Coronavirus: EU schafft Hilfsfonds über 25 Milliarden Euro

Mit einem Hilfsfonds über 25 Milliarden Euro will die EU die ökonomischen Folgen der Coronavirus-Krise eindämmen. Das Geld soll den Gesundheitssystemen und besonders anfälligen Branchen zugutekommen.

Frederick Florin/AFP/Getty Images

Mit einem Hilfsfonds über 25 Milliarden Euro will die EU die ökonomischen Folgen der Coronavirus-Krise eindämmen. Das Geld soll den Gesundheitssystemen und besonders anfälligen Branchen zugutekommen, um Arbeitsplätze zu sichern, kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstagabend nach einer Videokonferenz mit den Staats- und Regierungschefs, EU-Ratspräsident Charles Michel und EZB-Chefin Christine Lagarde an.

„Um dies umzusetzen, werde ich Rat und Parlament diese Woche vorschlagen, 7,5 Milliarden Euro an Liquidität freizugeben“, sagte von der Leyen auf einer Pressekonferenz. Der Betrag soll aus EU-Geldern bestehen, die die Mitgliedsländer nicht ausgeben konnten, hieß es aus der EU. Normalerweise müssten sie dieses Geld zurück nach Brüssel überweisen. Das bräuchten sie nun nicht, wenn sie es für konjunkturelle Stützungsmaßnahmen einsetzen. Der Gesamtbetrag von 25 Milliarden Euro soll dadurch erreicht werden, dass bereits zugesagte EU-Strukturhilfen nun in den neuen Corona-Fonds fließen.

Außerdem will die Kommission die Regeln für öffentlichen Haushalte und für staatliche Subventionen lockern. Von der Leyen kündigte an, diesbezüglich neue Richtlinien vorzulegen.

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Kommentare ( 8 )

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8 Kommentare auf "Coronavirus: EU schafft Hilfsfonds über 25 Milliarden Euro"

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Die vom Arbeitnehmer erwirtschafteten Steuern werden jetzt also gleich an Betriebe verteilt, weil die Geschäfte ein paar Wochen stagnieren ? Ernsthaft ? Bei der großen Transformation werden viele Betriebe auf der Strecke bleiben, wieviele Geld wollen sie denn dann verteilen, frage ich mich. Wenn ein Betrieb nicht mal 6 Wochen shut down überlebt, standen die sowieso ziemlich unliquide dar und kurz vor der Pleite. Finanzhilfen dienen da nur zur Insolvenzverschleppung. Wenn bei so Krisen Firmen Pleite gehen, ist das einfach eine Marktbereinigung, zieht die Wirtschaft wieder an, entsteht wo Nachfrage ist auch wieder Angebot und neue Firmen entstehen. Anstatt sich… Mehr

25 Milliarden ? Das ist Kleingeld aus der Portokasse im Vergleich zu 2 Billionen für die „Rettung des Klimas“ die von der Leyen ausgeben möchte.

Imolaoggi 11.3.2020_Ursula von der Layen: “In questi tempi difficili percepiamo che i cittadini vogliono più Europa, ma senza un bilancio europeo non saremo in grado di rispondere adeguatamente. Perciò chiedo urgentemente ai leader di approvare il nuovo bilancio pluriennale”. Na dann Gut Nacht!

In diesen schwierigen Zeiten bemerken wir, daß die Bürger noch mehr Europa wünschen, aber darauf können wir ohne europäische Finanzpolitik nicht angemessen antworten. Deshalb fordere ich die Führer dringend auf, dem neuen über etliche Jahre geltenden Etat zuzustimmen.

25 Mrd. das ist LACHHAFT….das hilft gerade einmal einen Tag lang.
Außerdem sollte man genau hinhören…die EU will nämlich BIS ZU 25 Mrd. EUR in die gesamte EU Wirtschaft geben…bis zu…kann auch heißen nur 10 oder 15 Mrd. EUR.

Deutsche Politiker beherrschen nur zweierlei: Die ständige Produktion leerer Phrasen und die großzügige Verteilung von Geld, welches durch die Untertanen erwirtschaftetet wird. Damit werden zwar keine Probleme gelöst, jedoch verschafft es unseren Eliten die Bequemlichkeit des Nicht-Entscheiden-Müssens. Feige und geistlos können sie auf ihrem Faulbett verbleiben und ihren Untertanen Überforderung und Dilettanz in grenzenlos selbstgefälliger Art, als „Handlungskompetenz“ zu verkaufen.

@“Mit einem Hilfsfonds über 25 Milliarden Euro will die EU die ökonomischen Folgen der Coronavirus-Krise eindämmen.“

Am meisten sind der Tourismus und der Luftverkehr betroffen, die in etlichen EU-Ländern für 15-20% des BIP sorgen. Noch kürzlich wollten vdLeyen, Timmermanns, Merkel & Co diese Branchen mit Luftverkehrsabgaben, Kerosinsteuern usw. gängeln – jetzt werden Flüge wegen dem Virus gestrichen, besonders nach Italien. Hilfen sollten damit anfangen, dass Green Deals, Große Transformationen usw. begraben werden – die Klimaindustrie hätte statt CO2-Filter Mundschutzmasken entwickeln sollen.

Wurde jetzt auch langsam Zeit, dass die Uschi endlich mit dem Hilfsfonds von über 25 Milliarden rausrückt. Liegt der deutsche kranke Steuerzahler nur faul im Bett rum! Die anfälligsten Branchen sind vermutlich die tausende NGO, AWO und das Wort zum Sonntag Predigerinnen. Kein Hass, aber die Wut steigt!