Die Inszenierung „Prozess gegen Deutschland“ am Thalia-Theater zeigte: Sobald es echte Rede und Gegenrede gibt, sieht die Diskurslinke sehr, sehr schwach aus.
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Die steuergeldfinanzierte „Amadeu-Antonio-Stiftung“ (AAS) warnte schon vorher: Bei der Theateraufführung „Prozess gegen Deutschland“ am Thalia-Theater, inszeniert von Milo Rau, handelt es sich um ein kreuzgefährliches Unternehmen, das besser unterbleiben sollte. Der Schweizer brachte in Hamburg ein Gerichtsverfahren auf die Bühne, bei dem Pro und Contra eines AfD-Verbots verhandelt wurden. Allerdings überwiegend nicht mit Schauspielern und mit vorgefertigtem Skript, sondern mit echten Zeugen und Anwälten für beide Seiten.
Dass nicht wie bei der ARD-Sendung „Die 100“ nur Scheinduellanten antreten – so etwas kommt im deutschen Kulturbetrieb normalerweise nicht vor, wo zuverlässig gilt: fünf Stühle, eine Meinung. „Das ist keine Kunst, sondern brandgefährliche & zeigt, wie kaputt der Debattenraum ist“, dekretierte die AAS, weil sie korrekt erkannte, dass hier eine echte Debatte drohte. Der Gründerin des Vereins „Free SpeechAid“ Joana Cotar und anderen Teilnehmern warf die Stiftung ohne jeden Beleg vor, zu „menschenfeindlichen & demokratiefeindlichen Stimmen“ zu gehören.
Nach dem Theaterabend erregten sich die AAS-Kader darüber, dass angeblich „Rechtsextreme“ auf der Bühne „nahezu widerspruchsfrei“ reden durften. Wo, so lautete der Subtext, blieb denn da die Antifa?
Dass der Abend nicht zur Zufriedenheit der AAS und des überwiegend linken und wie versteinert zuhörenden Publikums verlief, lag vor allem an der fulminanten Rede des Autors Harald Martenstein, der in seiner Rolle als Zeuge daran erinnerte, dass zu einer funktionierenden Demokratie linke wie rechte Positionen gehören. Diese Rede verbreitete sich anschließend rasend schnell im Netz. Und man kann jetzt schon sagen: Sie ist es, was von dem Abend am Thalia dauerhaft bleiben wird.
— Mathias Brodkorb (@MathiasBrodkorb) February 14, 2026
Martenstein und auch Rau konnten ja nichts dafür, dass auf der anderen Seite jemand wie der Soziologe und selbsterklärte „Klassismusforscher“ André Kemper stand, der in Hamburg die Kettensäge zum „neuen Hakenkreuz“ erklärte. Also: Wer wie Argentiniens Präsident Javier Milei den wuchernden Staat zurückschneidet, ist „Faschist“.
Das Fazit des wirklichen Lehrstücks lautet: Die Linken liegen schon ganz richtig mit ihrer beständigen Forderung, Nichtlinken dürfe man „keine Bühne bieten“. Kommt ein Schweizer nach Deutschland, der sich an diese Regel nicht hält, dann kann andernfalls passieren, dass einer von denen spricht, die sonst in keine Lanz- und Miosga-Talkshow und auch nicht bei der „Republica“-Konferenz sitzen, wo das Milieu ohnehin unter sich bleibt. Und derjenige, der ausnahmsweise ans Pult darf, weil alle Sicherungssysteme versagten, redet das linke Aufgebot schlicht in Grund und Boden.
Das nächste Mal werden AAS und ihre Bündnispartner wachsamer sein. No pasarán! Nie wieder!


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Prozess gegen Deutschland
Wörtlich genau das hätten diese Kulturbolschewisten des nicht nur öffentlich-rechtlichen Subventionstheaters und ihre Claquere sicher gern. Mit entsprechender Behandlung des Angeklagten, nach der allfälligen Aburteilung.
Kostprobe aus dem Milieu: https://www.tagesspiegel.de/appell-an-caren-miosga-nach-chrupalla-einladung-ausdruck-einer-weiteren-normalisierung-extrem-rechter-positionen-15253647.html
Ich habe mir die Rede angehört; Fulminant vorgetragen, argumentativ nicht zu entkräften und Fakten aufgezählt.
Im Kern hält er jedem dieser linksgrünen, woken, Gutmenschen einen Spiegel vor, aus dem ihm die kalte Fratze des Faschisten entgegenblickt.
Und das, der Endpunkt der aktuellen Entwicklung, wollen all diese guten Menschen nicht sehen und er hat es ihnen gezeigt.
Dementsprechend auch die Gesichter im Publikum, als der Realitätseinbruch über sie kam.
In einer echten Demokratie wird keine Oppositionspartei verboten. Es handelt sich also um eine Scheindemokratie der Antidemokraten oder besser gesagt um eine linksextreme Altparteiendiktatur die den politischen Gegner mundtot und aus dem Weg räumen will.
Bemerkenswert, dass eine vom Bund finanzierte Stiftung Bürger aufgrund ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung diffamiert.
Das muss diese beste UnsereDemokratie™ sein in der wir #gutUndGerneLeben.
Naja, die Amadeu-Antonio-Stiftung ist ja das gesellschaftlich personifizierte Gesicht des Silone-Faschismus. Es ist in meinen Augen ein Fehler, mit religiösen Eiferern zu debattieren, da die Silone-Faschisten, wie alle Gläubigen exklusiv die absolute Wahrheit gepachtet haben, was jede Debatte ad absurdum führt. Es gibt nur wir oder die.
Der Soziologe Kemper scheint bei Thilo Jung abgekupfert zu haben:
Faschismus, Faschismus, Faschismus…
https://www.youtube.com/watch?v=ymmPaD1ycK0