Sozialismus eher von links ankündigt, sondern auch das Illiberale – ein Begriff, der auf Orbáns Ungarn, daneben auch auf Polen verweist. Dass die beiden ostmitteleuropäischen Länder ihre Souveränität gegenüber dem gleichmacherischen Brüsseler Einfluss schützen, dafür hat sie Verständnis. Hermenau bleibt abwägend, sähe den westlichen Liberalismus gerne (mit Fukuyama) um ein Element der „Leitkultur“ ergänzt. Daneben wird für Liberalität im Inneren vermutlich ein starker Grenzschutz notwendig sein. Die Politik der Somewheres wird langfristig auch den klassischen Liberalismus verändern.

Im letzten der drei Diskurse wendet sich Hermenau der verfallenden Religion und ihrem Ersatz durch Klimawandelglauben und ähnliches zu. Die Grünen sieht sie mit Günther Rohrmoser als Ausdruck eines deutschen Sonderwegs, der sich im besten Fall zugunsten einer konservativen Renaissance zurückbilden wird. Hermenau fordert jedenfalls ein gesundes Gleichgewicht von rechts und links, doch dazu braucht es eben auch kraftvolle konservative, christliche, heimatverbundene und sicher auch klassisch-liberale Stimmen (vielleicht in der Art eines Rand Paul), die das gemeinsame Boot auf Kurs halten. Ihr Buch spricht die zentralen Fragen der deutschen wie der internationalen Politik im Westen an, lässt den Leser darüber ins Nachdenken kommen und legt Auswege nahe.  Mehr kann man kaum verlangen im Angesicht des „großen Egals“.

Eine Bananenschale für die Einheit – stroßgedämpft, barrierefrei, sicherheitsgeprüft

Jedenfalls, und das macht das zweite Buch der Staffel deutlich, kann man die gemeinsame Freiheit nicht verteidigen, indem man die inneren Gräben der Gesellschaft tiefer macht. Das Buch des Journalisten und zeitweiligen Politikers Konrad Adam handelt von eben diesen „Gräben“ und dem, was uns heute „zur Einheit fehlt“. Dem promovierten Literaturwissenschafter geht es zunächst ebenfalls um die horizontale Einheit der Landesteile, dann aber auch um eine eher unübersichtliche Spaltung, die sich an Milieus und Parteiungen knüpft. Deutschland ist heute nicht so sehr geographisch, sondern stratigraphisch und topographisch gespalten, in Schichten und Lager. Die zerteilten Hälften finden sich inzwischen in allen Landschaften, wenn auch in je verschiedenen Mengenverhältnissen.

Eine Zuflucht für die Kunst
Drei Fahrscheine aus dem EXIL: Einmal zur Poesie und zurück, bitte!
Adam sind über die Jahre etliche Spaltungen aufgefallen. Etwa die in zahlende Steuerbürger und Steuervermeider. Daneben konstatiert er eine tiefgreifende Erstarrung unseres politischen Lebens, das er interessanterweise vor allem auf die Parteien und ihre Wahlerfolge zurückführt. Er beschreibt Verhinderungsmehrheiten, die den Wechsel hassen, sich im Besitz der Wahrheit wähnen und so die Demokratie untergraben. Es sind diese Sätze, derentwegen man sein Buch zur Hand nehmen sollte.

Der Altphilologe Adam beginnt gern mit einem Bild aus der antiken Mythologie und Geschichte, findet dann aber immer wieder zu jenen feinziselierten Formulierungen, die ein gängiges Denkgebäude zum Einsturz bringen könnten. So, wenn er die „Einheitswippe“ beschreibt, jenes Mahnmal der deutschen Einheit, das vielleicht schon in diesem Oktober am Berliner Schloss eingeweiht wird, nachdem Widerstände den Baubeginn lange verhindert hatten. Für Adam ist die Wippe „ein vierzig Meter langes, schalenartiges Gebilde aus Beton, beweglich, stoßgedämpft, barrierefrei, sicherheitsüberprüft und offen nach allen Seiten, also auch für Rollstuhlfahrer geeignet, die Mehrheit von morgen“. Kurzum, ein „Erwachsenenspielplatz“, auf dem man die lebendige Demokratie erleben könne. Richtigerweise fragt Adam, wie man Menschen zur Integration in eine Kultur bewegen soll, die sich solche Denkmäler setzt. Anders als Hermenaus Bootsmetapher (mit linken und rechten Ruderern) bewegt sich diese „Betonbananenschale“ nämlich keinen Zentimeter vom Fleck.

Daneben bekommt auch die Wissenschaft ihr Fett weg oder richtiger der Missbrauch pseudo-wissenschaftlicher Aussagen durch die Politik, durch den „Wissenschaft“ zum Moralersatz mutiert und ihre Objektivität einbüßt. So geht Adam den Ungereimtheiten unseres politischen Diskurses mit viel Detailfreude nach, liest in Zeitungen und neueren Romanen nach, wie es sein könnte, um am Ende doch recht ratlos mit diesem 80-Millionen-Volk dazustehen.

Adam beklagt – wie seine Mit-Exilanten – den ökologistischen Überschuss der Deutschen, von denen einige allen Ernstes glauben, man müsse durch Verzicht auf Fortpflanzung den Planeten retten.  Und er ist überzeugt, dass die Ostdeutschen „näher an der Zukunft“ leben – mit weniger Illusionen (die den Deutschen generell bekanntlich lieb sind), aber wohl auch einen Schritt näher am Abgrund des Zusammenbruchs alter (konservativer) Gewissheiten. Am Ende steht sein Lob der antiken Seherin Kassandra; sie habe es nur gut gemeint mit den Troern, auch wenn dieselben ihr durch göttliches Verhängnis leider keinerlei Glauben schenken konnten.

Kaum erkaltete Lava, wärmstens zu empfehlen

Der dritte Band in dieser fünften EXIL-Staffel bringt noch eine andere Art Zeitgenossenschaft ein. Frank Böckelmann, 1941 in Dresden geboren, als Kind geflüchtet und 2010 in die Elbstadt zurückgekehrt, ist Herausgeber der „Vierteljahresschrift für Konsensstörung“ Tumult, die er selbst als „vogelfrei“ bezeichnet. In diesem Wort liegen offenbar Chance und Verhängnis gleichermaßen. Aber Böckelmann hat sich mit dieser Lage gründlich arrangiert. In seinen Editorials der Jahre 2015 bis 2020, deren wichtigste hier unter dem Titel „Erkenne die Lage! Expeditionen ins Verdrängte“ versammelt sind, spürt er der jeweils nächsten Diskursabbiegung nach, die es den Seinen schwerer und anderen noch etwas leichter machen soll beim Ausblenden der Realitäten wie beim Ausgrenzen derer, die sie benennen.

Riskante Essays
Wer die Welt von heute ins richtige Licht hält, kann sich nur wundern
Ebendarum sind seine Texte auch einige Jahre nach ihrem ersten Erscheinen eine Fundgrube für die inneren Missverständnisse der Deutschen. Da werden die hier Geborenen immer tiefer in einen Hindernis-Parcours des Denkens und der Tabus hineingeführt, während für neu hinzukommende Minderheitengruppen eine letztlich sinnentleerte, ans Absolute streifende Toleranz bereitgestellt wird, mit der kein „Deutscher seit Geburt“ rechnen darf, wenn er auch nur leicht vom vorgezeichneten Weg abkommt.

Im Grunde sind diese zutiefst sachlichen Texte Oden an ein besseres Deutschland, das es so noch kaum gibt. An einer Stelle wird sogar Hölderlin zitiert. Man kann Böckelmanns Editorials hoffnungsvoll lesen, auch wenn es darin stets um neue Absurditäten und Diskursbeschränkungen geht.  Doch es gelingt dem unorthodoxen Denker Böckelmann, die Geschehnisse regelmäßig auf eine andere Ebene zu heben, um die wirklich entscheidenden Fragen hinter den offensichtlichen zu stellen.

Grundsätzlich ging es in diesen Tumult-Jahren um die deutsch-europäische Migrationskrise. Kritische Seitenblicke kommen jedoch dazu und vertiefen das Grundthema. So schlägt Böckelmann konstruktive Lösungen für Afrika vor – Geburtenbeschränkung zum Beispiel –, spottet über Schwedens „Kult der kontrollierten Freiwilligkeit“ beim Geschlechtsverkehr und urteilt hellsichtig über die Auflösung der Geschlechterrollen, an deren Stelle nicht etwa eine neue Gender-Ordnung tritt, sondern das gewollte Chaos der Identitäten. Immer wieder diagnostiziert Böckelmann so eine tiefe Selbstbezüglichkeit der vor aller Augen ablaufenden Diskurse, die alles wirklich Andersartige einebnen wollen. Sogar das Unbewusste solle auf Linie gebracht werden, lautet eine seiner Schlussfolgerungen.

Wenn seine Texte nicht so kämpferisch wären, könnte man sie auch für Abgesänge auf Europa halten. Böckelmann fragt, ob unsere Selbsterhaltung eigentlich legal ist. Dann, spätestens im Herbst 2018, wird sein Nachdenken von der Demographie der Erdteile überlagert, wie sie uns vor allem Gunnar Heinsohn nahegebracht hat. Im „humanitären Appeasement“ vieler in Deutschland kann er freilich keine Strategie gegen den nahöstlich-afrikanischen „youth bulge“ erkennen – eher eine Kapitulation. Böckelmanns Expeditionen ins Verdrängte, Ausdruck eines nicht enden wollenden, kaum erkalteten Ideen-Lavastroms können wärmstens empfohlen werden.

Antje Hermenau, Das große Egal. Essay. 112 Seiten, 17,00 €
Konrad Adam, Gräben. Was zur Einheit fehlt. 152 Seiten, 17,00 €
Frank Böckelmann, Erkenne die Lage! Expeditionen ins Verdrängte. 186 Seiten,19,00 €.
Alle drei Titel sind erschienen in der Edition EXIL im Buchhaus Loschwitz.


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WandererX
28 Tage her

Konservatives Denken und Handeln ist am leichtesten erreichbar, wenn man Politik auf das einschränkt, was ernsthaft im POLITISCHEN RAUM gelöst oder angegangen werden muss und Kern- Staatsaufgabe ist. Es gibt aber noch andere RÄUME! Das Andere (die KULTUR und das intersubjektive Recht) auch immer zuerst politisch behandeln zu wollen, setzt Konservativität oder Tradition und Gewohnheit zwangsläufig in den Schatten- in den Schatten einer dann primär sozialtechnischen und formal- materiellen politischen Welt! So wird das Leben sekundär, und das Konstruieren und Rechnen primär! So etwas ist aber falsch verstandene Aufklärung und reiner Rationalismus, der zur Kehrseite dann romantische Gefühligkeit hat, weil… Mehr

Peter Pascht
28 Tage her

Konservative Positionen dringend gesucht !!! Aber nicht gefunden !!! In einer Gesellschaft in der Nihilismus zur Staatsräson erklärt wird, in der „anders sein“ und grundsätzlich „dagegen sein“ als „geitig elitär“ angesehen wird, kann man nur von einem „dunklen Zeitalter“ sprechen. Da wo „nicht dazu zu gehören“ als Fortschritt galt, da werden Gräben der Zukunft ausgehoben. Eine Gesellschaft in welcher die Negierung bewerter Maßstäbe als „Fortschritt“ galt, in der neu als „egal was“ und „egal wie“, als Fortschritt gewertet wird nur weil „das Neue“ anders als „das Alte“ ist, sind genau genommen jedwelche bewährte und bewerte Maßstäbe rationalen Handelns verloren gegangen.… Mehr

Hannibal Murkle
28 Tage her

„Hermenau bleibt abwägend, sähe den westlichen Liberalismus gerne (mit Fukuyama) um ein Element der „Leitkultur“ ergänzt“

Bei dem im Westen tief verankerten Missionierungsdrang bedeutet es, dass man jenen westlichen Liberalismus (was man auch darunter versteht – NGO-Herrschaft, Cancel Culture, Wokeness?) dem ganzen Planeten aufzuzwingen versucht – spätestens jetzt wird es illiberal. Schrieb Fukuyama nicht über globale Lösungen?

Als in Breslau aufgewachsener Ossi kann ich es leicht schreiben – der Westen hat abgewirtschaftet, es reicht endgültig. Wenn die Dekadenz mit Hüpfenden*Innen, Klebenden*Innen und Kassierenden*Innen nicht überwunden werden kann, bitte Weltherrschaft-Ansprüche endgültig begraben und sich darauf konzentrieren, die Wohlstand-Reste zu retten.

Harry Charles
28 Tage her

DIE TRAGIK DER KONSERVATIVEN Wer das Ende der DDR erlebt hat und sah, in welchem Zustand dieser andere Teil Deutschlands sich zum Zeitpunkt der „Wende“ (die noch keineswegs als abgeschlossen angesehen werden kann) befand, der MUSSTE einsehen: der Sozialismus führt nur ins Elend, in die Mangelwirtschaft, ist nicht in der Lage, eine funktionierende Wirtschaft zu organisieren, ist obendrein ein Zwangsstaat, der den Mensch immer mehr in einem Gefängnis einschließt. Zur Wertschöpfung und damit zur Schaffung stabilen Wohlstands in der Lage ist ausschließlich ein Gemeinwesen, das in seinen Strukturen ÜBERWIEGEND bürgerlich-konservativ geprägt ist. So wie es die Bonner Republik bis 1990… Mehr

Last edited 28 Tage her by Harry Charles
Der nachdenkliche Paul
28 Tage her

Der „klassische Liberalismus“ alter Prägung, mit dem sich die ursprüngliche FDP mal schmückte, ist in Deutschland mittlerweile gestorben. Deshalb ist in meinen Augen auch die FDP überflüssig geworden, weil sie ihre eigene Identität zu Lasten einer links orientierten Politik aufgegeben hat. Konservative Positionen sehe ich schon eher in der AfD, auch wenn ich dafür von einigen sicher kritisiert werde. Der Konservatismus ist seit einigen Jahren zu Lasten einer links-grün orientierten Politik, mit voller Unterstützung der Mainstream Medien, immer weiter in den Hintergrund gedrängt worden. Diese ganze Entwicklung beginnt bereits schon in der Schule, keine gute Entwicklung also für die nächsten… Mehr