Maischberger: „Populisten gegen Europa: Ist der Brexit erst der Anfang?“

Was soll das nun wieder sein, eine Publikumsbeschimpfung der Wähler jenseits des Ärmelkanals als "Populisten"? 

Screenprint: ARD/maischberger

Noch zehn Tage bis zum offiziellen Termin des britischen EU-Ausstiegs. Der Zuschauer ist darüber längst eingeschlafen, trotz hitzigster Debatten in London. Nun muss die Premierministerin einen Antrag auf Verschiebung stellen, im Lande selbst wird schon zur Queen hinübergeschielt, ob irgendetwas Tröstendes kommen könnte, eine nationale Erleichterung fehlt jedenfalls. „Is it time for the Queen to decide the fate of Brexit?“, fragte gerade The Telegraph.

Maischberger befragt den heute einfachen Abgeordneten Martin Schulz, seines Zeichens Ex-Kanzlerkandidat der SPD, Ex-Präsident des EU-Parlaments und Ex-Parteivorsitzender. Ex und hopp? Mal schauen, wie viel „hopp“ noch in Schulz steckt, seine schrille Gauland-Beschimpfung hallte jedenfalls noch lange nach im Plenum des Deutschen Bundestages.

Ebenfalls mit dabei ist der TV-Dino Wolf von Lojewski, die britische TV-Produzentin Shona Fraser und die junge Petra Steger, sie ist Nationalratsabgeordnete der FPÖ und war Teamkapitän einer Bundesliga-Basketballmannschaft. Für Tichys Einblick sitzt Roland Tichy auf der Couch bei Maischberger. 

Erste Überraschung, es wurde noch ein Sofakissen mehr aufgeschlagen für den WDR-Radio-Journalisten Ralph Sina; wohl nachdem zwischenzeitlich unklar war, ob Herr Schulz es zur Sendung schaffen wird oder nicht. Welche Verteidigerposition Sina zusätzlich übernehmen soll, ist leicht zu erraten. Aber er spielt anders. Kritischer, kompetent.

Die Nazis in Westminster

Schulz eröffnet gleich mal damit, dass er das britische Parlament mit den Verhältnissen in Weimar vergleicht. Ein maßloser Vergleich. Wer sind noch mal die Nazis in Westminster? Der Ton ist vorgegeben: Wer gegen Schulz und seine Form der EU ist, der kann nur ein politischer Verbrecher sein. Irgendwie kommt er nicht los davon, warten wir darauf, dass er noch auf den Misthaufen steigt und dort weiter kräht. Aber so belegt, fast leise, wie er startet, wie lange wird es dauern, bis er laut wird? 

Shona Fraser möchte ein neues Referendum. Sie gibt zu Protokoll, dass mittlerweile eine halbe Millionen ältere Wähler weggestorben wären, es würde beim zweiten Durchgang keinen Brexit geben. Was soll das sein, schwarzer englischer Humor? Shona Fraser hat einen deutschen Pass beantragt, sie lebt seit über zwei Jahrzehnten in Deutschland. 

Ralph Sina legt neue Informationen auf den Tisch. Die Premierministerin könnte den Brexit im Alleingang zurückziehen. Der Europäische Gerichtshof habe den Weg dahin frei gemacht. Einfach die Trennungsurkunde widerrufen! Es ist ja keine Scheidung eines Paares; die Verletzungen nicht emotional unheilbar. Eine Verlängerung wird deshalb schwierig, weil die Europawahlen anstehen. Denn wer drin ist, müsse wählen. Eigentlich dürfte es also keine Verlängerung geben. 

Scheidung muss ja nicht gleich sein

Roland Tichy sieht die Dinge nicht so schwarz, für ihn ist das Chaos nun ebenfalls groß genug, dass Theresa May diese ganze Chose auch ohne weiteren Gesichtsverlust einfach abblasen könnte. Denn im Brexit-Referendum war kein Zeitpunkt angegeben. Wie Sina glaubt er, dass es zu einer Rücknahme der Scheidung kommt – jedenfalls vorerst. Die Konjunktive überschlagen sich also an diesem Abend in dieser Runde. Sie müsse nicht mal zurücktreten. 

Petra Steger erinnert daran, dass Großbritannien wichtiger EU-Nettozahler ist und hohe Sicherheitskompetenz hat, die nun fehlen würden. Tatsächlich spricht die Österreicherin damit einen vernachlässigten Punkt an. Was wird werden mit der EU-Sicherheitsarchitektur ohne beispielsweise einen der EU wohl gesonnenen britischen Geheimdienst? 

Schön, dass auch heute der Satz gilt: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“ Martin Schulz plaudert aus dem EU-Nähkästchen, wenn er erzählt, dass David Cameron zu ihm kam und sagte, er hätte ein Referendum versprochen und er bräuchte nun Konzessionen in folgenden Punkten: Außensicherungsgrenzen, Migration/Zuwanderung in die Sozialsysteme, erzählt Martin Schulz, der bisher aber zu denen gehört hatte, die sich standhaft weigerten, die wahren Gründe für das Referendum zu benennen. Er, Martin Schulz, hätte Cameron alles gegeben, was er wollte, trotzdem hätten die Britten abgelehnt: „Der Zynismus in London ist so groß, die arme May kann machen was sie will“. Die Welt ist groß und Schulz dreht daran, dass sie sich dreht.

Spaltung in viele Scherben

Roland Tichy erinnert an eine mehrfache Spaltung der EU, eine Ost-West ebenso, wie eine Nord-Süd. Und obendrein würden die Skandinavier mit einer neuen Hanse wieder ihr eigenes Ding machen, erinnert Tichy an die vielen Sprünge in der Vase Europa. „Seit 2015 erleben wir, dass der gute Weg der EU durch eine Zentralisierung wieder in das Gegenteil umschlägt.“ Die Völker sind misstrauisch geworden; die deutsche Flüchtlingspolitik hat ihnen gezeigt, was an Fremdbestimmung möglich ist in der EU.

Wolf von Lojewski, das darf man hier erwähnen, ist jenseits der 80, aber, einmal seine politische Grundhaltung hier nicht verhandelnd, auf eine Weise aufgeräumt, spritzig und gesprächsbereit, dass man hier auch locker in Richtung einer Fit-im-Alter-Sendung umschalten könnte. 

Nach einer halben Stunde fragt man sich dann aber auch leider, wo hier ein Dissens entstehen sollte. Die Runde scheint einig, selbst zwischen Tichy und Schulz fliegen zustimmende Blicke hin und her, dass einem schon Angst und Bange werden könnte. Einig sind sich die beiden, dass der Tausch Albanien gegen Großbritannien kein guter Deal ist. Aber dazu gehört nun wahrlich nicht viel.

Aber weil’s mit Roland Tichy so gut klappt, wird schnell mal gegen Petra Steger gelümmelt, abwertende Handbewegungen, körperliche Signale, die zeigen sollen: Die hat nicht das Niveau des großen Weltendrehers. Aber in Österreich ist eine neue Politikergeneration herangewachsen und kampfgestählt. Stegner nennt Schulzens Lümmelei eine „Respektlosigkeit“. Na gut, es ist spät, irgendwas muss hier explodieren, die Zuschauer sind grundmüde. Schulz verstößt gegen den Comment, dass alte, weiße Männer sich zurückhalten müssen bei Frauen. Auch wenn die von der FPÖ kommen. Die Fronten gehen durcheinander. 

Fakten für die FPÖ

Was von Lojewski im wachen Plauderton gut macht, schafft Steger mit fundiertem Vortrag, wenn sie an die gute Arbeit der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft erinnert, bezogen auf die Heranführung der Westbalkanstaaten an die EU. Sich abkanzeln lassen, geht wohl anders. Fakten statt Sprüche, bitte für den alten Haudegen.

Schulz glüht jetzt. Gegen eine Frau zu verlieren ist sein Ding nicht. Dabei ist das Wasser im Topf noch lange nicht am kochen. Roland Tichy hatte Zeit durchzuladen, aber auch bei einer massiven Kritik am EU-Werk, kommt weiterhin nur eines von Schulz Richtung Tichy: Zustimmung. Sollten wir tatsächlich über Monate bei TE vergeblich mit dem  Sozialdemokraten so hart ins Gericht gegangen sein? Hat es der Adressat am Ende nicht gelesen oder hat der Tichys-Einblicke-Vielleser Ralf Stegner gegenüber Schulz dichtgehalten? Liest Schulz einfach keine Ralf-Stegner-Tweets? Wenn das Stegner erfährt …

Wie war noch mal die Fragestellung der Sendung? „Populisten gegen Europa: Ist der Brexit erst der Anfang?“ Damit will sich Maischberger in der verbleibenden Zeit beschäftigen. Der Ungar wird eingespielt. Der Pole. Und dann kommt Petra Steger im Einspieler auch noch an die Reihe, eingeklemmt zwischen dem Polen und dem Italiener, der auch noch ordentlich vorgeführt wird. Vorne ist sie auf dem Schirm, hinten auf dem Sessel neben Schulz. Aber auf dem Schirm wird nur ein Sätzchen eingespielt – im Studio vom Sessel aus kann Steger zurückschlagen. Und das tut sie. 

Der starre unfreundliche Blick Maischbergers spiegelt nach dem Einspieler die Unverschämtheit wieder. Petra Steger klärt Maischberger erst einmal darüber auf, dass Kritik keine „Verteufelung“ sei. Die so Vorgeführte weiß sich nicht weiterzuhelfen außer durch mehrfaches Unterbrechen, alles also so, wie gehabt. Mit einem Unterschied: Die Österreicherin kann es rhetorisch deutlich besser als Petry, Gauland und Co. an selber Stelle. Eleganter, spielerischer, damenhafter. Steger wünscht sich Rücksicht vor nationalen Interessen versus Ausgrenzung. Sie ist leise, bestimmt, beherrscht und beherrschend. Und die Türkei soll nicht in die EU, schon wegen ihrer Größe und voller Muslime. Das passe nicht zu Europa. Das hat Rummmms. Solche Offenheit gibt es sonst nicht im deutschen Fernsehen. Vielleicht denken viele so, aber es aussprechen? 

Mehr oder weniger Muslime nach Europa?

„Die EU sind zunächst einmal ihre Mitgliedsstaaten,“ will Schulz aufklären, „nicht die EU-Institutionen.“ An Frau Steger gerichtet, erklärt Schulz, er ist nicht bereit, die Religionsgemeinschaft der Muslime so zu betrachten, wie das die FPÖ tue. Was? Maischberger gefällt das, sie hat sogar noch Öl für das aufflammende Feuer, wenn sie erinnert, dass Schulz einmal den Parteichef von Frau Steger einen  „Nazi“ genannt hat. „Frau Steger ist eine sicher honorige Kollegin“, maßt sich Schulz an, befinden zu dürfen. Was ist mit dem Mann eigentlich los? Woher kommt diese andauernde Von-oben-herab-Besserwisserei? Der Verlierer dreht am Lautstärke-Knopf.

Roland Tichy will – ganz Gentleman ­- helfen, braucht es aber gar nicht, diese Petra Steger weiß sich selbst zu helfen, sodass man ihr – bitte nicht böse sein und bequem zurücklehnen – für den Moment einfach gerne weiter zuhören will, schon deshalb, weil sich das Gesicht von Martin Schulz immer unheilvoller verdüstert. Warten wir gemeinsam auf das nächste Gewitter. 

„Jetzt sage ich ihnen eins (Dauerfloskel bei Schulz, achten Sie einmal drauf), ich habe im Europaparlament eine Abgeordneten aus dem Parlament geschmissen, einen Rechtsradikalen.“,brüstet sich Schulz mit der Glanztat.  Ja, und das wollte er dann wohl im deutschen Bundestag an einem Alexander Gauland wiederholen, hatte aber vergessen, dass er da nur noch einfacher Abgeordneter war, entsprechend peinlich geriet der Auftritt. 

„Sie sollten nicht auf Lautstärke die Kollegin unterbrechen.“, muss ihn Roland Tichy dann doch streng ermahnen. Wieder Tichy an Schulz: „Wer eine andere Meinung hat als Sie, ist nicht automatisch ein Nazi, das müssen sie endlich einmal lernen.“ Aber was macht Schulz? Er nickt zustimmend! Wieder Tichy: „Dass Ungarn weniger Einwanderung will als Deutschland, müssen sie akzeptieren.“ Schulz nickt erneut zustimmend. Schulz erklärt noch mal, wie EU-Europa funktioniert. Es seien die Staatschefs der 27 Mitgliedsstaaten, und nur die. Da stellen sich zwei Fragen:

Warum sollen wir dann zur EU-Wahl gehen, wenn das Parlament nur weiße Salbe ist? Und wenn Schulz schon vorher alles besser wusste, warum hat er es nicht geändert? Vor allem: Weil Europa so „amorph“ ist (Tichy), genau deswegen finden die Menschen wieder zu den Nationalstaaten zurück, die für Demokratie, Rechtssstaat, Sicherheit und Sozialstaat stehen, mehr oder weniger gut, aber jedenfalls transparenter als die EU. Und es ist immer wieder Schulz, der beschreibt, dass es die Staatschef sind, die sich so uneinig seien. Und noch ein Punkt wird klar: Immer wieder zieht Schulz die Macht und die Größe und die Herrlichkeit von China und den USA heran. Mag ja alles stimmen, wird schnell klar, aber darf man deshalb nicht unterschiedliche Wege diskutieren, gibt es nur den einen der Brüsseler Elite und alle anderen sind Populisten?

„Die Sozialdemokratie liefert keine Lösungen mehr für die Probleme des 21. Jahrhunderts.“,  jetzt wieder die Österreicherin gegen Schulz. Und dann bittet auch noch der WDR Journalisten Ralph Sina den Sozialdemokraten um so etwas wie Mäßigung. Ja, es ist schwer in der heutigen Zeit ein Jünger Willy Brandts zu sein, aber man wird ja auch nicht gezwungen. „Sie haben das schlechteste Ergebnis der SPD-Geschichte eingefahren.“, Steger weiter zu Schulz.

Ein Mann gerät in Wut

Schulz leidet wirklich, er bebt sichtbar: „Das kostet mich echte Beherrschung“, gesteht er sich und uns mit zitternder Unterlippe ein. Von Lojeweski und Maischberger lachen dazu auch noch. Herrlich. Die Moderatorin sagt grinsend: „Gut!“

„Ich habe als Präsident … ich habe als Präsident …“ beginnt Schulz jeden zweiten Satz. Das eigentliche Problem des einfachen Abgeordneten wird so noch einmal klarer. „Die Regierungschefs sind einfach zu zerstritten!“, jammert Schulz. 

Ungarn hätte nur etwas mehr als eintausend Flüchtlinge aufnehmen müssen, aber der Ungar hätte mit seiner Ablehnung daraus eine Prinzipiensache gemacht und die EU damit an ihre Grenzen geführt, sagt Schulz. Hätte, hätte …

Petra Steger lächelt die Vereinigten Staaten von Europa weg, dafür seien doch die Nationalstaaten zu unterschiedlich, antworten sie auf Emmanuel Macrons Idee von so einem neuen Superstaat. Martin Schulz Augen brennen rot. Keiner in der Runde, der ihn wirklich versteht. Ein großes Missverstehen. Und eine Sendung, die man sicher missverstehen könnte, was die spontanen Allianzen angeht, aber das war jetzt deutlich mehr, als man zu Beginn noch erwarten durfte.

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Kommentare ( 55 )

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Chulz und Maas, wer wagt es da noch die Spezialdemokraten bei über 15% zu sehen? Der deutsche Wähler mag ja nicht der intelligenteste der Welt sein, aber er ist wohl kaum geneigt, diese Nieten zu wählen. Beide haben in den Sendungen unverhohlen mit totalitären Maasnahmen gedroht, sollte jemand ihre Meinung nicht teilen.

Wenn ich solche Wichtigtuer wie Schulz erlebe, stellt sich mir unwillkürlich die Frage, ob diese Figuren sich nicht schämen, wenn sie ihre eigene Vita lesen. Erkennen sie nicht, dass, außer in und durch die Politik, sie im bürgerlichen Leben als glatte Nullen gelten?

Herrr Schulz hätte ja erwähnen können das er Präsident eines absolut undemokratischen Konstruktes ist, dass dem britischen Paralmentssystem vor 1867 gleicht bei denen die am meisten Steuern zahlenden Bürger völlig unterrepräsentiert waren. Das heutige EU-Wahlsystem ist den damaligen „rotten boroughs“ vergleichbar, bei dem kleine Wahlkreise mit wenigen von Grossgrundbesitzern und akademischen Eliten (Oxfor und Cambridge universities hatten eigene Parlamentssitze) beherrschten Wählern deutlich mehr Abgeordnete sttlten als der sogenannte „Kleinbürger“ und Teile der Mittelschicht in den Städten wie Manchester und London. Deutschland hat einen Sitz pro 859.000 Einwohner und Malta einen Sitz pro 67.000 Einwohner! Die 11 kleinsten EU Staaten, fast… Mehr

Schulz kann einfach nicht verwinden, dass er das Totenlicht der SPD schwenkt. Mit ihm wurde die letzte Runde des Niedergang der ehemals stolzen Partei eigeläutet. Er wäre so gerne Kanzler geworden, so gerne weiterhin in der Blase der Macht geschwommen. Was ist nur aus ihm geworden? Ein einfacher Abgeordneter einer Partei, die sich immer weiter radikalisiert und weder inhaltlich oder personell überzeugen kann.
Mir tut der Mann irgendwie leid. Vielleicht wünscht er sich insgeheim seine Zeit als Buchhändler im heimeligen Würselen zurück. Da war er wenigstens noch Herr im eigenen Haus.

Martin Schulz – echte HASSPRÄDIGER! Will Ungarn,Polen,Tschechien,Slowakei, aus der EU rauswerfen. Leider hat er vergessen, dass diese Länder SCHWARZE NULL erreichen wollen. NULL Flüchtlinge.

War wirklich fuer mich ein innerer Reichsparteitag mit anzusehen, wie Tychi und Steger den EU-Schwaetzer Chulz an die Wand genagelt haben. Und das auch noch in der ARD. War garantiert anders geplant. Indess, wer glaubt, Schulz wuerde daraus Lehren und Konsequenzen ziehen, der kennt die Sozis nicht.

Schulz und „Sein Misthaufen“ taugt für eine Metapher: Wenn dieser Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich die EU oder sie bleibt wie sie ist. Es bleibt aber (S)ein Misthaufen. Er kann auch wieder in seinen Bücherladen nach Würstelen gehen und die Geschichte vom Auf und Abstieg des Römisch Reichs nachlesen. Oder über den Zerfall von anderen expandierenden Weltreichen. Es braucht auch keine 500 Jahre für die EU. Unübersehbar das Alarmzeichen dafür ist der Brexit.- Über Jahre hinweg wurden neue Projekte erfunden von Montanunion, EWG, diverse Verteidigungs-Geneinschaften bis zu EG und EU und nun sollen es „Die Vereinigten Staaten von… Mehr

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Ein GEZ Rentner darf in keiner GEZ Talkrunde Fehler, oftmals ist es Rolf-Dieter Krause wenn es um „Europa“ / die EU geht, diesmal durfte Wolf von Lojewski, Jahrgang 1937, ran. Der Adelige, für seine bald 82 Jahre in guter Form, konnte seine Altersschwäche dennoch nicht ganz verbergen: Permante Reinquatschen ohne Bezug zum zuvor Gesagten bestätigen das Klischee das Greise häufig wieder sehr kindliches Verhalten zeigen …

Wer mir bei Schulz spontan einfällt, ist James Cagney in der Kommödie EINS, ZWEI, DREI von 1961. Wenn Cagney den Schulz 5 Minuten in die Mangel nimmt, tritt der nie wieder in einer Talkshow oder sonstwo auf und das wäre doch für uns alle eien Wohltat!