Douglas Murray, Winston Churchill und Ausschreitungen unter dem BLM-Banner

Die neuesten Entwicklungen um die Ausschreitungen der BLM-Bewegung bringen auch den ruhigen Douglas Murray offenbar aus der Fassung.

 

Der britische Historiker und Journalist Douglas Murray, Autor der Erfolgsbücher „Der Selbstmord Europas“ und „Wahnsinn der Massen“, zeichnet sich durch Wohlerzogenheit und Besonnenheit aus. So gerüstet setzt er sich geduldig Debatten über die gesellschaftliche Entwicklung aus. Die neuesten Entwicklungen um die Ausschreitungen der BLM-Bewegung bringen aber auch ihn offenbar aus der Fassung.

Hören Sie selbst in einem Interview mit Julia Hartley-Brewer vom Londoner Radiosender Talkradio, was ihn so bewegt. Das Original ohne Übersetzung finden Sie, wenn sie möchten, hier.


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Kommentare ( 14 )

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14 Kommentare auf "Douglas Murray, Winston Churchill und Ausschreitungen unter dem BLM-Banner"

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„Kein Mob sollte irgendetwas zerstören dürfen, was ihm nicht paßt.“ Wie recht Douglas Murray hat! Es dürfte k e i n e r l e i Toleranz geben gegenüber jeglichem Mob-Verhalten. Stattdessen aber wird fast in allen westeuropäischen Ländern die aggressive Feindseligkeit von Menschen geduldet, die ein bestimmtes, nämlich links-radikales oder grünes Weltbild haben. In Deutschland ist dies schon sehr lange der Fall bei der sog. AntiFa, die seit Jahrzehnten als zerstörerischer Mob in unseren Städten (besonders Berlin und Hamburg) nicht nur geduldet, sondern in der Nacht zum ersten Mai sogar e r w a r t e t wird… Mehr

Vielen Dank für das Gespräch mit Douglas Murray! Viele junge Leute können ganz offensichtlich nicht mit den Freiheiten unserer westlichen Gesellschaften umgehen. Auch Freiheit will gelernt werden. Vielleicht fehlt diesen Jugendlichen die klare Ansage, die ihrem Leben Struktur gibt. Das macht sie zu einer leichten Beute für ganz andere Menschen. Wie in der Geschichte, in der der Rattenfänger von Hameln die jungen Leute ganz gezielt ins Verderben führte.

Herr Murray weiß natürlich, dass die Forderung, die Statue von Cecil Rhodes in Oxford zu entfernen mehrere Jahre alt ist. Sie wurde nur jüngst wiederholt. Damit hat ein Stück “ antikolonialistische/antirassistische Bewegung“ in England erst einmal nichts mit George Floyd von Mai/Juni 2020 zu tun. Zu Colston, Churchill u.a. hat er natürlich recht, genauso wie mit der Feststellung, dass kein Mob das Recht hat irgendwelsche Denkvorschriften zu machen, oder etwas niederzureißen. Bei BLM scheint er sich nicht für das amerikanische Kernthema zu interessieren, und nur die Auswüchse an den Rändern zu beklagen. Auch gute und richtige Kritik kann offensichtlich sehr… Mehr

Danke für die Übersetzung des Interviews!

Es melden sich auch Afroamerikaner zu BLM kritisch zu Wort:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/us-debatte-um-rassistische-polizeigewalt-afroamerikaner.1013.de.html?dram:article_id=479935
Auszug:
Seit dem Mord an George Floyd demonstrieren tausende US-Amerikaner unterschiedlichster Herkunft unter dem Motto „Black Lives Matter“ gegen Rassismus. Einige afroamerikanische Intellektuelle stellen jedoch die Argumentation der Bewegung infrage.

„Das Gefärlichste der Individuen; der wortgewandte Inkompetente.“
Als ich Berufsanfänger war, gab es auch schon solche, aber es waren wenige und innerhalb praktisch arbeitender Kollegen bekamen sie ernsthaft kein Bein an die Erde.
Heute haben sie nach dem Marsch durch die Institutionen die verdammte Dreistigkeit dem Bedächtigen eine Gewalt-Tätigkeit durch Schweigen anzuhängen.
Silence is Violence.
Pack, eingebildetes, egozentrisches, unfähiges.

Wer diesen Mob zulässt, ihm nachgibt, hat verloren, denn der Mob ist in seiner Dumpfbackigkeit gewalttätig. Das war auch Lenin, der als revolutionärer Träumer eine Welt der Verlogenheit mitaufbaute und dem Menschen prinzipiell egal waren.
Es besteht immer die Gefahr, dass die Demokratie sich selbst hinwegfegt, weil die Unterbelichteten leicht die Mehrheit erringen können!

Douglas Murray spielt mit seinen Analysen in einer hohen Liga. Immer wieder toll solchen Analysen die auf breiten, fundierten Wissen basieren zuzuhören. Zu empfehlen sind die beiden Bücher „Der Selbsmord Europas“ und „Der Wahnsinn der Massen“.

Ein irrsinniger Mob mit simplem Weltbild – das trifft es genau.
„Wenn die Gegenwart über die Vergangenheit zu Gericht sitzen will, verliert sie die Zukunft“ (Winston Churchill). Und den Verstand dazu!

Wehret den Anfängen! Das Problem ist, dass dies nie begriffen wird. Ich kenne jemanden, der seit 40 Jahren, schon als Teenager, ständig zu allem „Lass‘ doch! Na und!“ sagte. Einer, der nie Stellung bezogen hat, und dadurch erlebte er privat Schiffbruch auf der ganzen Linie. Armer Typ, aber Mitleid? Nein! Wenn Gesetzesbrecher nicht zur Rechenschaft gezogen werden entsprechend der Gesetze, hat man schnell Anarchie, und das haben wir nun an vielen STellen schon. Wer den Bodensatz hofiert, wendet sich der Gewalt und Anarchie zu. Der Mob ist der Bodensatz, die linken Parteien inkl. der linksgedrehten sind ihm zugewandt. Das Ergebnis… Mehr

Leider hat man aber den Anfängen nicht gewehrt!!! Wir sind bereits mitten in einem unumkehrbaren Prozess der Anarchie auf den Straßen, derzeit noch in Großstädten, zum Teil schon in Provinzstädten …..Es wäre ein Ausmaß an Staatsgewalt nötig, hier noch irgendetwas aufzuhalten, die weder Polizei noch Militär aufbringen dürfen!!

So ist es. Die Anfänge sind bereits vorbei. Wird noch „lustig“ werden.