Friedrich Merz erkennt die Probleme des Landes: teure Energie, eine erneut aufziehende Flüchtlingskrise, wirtschaftlichen Zusammenbruch. Doch er handelt nicht. Im Gegenteil, er arbeitet daran, seinen eigenen Handlungsspielraum einzuengen, indem er Cem Özdemir zum Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg ausruft, statt den eigenen Mann zu stärken.
Friedrich Merz ist ein Arbeitszeitbetrüger, findet Roland Tichy. Schon mehr als ein Jahr lang im Amt, geht er die Reformen, die er versprochen hat, einfach nicht an. Und wie geht man mit einem Angestellten um, der die Arbeit verweigert? Man feuert ihn. Das gilt für Kanzler wie für Kassiererinnen oder Handwerker.
Seinen Amtseid, „Schaden vom deutschen Volke abzuwenden“, hat Merz längst vergessen. Nun schadet er sogar aktiv der eigenen Partei, indem er den Grünen-Politiker Cem Özdemir in seiner Ambition verstärkt, Ministerpräsident Baden-Württembergs zu werden. Den eigenen CDU-Kandidaten, Manuel Hagel, lässt der Kanzler links liegen.




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