„Man wollte mich vorführen“ – Feroz Khan zum „Prozess gegen Deutschland“

Feroz Khan war einer der Zeugen im „Prozess gegen Deutschland“ und sollte über die AfD aussagen. In dieser Rolle wurde er scharf angegriffen, seine Aussagen seien „Bullshit“; als er sich rhetorisch wehren wollte, wurde er wegen „Respektlosigkeit“ gegenüber Frauen gemaßregelt.

 

Im Gespräch mit Maximilian Tichy berichtet der Influencer Feroz Khan (achse:ostwest) über seine Teilnahme am umstrittenen „Prozess gegen Deutschland“ im Hamburger Thalia-Theater. Khan, studierter Eisenbahningenieur und heute vor allem durch seine politischen Formate auf YouTube, TikTok und Instagram bekannt, schildert seine Eindrücke von der Veranstaltung, die als szenischer Gerichtsprozess inszeniert wurde – mit der AfD im Zentrum der Anklage.

AfD-Schauprozess in Hamburg
Deutschlands schreckliche Richter
Denn Khan war als Zeuge geladen und einer der wenigen, die ein positives Bild der AfD transportierten. Dabei wurde er von der angeblichen Anklage persönlich angegangen, die ihm sagte: „Was Sie hier sagen, ist, mit Verlaub, kompletter Bullshit“; doch nicht die Anklägerin wurde für ihre Wortwahl zurechtgewiesen, sondern Khan. Er solle „respektvoll gegenüber Frauen“ bleiben, so Herta Däubler-Gmelin (ehemalige Bundesjustizministerin, SPD), die in diesem Theaterstück die Rolle der Richterin spielte.

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Kommentare ( 4 )

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Brauer
1 Stunde her

Es ist nicht mehr normal. Deutschland am Ende!

Wie sagte doch der Grüne Benedict Lux am 14. August 2020 dem Neuen Deutschland: „Wir haben sicher den Grundstein für Erfolge gelegt. Die Latte lag aber auch niedrig. Gemessen an dem, was vorher gelaufen ist, haben wir einen Riesenerfolg erzielt. Wir haben die gesamte Führung fast aller Berliner Sicherheitsbehörden ausgetauscht und dort ziemlich gute Leute reingebracht. Bei der Feuerwehr, der Polizei, der Generalstaatsanwaltschaft und auch beim Verfassungsschutz. Ich hoffe sehr, dass sich das in Zukunft bemerkbar macht.“

yeager
1 Stunde her

Der „Dialog“ zwischen Khan und Heinecke, samt der anschließenden Einmischung Däubler-Gmelins sind wirklich sehenswert, denn er entlarvt die linke „Debattenkultur“: Khan nennt Fakten samt Quelle PKS, Heinecke stiftet erst mal Verwirrung, fragt herablassend ob Khan die PKS denn mal gelesen habe, und behauptet dann nach einer süffisant vorgetragenen „Entschuldigung“ das sei „Bullshit“. Khans Antwort darauf: „Das sagt mehr über sie aus als über mich, die Zahlen sind ja öffentlich und nachvollziehbar.“ Und dafür wird er dann von Däubler-Gmelin zurechtgewiesen das sei „frauenfeindlich“. Also wenn es „frauenfeindlich“ ist, eine Frau die erkennbar unredlich argumentiert mit ihrem eigenen Geschwätz zu konfrontieren, dann… Mehr

Raul Gutmann
2 Stunden her

„… sie sind nicht nur nicht vorbereitet auf die Opposition, sie sind auch für die Realität oder Fakten nicht zugänglich…“

Das ist‘schland im 21. Jahrhundert: »Wenn der Bezug zur Wirklichkeit verlorengeht, ist alles möglich.« – Hannah Arendt.
Genau das zeigt der politische und private Alltag.

Peter Pascht
2 Stunden her

Die Person im Bilde kennen wir, ehemalige Richterin und Politikerin, in Schwaben nur als „Schwertgosch“ bekannt. Politische Positionierung, links von Links.

Last edited 2 Stunden her by Peter Pascht