Schnaps und Zigaretten: Gut angelegtes Geld? | Tichys Börsenwecker am 21. Januar 2026

Ab sofort jeden Tag ab 6 Uhr morgens: Tichys Börsenwecker. Philipp Mattheis analysiert heute Anlagen in Tabak und Alkohol. Denn wer in Tabak investiert, gewinnt derzeit. Alkoholinvestoren verlieren hingegen – doch es gibt Zeichen für eine Trendwende. Vorab mehr wissen!

 

Weltreporter Philipp Mattheis berichtet täglich um 06:00 Uhr über die Trends an den Weltmärkten – und darüber, was deutsche Anleger wissen müssen.

An diesem Mittwoch widmet Mattheis sich den ungesunden Vergnügungen: Aktien von Tabak- und Alkoholkonzernen. Denn vor allem Tabakkonzerne waren in den letzten Jahren dank attraktiver Dividenden ein hervorragendes Investment – Alkoholkonzerne allerdings nicht. Doch hier könnte ein Turnaround anstehen.

„Bangkok ist der ideale Standort, um sowohl die schnell wachsenden Märkte Asiens wie auch die Wall Street in New York im Blick zu haben“, so Mattheis. „Und ich muss nicht mal früher aufstehen wie Weckerkollege Holger Douglas: Die Zeitzone macht den Unterschied,“ lacht Mattheis. Der renommierte Journalist und Buchautor berichtete viele Jahre über die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Asien, nicht nur für die Wirtschaftswoche, sondern auch für den stern und das Wirtschaftsmagazin Capital.

Mattheis ist Mitglied des Weltreporter-Netzwerks. Ab sofort arbeitet er für das Online-Portal und die Printausgabe von Tichys Einblick. Börsentäglich informiert er im Wirtschafts-Podcast „Tichys Börsenwecker“ über die aktuellen Entwicklungen an den wichtigsten Börsen Asiens und leitet aus den Kursen der Wall Street die Vorschau für Deutschland ab. Tichys Börsenwecker verschafft Einblicke in die wichtigsten Anlageklassen Aktien, Anleihen, Gold und Bitcoin.

Mattheis und der Wirtschaftsjournalist Roland Tichy kennen sich gut. Tichy, damals Chefredakteur der WirtschaftsWoche schickte Mattheis 2012 nach Shanghai, wo er bis 2015 als Asien-Korrespondent arbeitete. Anschließend wechselte Mattheis für drei Jahre als Nahost-Korrespondent nach Istanbul. Von 2019 bis 2021 Jahre folgten drei Jahre als Asien-Korrespondent für stern und Capital. 2024 kehrte Mattheis nach Deutschland zurück und arbeitete erneut für die Wirtschaftswoche als Korrespondent in München.

„Der Asien-Korrespondent Philipp Mattheis kehrt zu seinen Wurzeln zurück“, freut sich Roland Tichy, Herausgeber von Tichys Einblick, über die erneute Zusammenarbeit. „Es gibt nur wenige, die die politischen Zusammenhänge und wirtschaftlichen Entwicklungen Chinas und Asiens so gut kennen“, so Tichy. Mattheis’ Buch „Die dreckige Seidenstraße“ war ein Wirtschaftsbuch-Bestseller.

Tichys Börsenwecker ergänzt den erfolgreichen Morgenwecker, der Nachrichten und Kommentare zum Tagesbeginn liefert. Mit rund 200.000 Hörern am Tag ist er einer der erfolgreichsten täglichen News-Podcasts. „Diesen Erfolg wollen wir jetzt auf das Themenfeld Wirtschaft übertragen“, erläutert Roland Tichy. „Das ist heute umso wichtiger, weil der Niedergang der deutschen Wirtschaft mit dem Aufstieg der asiatischen Länder einhergeht. Mattheis wird aktuelle News und Hintergründe aus Asien noch vor Börsenöffnung in Europa liefern.“


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Kommentare ( 16 )

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16 Comments
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Axel Haare
1 Monat her

Fünf bis acht Prozent Dividendenrendite sind nicht zu verachten, wenn man sich im Alter eine zuverlässige Zusatzrente verdienen will. Es gibt nicht viele ve Konstanten, auf die man sich als Anleger verlassen kann. Die Aktien von
Altria, BAT, Imperial Brands, P&G und Diageo sorgen für ein sicheres monatliches Zusatzeinkommen. Merke: Gefressen, gesoffen, geschissen und geraucht wird immer! Denn Geld stinkt nicht…

Last edited 1 Monat her by Axel Haare
Tom Engel
1 Monat her

Meine Meinung zum Thema. Schnaps und Zigaretten: Gut angelegtes Geld?
Mit Verlaub: Aber wenn ich so einen „Schaas“ schon lese.

Ich halte diese Börsen“Fuzzis“ für ausgemachte Spinner.

Albert Pflueger
1 Monat her

Herr Günther hat ja jetzt gerade festgestellt, daß er mit dem, was er angeblich bei Lanz nicht gesagt hatte, dennoch völlig recht gehabt habe. Solche Pirouette muß man erstmal schaffen, aber er ist und bleibt jemand, der nur sehr wackelig auf dem Boden des Grundgesetzes steht, und der nicht findet, daß die Pressefreiheit essentiell ist, in „UnsererDemokratie“, jedenfalls kann die „Zivilgesellschaft“ schon vom Staat verlangen, daß der „Qualitätsstandards“ durchsetzt, meint Herr Günther. Für sowas erhält er dann auch noch Beifall. Schon klar, sonst hätte er sich ja nicht so weit vorgewagt.

Unglaeubiger
1 Monat her

Es kommt auch auf den Überlebenswillen (Alter) des Einzelnen an. Was nützt mir ein bisserl Vermögen unter total diktatorischen Verhältnissen? Die ständige Angst, mit allem was ich sage und mache, gegen das Regime zu verstoßen? Einem Regime ausgeliefert zu sein, nein danke, ich beschäftige mich lieber mit einer vernünftigen Exitstrategie, alt genug bin ich dafür.

Bernd Bueter
1 Monat her

RAM – Speicher für Computer (DDR5/4) sind der aktuellste Tipp.
Allerdings, wie Edelmetalle, ohne jeglichen Überlebensnährwert.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Bernd Bueter

RAMSpeicher sind bei Blackouts zu nichts zu gebrauchen – für einen Silberling bekommen Sie vielleicht immerhin ein Stück Brot.

Wilhelm Roepke
1 Monat her

Es geht nicht darum, in Krisen zu gewinnen. Es geht darum, Leben und Gesundheit von seinen Liebsten und das eigene zu retten sowie idealerweise weniger zu verlieren als andere.

Mausi
1 Monat her
Antworten an  Wilhelm Roepke

Auch Geldanlage kann man zu einer Frage der Moral machen. Klima, Gesundheit, Frieden, Feminismus und was nicht noch alles. Nur gewinnen tut „man“ damit nicht. Als Einzelperson, weil man mehr auf „Unternehmen“ schaut, als auf das, was man seinen Nächsten Gutes tun kann. Und warum sollte ich einem Dritten seinen Genuss unterbinden wollen? Ah, Kosten für das Sozialsystem. Wieso eigentlich Kosten verhindern bei Rauchern, aber Abtreibung über die Kassen finanzieren oder Sportunfälle? Als Staat sollte nicht Moral ganz oben stehen, sondern bei uns das GrundG mit seinen Freiheiten für jeden Einzelnen. Als Staat schießt man sich und seine Bevölkerung) ins… Mehr

Peter Triller
1 Monat her

Genial herausgearbeitet: Die politische Unschärferelation des Genossen Günther. Um noch eins drauf zu setzen: es mag sogar sein, dass er gar nicht sagen wollte, was er gesagt hat. Da er es aber gesagt hat, muss so tun als ob er es nicht gesagt habe, aber eben nicht an jedem Ort. In Münster hat er es gesagt, in Lanz Talkshow eben nicht. So miaut die neue Variante von Schrödingers Katze mal und mal nicht.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Peter Triller

Ja. Und Lanz w/sollte ihn auch nicht triggern.
.
Früher hatten sie im Fernsehen die Möglichkeit, durch das eingeblendete Bild „Störung“ zu unterbrechen. Kommt vielleicht wieder.
.
Wie die UN allerdings mit Larry Fink umgehen wird – wir werden sehen: denn Klimwandelleugner sollen von dort verfolgt werden.
Ich wusste gar nicht, dass wiki sich darüber derart auslässt: https://de.wikipedia.org/wiki/Klimawandelleugnung

amendewirdallesgut
1 Monat her
Antworten an  Kassandra

Denke das die größte internationalsozialistische Umverteilungsmaschinerie per Ablasshandel vorerst gestoppt ist , nur die Spätzünder in Europa haben davon noch nix mitbekommen , Glück in der Moral Pech in der Wirtschaft oder so ähnlich . Aber Moral macht nun mal nicht satt , Brecht .

Peter Triller
1 Monat her
Antworten an  Peter Triller

Hallo Redaktion, mein Beitrag ist falsch zugeordnet. Bitte verschieben zu: Daniel Günther oder Schrödingers Talkshow

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Peter Triller

Triller: das können Sie selbst.
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Nibelung
1 Monat her

Na gut, die Ersatzwährungen wird es in Krisen immer geben und ist eine Frage des Zeigeistes, was sich dann in der Not heraus stellt, als begehrenswertes Zahlungsmittel anerkannt zu werden. Eines aber ist sicher, niemand auf der Welt kann den Besitzenden vor Verlusten bewahren und die Hortfunde früherer Zeiten sind das sichtbare Zeichen, wie man das letzte noch retten wollte und das einzige was zählen könnte wäre ein abgeschiedener Ort auf der Welt mit autarkem Vermögen, sich bescheiden über Wasser zu halten, während die Ballungszentren der Hort des Raubes und Totschlags werden, während in der Wallachei das meiste völlig unberührt… Mehr

gmccar
1 Monat her
Antworten an  Nibelung

Für die Bürgersicherheit habe ich bisher volles Vertrauen in die Ungarische Regierung. Auch deren Gesetzgebung, dass pro Haushalt jährlich 86 Liter Schnaps steuerfrei gebrannt werden darf, ist ein Vertrauensbeweis der Bürger an die Regierung.