Nach Augsburg: Wie umschreibt man das Grauen?

Nachdem ein Feuerwehrmann nach dem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in Augsburg ums Leben gebracht worden ist, ufern Hass und Hetze im Internet aus. Wie spricht man korrekt über so einen Fall? Wie vermeidet man negative Gefühle in so einer Situation? Wie umschreiben Profis das, was die Bürger aufregt, ohne sie aufzuregen?

 
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Kommentare ( 69 )

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69 Kommentare auf "Nach Augsburg: Wie umschreibt man das Grauen?"

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung

Der Mord in Augsburg ist schrecklich. Es ist schlimm, dass das nicht klar in den großen Zeitungen so ausgesprochen wird. Es ist verstörend, dass auch TE sich in Satire flüchten muss. Warum? Weil wir unsere Empörung erlahmt? Weil wir die sich unsere Wut in Verzweiflung wendet?
Bewahren wir uns unsere Empörung und unseren gerechten Zorn und sprechen wir offen aus was in Augsburg passiert ist: Ein Mord.

Sorry, habe vergessen hinzuzufügen, dass der Spiegel meinen längeren Kommentar unter dem Pseudonym Aljoschu zu dem zynischen Meinungsbeitrag des Herrn Fischer zuerst veröffentlichte, danach aber löschte – nachdem bereits mehrere begeisterte Fischer-Fans mir vorgeworfen hatten, ich hätte wohl den Fischer-Beitrag nie gelesen bzw. mir rieten, ich solle doch in ein Land auswandern, in dem das Lynching noch gelebte Praxis sei. Letztere Antwort-Kommentare hat aber der beflissene Spiegel-Zensor vergessen ebenfalls zu löschen.

Skandalös finde ich, was ein gewisser Thomas Fischer, angeblich ehemaliger Verfassungsrichter, zu dem Totschlag in Augsburg an juristischem „Expertenwissen“ im Spiegel verbreitet, siehe https://www.spiegel.de/panorama/totschlag-in-augsburg-ein-merkwuerdiges-verbrechen-a-1300794.html. Die süffisante Art, wie er die Angehörigen der Opfer verhöhnt und diejenigen zynisch abkanzelt, die ihre Betroffenheit wegen des Verbrechens bekunden, ist bezeichnend für unsere Justiz und wird nur noch durch die Schamlosigkeit unserer Gott-Kanzler*in übertroffen im Umgang mit den Opfern vom Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz.

Habe das Video eben erst gesehen. Die Idee mit der Hupe ist genial, entspricht in der Ausführung aber noch nicht den Anforderungen an die moderne, digitale Gedankenkontrolle. Wären die Menschen dagegen schon mit einem Chip gehirnverkabelt (= Neurolink) und per 5G permanent ans Internet angeschlossen und würde bei jedem „falschen“, weil der Wahrheit entsprechenden Gedanken, den jemand hat, eine riesige, zentrale Hupe ertönen, dann wäre Schland ein einziger, wahnsinnig lauter Hupton. Ab 22 Uhr würde allerdings aus Lärmschutzgründen auf eine gigantische Signallampe umgestellt, die abwechselnd rot und grün aufleuchtet. Im Ernst: Hätte sich irgendjemand vor 5 Jahren (alb-) träumen lassen,… Mehr

Ohne Kommentar.

Und so bekommt man zu recht den Titel Lückenpresse.

Tut mir leid aber dem schlimmen Mord in Augsburg ein nicht angemessenes Video. Oder ist das Leben und Aushalten in diesem Land nur noch im Suff zu ertragen?

So kann man es durchaus sehen.

Ich glaube aber, dass es bestimmt nicht Absicht war, die Leute zu amüsieren. Bei manchen Themen wird halt vielleicht leider erst durch diese Darstellungsweise der ganze Ernst der Problematik am besten verdeutlicht.

Ja liebe Kartoffel Ihr müßt Euch auf die geänderten Lebensverhältnisse einstellen: Nach Fr.Göring-Eckardt müssen die Bedingungen jeden Tag neu ausgehandelt werden.Da kann man auch mal den Kürzeren ziehen.

Das hat die unsägliche Özoguz gesagt im Zusammenhang mit der von der von Friedrich Ebert Stiftung veröffentlichten Studie , die Deutschland als „Siedlungsgebiet“ für Fernost und Afrika ausweist.

Ihr Grünenwähler, so sieht die Zukunft aus. Ich freu mich drauf?

Der „Junge Mann“ hob den Arm und plötzlich löste sich ein Schlag. Das ist tragisch aber auch unvermeidlich. Wohlan…

Das Heben des Armes eines autochthonen „jungen Mannes“ (aber auch älterer), kann unter Umständen schneller und höher strafbewehrt sein, im Land, in dem wir gut und sicher leben.