Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundeswehr und Fremdenlegion

Wie AKK den riesigen Verwaltungswasserkopf am Bonner Hardtberg, die Zweigstelle im Berliner Bendlerblock und sonstwo einsparen kann - und ihren Amtsstuhl gleich mit.

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Die Amtsinhaberin im Sessel des Verteidigungsministers gab der ZEIT ein Interview. Im vorderen Teil sagte sie:

„Wir sind eine Armee. Wir sind bewaffnet. Im Zweifelsfall müssen Soldaten auch töten. Anders als früher sind heute gefährliche Auslandseinsätze üblich. Wer zur Bundeswehr geht, weiß das. Das gehört auch zu dem, was ich unter wehrhafter Demokratie und starkem Europa verstehe.“

Ein zorniger Zuruf
Hört auf mit dem Getue, schafft die Bundeswehr ab
Nach dem Üblichen zum angeblichen Rechtsextremismus in der Bundeswehr richtete Kramp-Karrenbauer dann an die Einheit der Bundeswehr, die ihrer Beschreibung von Armee entspricht, das Kommando Spezialkräfte (KSK), diese Aussage:

„Wenn Einzelne sich beschweren, es gäbe zu wenig Einsätze, sage ich: Das muss man aushalten. Wer das nicht will, muss zur Fremdenlegion gehen. In der Bundeswehr hat er dann nichts verloren.“

Das sagte Kramp-Karrenbauer im Kontext mit ihren Plänen, die zweite Kompanie der KSK aufzulösen und die restliche Eliteeinheit weiteren disziplinierenden Maßnahmen zu unterziehen.

Also, Frau Verteidigungsminister, da habe ich einen besseren Vorschlag: Lösen Sie die ganze Bundeswehr auf, gliedern Sie die für Katastropheneinsätze tauglichen Teile dem THW ein und mieten Sie im Bedarfsfall die Fremdenlegion. Dann können Sie auch den riesigen Verwaltungswasserkopf am Bonner Hardtberg, die Zweigstelle im Berliner Bendlerblock und sonstwo einsparen – und Ihren Amtsstuhl gleich mit.

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