Terror wird zum Staatsziel: Merz versteht nicht, dass „Kampf gegen Rechts“ auch ihn trifft

Die Institutionen des Landes sind im Verfall weit fortgeschritten: Gerichte entscheiden konsequent zugunsten der Staatsmacht, Medien protektieren Mord, und die Politik erklärt ihre Solidarität mit Schlägern. Versteht Friedrich Merz nicht, dass er im „Kampf gegen Rechts“ das Ziel ist?

 

„In einer U-Bahn-Station sind zwei Menschen gestorben, als eine U-Bahn einfuhr“, so beschreibt der SPIEGEL den Mord an einer 18-jährigen Frau in Hamburg. Andernorts in der Republik wird ein Schaffner totgeprügelt, weil er Fahrkarten kontrollieren will. Der Linksextremist Simeon T. wurde in Ungarn zu acht Jahren Haft verurteilt – es folgen Proteste in ganz Deutschland; Politiker erklären ihre Solidarität mit dem Straftäter. Politiker der SPD und der Grünen kokettieren ganz offen mit terroristischen Organisationen. „Das Land steht am Rande des Terrorismus“, beschreibt Roland Tichy die Situation. Doch Friedrich Merz duckt sich weg. Der Kanzler ist nicht betroffen; zwar gilt seine CDU auch als „rechts“ und damit als legitimes Ziel. Aber er selbst hat Personenschützer, eine gepanzerte Limousine und keinen Kontakt zu denen, die auf der Straße angegriffen werden.

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Kommentare ( 51 )

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51 Comments
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gladius
1 Monat her

Habe letztens gelesen, dass der aktuelle gesellschaftliche Zustand Deutschlands sehr der letzten Phase des Ancien Regime ähnelt. Wenn das so ist, können wir nur hoffen, keine Jakobiner zu haben. Aber ich fürchte, die Kokarde ist schon in der Welt. Sie beinhaltet u.a. eine Faust,,,,,

Waehler 21
1 Monat her

Es ist der Politik gelungen selbst den Tod und Schaden an Leib und Seele von Menschen zu marginalisieren und vergessen zu machen. Die Party muss weitergehen. Polonäse ins Krankenhaus oder Grube.

Keine Mioska und Lanz reden darüber. Alle reden darüber, dass man 1933 die Kriegsabsicht von Hitler hätte erkennen können. Doch heute, mit klarer Ansage, Kriegswirtschaft, machen wir es wieder und laufen den Metzgern von morgen hinterher.

Deutscher
1 Monat her

KI charakterisiert die alte DDR-Blockpartei CDU so: Sozialistischer Kurs („Christlicher Realismus“): Ab dem 6. Parteitag 1952 bekannte sich die Partei zur „sozialistischen Umgestaltung der Gesellschaft“ und entwickelte das Konzept des „Christlichen Realismus“. Darin wurde behauptet, dass der Sozialismus die beste Möglichkeit biete, christliche Gebote in der Praxis umzusetzen. Anerkennung der SED-Führung: Die CDU stimmte im Volkskammermehrheit den Vorschlägen der SED zu und unterstützte deren Kurs, einschließlich der Stärkung der DDR-Wirtschaft auf hohem Niveau. Rolle als Blockpartei: Die CDU diente dazu, christliche Bürger und Mittelschichten in das sozialistische System einzubinden, anstatt eine echte Opposition zu bilden. „Sozialistischer Partner“: Die Partei bezeichnete… Mehr

HavemannmitMerkelBesuch
1 Monat her

Geehrter Herr Tichy, ich bin nachhaltig erschüttert, das nach den letzten 25 Jahren Linksextremismusrutsch, der es ermöglichte, das alle einstigen Mauerschützenparteien und Altkader der DDR inzwischen höchste Staatsämter bekleiden und die hauptverantwortliche Partei – CDU – die all dies ermöglichte, förderte, protegierte, installierte und linksradikalisierte, was einst christlich, konservativ oder gar freiheitlich-demokratisch-rechtsstaatlich war, sogar in die Alternativität genannte ausgegrenzte, bekämpfte, stigmatisierte und diffamierte Qualitätsjournalisten wie Sie, immer noch davon fabulieren, die CDU wäre Rechts oder als Rechts oder konservativ gekennzeichnet, latentes Opfer linker Gewalt. Diese CDU ist in vollkommenem Gegensatz zur durch billigste Verblödungspropaganda der linksextremistischen Kräfte in allen Organsiationen… Mehr

Deutscher
1 Monat her

Weil es ihn nicht persönlich trifft. Er gehört jener Schicht an, für die Politik nicht viel mehr bedeutet, als Sport und Spiel. Etwas, worüber sich bei einem Glas Wein oder Cognac am Kamin trefflich philosophieren lässt, nichts, wovon die Existenz oder auch nur der Wohlstand wirklich abhinge.

grenzenlos
1 Monat her

„Versteht Friedrich Merz nicht, dass er im „Kampf gegen Rechts“ das Ziel ist?“ Doch, Herr Tichy. Nicht nur Merz, sondern die gesamte politische Führung des Landes hat längst erkannt, was die Stunde geschlagen hat. Die auf der linken Seite fühlen sich – man muss sagen zurecht – kurz vor dem seinerzeit von Joschka Fischer formulierten Ziel. Und die auf der vermeintlich konservativen Seite sehen, dass es für echten Widerstand zu spät ist, dass eine Kehrtwende Deutschland in einen blutigen Bürgerkrieg führen würde. Ihre Politik ist ganz offensichtlich darauf ausgerichtet, die wenigen kritischen Jahre der Transformation einigermaßen gewaltfrei über die Bühne… Mehr

bfwied
1 Monat her
Antworten an  grenzenlos

Sicher wissen die „Schwarzen“, dass auch sie von der „Nazi“-Keule bedroht sind. Das grässlich ist ja das Charakterlose: Sie spielen aus sehr egoistischen Gründen das Sauspiel mit. Aber da das Leben weitergeht, sind Turbulenzen bis hin zum Bürgerkrieg nicht zu verhindern, weil es den Leuten um die Wurst geht, um ihre Existenz. In D. leben noch viele fähige Leute, die etwas zuwege bringen wollen, und nicht alle können gehen. Aus ihnen wird sich der Widerstand rekrutieren, weil jeder um sein Leben kämpft, wenn es bedroht ist. Da wir nicht mehr in den unmittelbaren Nachkriegszeiten leben, sondern eine gutes Maß an… Mehr

Edward S.
1 Monat her

Ich glaube eher Sie verstehen nicht, dass Merz nicht „rechts“ ist bzw. zum Kartell gehört, das Deutschland abwickelt.

Ohanse
1 Monat her

Ich gehe davon aus, daß Merz gut informiert wird. Daß er trotzdem nichts unternimmt, heißt lediglich, daß es sich nicht mehr lohnt, noch einen Finger krumm zu machen. Das Ende ist näher, als die Masse wahrhaben will.

hansgunther
1 Monat her
Antworten an  Ohanse

So einfach ist es nicht. Er macht keinerlei Anstalten, die Dinge zu wenden, also ist nicht die Situation hoffnungslos, sondern sein Plan der Verweigerung ist die nackte, kalkulierte Realität. Alles, was er macht, ist antäuschen, tarnen, abhaken, ohne es wieder aufzugreifen. Ein verbaler Scheinriese als Gartenzwerg, der den Dienst konsequent verweigert: alles Kalkül. Umgesetzt werden nur Projekte, bei denen Geld versenkt wird, das gar nicht vorhanden ist. Der Schuldenberg juckt ihn nicht im Geringsten, nach mir die Sintflut. Dreimal dürfen sie raten, wer dort vermutlich Profite macht und wer möglicherweise Provisionen kassiert. Dafür ist er offenbar angetreten, nur dafür. Dabei… Mehr

andreas donath
1 Monat her
Antworten an  hansgunther

Sie haben wenigstens verstanden, wie dieser Mensch tickt. Selbst vielen alternativen oder konservativen Journalisten gelingt das nicht, die immer noch meinen, dass Merz inhaltlich ja gerne andere Positionen vertreten würde, wenn ihm nicht in dieser Koalition die Hände gebunden wären. Gar nix will der, der will, dass alles so bleibt wie es ist und er sich weiter wichtig machen kann. Mit rot(z)grünen, ideologisch durchtränkten Positionen hat dieser Mann gar kein Problem, solange er weiter den Kanzler spielen darf.

grenzenlos
1 Monat her
Antworten an  Ohanse

Ohanse, das sehe ich genauso. Und was Sie schreiben, gilt nicht nur für Merz, sondern für die gesamte politische Führung des Landes. Die auf der linken Seite fühlen sich – man muss sagen zurecht – kurz vor dem seinerzeit von Joschka Fischer formulierten Ziel; die auf der vermeintlich konservativen Seite sehen, dass es für echten Widerstand zu spät ist, dass eine Kehrtwende Deutschland in einen blutigen Bürgerkrieg führen würde. Ihre Politik ist ganz offensichtlich darauf ausgerichtet, die wenigen kritischen Jahre der Transformation möglichst gewaltfrei über die Bühne zu bekommen. Deshalb ist es so wichtig, die autochthone Bevölkerung möglichst dumm zu… Mehr

andreas donath
1 Monat her
Antworten an  Ohanse

Als ob Merz etwas unternähme, wenn es sich noch lohnen würde. Diesem Menschen geht es nur eine Sache, nämlich um ihn selbst. Die meisten CDUler stehen für nichts und haben keine inhaltlichen Positionen, sie sind flexibel und biegsam – es geht ausschließlich um Macht, Anerkennung und Pfründe. So viel habe ich in 30 Jahren, die ich der gruseligen Merz-Partei als treudoofes Mitglied angehört habe, über die nicht mehr christliche und auch nur noch rudimentär demokratische „CD“U, gelernt. Leuten wie Merz ist es scheißegal, was aus diesem Land und seinen Menschen wird. Im Gegensatz etwa zum vielgeschmähten Donald Trump, der sich… Mehr

Last edited 1 Monat her by andreas donath
Biskaborn
1 Monat her

Merz treibt nur sein Machtbewusstsein an, endlich Kanzler, endlich als solcher durch die Welt tingeln und fest glauben er sei wichtig. Deutschland interessiert ihn dabei kaum. Aber eines wird er wissen, paktieren er und seine Partei nicht ganz fest mit den Linken und Grünen ist er weg vom Fenster! Auch daher muss er täglich die Brandmauer und den Kampf gegen Rechts postulieren!

CaTo23
1 Monat her
Antworten an  Biskaborn

Genau so ist es und nicht zu vergessen die Monsterschulden, weil Merz erkannt hat, dass er ohne das Geld politisch nicht überleben würde.

OJ
1 Monat her

„Links“: Terroristischer Habitus, erkennbar an der unerlaubten Umverteilung von Aldi-Eigenmarken bei Foodsharing-Volxküchen, dem gewaltsamen Aufdrängen von Lastenrad-Vorfahrt und dem systematischen Niederbrüllen konservativer Stammtischparolen mit fakeaktenbasierten Gegenargumenten. Höchste Alarmstufe gilt, wenn ein Gemeinschaftsgarten in einer Brachfläche angelegt wird. „Rechts“: Opfergruppe und zugleich letzte Verteidigungslinie abendländischer Kultur, charakterisiert durch den mutigen Widerstand gegen Globalisierung (ausgenommen Bezug von Billig-Urlauben in All-Inclusive-Resorts), das patriotische Tragen von Marken-Funktionsjacken und den friedlichen Protest in Form von Brandsätzen vor Flüchtlingsheimen. Wird durch jeden kritischen Tweet in seiner existenziellen Identität bedroht. Fazit: Wer die Verhältnismäßigkeit verliert, gewinnt immer den moralischen Hochgrund – und verliert dabei jede Berührung mit… Mehr

andreas donath
1 Monat her
Antworten an  OJ

Ein ziemlich verworrener Beitrag, aber Hauptsache schön gegendert („Extremist:in“). Schon faszinierend, wie es Ihnen auch noch gelingt, „Brandsätze vor Flüchtlingsheimen“ herbeizuphantasieren. Das Thema „Messer, Macheten und Schusswaffen in Flüchtlingsheimen“ scheint mir da deutlich mehr Realitätsbezug zu haben.Und dann dieser – mit Verlaub – Mega-Quark von konservativen Stammtischparolen, die mit „fakeaktenbasierten“ (interessante Wortschöpfung!) Gegenargumenten niedergebrüllt würden.In der Tat wird hierzulande inzwischen alles Konservative regelrecht niedergegeifert, doch Ihre Gedankenwelt erschließt sich mir nicht.

Last edited 1 Monat her by andreas donath
Logiker
1 Monat her

1989 wurde die Maueröffnung als großes historisches Ereignis (von wem auch immer inszeniert) in Deutschland gefeiert – auf der einen Seite mehr oder weniger euphorisch, auf der anderen Seite mehr oder weniger scheinheilig. Sowohl Merz als auch die Bürger mit massiven Protesten hätten jetzt nicht nur die Möglichkeit, sondern die bittere Notwendigkeit angesichts der Entwicklungen, diesem historischen Ereignis ein weiteres solches Ereignis großer politischer und wirtschaftlicher Tragweite hinzuzufügen: die Pipeline-Öffnung für Gas und Öl aus Russland. Doch die Mauer in den Köpfen der Westpolitiker und Westbürger scheint höher zu sein, als seinerzeit die mit Soldaten und Selbstschußanlagen bewachte Mauer zwischen… Mehr

Last edited 1 Monat her by Logiker
Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Logiker

: nicht nur Westbürger haben keine Ahnung, wie schlimm es um sie bereits bestellt ist.
Weder hinsichtlich Energie und Finanzen – und hinsichtlich der Invasion uns was sie damit bald treffen wird, schon ganz und gar nicht.
Ich sprach heute von den 20 Millionen aus Indien, die eingeflogen werden sollen – und die anderen erkannten im Nu 20 Millionen uns unterstützende IT-Fachkräfte.
Wie dumm kann man sein?

bfwied
1 Monat her
Antworten an  Kassandra

Die Steigerung ist unendlich, dumm, dümmer …! Die Grünroten beherrschen die Steigerung instinktiv, sie kennen sich selbst!!