Kay Ray will sich von der linken Sprachpolizei nicht vorschreiben lassen, wie er reden darf. TE cancelt nicht und spricht mit einem der bekanntesten Comedians in Deutschland: Hier erzählt Kay Ray, was ihm passiert ist und was er davon hält.
Gecancelt, weil er Negerkuss sagt und Witze über den Islam macht: Top-Comedian Kay Ray zieht auf der Bühne in den Krieg gegen die linke Sprachpolizei. Der schrille Star will sich nicht vorschreiben lassen, wie er reden darf.
Wenn man seinen Mitmenschen die vergleichsweise unverfängliche Begebenheit mitteilen will, dass man zu Weihnachten am Christbaum einen Zigeunerspieß gegessen hat in Anwesenheit eines schwarzen Selbstmordattentäters – dann müsse man heute sagen: „Im Schein meines energiesparend illuminierten Nadelgehölzes mit Religionshintergrund verzehrte ich einen Rotations-Europäer-Spieß in trauter Eintracht mit einem maximal pigmentierten, sprenggläubig muslimischen Migranten mit Detonationshintergrund.“
Der Mann, der seit 35 Jahren erfolgreich alle Bühnen im deutschsprachigen Raum bespielt, hat dazu eine Meinung, wie sie klarer nicht sein könnte: „Entschuldige bitte, ich möchte so nicht reden.“
Seit 2015 verschlimmert sich der Zustand der Meinungs- und Kunstfreiheit bei uns immer stärker. Mit dem von Angela Merkel bewirkten Abdriften der CDU nach links ist der Raum für andere Meinungen außerhalb des herrschenden Mainstreams immer kleiner geworden. Vor allem ausdrücklich linke Theater – früher die Zentren der Kritik an den Herrschenden – kündigen Künstlern, die nicht weichgespült sind und sich nicht an Zensur-Vorgaben halten wollen.
„Eine Lehrerin aus dem Umfeld der Amadeu-Antonio-Stiftung hat meinen Tour-Plan ausgedruckt und ernsthaft alle Bühnen angeschrieben, um sie vor mir zu warnen“, erzählt der Hamburger Comedy-Veteran. Die meisten Menschen in Deutschland wissen gar nicht, wie schlimm es um die Kunstfreiheit bei uns inzwischen bestellt ist.
Kay Ray lässt sich davon nicht unterkriegen – und macht auch weiter Witze über den Islam. „Bei uns darf man Witze über Gott und die Religionen machen. Das müssen die Moslems schon aushalten, immerhin kriegen sie dafür auch unser Weihnachtsgeld.“
Ein extrem unterhaltsames und urkomisches, aber auch sehr lehrreiches und tiefgehendes Gespräch mit einem enorm klugen Humoristen (https://www.kayray.de/).




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Wenn man den Künstler Kay Ray kennt, dann weiss man, dass seine Bühnenprogramme schon seit etlichen Jahren nach einem Prinzip aufgebaut sind: höchstmögliche Provokation. Und womit kann man ein (überwiegend linksliberales) Publikum am meisten provozieren…
Kannte den Herrn noch gar nicht. Mal sehen ob ich ihn witzig finde.
Dagegen kann ich jedem der keine zensierte Komik mag Nikolai Binner sehr ans Herz legen. Die Sachen was er gerade in der härtesten Fakepandiemiezeit gemacht hat sind herrlich unkorrekt und sehr sehr witzig.
Kay Ray ist knorke! Denn was ihn zu den ganzen anderen, so woken und brachial exaltierten linken unzufriedenen Berufsempörten so angenehm unterscheidet. Kay Ray hat Stil! Also diese unausgesprochene, unauffällige Form andere Menschen, mit anderer Meinung einfach nur in Ruhe zu lassen! Und nicht unaufgefordert zu versuchen, radikal jeden mit anderer Meinung, verbal zwangszusterilisieren!
Es gibt Comedians die sind alles andere, aber nicht witzig.
Es gibt einen Namen I.O. Der bedroht seine Kunden wenn diese nicht ausreichend lachen.
Kein Witz.
Lieber Herr Heiden, liebe „Tichys“,
Volltreffer! Vielen Dank für dieses tolle Interview. Leider war mir Kay Ray bislang unbekannt, aber was er da so erzählt und schildert, ist mehr beeindruckend. Und Hut ab vor seiner Courage! Alles, was er sagt, spricht mir aus der Seele und ich wünsche ihm weiterhin Stehvermögen, Erfolg und viele „Follower“. Bleibt bitte dran an solchen tollen Leuten.
Gerade mit übertrieben „politisch korrekten“ Beschreibungen, kann man meiner Ansicht nach die Vertreter dieser Zunft am besten vera…lbern. Politiker lügen nicht mehr, sie haben „ein flexibles Verhältnis zur Wahrheit“. Heute ist auch niemand mehr „bohnenstohdumm“, sondern „höchstgradig intellektuell unterprivilegiert“. Mir macht es Spaß, solche Formulierungen zu erfinden, die „Linken“ merken meist nicht einmal, daß man sie „verarxxt“. Dazu sind sie zu „unterprivilegiert“.
Obwohl ich mir die letzten Jahre diese Art Shows gar nicht mehr angeguckt habe und obwohl mir wohl auch daher dieser Comedy-Veteran Kay Ray bisher gänzlich unbekannt war, habe ich mir das Interview dennoch mit Interesse angehört. Wie auch von Kay Ray erwähnt, ist es tatsächlich kaum noch zu glauben was hier im grünlinken Wokestan abgeht. Besonders irre hier dann auch, was er im Interview aus dem Vertrag des Kölner Theaters bezüglich des „nicht diskriminieren dürfen“ vorgelesen hat. Bei so vielen Untersagungen, Verboten und Vorgaben, da frage ich mich, warum und wofür sollte da noch irgendwer in dem Theater auftreten… Mehr
Es ist wirklich traurig, wie verklemmt der deutsche Kulturbetrieb inzwischen ist. Beruflich bin ich schon ziemlich viel herumgekommen. Und ich habe gelernt, dass man kulturelle Eigenheiten nicht bewerten sollte. Sie sind weder gut noch schlecht. Aber man darf kulturelle Eigenheiten lustig finden. Dies sogar in der muslimischen Welt. Gegen einen intelligenten Witz über kulturelle Eigenheiten hat eigentlich niemand auf der Welt was auszusetzen. Und Achtung. Als typisch weißer Deutscher bietet man auch genügend Angriffsflächen für den einen oder anderen guten Witz. Einer meiner Lieblings-Comedians, der regelmäßig Witze über kulturelle Eigenheiten verschiedener Ethnien macht, ist Jimmy Yang. Seine Show schaut man… Mehr
Vor dem Lesen dieses Beitrags hatte ich von dem Herrn noch nie gehört… 😉
Würden Sie basta.berlin folgen, wäre das anders …
„Bei uns darf man Witze über Gott und die Religionen machen. Das müssen die Moslems schon aushalten, immerhin kriegen sie dafür auch unser Weihnachtsgeld.“
Dann viel Erfolg bei Witzen über jegliche Religion außer dem Christentum und irgendwelchen Heiden. Da geht es nicht nur um Mohammedaner. Das Eigene muss beschmutzt werden dürfen, das Fremde ist heilig.