Douglas Murray: Vorwort an seine deutschen Leser

Der britische Historiker Douglas Murray schrieb mit "The Strange Death of Europe" einen Bestseller, der soeben in deutscher Übersetzung erschienen ist. Für seine Leser verfasste der Autor dieses exklusive Vorwort.

© Simone Padovani/Awakening/Getty Images

Der britische Historiker Douglas Murray hat mit „Der Selbstmord Europas“ ein Buch veröffentlicht, das nicht nur auf gründlicher Analyse umfangreichen statistischen Materials sondern auch auf den Ergebnissen seiner ausgedehnten Forschungsreisen durch ganz Europa basiert. Es wurde in Großbritannien unmittelbar nach Erscheinen im März letzten Jahres zum Bestseller und ist soeben in deutscher Übersetzung erschienen. Für seine deutschen Leser hier sein exklusives Vorwort.

In meinem Buch „Der Selbstmord Europas“ geht es um Europa im Allgemeinen und um Deutschland im Besonderen. Die darin beschriebenen Ereignisse wurden von Deutschland angetrieben und können nur korrigiert werden, wenn sie von Deutschland vernünftig angegangen werden. Jetzt, da ich diese Zeilen schreibe, sehe ich keinen Grund zum Optimismus, weder diesbezüglich noch sonst.

Natürlich weiß ich, dass nichts weniger willkommen ist, als wenn jemand aus einem anderen Land – aus Großbritannien vermutlich am wenigsten – den Deutschen sagt, was sie tun und lassen sollen. Aber dieses Buch will keine politischen Vorschläge geschweige denn Vorschriften machen oder den Menschen sagen, wie sie sich zu verhalten haben. Es versucht vielmehr, die Lage zu beschreiben, in der wir uns befinden und zu der viele unglückliche und unaussprechliche Tatsachen gehören. Es stellt die große Frage: »Sind Sie sich sicher, dass Sie damit zufrieden sind?« Wenn es einen Grund für den Erfolg dieses Buches in Großbritannien gibt, dann ist es die Bereitschaft so vieler Menschen, die Fakten vollständig kennenzulernen und die Frage – wie schon vermutet – mit »nein« zu beantworten. Wenn aber die Antwort der Mehrheit »nein« ist, dann besteht die Notwendigkeit, die bisher eingeschlagene Richtung ernsthaft und schnell zu ändern, um die Katastrophen, vor denen in den letzten Kapiteln des Buches gewarnt wird, zu vermeiden.

Zurzeit ist eine Kurskorrektur in Deutschland unwahrscheinlich. Und wenn es einen guten Grund gibt, diese Vorhersage zu wagen, dann ist es die gravierende Einschränkung und Behinderung der öffentlichen Debatte. Schon sehr lange beobachte ich die in Europa hin und her wabernden Debatten über die Einwanderung und frage mich, wie zwei Einschätzungen miteinander vereinbar sein können. Ein Teil der Öffentlichkeit (wahrscheinlich die Mehrheit) beklagt, dass man über die Einwanderung nicht reden könne. Ein anderer (zweifellos kleinerer) Teil antwortet darauf: »Warum sagen Sie so etwas? Wir reden über nichts anderes mehr als über die Einwanderung.« Normalerweise würde man sagen, beide Erklärungen können nicht gleichzeitig wahr sein. Aber diesmal schon. Es ist wahr, dass wir viel Zeit damit verbringen, über die Einwanderung zu reden. Doch was nicht stattfindet, ist die Diskussion, die sich die Menschen wünschen.

„Der Selbstmord Europas“
Bestseller-Autor Douglas Murray im Interview
 Tatsache ist, dass selbst heute – und das gilt für Deutschland mehr als für jedes andere europäische Land – die Debatten über die Einwanderung weitgehend auf der Oberfläche bleiben und so gut wie niemals zu den Fragen vordringen, die der allgemeinen Öffentlichkeit so wichtig sind. Während meiner Reisen durch den Kontinent ist mir klar geworden, dass die Öffentlichkeit nicht wissen will, ob zusätzliche 200.000 Migranten im Jahr (nur als Beispiel) eine weitere Milliarde Euro zusätzliche Steuereinnahmen bringen oder mit einer weiteren Milliarde die Sozialsysteme belasten. Natürlich interessieren sich die Leute für diese Fragen und machen sich deshalb Sorgen. Aber was die Öffentlichkeit wirklich haben will, sind Antworten auf viel tiefer gehende, brennende Fragen. Sie will zum Beispiel wissen, ob diese Menschen, die gekommen sind, für immer bleiben werden, was sie hier tun und werden wollen. Man will wissen, ob die Ankömmlinge Teil der europäischen Kultur werden oder ihre eigene Kultur unter besseren wirtschaftlichen Bedingungen beibehalten wollen. Man will wissen, ob die Einwanderer Deutsche werden wollen, und wenn ja, was es bedeutet, ein Deutscher zu sein. Man möchte auch wissen, warum der Rest der Welt in jede andere Kultur flüchten kann, während die Deutschen gefangen sind in ihrem Deutschsein, wo auch immer sie sich auf der Welt befinden. Im Guten wie im Schlechten.

Politiker aller Richtungen haben versucht, das Thema so zurechtzubiegen, dass es ihren eigenen politischen Ansichten dienlich ist und sie so gut wie möglich in ihren politischen Nachrufen wegkommen. Fakten kann man bis zu einem bestimmten Grad zurechtbiegen. Aber wenn sie in einem Maße bekannt werden, wie es in Deutschland zurzeit täglich passiert, dann können sie nicht mehr zurechtgebogen werden. In einigen Ländern wie Frankreich und Holland gibt es eine weitgefächerte und lebhafte Debatte. In anderen Ländern – und dazu gehört auch Großbritannien – ist die Diskussion furchtsam und fast nicht vorhanden. Deutschland scheint mir das Land zu sein, in dem diese Fragen am wenigsten diskutiert werden und in dem die Debatte am stärksten eingeschränkt und politisiert ist. Zum Teil ist das eine Spiegelung der Medien, die immer noch glauben, ihre Aufgabe sei es, zwischen der Öffentlichkeit und den Tatsachen zu vermitteln, statt die Tatsachen offenzulegen.

Aber selbst die treuesten Mainstream-Medien müssen immer noch in einem gewissen Maße über Tatsachen berichten. Denn sowohl in Deutschland als auch in allen anderen Ländern kann sich die Öffentlichkeit die Fakten auch so zusammenreimen. Sie findet sie in den Kurznachrichten der Zeitungen und erkennt die Geschichten, die früher ein Aufmacher gewesen wären und jetzt auch noch unaufhaltsam durchsickern. Die Bürger glauben nicht, dass die Notwendigkeit, während der Silvesterfeiern in Berlin einen Schutzraum für Frauen zu errichten, entstanden ist, weil die Frauenfeindlichkeit unter normalen Deutschen plötzlich zugenommen hat. Auch glauben sie nicht, dass das Anwachsen der sexuellen Gewalt und der Gesetzlosigkeit einfach so über Nacht geschehen ist. Sie sind sehr gut imstande, die Zusammenhänge zu erkennen. Wenn die Bürger die Nachrichten über die Zunahme von Gewalt im Jahr 2017 lesen, wissen sie genau, wie es geschehen konnte, auch wenn alle, deren Aufgabe wäre, sie zu informieren, ihr Bestes tun, um sie davon abzuhalten.

Natürlich gibt es noch Nachhutgefechte und Versuche, die Öffentlichkeit daran zu hindern, die offenkundigen Zusammenhänge zu erkennen. Immer noch kann man sich darauf verlassen, dass Experten, die von der Regierung unterstützt und gefördert werden, Gegenargumente und Falschmeldungen verbreiten. Es gibt sogar »Experten«, die behaupten, Deutschland sei heute sicherer denn jemals zuvor. Das sind die gleichen Leute, die vermutlich auch davon überzeugt sind, dass die Migration niemals für Probleme verantwortlich, sondern vielmehr die Lösung für alle Probleme sei. Ich gehe auf diese Auffassungen in den vorderen Kapiteln meines Buches ein. Seitdem die erste Ausgabe erschienen ist, habe ich allerdings eine Steigerung dieser Tendenz in Deutschland beobachtet, die sich kein Satiriker hätte ausdenken können, und zwar die Behauptung eines regierungstreuen Experten, dass das Problem der Gewalttätigkeit unter Migranten nur durch noch mehr Migration gelöst werden könne.

Auch wenn die Öffentlichkeit diese Behauptungen durchschaut, ist ihr nun ein neues Hindernis in den Weg gestellt worden: die immer schärfere Kontrolle der Meinungen und der Möglichkeit, sie auszudrücken. Das Netzdurchsetzungsgesetz (Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken), das unlängst in Kraft getreten ist, ist nur ein weiteres Instrument, die deutschen Bürger daran zu hindern zu sagen, was sie mit ihren eigenen Augen sehen. Aufwiegelung war bis dahin schon eine Straftat und wurde verfolgt, nun ist »Hassrede« zur Hauptlosung in einem Kampf geworden, der in Wahrheit um das Recht auf Redefreiheit geführt wird. Es geht nicht darum, dass die bestehenden Gesetze, die sich gegen Aufwiegelung richten, zu schwach wären. Jetzt wird auf Leute gezielt, die nichts anderes tun, als Ansichten zu äußern, die in scharfem Gegensatz zur gegenwärtigen Politik der deutschen Regierung stehen. Es ist eine der finstersten Entwicklungen der letzten Jahre, dass ein Zusammenschluss von Regierungsbehörden und privaten Firmen darüber entscheidet, was »Hassrede« ist. Dem kommt nur noch die – auch an Kinder – gerichtete Aufforderung gleich, Leute zu melden, die falsche Ansichten äußern.

Wollte man die dahinterstehenden Motive wohlwollend interpretieren, könnte man sagen, dass die Regierung und die mit ihr zusammenarbeitenden privaten Internetunternehmen in vorderster Front gegen eine nativistische Gegenreaktion auf die Politik der deutschen Regierung kämpfen. Tatsächlich ist der Versuch, legitimen Dissens für illegal zu erklären, der sicherste Weg, um eine solche Gegenreaktion hervorzurufen. Wenn jene, die so agieren, tatsächlich die Wiederkehr von Vergangenem verhindern wollen, dann haben sie die denkbar dümmste Vorstellung von der Vergangenheit. Wer wirklich glaubt, die Probleme der Weimarer Republik seien dadurch entstanden, dass man damals keine Gesetze gegen »Hassrede« hatte, der weiß nichts über die Weimarer Republik.

Natürlich schickten die deutschen Wähler 2017 eine eindeutige Botschaft an die Kanzlerin, die die Entgleisung und den Zusammenbruch der europäischen Einwanderungspolitik zu verantworten hat. Die Unzufriedenheit war unübersehbar, trotzdem gab es kaum Zeichen dafür, dass sie registriert worden wäre. Vielleicht hat Angela Merkel inzwischen eingesehen, dass sie einen Fehler gemacht hat. Vielleicht besteht sie deshalb darauf, die Grenzen weiterhin offen zu halten und die »Familienzusammenführung« fortzusetzen, weil man einen Fehler dieses Ausmaßes nicht zugeben kann. Doch es war nicht nur ihr Fehler. Es war ein Fehler der ganzen politischen Klasse, die sich geweigert hat, die Konsequenzen ihrer kurzfristigen Aktionen zu überdenken. Es war ein Fehler der Medien, die sich einbildeten, ihre Aufgabe sei es zu belehren, statt zu informieren. Und es war ein Fehler des ganzen Kontinents, der nun, entweder in einem Anfall von Pflichtvergessenheit oder Geistesabwesenheit, zu einer neuen Identität gelangte.

Die Wahlen 2017 in Deutschland zeigten – wie auch in Österreich – noch etwas anderes: nämlich wie man die Fehler einer ganzen Generation wieder beheben kann. In beiden Ländern gibt es jeweils eine Partei, die Antworten auf die Sorgen der mit Merkels Politik unzufriedenen Bürger sucht. In beiden Ländern werden sie als »Populisten«, »Fanatiker«, manchmal sogar als »Faschisten« und »Nazis« bezeichnet. Es ist noch zu früh, um sagen zu können, wohin sich diese Parteien entwickeln werden. Vielleicht werden einige unter ihnen ihre schärfsten Kritiker bestätigen. Oder sie werden diesen Weg nicht gehen, und es wird die Zeit kommen, in der erkannt wird, dass man sich Sorgen um die Zukunft des eigenen Landes machen kann, ohne ein »Faschist« zu sein. Aber es kann auch schiefgehen. Ein Urteil ist an der gegenwärtigen Wegkreuzung nicht möglich. Wir müssen die Reaktionen auf die von Kanzlerin Merkel über unseren Kontinent gebrachte Realität im Auge behalten. Wenn wir diesen Prozess steuern wollen, müssen wir – unter anderem – unsere Warnungen »trocken halten« wie einst das Schießpulver und nicht zulassen, dass sie durch übermäßigen Gebrauch unwirksam werden. Wir müssen die Erklärungen und Aktionen dieser neuen Parteien sorgfältig prüfen, sie fair und genau beurteilen und mit ihnen wie mit jeder anderen Partei umgehen statt in der Art eines Scharfrichters, der sich schon für die Hinrichtung entschieden hat, bevor er auch nur einen Beweis gesehen hätte.

Vor allem müssen die Mainstream-Parteien des Zentrums und ihre Anhänger die Sorgen und Herausforderungen aufgreifen, die in meinem Buch beschrieben werden. Sie sollten nicht nur auf sie reagieren, sondern sie ehrlich aufnehmen und sie ansprechen. Ich hoffe, sie werden es tun. Denn wenn aus dem Zentrum keine Antworten kommen, werden die Bürger zulassen, dass sie von anderswo kommen. Die Zukunft Deutschlands und ganz Europas hängt davon ab, ob der politische Mainstream ernsthaft auf diese Fragen antwortet. Ernsthaft und bald.

Douglas Murray
5. Februar 2018


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Das Interview mit Douglas Murray (Englisch) – sowie mit deutscher Übersetzung HIER

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Rezension – Die Zeit: Douglas Murrays Polemik gegen Europas Einwanderungspolitik zeigt, wie aus Liberalen Rechte werden. – Von Paul Simon, 3. Mai 2018 | https://www.zeit.de/kultur/literatur/2018-04/der-selbstmord-europas-douglas-murray-einwanderungskritik-liberal-rechts/komplettansicht

Rezension: „Bereits vor fünf Jahren äußerte der amerikanische Historiker Walter Laqueur, als deutscher Jude einst vor Hitler geflüchtet, in einem Interview tiefe Zweifel an der Zukunft Europas – Siehe dazu Herbert Ammon: Nachtrag zu Walter Laqueur. Nun liegt ein Buch des britischen Autors Douglas Murray vor, das mit folgenden Sätzen beginnt: »Europe is committing suicide. Or at least its leaders have decided to commit suicide. Whether the European people choose to go along with this is, naturally, another matter.« Die Zukunft Europas scheint – ungeachtet der sich der EU-Einwanderungspolitik widersetzenden östlichen Mitteleuropäer – vorgezeichnet: In Brüssel bereitet die EU-Kommission derzeit… Mehr

Ich habe das Buch gelesen und frage mich, wie es weiter geht. Es beherrscht mich eine Ohnmacht, eine Hilflosigkeit, ja eine Resignation, die mich verzweifeln lässt. Wer stoppt diesen Wahnsinn? Wie kann es sein, dass ein Kontinent kampflos diesem Ansturm überlassen wird und die Elite klatscht Beifall?

Ansichten über ein Volk, das paralysiert nicht in Bewegung kommt. Eine treffliche Tatsachenbeschreibung aus der Perspektive eines Engländers. Auch die Amerikaner sehen uns Deutsche ähnlich, wobei die Erklärung dafür gefunden ist, warum sich das transatlantische Verhältnis in einer äußerst prekären Situation befindet. Nicht nur Europa ist gespalten, sondern neuerdings mit Merkels Regime geht eine Trennlinie quer durch den Nordatlantik. Und Deutschland ist ein gespaltenes Land. Der Brexit ist eine Folge des Wahnsinns einer Kanzlerin, die sich in Europa aufführt, als sei sie die unangefochtene Königin der Rechtschaffenheit, die die Wahrheit wie Moral in der Migrationspolitik gepachtet habe. Ihr hat man… Mehr

diese Aussagen von Mr. Murray hätte sich der Anatolschwabe und Rassistenschreier Cem zu Gemüte führen sollen bevor er solchen Stuß ausstülpte.

Mister Murray, die Deutschen mögen sehr wohl bevormundet, reguliert, kontrolliert und auch abkassiert werden; die Meisten spielen dabei auch noch „Gutmensch“, denn wenn es nur ansatzweise anders wäre, hätten sie gewissen Leuten schon längst in den Allerwertesten getreten. Aber das ist nicht Michels Sache Dinge frühzeitig anzugehen, sondern erst dann wenn es über das Ziel weit hinaus geschossen ist – dann wird im ersten Sinne des Wortes geschossen. Glauben Sie nicht? Historisch die vielen Kriege oder heute? Schauen Sie mal nach dieser unsäglich peinlichen Regierungsbildung ist das Erste was die jetzt angehen die gemeinsamen Euroschulden. Genau das was dem Michel… Mehr

Schöner Text, danke. In Dänemark kommen bereits die Antworten aus dem parteipolitischen Zentrum des Spektrums. In Australien, Kanada, Japan kommen sie bereits seit langem von dort.

Meinen sie das ernst?
Kanada ist noch mehr als Deutschland auf dem Weg in den kulturellen Selbstmord. Die Großstädte sind genauso Flickenteppiche wie hier mittlerweile…

In Kanada funktioniert das MultiKulturelle oder meinen sie die uneingeladenen Migranten vor 400 Jahre?

Ich finde es bedenklich, dass Bürger, die nicht mit dem Mainstream à la Merkel schwimmen, schnell als rechtspopulistisch oder gar rechtsextrem etikettiert werden. Die Massenströme von Migranten stellen nun einmal ein grosses Problem dar, das sich nicht mehr verdrängen lässt, auch nicht von Polit-oder Merkel-Sprech. Die Gewinner der Realitätsverdrängung werden sich in der Reihe der AfD und Co. sortieren – das ist die Tendenz. Die Tatsache, dass die AfD jetzt im Bundestag sitzt, ist bekanntlich Merkels Werk. Widerstand gegen die Masseneinwanderung regt sich überall in Europa. Die Engländer haben völlig Recht wenn sie meinen, dass nur sie bestimmen können, wer… Mehr
Es geht nichts über Fakten. Selbstverständlich darf jeder seine Meinung haben aber keiner hat ein Recht darauf, Fakten zu ignorieren oder sogar zu verlangen, dass die Gesellschaft sie grossflächig ignoriert. Fakt ist, dass eine stark religiös geprägre Gruppe in diesem Land 4% der Bevölkerung stellt, aber gleichzeitig 30% der Gefängnisinsassen (das ist die nicht abstreitbare Spitze des Eisbergs) und wie wir jetzt wissen 75% der Kunden bei der Tafel. Fakt ist, dass unsere Politiker aller etablierten Parteien glauben, damit die Rettung des Sozialsystems (Rentenzahler) und die Sicherung unseres Wohlstandes (Fachkräftemangel) gefunden zu haben bei gleichzeitiger Erkenntnis, dass Ind4.0 ca 3… Mehr

Einverstanden. Dennoch glaube ich der offiziellen Zahl von 4 % Muslimen im Land nicht eine Sekunde. Das ist schon deshalb unmöglich, weil die Klassenzimmer der staatlichen Schulen zu mehr als der Hälfte, hier in Berlin teils zu über 90 % mit Muslimen besetzt sind. Da wurde wieder, aehnlich wie bei den Arbeitslosenzahlen, heftig an der Manipulationsschraube gedreht.

Mit Fakten meinen Sie wahre Aussagen. Es geht also knallhart um Wahrheit und Lüge. Ihre Forderungen sind alle korrekt und ich unterstütze diese. Aber die Bühne ist leer, bis auf die AfD. Und auch Sie müssen noch beweisen, den Beweis erbringen, warum diese Stümper von CSU bis LINKE dieses Land derart verraten und dem sittlichen Verfall überlassen haben. Kleiner Tip (sehr unbeliebt, aber weiterhin richtig): nehmen Sie allein den christlichen Maßstab zu Hilfe. Oder auch diesen. Mit den anderen. Bei allen Möchtegern-Intellektuellen unbeliebt. Kennen Sie das? Die Daten liegen alle auf dem Tisch. Und dann gibt es einige Möchtegerns, die… Mehr

Es machen jene weiter, welche bewiesen haben, dass sie es nicht nur nicht können, sondern für die Probleme verantwortlich sind.
Unter welchem Wahn muss man leiden, um den Glauben zu haben, dass sie es jetzt besser machen?
KEINE REGIERUNG, wäre bestimmt weniger schlimm, als eine schlechte Regierung, von der außer weiteren Fehlern nichts zu erwarten ist. Fanden sie doch, ihr bisheriges Regieren als besonders erfolgreich. Fragt sich doch wirklich, erfolgreich für wen eigentlich? Ganz bestimmt nicht für das Land, in dem sie regierten.