Die US-Regierung streicht die rechtliche Basis zahlreicher Klimaschutzmaßnahmen aus der Ära von Präsident Barack Obama. Die Wirtschaft wird damit von den Fesseln der CO2-Fixierung befreit. Für die europäische Wirtschaft steigt dadurch schon bald der Wettbewerbsdruck spürbar an.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Evan Vucci
Der 12. Februar 2026 markiert in den Vereinigten Staaten das Ende einer politischen Ära. An diesem Donnerstag hob US-Präsident Donald Trump gemeinsam mit dem Leiter der amerikanischen Umweltbehörde (EPA), Lee Zeldin, das sogenannte Endangerment Finding auf. Es handelt sich dabei um eine der größten Deregulierungsmaßnahmen der jüngeren US-Geschichte.
Rechtlich bedeutet die Maßnahme zunächst eine Deregulierung des EPA-Regelwerks. Sie ist keine Executive Order oder ein vom Kongress erlassenes Gesetz. Aber sie tritt unmittelbar in Kraft, sollte aber, um dauerhaft Bestand zu haben, auch bald vom Kongress bestätigt werden, um rechtliche Nebenkriegsschauplätze zu vermeiden und dem NGO-Komplex die öffentliche Bühne zu verschließen.
Obamas Vermächtnis
17 Jahre zuvor hatte der damalige Präsident Barack Obama zur rechtlichen Verankerung der grünen Transformation sechs Treibhausgase als gefährdend für öffentliche Gesundheit und Wohlstand eingestuft.
Darunter das viel diskutierte CO₂, eigentlich Pflanzennahrung und ein Motor für die Landwirtschaft, wie Hobbygärtner genau wissen. Für die Politik allerdings wurde CO₂ zum zentralen Hebel, um gemeinsam mit den Europäern das omnipräsente Klimaschutzregime unter dem sogenannten Clean Air Act rechtlich festzuschreiben.
Das Ende des Endangerment Finding dürfte für die amerikanische Wirtschaft und die Verbraucher wie die Befreiung von prometeischen Ketten wirken. Trump selbst bezeichnete die Entscheidung auf einer Pressekonferenz als das Ende der desaströsen Politik der Obama-Ära, die vor allem die amerikanische Autoindustrie und die Verbraucher massiv belastet habe.
Ein Jahr ist seit Trumps Initiative vergangen. Rechtliche Komplexität und juristische Herausforderungen, insbesondere die Blockadehaltung in Kalifornien und New York sowie der massive Widerstand des NGO-Komplexes, haben den Fortschritt dieses so wichtigen Befreiungsschlages verzögert. Die Mühlen der Regierung in Washington mahlen langsam, aber letztlich gründlich.
Der politische Gegner verlässt das Schlachtfeld selbstverständlich nicht ohne entsprechenden Konter. Umweltgruppen und einzelne Bundesstaaten, allen voran wieder einmal Kalifornien, werden wohl gerichtlich gegen diese politische Wende vorgehen. Ob bundesstaatliche Sonderregelungen vor dem Gesetzgeber vor Gericht standhalten, wird sich zeigen. In diesem Fall dürfte das Bundesrecht das Recht der einzelnen Staaten übertrumpfen.
Im Einzelnen bringt der Deregulierungsschritt schnelle Entlastung. Emissionsregeln im Kraftfahrzeugbereich und im Transportgewerbe werden aufgehoben. Der gesamte Subventionsapparat der grünen Maschine in den USA wird ausgebremst, was nun auch Firmen wie Tesla zu spüren bekommen. Dokumentationspflichten, wie wir sie in Europa aus dem Lieferkettengesetz kennen, entfallen vollständig.
Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Der CO₂-Emissionshandel in den USA wird auf diese Weise endgültig zu Grabe getragen, was insbesondere die Industrie vor dem Zugriff des amerikanischen Fiskus schützt.
Beginn einer neuen Ära
Die USA stehen also am Beginn einer neuen Ära der Deregulierung, die nicht nur unmittelbar den Energiesektor betrifft, sondern auch die schnelle Erschließung neuer Infrastrukturprojekte wie Gaspipelines und Atomkraftwerke ermöglicht. Diese Entscheidung der Regierung wird den technologischen Wettbewerb entfesseln. Sie verschafft amerikanischen Unternehmen, nach der Einführung der Zollstrategie der Regierung, einen weiteren Wettbewerbsvorteil gegenüber der europäischen Konkurrenz.
In den vergangenen Jahren verlor allein Deutschland Jahr für Jahr einen Betrag von 60 bis 100 Milliarden Euro an Direktinvestitionen ins Ausland, von denen ein nicht unerheblicher Teil nach Amerika strömte. Dieses Kapital dient dem Aufbau eines neuen industriellen Fundaments, das einen sicheren Hafen sucht, fernab des europäischen Regulierungswahns und seiner Energiekrise.
Zum jetzigen Zeitpunkt lassen sich die genauen Auswirkungen dieses paradigmatischen Wechsels in den USA auf die europäische Wirtschaft nicht abschätzen. Doch der Druck auf Brüssel, Berlin und Paris, die Zentren der Transformationsideologie, wächst nun massiv. Entsprechend hektisch fallen die Reaktionen der EU-Repräsentanten aus. Friedrich Merz sprach im Rahmen des EU-Gipfels in Belgien am Donnerstag davon, sämtliche Sektoren deregulieren zu wollen. Sein französischer Kollege Emmanuel Macron plant eine Reduzierung der Investitionen in erneuerbare Energien und rückt die traditionell starke Atomenergie Frankreichs wieder in den Fokus energiepolitischer Überlegungen.
Die Erfahrung mit der europäischen Politik lehrt uns jedoch, dass dies vor allem performative Medienspiele sein dürften – insbesondere aus deutscher Sicht –, um angesichts der Deindustrialisierung ein wenig Druck vom Kessel im Superwahljahr 2026 zu nehmen. Sehr wahrscheinlich werden die EU-Europäer einen anderen Weg beschreiten, nämlich den des Draghi-Plans, der staatliche Investitionen auf Kredit in Höhe von 800 Milliarden Euro pro Jahr in die langsam austrocknenden Subventionskanäle der grünen Transformationswirtschaft und zum Aufbau des eigenen Militärsektors vorsieht.
Es prallen damit zwei antagonistische Systemansätze aufeinander. Und aus der Geschichte dieses Systemkampfes, der sich kurz auf das Prinzip dezentrale Wirtschaft gegen Zentralplanung herunterbrechen lässt, wissen wir, dass Zentralplanung ein Übermaß an Ineffizienzen erzeugt, das letzten Endes zum ökonomischen Kollaps führen muss, solange ein Konkurrent, in diesem Falle die USA, einen alternativen Weg beschreiten.
Für die Verfechter der freien Marktwirtschaft, die zugleich Wert auf ökologisch anspruchsvolle Produktionstechnologien legen, bedeutet die Entscheidung der Trump-Regierung eine gute Nachricht. Aus der Geschichte der Industrialisierung und dem Ringen lokaler Interessengruppen um sauberes Trinkwasser und reine Luft wissen wir, dass der Innovationsprozess des freien Wettbewerbs sicherstellt, Fortschritt und Ökologie miteinander in Einklang zu bringen.
Dies gilt, solange Eigentumsrechte respektiert und von der Judikative durchgesetzt werden. Ein starker Staat lässt sich entlang dieser Linie recht präzise beschreiben: als Hüter von Eigentumsrechten und eines innovativen Wettbewerbsrahmens. Die USA bewegen sich wieder sichtbar auf diese zivilisatorische Grundlage zu.




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Al Gore kämpft:
Al Gore: „This climate crisis is continuing to get much worse.“ „We don’t have much time left to wake up and start taking action.“ https://x.com/Osint613/status/2022745723578781794
Schlimm, dass man Politikern aller Couleur inzwischen nur noch das Übelste zutrauen muss – und hoffentlich ab und an doch eines Besseren belehrt wird.
Wo Trump Recht hat, hat er Recht auch wenn er nicht weiß warum. Das „OCO-CO2“ Projekt der NASA blegt in Sattelitenbildern die Ursache des CO2 Anstieges in der Armosphäre. Das „OCO-CO2“ Projekt der NASA belegt in Sattelitenbildern die Ursache des CO2 Anstieges in der Armosphäre. Es ist die Explosion der Anzahl der Erdbevölkerung und die dafür gemachte Waldrodung und Urbarmachung von Naturflächen. – es ist nicht das Verbrenner Auto – Sattelitenbilder der NASA zur CO2 Konzentration auf der Erde zeigen zwei tiefrote Flecken in China und Indien. Sümpfe, Mooren, Grasflächen, Wälder sind die gößten Kohlenstoffspeicher in dieser Reihenfolge. Deren Vernichtung… Mehr
Trump hat den inszenierten Klimawahn als Chimäre entlarft, während die EU und insbesondere Deutschland krampfhaft versuchen, die Bürger aufgrund einer angeblichen Klimakatastrophe zu willfähigen Untertanen zu tranformieren.
Welch wunderbare Nachricht. Das sollte sowohl den Zusammenbruch der EUDSSR als auch des mit Abstand unangenehmsten Staates der Welt beschleunigen.
„Trump trägt Obamas Klimapolitik zu Grabe“. Nur zwei Worte: „Gut so!“.
Bundespräsidentin Angela Merkel (CDU-PDS) wird nie im Leben zulassen, daß ihr Lebenswerk, die Zerstörung der deutschen Kernkraftwerke, angetastet wird.
Na klar, gegen Atomenergie sieht ihre Heimat, die Hölle, ja auch etwas blass aus.
Der CO2-Wahn ist ein Trick der COMINTERN. Ziel: Deindustrialisierung und damit militärische Neutralisierung der NATO.
Läuft aktuell bestens für Peking.
Die Deutschen sind mal wieder die letzten, welche es merken.
Wunderbar, Begeisterung ist dafür nicht einmal zureichend, es ist einfach phantastisch, dass Mister Trump anfängt, den größten Schwindel aller Zeiten zu stoppen!!!
Falls Sie in den Staaten leben, ist Ihre Begeisterung berechtigt und wenn nicht schlicht und ergreifend nicht nachvollziehbar.
Je früher sich ein hoax als solcher entpuppt, desto weniger Schaden richtet er an.
Sie haben recht – denn bei uns ist es nach Merkel-Scholz-Merz schon ziemlich duster.
Dennoch – auch mein Dank an den POTUS.
Wer will schon auf Dauer in Lüge leben – und dafür auch noch unverhältnismäßig zur Kasse gebeten werden – denn es sind doch Sie und ich, die dafür zu zahlen haben?
Ein Staat „als Hüter von Eigentumsrechten und eines innovativen Wettbewerbsrahmens“ ist ein Staat, der die eigene Bevölkerung wertschätzt, die Bürger nicht in ideologische Korsetts zwängen will und das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Freiheit von Forschung und Wissenschaft garantiert. In D ist das alles nicht gegeben. Im Gegenteil: Ich habe den Eindruck, dass die deutsche Bevölkerung von den Regierenden geradezu verachtet wird. Und was die „Freiheit“ betrifft, brauche ich hier ja nicht deutlicher zu werden…