Frau Merkel, Ihre Karwoche ist mir viel zu lasch

Aber Frau Merkel, haben Sie Ulbricht vergessen? Sie hätten sagen müssen, mit der Karwoche beenden wir den Lockdown. Dann wären die Undankbaren in der Falle gesessen, wenn Sie Palmsonntag nachts Lockdown Total angeordnet hätten. So verpufft die halbe Wirkung.

imago Images/Metodi Popow

Jetzt ankündigen, dass nächste Woche nicht mehr eingekauft werden darf? Ja, sind Sie denn von allen bösen Geistern verlassen? Da hat der große Lümmel Volk ja noch fast eine Woche Zeit für Hamsterkäufe. Haben Sie Ulbricht vergessen? Sie hätten sagen müssen, mit der Karwoche beenden wir den Lockdown. Dann wären die Undankbaren in der Falle gesessen, hätten Sie Palmsonntag nachts den Lockdown total angeordnet. So verpufft doch die halbe Wirkung. Bitte das nächste Mal aber richtig.

Die Leute wären schon nicht verhungert, hätten doch alle nur ihre Tiefkühltruhen leeren müssen und die chronisch zuviel eingekauften Lebensmittel mal nicht in den Müll schmeißen. Wer dann noch was braucht, kann es sich doch sowieso in den türkischen und arabischen Vierteln besorgen, wo Ihr und Ihrer politischen Eunuchen Arm nicht hinreicht – Fleisch und Gemüse sind dort noch dazu zuverlässig von viel besserer Qualität als im Supermarkt.

Haben Sie wenigstens vorgesorgt, dass die weißen Männer und Frauen, die das Schlupfloch Mallorca benutzen, nicht wieder einreisen dürfen? Oder lassen Sie etwa diese gute Gelegenheit auch sausen, von den Falschen so viele wie möglich ein für alle mal loszuwerden?

Nein, Frau Merkel, so halbherzig wird das nichts mit dem Stubenarrest für alle. Wenn Sie weiter hinnehmen, dass es immer noch Satrapen in den Provinzen wagen, nicht sofort zu gehorchen. Schau’n Sie doch hin, wie frech da welche aus der Wäsche schau’n.

Und hören Sie auf keinen Fall auf Unverschämte, die Sie an frühere Versprechen erinnern. Alles Fake.

Auch Erinnerungen an Ostern vor einem Jahr dürfen Sie nicht beeindrucken, Frau Merkel, Ihre Order ist sowieso schon lasch genug.

— Zara Riffler? (@ZaraRiffler) March 23, 2021

Auch wenn es eine Frau ist, Frau Merkel, ignorieren Sie solch Subversive nicht mal, alles klar? Und vor dem nach der Frau müssen Sie besonders auf der Hut sein.

Und, verdammt noch mal, halten Sie Ihre Satrapen zu Disziplin an. Sonst verraten diese Nichtskönner vorzeitig, was dem Lümmel Volk bevorsteht.

Einer Ihrer Sätze lässt mich hoffen, dass Sie Ulbricht doch beherzigen: „Es gilt damit an fünf zusammenhängenden Tagen das Prinzip: Wir bleiben zuhause.“ Natürlich erwarte ich von Ihnen, dass Sie die Karwochen-Verlängerung bis 18. April, den Lockdown Total bis 18. Mai ausdehnen. Dass in dieser Zeit der Ramadan vom 13. April bis 13. Mai liegt, braucht Sie ebenso wenig zu kümmern wie die vielen Anspielungen darauf im Internet. Wer den Ramadan den Regeln des Koran gemäß begeht, unterliegt Ihrer und Ihrer politischen Eunuchen Herrschaft gottseidank auch sonst nicht. Wenn sich Christen und Juden an Ihre als „Bitte“ wirklich ungeschickt getarnte Anordnung des Verbots von Pessach und Ostern halten – na, dann sind die selber Schuld.

Also noch mal bei Ulbricht nachschlagen, bevor Sie was verkünden, keine eigene Schwäche zulassen, nicht vor dem Quälen von Kindern und isolierten Alten zurückscheuen und so weiter, denn wenn Sie selbst nicht hart zum großen Lümmel Volk sind, kommt der noch auf die Idee, mit Ihnen hart zu sein. Einen Plan B werden Sie wohl haben. Denn man weiß nie …


Übrigens, ein Leser schrieb heute auf TE:

»Merkel leidet nicht an Corona und wird doch ein Opfer von „Corona“. Wie alle Dilettanten scheitert sie an ihren Übertreibungen – und ihrem Allmachtswahn. Wenn man Gott spielen will, stürzt man irgendwann.“«


Und noch ein Leserbeitrag:

Jens Spahn und Karl Lauterbach sitzen laut lachend beim Abendessen im Restaurant.
Einer der Gäste geht zu den beiden hinüber und fragt, über was sie so herzhaft lachen.
„Wir machen Pläne für die dritte Welle!“, sagt Spahn.
„Oooh“ sagt der Gast. „Und wie sehen diese Pläne genau aus?“
„Wir werden 80 Millionen Bürger und ein Zebra einsperren!“, antwortet Spahn.
Der Gast schaut etwas verwirrt. „Ein Zebra?“, fragt er, „Warum wollen Sie ein Zebra einsperren?“
Da klopft Spahn dem Lauterbach auf die Schulter und sagt: „Was habe ich dir gesagt, kein Mensch fragt nach den 80 Millionen Bürgern!“

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